Das Buch & die Selbstständigkeit Part 2

Ob ich mir das zu leicht vorgestellt habe?

Heute ist gerade mal der erste ganze Tag und schon habe ich das Bedürfnis mir meine Gedanken aus dem Kopf zu schreiben. Denn gerade fühle ich mich komisch. Ich fühle mich super gut und gleichzeitig super schlecht. Dieser Gedanken- und Gefühlskampf macht mich gerade etwas fertig.

Auf der einen Seite denke ich wie glücklich und dankbar ich bin meine Zeit hier verbringen zu dürfen und was für ein Privileg das ist mir das leisten zu können. Die Stadt gibt mir einfach so viel Energie und ich liebe dieses Gefühl zwar unter so vielen Menschen, aber doch für sich, zu sein. Auf der anderen Seite fühle ich mich überfordert und denke: „fuck“ (Wie die New Yorker gerne zu allem sagen). Vielleicht habe ich mich überschätzt, vielleicht bräuchte ich viel mehr Zeit, vielleicht hätte ich mich viel besser vorbereiten müssen und eigentlich könnte ich hier einen Buddy vor Ort ganz gut gebrauchen. Woher kommt plötzlich dieses Gefühl? Ich glaube, das ist genau das wovor ich vor meiner Abreise Angst hatte, weil ich bis zur letzten Minute non stop mit anderen Dingen beschäftigt war und ich mich geistlich nicht auf die Arbeit hier einstellen konnte.

Ich liebe New York einfach – und auch obwohl ich jetzt schon das dritte mal hier bin – haut es mich einfach um. Es fängt schon bei der Einreise am Flughafen an. Dieser Teppichboden am Flughafen, so kitschig aber typisch amerikanisch dass man ihn doch hinnimmt. Die patriotische Musik die im Hintergrund läuft und die USA-Imagefilme die unscharf auf alten Flatscreens vor sich hin flackern. Das unnötige Personal das einem sagt das man hier rechts gehen muss, wo man doch sowieso nur rechts gehen kann. Hach … Geschmacklos hoch drei aber eben New York. Bei der Passkontrolle habe ich natürlich angegeben dass der Grund meiner Reise hauptsächlich beruflich ist, denn Border Patrol Kanada hat mich gelehrt das man an dieser Stelle besser nicht lügen sollte. Trotzdem ist der Beamte super nett zu mir und fragt weiter was ich denn hier so vor habe. Ich antworte dass ich Recherchen für einen Foodguide betreibe den ich schreibe. „But i have a publisher in Germany“ füge ich noch schnell als Halbwahrheit hinzu, damit er sicher sein kann dass ich in den USA nicht einen Verleger suchen und hier Geld verdienen möchte. „Thats cool!“, antwortet er und sagt weiter „eating all day long and then still looking skinny as you do. How do you do this?“. Hach, USA, du und deine nicht ernst zu nehmende Freundlichkeit …. Aber mal im Ernst. Wir haben beide gelacht und sind mit einem Lächeln weiter gegangen. Tut es denn so weh nett und freundlich zu sein auch wenn es oft oberflächlich und vielleicht nicht ganz ernst gemeint ist? Deutschland könnte sich davon auf jeden Fall mal eine dicke Scheibe abschneiden … von diesem ungesunden aber sehr freundlichem Stück Weißbrot.

Angekommen in meinem AirBnB – neuer Flash – ein 170 Quadratmeter Loft direkt in Tribeca. Die Vermieterin eine verrückte alte Damen vor dem Herren. Lilli ist 62, Italienerin und vermietet 3 Zimmer in ihrer Wohnung. Sie gibt mir gleich ein Küsschen und weist mich in die Geheimnisse und Eigenheiten der Wohnung ein die über und über mit skurrilen künstlerischen Gegenständen dekoriert ist. Ein bisschen boho, ein bisschen arty, etwas mittelalterlich, ein wenig crazy aber vor allem eins: absolut New York! Sie warnt mich vor, ab und zu kann es sein dass ihr „hubby“ hier rumhängt. Ich soll mich nicht wundern, er ist sehr Schwarz und könnte ihr Schwiegersohn sein lacht sie. Achja, und Jazz-Musiker ist er auch. Sie schließt gleich ihr Macbook an die Anlage an und spielt mir die Youtube Videos ihres kleinen Jazz-Stars auf voller Lautstärke vor. Ob es mich stört wenn sie in ihrem Zimmer raucht, fragt sie mich, dem Geruch und der Optik nach zu urteilen offensichtlich mit einem Joint im Mund. Ich sage „no, i mean, it’s your house, right?“, lache und denke: Now you’re in New York!

Ich bin total aufgedreht (hoffe das liegt nich passiv am Gras) und beschließe noch eine Runde zu drehen, aber nur im Viertel, denn ein weiterer AirBnB’ler kommt demnächst und Lilli, meine Vermieterin, hat ihm meine Nummer gegeben da sie jetzt zum Unterrichten muss.

Also laufe ich etwas herum, etwas überfordert von meinem Glück und geschockt von dem eiskalten Wind der einem das Laufen erschwert und das Haarspray von vorhin überflüssig macht. Ich lande an der Promenade des Hudson River und bin wirklich erstaunt wie schön dort alles gemacht wurde. Für Läufer- und Läuferinnen die perfekte Jogging-Strecke, für den Rest der Bevölkerung gibt es hier Hundeparks, Tennis- Volleyball- Fußball- und Golfplätze, eine Skaterbahn, Kinderspielplätze, viele Bänke und Sonnenliegen sowie Grünflächen. Ich laufe weiter gen Norden und biege dann rechts nach Soho ab und laufe die Straßen in Block-System einmal hoch und runter und komme dabei an ein paar Filmsets vorbei. Was wird hier gedreht? „Blue bloods“ verrät die Genehmigung die an der nächsten Laterne hängt. Aha, keine Ahnung was das ist . Ich gehe noch schnell in Chinatown vorbei und hole mir im Elektromarkt 2 Steckdosenadapter. Auch hier wieder ein schöner New York Moment:

Ich bin die zweite an der Kasse, eine Frau kommt, sieht uns 2 wartende Menschen und flüstert nur vor sich hin: „oh Jesus, so many fucking people!“. Nicht nett, aber ich liebe es.

Nachdem ich im Flugzeug auf das durchgefrorene Brot und den Nachtisch verzichtet habe, kriege ich nach 26 Stunden wach sein wieder hunger und setze mich in die nächste Juice bar und schnappe mir einen schönen gelben, frisch gepressten Saft und einen Bagel. 17 $ macht das bitte.  Das der Saft den ich da gekauft habe „spicy“ ist und quasi fast nur aus Ingwer und Cayenne-Pfeffer besteht merke ich erst später und würge ihn für diesen Preis herunter – Schweiß bricht langsam aus . Das muss dieses DETOX sein von dem alle immer reden und gesund ist diese geballte Ladung Vitamine und Antioxidantien bestimmt auch. Puh – das nächste mal besser das Etikett lesen, liebe Isabel.

Nachdem ich ein bisschen dem Sonnenuntergang am Hudson-River zugesehen habe, es mir dann aber definitiv zu kalt wurde, bin ich wieder zurück in die Wohnung gegangen. Gut für Erick – „der Neue“ in der Wohnung – der genau 10 Sekunden danach anruft und sagt das er vor dem Haus steht. Also wurstel ich mich erneut durch die 7 Schlüssel an meinem Bund, hole ihn mit dem Aufzug ab und weise ihn in die Wohnung ein als wäre es meine – like a pro.

Ich bin müde und will in’s Bett, also gehe ich in’s Zimmer, schlüpfe in mein Schlafoutfit und schließe die Tür. Irgendwann taucht Lilli auf und kommt nochmal mit einem Typen in mein Zimmer der sich die Wohnung ansehen will – seine Freundin hat er per Facetime dabei. Ich sitze auf dem Bett und winke einmal in’s Display.
Dann geht die Tür wieder zu und ich schließe die Augen. Jazz Musik die sich außerhalb der Zimmerlautstärke bewegt macht sich breit. Bestimmt zeigt Lilli den beiden Gästen aus Zürich ihren Hubby auf Youtube. Zum Glück habe ich die Ohropax noch eingepackt, stecke sie in mein Ohr und schlafe ein.

Der nächste Tag. Es ist 7 und ich werde wach. Super – das WLAN geht nicht. Also liege ich da und plane den Tag. Flipflops habe ich vergessen und Mülltüten brauche ich auch. Außerdem bin ich heute noch nicht bereit dafür gleich mit der Recherche loszulegen. Hm … 7:10 Uhr, das WLAN geht immer noch nicht und meine Tagesplanung ist abgeschlossen.

Also stehe ich auf, mache ich gemütlich fertig und verlasse die Wohnung gegen 8. Ich drehe eine kleine Runde und lande wieder am Hudson River. Ich glaube das wird jetzt mein morgendliches Ritual, ein kleiner Ausflug an den Hudsonriver Park. Schön wäre es wenn ich in Zukunft dabei auf diesen verdammten Wind verzichten kann, dann nehme ich vielleicht auch mal meine Laufschuhe mit.

Mir ist kalt, also komme ich nicht super weit und setze mich in’s Maman. Ein Café das sowieso auf meiner Liste stand. Hach schön ist’s hier. Ich hole mir einen Americano in tall. Der kommt „zum hier trinken“ selbstverständlich auch im Pappbecher – der ist dafür aber sehr schön. Dazu gibt’s auf Empfehlung des Hauses einen Chocolate-Chip-Cookie mit Nüssen. Den mag Oprah anscheinend auch ganz gerne denn er steht auf der Liste ihrer New York Favorites. Also mache ich es mir gemütlich, logge mich in’s WLAN und bearbeite noch ein paar Dinge die in Deutschland liegen geblieben sind.

Nach 2 Stunden gemütlichem Verweilen denke ich, dass ich langsam mal wieder aufbrechen sollte. Aber wohin? Ich möchte noch nicht mit der Recherche für den Reiseführer beginnen. Fühle mich irgendwie noch nicht bereit dafür. Im Maman habe ich gemerkt. dazu brauche ich Ruhe, Zeit und eine bessere Vorbereitung. Außerdem sollten doch bitte weniger Menschen da sein.

Na toll – ein toller Start oder? Ruhe, Zeit und wenige Menschen. Das ist in New York ja wohl nicht zu viel verlangt oder?

„Ganz klasse“, denke ich. Wie soll das denn die nächsten Tage weitergehen? Ich denke kurz nach und ziehe meine Schlüsse die ich mir bis morgen verinnerlichen und antrainieren muss: Die anderen Menschen müssen mir egal sein, es darf mir nichts ausmachen aus komischen Winkeln und Positionen zu fotografieren um das perfekte Foto zu erhalten, außerdem muss ich mich gut vorbereiten und vorab besser zu dem Laden recherchieren. Bestenfalls auch nicht zu den Rush hours kommen. Das klingt jetzt tatsächlich nicht schwer aber ich glaube die größte Hürde ist, dass es mir einfach egal sein muss was die Leute von mir denken. Denn es ist mein Job. Ich bin hier um diesen verdammten Foodguide zu schreiben.

Mit dieser Erkentnis trete ich erneut einen Spaziergang an um mich vor meinen Verpflichtungen zu drücken.

Ich laufe entlang des Hudson Rivers nach Süden bis ich irgendwann in meiner linken Fußsohle einen stechenden Schmerz verspüre. „Fuck“ – sage ich laut. Ich will ja auch als echter New Yorker durchgehen ; ) Beim Versuch weiterzugehen merke ich, dass es nicht so recht geht und muss mir eingestehen dass ich jetzt schon Blasen habe und von jetzt an ein wenig verkrüppelt weiterlaufen muss. Den Spaß am Spazierengehen habe ich von da an verloren. Also humple ich zum nächsten TK Maxx und kaufe mir Flip Flops. Die hatte ich ja für den Gang vom Zimmer bis zum Bad zu Hause vergessen. Ein paar Socken und ein T-Shirt von Calvin Klein (come on – es ist von 35 auf 15 $ reduziert!!) schaffen es auch in den Einkaufswagen und schwups werden schon wieder 38 $ von der Kreditkarte abgebucht. Ich laufe weiter in der Hoffnung etwas gemütliches zum Essen und für’s in’s WLAN einloggen zu finden und lande in Soho im Pain Quotidien.. Einen Ort an den ich mich gerne zurück erinnere. Denn vor 2 Jahren haben wir uns hier voller Adrenalin eine Pause gegönnt nachdem wir Paul Rudd begegnet sind. Ich möchte eine sunny side breakfast bowl um meine Stimmung ein wenig zu heben. Diese wird mir leider verwehrt weil es um 15 Uhr keine Frühstücksgerichte mehr gibt. Pfff – lächerlich. Also wird daraus ein Avocado-Toast mit Lachs. Für 16 $. Juhu – ich höre in meinen Kopf nur eine imaginäre Kasse „ka-ching“ machen und genieße das wohl teuerste Avocadobrot der Welt. Und gerade wo ich diesen Satz zu Ende schreibe erinnert mich ein vorbeifahrendes NYPD-Auto mit voll aufgedrehter Sirene dass ich mich jetzt mal am Riemen reißen soll.

Ich sitze in NYC, einer Stadt die einfach Wahnsinn ist, in einem tollen Restaurant an einer langen Tafel, mit verschiedenen fremden aber freundlichen Menschen die vor ihren MacBooks sitzen und arbeiten während sie ihr maßlos überteuertes Avocado-Brot essen, höre im Hintergrund klassische Musik und habe hier noch 40 Tage vor mir. Was für ein Glückspilz ich doch bin.

Also – ab morgen gilt: warm anziehen und verdammt nochmal das zu tun wozu ich da bin. Und zwar ohne Hemmungen mich mitten in den Raum zu stellen und mein Essen zu fotografieren. Das macht doch sowieso jeder hier, oder?

Falls jemand jetzt tatsächlich bis zum Ende gelesen haben sollte, vielen Dank. Falls nicht – wow – dieses Gefühlschaos hier runterzuschrauben hat mir sehr geholfen. Vielleicht wird das meine Therapie für die nächsten Wochen.

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Das Buch & die Selbstständigkeit Part 1

Ja, wo fange ich nun an? Viel zu lange habe ich diesen Artikel aufgeschoben, denn bereits Anfang 2018 habe ich euch ja über meine Situation berichtet.

Naja, ich lege einfach mal los …

Nachdem ich mich im Arbeitsamt arbeitslos gemeldet und mein erstes Beratungsgespräch hatte war mir klar, dass das eine einmalige Chance ist die ich wirklich ernst nehmen muss. Ein zweites Mal wird es mir wahrscheinlich nicht mehr so leicht gemacht. Als alter Projektmanager-Hase musste ich mir natürlich gleich eine Strategie erarbeiten und einen Plan schmieden. Ich habe mir alles aufgeschrieben was ich machen möchte bzw. muss und stand vor einer endlos langen Liste an Aufgaben die zu erledigen waren.

Da kam erstmal kurz Panik auf. „Wie soll ich das alles nur schaffen?“ , „Dafür brauche ich doch Jahre!“ und „Wo soll ich nur anfangen?“ waren Gedanken die mich beschäftigt haben.

Also habe ich mir ein System ausgedacht das mir dabei helfen sollte den Überblick zu behalten und Prioritäten zu setzen.
Alle To Do’s die ich nun erledigen musste habe ich nach Priorität sortiert und mir überlegt was so schnell wie möglich erledigt werden sollte und was noch etwas Zeit hat und ich beiseite schieben kann. Für die Prioritäten habe ich mir Post it’s in grün, gelb und rosa gekauft und entsprechend mit den Aufgaben beschriftet und mir alles, schön übersichtlich an den Arbeitsplatz gehängt. So hatte ich immer vor Augen was ich als nächstes erledigen muss und habe auch super meinen Fortschritt beobachten können weil ich die erledigten To Do’s an einen anderen Platz gehängt habe. Das war eine große Hilfe und hat meinen kurzzeitigen Anflug von Panik erstmal wieder gemildert.

Nachdem alle Menschen in meiner Umgebung in der ersten Januar Woche noch Urlaub hatten, habe ich mich deren Rhythmus angepasst und war tatsächlich auch etwas faul.
Aber als der Rest wieder angefangen hat zu arbeiten war das auch mein Signal und ich habe mir Tag für Tag eine Routine aufgebaut um zu Hause nicht zu versacken.

Denn ohne Routine fällt es einem wirklich schwer diszipliniert in den Tag zu starten.

Also hat mein Wecker früh um sieben Uhr geklingelt, bis halb acht bin ich aufgestanden habe nach Lust und Laune eine kleine Yoga Session eingelegt und mir erstmal einen Kaffee gekocht und meine alltägliche „Social media-Runde“ gemacht und alle Kanäle gecheckt. Gegen neun Uhr ging es dann los mit der Arbeit und ich habe Schritt für Schritt die To Do’s erledigt.

Ein erster großer Meilenstein war der Businessplan und mein erster Termin bei der Gründungsberatung. Zum Zeitpunkt des Termins war der Businessplan noch nicht vollendet, aber das Grundgerüst stand und ich konnte die „Jury“ von meiner Idee überzeugen. Ja – „Jury“, denn vor mir saßen 3 Menschen in verschiedenen Positionen die mir brav zuhörten und im Anschluss Fragen gestellt haben. Da ich gut vorbereitet war, war alles halb so schlimm – der Termin endete in einem tollen Gespräch und regen Austausch, zum Schluss hat der Herr von der IHK mir nochmal einen richtig Push geben indem er mir Mut zugesprochen hat und sagte dass er den roten Faden erkennen kann, großes Potential sieht und keinen Zweifel daran hat das ich das stemmen kann. Wow – was für eine Bestätigung!

Aber der Businessplan ist ja noch lange nicht alles. Auch wenn dieser schon genug Zeit beansprucht habe ich parallel das neue Logo entwickelt, Geschäftsausstattung geplant und bestellt, das Screendesign für die neue Webseite gestaltet und die Umsetzung mit dem Programmierer geplant und mich um viele, viele weitere Kleinigkeiten gekümmert die im Hintergrund laufen und oft übersehen werden. Der nächste große Meilenstein war das Exposé für das Buch zu erstellen das ich schreiben möchte. Hier geht es nicht nur um das Konzept, sondern auch die Markt- und Konkurrenzanalyse, USP, Vertriebsideen sowie erste Probekapitel wollen erstellt werden. Da ich den Verlagen nicht nur ein Textdokument zukommen lassen wollte, das wahrscheinlich in einer Flut von Einsendungen untergehen würde, habe ich das Probekapitel und das Cover bereits ausgestaltet und die Layouts erstellt.

Achja, da war auch noch die Reiseplanung für New York. Wieso New York? Das Buch das ich schreiben möchte, soll ein kulinarischer Reiseführer für Metropolstädte werden und fokussiert sich auf Foodtrends. Prädestiniert dafür war also ohne Frage New York. So habe ich mich auf die Suche nach einer „günstigen“ Unterkunft in Manhattan gemacht und kurzerhand das Zimmer und den Flug gebucht. Ok – jetzt gab es kein zurück mehr! Damit war es aber noch nicht getan – wer Arbeitslos ist und für einen so langen Zeitraum weg geht, der muss sich vom Arbeitsamt abmelden und erhält während dieser Zeit auch kein Arbeitslosengeld mehr. Also musste ich mich abmelden und mich um meine eigene Krankenversicherung kümmern – und zwar nicht nur um die „normale“ Krankenversicherung, sondern selbstverständlich muss ich auch im Ausland Krankenversichert sein.

Hach, ihr merkt schon – es gibt einfach tausend Dinge an die man denken muss. Und die Community von Coucoubonhneur möchte nebenbei auch noch unterhalten werden, parallel wollten noch einige Blogbeiträge geschrieben werden und die ersten Presseeinladungen und Kooperationsanfragen trudeln auch schon ein.
Die Leute denken immer „oh Blogger – wie schön muss man es haben“ oder „als Influencer bekommt man alles hinterher geschmissen“. Sicher ist es in dem ein oder anderen Fall so, aber in erster Linie ist es ein Business!

Es ist eine Marke und ein Unternehmen das man aufbaut und das schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel.

Im Hintergrund läuft so extrem viel ab – was die Menschen am anderen Ende des Bildschirms nicht sehen. Klar , sie können es nicht besser wissen. Deswegen nehme ich keinem solche Aussagen wie „uh da kommt wieder der Influencer“ oder „oooh … da muss jemand noch einen Blogbeitrag schreiben“ übel, aber ein wenig verletzend ist es ehrlicherweise schon. Denn dass ich von früh um 9 bis teilweise nachts um 2 arbeite, sieht niemand. Das möchte auch keiner wissen – denn sonst heißt es wieder das man sich nur wichtig macht. Aber das ist ein ganz anderes Kapitel und vielleicht schreibe ich drüber mal einen separaten Artikel.

Fakt ist, ja – ich bin „arbeitslos“ , aber in meinem Leben habe ich noch nie so viel gearbeitet wie jetzt. Aber es ist Ok und es ist schön – es macht mir extrem viel Spaß und man weiß wofür man es tut. Die Motivation um diese Leistungen zu bringen wie ich es gerade tue kann nur davon kommen dass man liebt was man tut, dass man eine Leidenschaft dafür hat und an eine Vision glaubt und einem Traum folgt. In den letzten 3 Monaten habe ich es unheimlich genossen mir meine Zeit selbst einteilen zu können, das ist ein extrem großer Vorteil für den ich extrem dankbar bin. Ich war auf vielen Weiterbildungen, Workshops, Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen und bin unheimlich dankbar für die Leute die ich dort kennengelernt habe und es macht mich unfassbar glücklich zu sehen wie viele aufgeschlossene Menschen es gibt, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen.

In den letzten 3 Monaten habe ich mich so stark weiterentwickelt und bin gewachsen wie in den letzten 6 Jahren nicht. Das macht mich extrem stolz und dankbar. Also selbst wenn mein Plan in die Hose gehen sollte, diese Erfahrungen sind unbezahlbar und kann mir keiner mehr nehmen. Alleine dafür hätte sich alles gelohnt.

Aber so toll wie das jetzt alles auch klingen mag, zu tun was man liebt ist Fluch und Segen zugleich. Denn man merkt nicht wieviel man arbeitet wenn es Spaß macht. Es fällt einem schwer Feierabend zu machen und vor allem wenn die Arbeit mit den Freizeitaktivitäten und Hobbies verschmilzt muss man aufpassen. Denn auch wenn alles Spaß macht und sich nicht zwangsweise wie Arbeit anfühlt, braucht man Ruhephasen und Pausen. Es gab Tage, da habe ich gemerkt wie meine Seele mir gesagt hat dass ich einfach nur mal „nichts“ im Kopf haben möchte anstatt 12.395 To Do’s und Ideen.

So, aber wie geht es jetzt weiter? In 46 Stunden sitze ich im Flieger gen Vereinigte Staaten von Amerika. Auf meiner To Do Liste stehen noch hunderte Aufgaben und die Zeit rennt mir davon. Ich bin gedanklich noch garnicht auf die USA eingestellt und habe momentan noch die Zahlen des Businessplans im Kopf den ich eigentlich vor meiner Reise noch zur Tragfähigkeitsbestätigung an die IHK schicken wollte. Denn sobald ich von meiner Recherche-Reise zurück bin muss ich den (hoffentlich in der Tragfähigkeit bestätigten) Businessplan beim Arbeitsamt einreichen um den Gründungszuschuss zu beantragen. Denn auch das kann nur in einer gewissen Frist passieren die mir auch im Nacken sitzt.

Gerade habe ich ein wenig Angst, dass ich in 54 Stunden in NYC aussteige und erstmal von meinen Gefühlen überwältigt werde. Denn schon jetzt wo ich diese Worte schreibe, zieht sich meine Brust etwas zusammen.

Ich bin überzeugt davon, dass eine gute Vorbereitung unerlässlich für Erfolg ist und normalerweise nehme ich mir vor wichtigen Momenten immer genug Zeit um gedanklich alles durchzugehen und mich so auf Situationen vorzubereiten. Für New York hatte ich dafür bisher keine Zeit. Gefühlt war das alles mit der Selbstständigkeit und dem Reiseführer nur vor 2 Wochen eine Schnapsidee, aber jetzt wird es tatsächlich Realität. Die Zeitspanne von der Schnapsidee zum Flug war aber in Wirklichkeit 2 Monate. In dieser Zeit war ich aber so im Auto- und Arbeitsmodus dass ich mich mental garnicht darauf vorbereiten konnte und einfach alles viel zu schnell ging.

Aber wie die vergangenen Monate auch, werde ich aber auch das schaffen. Denn ich freue mich auch schon total auf die Zeit und bin einfach gespannt was jeder neue Tag bringt.

Falls der ein oder andere auch mit dem Gedanken spielt sich selbstständig zu machen oder etwas großen aufzuziehen, kann ich rückblickend für die letzten 3 Monate zusammenfassend sagen:

– Macht euch einen Plan den ihr nicht aus den Augen verlieren könnt
– Arbeitet mit einem System, setzt Prioritäten
– Schreibt euch ALLES auf was euch in den Kopf kommt um nichts zu vergessen
– Lasst euch helfen und sucht euch Unterstützung wenn ihr an einem Punkt nicht weiterkommt
– Umgebt euch mit gleichgesinnten und tauscht euch mit inspirierenden Leuten aus. Networking klingt zwar anstrengend und öde zugleich, es kann einen aber unheimlich ermutigen und bietet einem langfristig extreme Vorteile
– Hört stark auf euer Bauchgefühl und eure Intuition
– glaubt an euch und träumt groß, bleibt mit den Füßen aber fest am Boden
– hört euch Kritik offen an aber lasst euch nicht unterkriegen oder etwas einreden.
– seid diszipliniert. Ohne Disziplin geht garnichts
– Gönnt euch auch Pausen und freie Tage um nicht durchzudrehen oder euch zu überarbeiten. Auch das Hirn muss mal durchatmen.
– Seid nett zu den Menschen in eurem Umfeld und trainiert euch einen positiven Mindset an, es wird alles zu euch zurück kommen
– Seid dankbar auch für die kleinen Erfolge, es wird euch helfen schwierige Phasen durchzustehen
– Gebt so schnell nicht auf wenn sich Probleme in den Weg stellen, aber wisst trotzdem wann Schluss ist um nicht (z.B. in finanzielle) Schwierigkeiten zu kommen
– macht euch eurem Risiko bewusst -> stellt euch die Frage „Was ist das schlimmste was mir passieren kann?“ und nutzt es als Antrieb und Motivation
– Trinkt ausreichend! Jeden Tag merke ich, wie ich mindestens 1 liter Kaffee trinke, aber das gute alte Wasser vergesse …
– baut euch eine Routine auf um die Tage effektiv zu nutzen

Soviel zur aktuellen Situation! : )
die nächsten Wochen werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten und mich aus NYC wieder melden (AAAAH – ist das zu glauben?!)

Fashion High tea – Mandarin Oriental meets Pomellato

Nach dem großen Erfolg des Jimmy Choo Fashion High Tea’s, hat sich das Patisserie- und Küchenteam des 5-Sterne-Hotels im Herzen der Altstadt Münchens jetzt von der Iconica Kollektion des italienischen Schmucklabels Pomellato inspirieren lassen und feinste Köstlichkeiten kreiert die ihr bis zum 29.04.2018 täglich von 15 bis 18 Uhr in der Lounge des Mandarin Oriental genießen könnt.

Die sinnliche Iconica Kollektion erzählt von zwei Gegensätzen, die zusammenfließen und sich im typischen Geist von Pomellato gegenseitig ergänzen: die unverkennbar schlichte mailändische Form und der überschwängliche Ausdruck, wenn sie sich spielerisch miteinander verbinden. (Quelle pomellato.de)

Der Afternoon Tea ist eine tolle Gelegenheit um es sich mit seinen Liebsten gemütlich zu machen oder nach einem Shopping-Trip mit den Mädels bei einem Glas Champagner entspannt den Tag ausklingen zu lassen, Ihr werdet richtig verwöhnt und erhaltet für 39 € pro Person den Fashion High Tea Classic mit einer Etagere und vielen Leckereien sowie Tee und für 45 € den Fashion High Tea Deluxe inklusive Champagner. Übrigens könnt ihr parallel auch den normalen Afternoon Tea bestellen wenn ihr die klassische Variante bevorzugt.

Wenn ihr mich fragt, gut angelegtes Geld, denn ihr kommt in den Genuss von feinster Patisserie- und Kochkunst in Form von Süßen und Salzigen Gaumenfreuden wie beispielsweise einer Tarte mit Tomate, Olive und einem goldenen Wachtelei, zartschmelzenden Cappuccino Pralinen, edlen Macarons, goldenem Cheesecake oder köstlichem Schokoladen-Himbeer-Törtchen u.v.m. . Die klassischen Scones machen das Erlebnis der traditionellen britischen Teekultur perfekt .

In unserer schnelllebigen Gesellschaft nehmen wir uns oft zu wenig Zeit  für echten Genuss. Hier kann man sich zurücklehnen, entspannen und bei der perfekten Kombination aus Luxus und Komfort den Nachmittagstee, wie in guten alten Zeiten, zelebrieren.

Pssst … wer sich jetzt noch nicht fühlt wie eine Prinzessin, der kann sich mit der Quittung des High Tea’s im Pomellato Geschäft um die Ecke noch ein kleines Geschenk abholen!

Vielen Dank an das Team des Mandarin Oriental für die Presse-Einladung.

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Dann hol‘ ich mir den Urlaub eben nach Hause – ein spanischer Aperitivo für das Sommerfeeling.

Oliven mit Anchovi-Füllung, aromatischer Iberico Schinken und ein Schluck Wermut … was haben diese 3 typischen spanischen Foodtrends gemeinsam?

Sie erinnern mich an Sommerferien, an Sand zwischen den Zehen und Salzwasser im Haar. Kurz: sie versetzen mich emotional in schöne Zeiten.

Denn wir hatten lange ein Haus in der Küstenstadt Benalmadena Costa in Familienbesitz und verbrachten dort regelmäßig unsere Sommerferien um die Sonne am Strand zu genießen, in Malaga shoppen zu gehen und die spanische Küche zu verköstigen.

Da aber leider in den vergangenen Monaten Hausbesetzer das komplette Inventar verscherbelt und die Finca verwüstet hinterlassen haben und noch ein paar weitere kleine Konflikte dazu kamen, mussten wir schweren Herzens Anfang diesen Jahres die Entscheidung treffen das Haus zu verkaufen.
Ein Schritt der nicht leicht und ohne Hindernisse zu machen war, denn so viele Erinnerungen die mich und meine Familie geprägt haben stecken in diesem für uns so besonderen Ort.

Trotzdem habe ich mir fest vorgenommen weiterhin dorthin, in’s schöne Andalusien, zu reisen, nicht nur um meine Familie die teilweise dort begraben liegt zu besuchen, sondern auch weil man dort herrlich und vergleichsweise günstig Sonne tanken und ein wenig mediterranen Flair aufsaugen kann.

Bis es aber mal wieder so weit ist, und da das Wetter hier keine Sommergefühle aufkommen lässt, hole ich mir die spanischen Vibes eben nach Hause.

Leider erfüllt die Spanien-Abteilung meines Supermarktes aber nicht ganz die Erwartungen meiner verwöhnten, spanischen Geschmacksknospen. Umso glücklicher bin ich, dass ich auf Wermon gestoßen bin; ein neuer Onlineshop der die spanischen Foodtrends für jedermann erreichbar macht.
Den beiden Gründern Christoph und Mariona geht es nämlich genau wie mir: sie haben eine besondere Verbindung zu Spanien und den kulinarischen Schätzen die das Land zu bieten hat und wollen auf diese auch in Deutschland nicht verzichten. Also haben sich die beiden in ganz Spanien auf die Suche nach den besten Produkten gemacht mit denen du dir ein typisches, spanisches Aperitivo nach Hause holen kannst. Die beiden kennen alle Produzenten persönlich, denn von der Qualität und der Herstellung der Produkte wollten sie sich selbst vor Ort überzeugen. Dabei entstand ein tolles, freundschaftliches Verhältnis und ein paar Insider-Infos gab es on top noch mit dazu.
Zum Beispiel druckt die Firma Lodeiros ein passendes Symbol auf das Flaschenetikett dass die Wetterlage bei der Abfüllung widerspiegelt: eine Sonne, Wolken oder zum Beispiel auch Regentropfen.

Kleine, nette Details die sonst ein Geheimnis geblieben wären.

Besucht habe ich Wermon während ihres Popup-Shops in der Hofstatt München und habe mich ein wenig durch die Produkte schnabuliert. Nicht anders als zu erwarten hat alles köstlich geschmeckt, wirklich fasziniert hat mich aber vor allem wie gut sich Christoph mit den Produkten ausgekannt und mit welcher Hingabe und Leidenschaft er davon erzählt hat. Das Tolle an wermon.de : die Liebe zu den Produkten wird auch im Onlineshop weitergeführt. Da wären zum Einen die mit Liebe zusammengestellten Geschenkboxen „Aperitivo“ oder „Iberico“ mit denen ihr alles erhaltet was ihr für das perfekte Spanien-Feeling braucht, oder auch die ausführliche Erklärung der verschiedenen Qualitätsstufen des Fleisches sowie Tipps zur Verköstigung der Produkte (zum Beispiel passt zu weißem Wermut Limette besser als Orange).

Spätestens als ich den Wermut probiert habe und in meinem Hirn das Signal „Sommer, Sonne, Spanien & Urlaub“ angekommen ist, war klar dass ich einiges einkaufen und mit nach Hause nehmen muss. Also kam quasi einmal ein Basic Paket für einen spanischen Aperitivo in die Tüte: Iberico Schinken, traditionelle & handgemachte Kartoffelchips, Oliven mit Anchovis und ein roter Wermut. Alles andere um das Feeling rund zu machen hatte ich zu Hause: frisches Brot, gutes Olivenöl und Meersalz zum Dippen, Orangen und etwas Eis für den Drink und eine spanische Playlist auf Spotify. Nach den vergangenen stressigen Tagen und dem nicht existenten Frühling war das genau das Richtige was ich in dem Moment gebraucht habe!

Purer spanischer Genuss und Streicheleinheiten für Gaumen & Seele.

Ich freue mich schon extrem auf den Sommer, wenn ich endlich meine Dachterrasse einweihen und eine kleine spanische Fiesta schmeißen kann!

 

 

Hotel Walisserhof – Berge, Design, Gourmet und Wellness in Einem!

Wer hat sie nicht? Die eine beste Freundin die aber leider viel zu weit weg wohnt und man deshalb nur selten sieht. So geht es mir mit Kate, mit der ich lange zusammen gearbeitet habe – bis sich unsere Wege aus beruflichen Gründen getrennt haben. Zumindest haben wir eine gewisse Zeit noch gemeinsam in München gewohnt, jetzt – wo ich aber wieder in Forchheim bin und Kate mittlerweile Mama von einem wundervollen kleinen Spatz geworden ist, wird die gemeinsame Zeit rar.

Also haben wir uns vor einiger Zeit ein längst überfälliges Mädels-Wochenende gegönnt und waren für 2 Nächte im Hotel Walliserhof im Brandnertal in Österreich. Ein Hotel das in zweiter Generation geführt wird und sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt. Das Hotel ist zwar designtechnisch ganz vorne mit dabei und glänzt im modernen Sixties-Look, trotzdem bleibt es sehr naturverbunden, das Leben bejahend und auch romantisch und kuschelig.
Und was gibt’s denn schöneres als 2 Tage mit einer Freundin in so einem tollen Hotel mitten in den Bergen und entspannenden Wellnessmöglichkeiten zu verbringen?!

„Eindimensionalität ist für uns kein Wert. Das Leben ist in all seinen Facetten und Widersprüchlichkeiten erst das, was es ausmacht. Laut und lebendig. Leise und zärtlich. Sportlich und gechillt. Romantisch und verspielt. Wir haben in die urtümliche, beeindruckende Bergkulisse bewusst ein Haus mit Cross-Design gesetzt. Drinnen Sixties-Look vom Allerfeinsten. Draußen nachhaltiges und naturverbundenes Styling, das das Hotel mit der Umgebung verwebt und verbindet. Was ist innen und was außen? Vielfalt ist unser Thema. Ganz und gar nicht langweilig. Und mit jedem Atemzug neu. Be yourself – in jeder Minute des Urlaubs im Designhotel Walliserhof.“ (Quelle: Walliserhof.at)

Von München aus ist man in 2 Stunden im Aktivhotel Walliserhof angekommen, eine Fahrzeit die schnell vergeht, man hat sich ja viel zu erzählen …
Nachdem wir Freitagabend angekommen sind und unser super schönes Zimmer bezogen haben, ging es erstmal zum Dinner. Uns hat ein kulinarisch wahnsinnig tolles 5-Gänge-Gourmet-Menü im Restaurant Hochsitz erwartet. Wer gerne à la Carte bestellen möchte, ist dazu auch herzlich eingeladen und kann die köstlichen Gerichte nach seinem Gusto genießen. Nachdem wir den letzten Gang verspeist und glücklich mit vollem Magen zurück auf unser Komfortzimmer „Gipfelstürmer“ kamen, haben wir uns direkt in’s gemütliche Doppelbett fallen lassen und sind voller Vorfreude auf den kommenden Wellnesstag eingeschlafen.

Den kompletten Samstag verbrachten wir im Pool- und Saunabereich, machten es uns im Ruhebreich gemütlich und schmökerten in unseren Büchern. In dem wunderschönen Gletscherspa kann man in dem traumhaften Pool ein paar Bahnen ziehen und im Anschluss entweder im Latschendampfbad entschlacken oder in der Kräutersauna mit Blick in die Natur seinen Atemwegen etwas gutes tun. Im schönen Relaxbereich gibt es nur 1 Regel: nämlich nichts tun! Hier kann man zwischen der Entspannung entspannen. :-)

Am frühen Abend gönnten wir uns beide eine Massage und ich muss sagen, sowas erlaubt man sich viel zu selten! Kate hat eine klassische Rückenmassage genossen, während ich mich für eine Hot Stone Massage entschieden habe die einfach nur himmlisch war. Völlig tiefenentspannt trafen wir uns in unserem Zimmer wieder und machten uns für das nächste 5-Gänge-Menü im hauseigenen Restaurant fertig. Mit einem Glässchen Wein ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Da ich von dem Essen und dem kulinarischen Aspekt im Walliserhof wirklich begeistert war und es deshalb gerne besonders hervorheben möchte, noch ein paar Infos hierzu:
Seit Dezember 2017 arbeitet auch Christoph Krassnitzer im Team, mit 14 Punkten Gault Millau ein echter Gewinn für den Walliserhof! Das Ergebnis:

„Regional ursprünglich neu interpretiert- gschmackige Kreationen für hungrige Aktive, die abwechslungsreichen Genuss schätzen.“ (Zitat walliserhof.at)

Der Weinkühlschrank im Restaurant fast über 1.000 Flaschen Weine die nur darauf warten verkostet zu werden, außerdem wird ohne künstliche Zusatzstoffe gearbeitet. Des weiteren trägt das Aktivhotel Walliserhof mit Stolz die Auszeichnung der Goldenen Kaffeebohne von Gault Millau.

Wir wollten dieses traumhafte Hotel am Sonntag garnicht mehr verlassen. Hier kann man sich wirklich etwas Gutes tun! Und wer ein tolles Wellness-Erlebnis mit aufregendem Interieur-Design, Blick auf die Berge und Gourmet-Küche vereinen möchte, ist im Hotel Walliserhof genau richtig!

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Hotel Walliserhof
Gufer 43
6708 Brand
Vorarlberg – Österreich
Telefon: +43 5559 241
E-Mail: office@walliserhof.at
Internet:
walliserhof.at
https://www.facebook.com/walliserhof
https://www.instagram.com/walliserhof/

Find ich super:
Das Restaurant „Hochsitz“ hat kulinarisch wirklich eine Menge zu bieten!
Der Wellnessbereich ist sehr modern und einladend gestaltet.
Das Interieurdesign des Hotel hat Trends schon früh erkannt und spielt ganz vorne mit!

 

 

Das Maria – 1001 Nacht trifft auf München-Feeling.

Das Maria ist bereits eine Institution in München. Mitten im Glockenbach-Viertel gelegen trifft hier der Orient auf Münchner Gemütlichkeit.

Die Namenspatronin, nämlich Maria, ist im gesamten Laden präsent und sorgt nochmal für extra heimelige Stimmung.
Wie ebendiese hat das Maria auch orientalische Wurzeln was sich im gesamten Lokal widerspiegelt. Verspielte Lampen wie man sie sonst nur von arabischen Märkten kennt taumeln von der Decke, pures Holz in warmen Tönen und natürlichen Formen sowie detailreiches Geschirr und Accessoires lassen in einem ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen.

Aber nicht nur im Interieur spiegelt sich der Orient wieder, auch die Namen der Gerichte auf der Speise- und Getränkekarte lassen vermuten, dass man hier viele Gewürze und Zutaten aus dem Morgenland wiederfindet. Da wären z.B. das „Mariam in Marrakech“ , „Maria bei Fatima“ oder „Maria bei Ali“ mit typisch orientalischen Zutaten wie Ras el Hanout, Kichererbsen, Fladenbrot, Oliven, Koriander und Datteln. Zum Ausgleich gibt es aber beispielsweise auch „Mary in Miami“, dahinter verbergen sich drei flufflige Pancakes mit Sirup und Früchten oder „Maria beim Frühschoppen“ , klar – mit Weißwurst und Brezn.

Ihr seht, allein zum Frühstücken lohnt es sich schon absolut in’s Maria zu schauen. Wer möchte, kann aber ab 12:00 auch Mittagessen und Gerichte wie „Lammbraten mit Pistazien-Couscous, Wurzelgemüse und Dattel+Zimtsauce“ oder „Pasta mit Tomate und Okra“ genießen.

Wer jetzt aber lieber diniert, der kommt im Maria auch voll auf seine Kosten. Zwischen 10 und 15 € kriegt man z.B.  „Marias ägyptischen Fladenbrot-Burger“ mit mariniertem Gemüse mit Mandel-Dukka und Manouri vom Grill in Fladenbrot, dazu Bratkartoffeln mit Ras el Hanout und Harissa-Jogurtsauce oder eine ordentliche „marokkanische Lamm-Tajine“ mit Lammfleisch, Schalotten, Pflaumen und Couscous. Köstlich!
Und wer sich nicht entscheiden kann, bestellt einfach „Marias Mezze“ und kriegt die geballte Ladung Vorspeise zum Probieren.

Das Maria ist bereits eine Institution in München. Mitten im Glockenbach-Viertel gelegen trifft hier der Orient auf Münchner Gemütlichkeit

Ihr seht, in jedem Fall ist das Maria zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Sei es für einen entspannten Café auf der Sonnenterasse, für einen ausgedehnten Brunch am Wochenende oder ein genüssliches Dinner mit den Liebsten … im Maria fühlt man sich zwischen dem weltoffenen und lebendigen Team einfach willkommen,

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Café Maria
Klenzestraße 97
80469 München
Tel: 089 20245750
http://www.dasmaria.de
https://www.instagram.com/dasmaria_forever/

Öffnungszeiten
DIENSTAG – SAMSTAG 08:30 – 23:00 Uhr
SONNTAG, MONTAG & FEIERTAGE 09:00 – 19:00 Uhr

Find ich super:
Das authentische Ambiente, die köstlichen Orientalischen Gewürze

Kleiner Tipp:
Reserviert auf jeden Fall, sonst kriegt ihr eventuell spontan keinen Platz. Außerdem könnt ihr hier leider nicht mit EC-Karte bezahlen also achtet darauf dass ihr genug Bargeld bei euch habt.

 

Gitarren Kuchen – eine Gibson zum Anbeißen!

„Achso das ist ein Kuchen?!“

… war der Kommentar meiner Schwester als ich das Foto der fertigen Torte in die Familien-Whatsapp-Gruppe gepostet habe. YES! Alles richtig gemacht wenn so eine Reaktion kommt. Also konnte ich den Kuchen beruhigt zum 30. Geburtstag meines Freundes mitbringen. :)

Es ist ja immer so eine Sache wenn man eine Überraschung plant und aufpassen muss dass es auch geheim bleibt. Wenn man die Überraschung aber für die Person plant, mit der man zusammen wohnt und dann auch noch vor hat einen ca. 1 Meter langen Gitarren-Kuchen zu backen, das ist das Schwierigkeitslevel komplett ausgereizt.
Naja, letztes Jahr habe ich es auch geschafft eine ganze Hausparty zu planen und geheim zu halten, da wird der Kuchen ja wohl auch möglich sein, dachte ich, und schmiedete einen idiotensicheren Plan.

Zuerstmal musste ich die Rechnung seiner neuen Gibson Gitarre finden um nach Detailbildern des Models im Internet zu suchen. Die Illusion des Gitarren-Kuchens sollte ja perfekt sein! Überraschenderweise habe ich relativ schnell das Dokument gefunden und mir hochauflösende Bilder des Gitarrenkopfes , des Halses und vom Korpus runtergeladen und mir jedes Detail aufgeschrieben das ich, am Besten „in essbar“, nachbasteln müsste (Übrigens 129 Teilchen an der Zahl). Alles was ich schon vorbereiten konnte habe ich 3 Tage vorher getan während er auf Arbeit war. Also das Formen und Schneiden der Dekorationen aus Fondant zum Beispiel. Um die silbernen Teilchen auch schön glitzernd hinzubekommen, habe ich übrigens grauen Fondant verwendet (ihr könnt dafür auch Weißen mit etwas schwarzer Lebensmittelfarbe einfärben) und die Teilchen anschließend mit Hilfe eines Pinsels und essbarem, silbernen Puder * eingestrichen.

Am Tag vor der Feier habe ich die Kuchen gebacken. Den Korpus habe ich auf Basis des Fotos mit einer absolut genialen Kuchenform geformt. Und zwar mit der „Free Bake“ von Silikomarkt. * Ich arbeite ja schon seit Jahren mit Silikomart zusammen aber dieses Produkt ist wirklich was einzigartiges und einfach nur sensationell! Im Ernst! Es handelt sich quasi um einen langen „Silikonschlauch“ der am unteren Rand mit Magneten versehen ist.

Dadurch könnt ihr auf eurem Backblech jede mögliche Form formen und darin einen Teig backen.

Nicht nur bei so „komplizierten“ Formen wie diesem Gitarrenkorpus einfach fantastisch, auch wenn ihr gerade eine Kuchenform mit einem bestimmten Durchmesser benötigt und diese gerade nicht da habt, könnt ihr mit der Free Bake* selbst euren Durchmesser bestimmen oder z.B. Herzen, Sterne oder ähnliches Formen und zwar ohne für jedes Muster eine eigene Backform zu kaufen. Die Magnete halten Bombenfest und es läuft aus der Form nichts aus. Wirklich genial!

Für den Hals und den Kopf habe ich den Teig in einer großen, rechteckigen Form gebacken und anschließend Stücke rausgeschnitten um die Form zu erhalten. Als Teig habe ich den Wunderkuchen gebacken und ca. 50 g Mehl mit 50 g Kakaopulver ersetzt um einen Schokokuchen rauszukriegen. Nachdem der Teig ausgekühlt war, habe ich ihn horizontal einmal durchgeschnitten um ihn später mit der Kinderschokoladen-Creme zu füllen.

Nachdem ich also alle Teile gebacken hatte, hat es natürlich herrlich nach leckerem Schokokuchen in der Wohnung gerochen. Die Person die von dem Kuchen nichts wissen durfte, würde in 1.5 Stunden zu Hause sein und bestimmt etwas wittern! Was macht man also? Sitzt 1,5 Stunden lang mit komplett offenen Fenstern und 5° C in Decken eingelümmelt auf der Couch und hofft dass der ganze Geruch verschwindet. Tatsächlich hat sich das etwas ausgedehnte Stoßlüften gelohnt und es lag nicht mehr ein Hauch Schokokuchen in der Luft ;-)

Am nächsten Tag war der Liebste zum Glück den ganzen Tag schon bei der Partylocation zum Aufbauen. Ich konnte leider nicht helfen weil ich  „meiner Mutter beim Streichen helfen musste“ ;-)

Zuerst habe ich die Füllung der Torte, meine liebste Kinderschokoladencreme gezaubert und die Tortenteile damit gefüllt. Nachdem alles nochmal für ca. 1 Stunde im Kühlschrank war (noch in Einzelteilen natürlich), habe ich die Kuchen, wie sie später aussehen sollten auf ein großes Brett gelegt und mit einer Schokoladenganache eingestrichen und auch die einzelnen Kuchenstücke dadurch miteinander “ verklebt“.

Nun ging es an die Dekoration. Der Korpus hat eine Schicht weißen Fondant erhalten. Als Fondant verwende ich seit neustem immer den Massa Ticino *. Nach mehreren verschiedenen Fondants habe ich festgestellt dass er einfach am Besten schmeckt und sich vor allem am leichtesten Weiterverarbeiten lässt. Er gehört zwar zu den preislich höheren Fondants aber glaubt mir – es lohnt sich!!
Da die Gitarre aber dunkelrot ist und eine Holzstruktur hat, habe ich den weißen Fondant noch eingestrichen. Dazu habe ich etwas klaren Wodka mit Lebensmittelfarbe (z.B. diese hier*) vermischt und dabei darauf geachtet dass es von der Intensität der Farbe etwas unregelmäßig bleibt um die Holzstruktur zu imitieren. Das Gute bei der Farbe mit dem Alkohol ist, dass der Alkohol mit der Zeit vertrocknet und den Fondant somit nicht durchweicht. Achtet trotzdem darauf nicht zu viel zu verwenden!

Den Hals habe ich mit mit dem Schokoladen Fondant von Massa Ticino* eingedeckt, und auch diesem habe ich mit Wodka und etwas Schwarz einen Holzigen Look verpasst.

Jetzt ging es darum die ganzen vorbereiteten Details und Dekorationen anzubringen. Ihr könnt diese entweder mit ganz wenig Wasser festkleben oder euch selbst einen „Zuckerkleber“ mischen. Das mache ich auch immer und geht ganz easy mit Wasser und CMC *. Dafür einfach 100 ml Wasser abkochen, in ein kleines Gefäß füllen, 1 TL CMC dazugeben, Deckel drauf, kräftig durchschütteln und am Besten über Nacht im Kühlschrank „ziehen“ lassen. Lasst euch von eventuellen Klümpchen am Anfang nicht verunsichern, die lösen sich auf !
Von diesem „Zuckerkleber“ nimmt man mit einem Pinsel ein ganz klein wenig und streicht es auf das Teil das man ankleben möchte und drückt es anschließend am Fondant fest. Nach ein paar Minuten hält es bombenfest ;-)

Voilà fertig war die Gitarrentorte!

Sie war ein echtes Highlight und hat super gut geschmeckt. Tatsächlich war es auch garnicht so schwer sie herzustellen. Man braucht nur etwas Geduld und Fingerspitzengefühl.
Was ich das nächste mal anders machen würde? Der Korpus ist mir im Verhältnis zum Hals etwas klein geworden, ich denke ich lege mir noch eine zweite „Free Bake“-Form * zu, um solche Formen noch größer gestalten zu können indem ich beide Formen zusammen verwende.

 

Mit (*) gekennzeichnete Links führen zu Werbepartnern.
Mit freundlicher Unterstützung von SILIKOMART <3.

Alpinhotel Pacheiner – hoch hinaus bis zu den Sternen!

Was meint ihr, wie oft passt unsere Erde in den Planeten Saturn?

Eine Frage die ich mir sonst nie stellen würde …
Im Alpinhotel Pacheiner bin ich allerdings auf den Astronomischen Geschmack gekommen.
Das Hotel ist den Sternen mit 1.900m Höhe, am Gipfel der Gerlitzen, zwar schon ganz nah, ein ganzes Stückchen näher kommt man ihnen allerdings nochmal, wenn man einen Blick durch eines der größten öffentlich zugänglichen Teleskope in Österreich wirft, nämlich dem Herzstück der Sternwarte, die auf dem Dach des Hotels angesiedelt ist. Durch den Astrographen mit einem Spiegeldurchmesser von 42,5 cm und seinem enormen Lichtsammelvermögen kann man Objekte des Sonnensystems wie den Mond und die Planeten, aber auch ferne Gas- und Staubnebel, Kometen und ganze Galaxien in unglaublichem Detail beobachten.

Habt ihr sowas schonmal gesehen? Eine Sternwarte in einem Hotel? Also ich nicht, und wir fanden es unglaublich interessant!
Meine Freundin Kate und ich haben uns damals mal wieder ein Wellness-Wochenende gegönnt und wurden dazu eingeladen uns die Sternwarte genauer anzusehen. Hans Köchel, Verantwortlicher der kleinen Sternwarte hat schon einige Bücher über Astronomie geschrieben und erzählt im Hotel Pachainer mit unglaublich viel Leidenschaft über die Entstehung unseres Sonnensystems und die Weiten des Universums. Eigentlich sollten wir nach einer kleinen Einführung in die Astronomie einen Blick in die Sterne werfen, leider war es an dem Abend so bewölkt dass wir keine Chance hatten etwas zu erkennen. Trotzdem hat Herr Köchel einen wahnsinnig interessanten Vortrag gehalten und uns nochmal mehr klar gemacht, was für einen winzig kleinen Teil wir Menschen eigentlich in dem ganzen System ausmachen. Wirklich super beeindruckend!

Look up and get lost.

Aber nicht nur dieses besondere Highlight macht das Alpinhotel einzigartig; der Blick über den Infinitypool und das Wolkenmeer zu Füßen machen das Gipfelglück perfekt. Wir hätten stundenlang im Pool sitzen, und den atemberaubenden Ausblick auf das Berggipfel-Panorama genießen können. Es ist schon was besonderes, diese frische, klare Bergluft auf dem Sonnendach Kärntens zu atmen.

Der Wellnessbereich des Hotels ist relativ klein, aber man findet alles was das Herz begehrt: den Pool, eine Sauna mit Weitblick auf das Tal und einen gemütlichen Ruheraum zum Entspannen, Lesen und Wohlfühlen.

Das Alpinhotel Pacheiner richtet sich an individuelle Genießer – ha, perfekt für mich! In der Küche trifft Alpen-Adria auf Kärntner Spezialitäten. Die Köche zaubern einfache, aber raffinierte Gerichte die einen entspannten Tag in den Bergen rund machen.

Das Interieur des Hotels ist schlicht aber schön gehalten, es riecht überall angenehm nach Lärche, Im gesamten Hotel könnt ihr kostenloses WLAN genießen, falls ihr das überhaupt braucht bei den ganzen Aktivitäten denen ihr rund um das Hotel nachgehen könnt. Egal ob ihr auf eine kleine Winterwanderung aufbrecht oder ob es für euch direkt auf die Skipiste geht. Nicht nur im Winter gibt es hier genug zu tun; im Sommer könnt ihr Wandern, Biken, Modellfliegen oder die Kärtner Seen besuchen.

Übrigens hat sich das Hotel der Nachhaltigkeit und unserer Natur verschrieben, was ich wirklich schön finde. Nur 50 Meter vom Haus entfernt befindet sich in einer Tiefe von 3 Metern eine im Fels fließende und vor über 80 Jahren entdeckte Quelle, die auch heute noch Hauptlieferant für das Pacheiner Hotel ist. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Qualität des sprudelnden Nasses: mit nur 2 Härtegraden handelt es um ein besonders weiches kristallklares Wasser, was die Gäste beim Duschen oder auch beim Schwimmen im Infinity-Pool auch direkt spüren können. Zudem versuchen die Hausherren so schonend wie möglich mit diesen von der Natur geschenkten Ressourcen umzugehen und haben aus diesem Grund auch darauf verzichtet, die Zimmer und Suiten mit großen Badewannen, wahren Wasserschluckern, auszustatten. Statt dessen setzen sie auf umweltschonende exklusive Duschen in den Badezimmern.
(Quelle pacheiner.at)

Der Pool wird übrigens mit Solarenergie beheizt, die Bodenheizung im Winter mit ökologischen Pellets betrieben und die Lebensmittel für das hauseigene Restaurant werden von den Bauern aus der unmittelbaren Umgebung geliefert.

Wer also gerne mal fernab vom Alltagstrubel über den Wolken entspannen, und einen Blick in die Sterne werfen möchte. dem kann ich das Pacheiner wärmstens empfehlen!

Achja, die Erde passt 700 mal in den Saturn! Hättet ihr’s gedacht?

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Alpinhotel Pacheiner
Pölling 20
9520 Gerlitzen
Kärnten/Österreich
Telefon: +43 4248 2888
E-Mail: info@pacheiner.at
Internet: www.pacheiner.at

Find ich super:
Kostenloses WLAN.
Der Blick über die Wolke auf die Berggipfel … WOW
Die Sternwarte ist wirklich einzigartig und unheimlich interessant!

 

 

Mein neues zweites Wohnzimmer – das Café „Zum weißen Lamm“ in Erlangen

Es gibt so Orte, da fühlt man sich direkt wohl und könnte für immer sitzen bleiben. Solche Gefühle hatte ich bisher z.B. im Washington Square Park in New York oder im NENI Deli in München. ENDLICH … habe ich auch in Erlangen so einen Ort gefunden, nämlich das Café „Zum weißen Lamm„.

Seitdem ich meine Gründung plane arbeite ich im Homeoffice und ich muss gestehen, an manchen Tagen fällt mir die Decke auf den Kopf und ich werde uneffektiv, außerdem lauern dort zu viele Ablenkungen … die Wäsche muss gemacht werden, die Katze möchte spielen oder man setzt sich aus versehen auf die Fernbedienung und dann kommt zufällig auch noch ein total interessanter Beitrag über Truckerfahrer in der Arktis. ;-)

Ich habe schon gespürt, dass es mir einfach an einem Ort fehlt, der zwar WLAN hat damit ich dort auch arbeiten kann, vor allem aber auch ein Ort an dem ich mich wohl fühle, wo das Ambiente stimmt und ich meinen Fokus voll auf die Arbeit richten kann und es auch ok ist wenn ich ein paar Stündchen sitzen bleibe.

Gestern war seit langem mal wieder ein richtig effektiver Arbeitstag für mich, denn ich habe es mir im weißen Lamm bequem gemacht, mir zur Einstimmung erstmal eine Quiche bestellt und im Laufe des Nachmittags ein paar leckere Kaffee genossen, mich vom Lauf der Dinge im Café inspirierend lassen und keinerlei Ablenkung sondern den Fokus auf der Erledigung meiner To Do’s genossen.

Das Café öffnet täglich um 15 Uhr, um diese Uhrzeit ist es noch angenehm ruhig, später kommen nach und nach immer mehr Gäste dazu, die sich im Anschluss zum warmen Café oder Tee einen Kinofilm im anhängenden Kino Lamm-Lichtspiele ansehen wollen. Denn die beiden Lokalitäten gehören zusammen. Und das merkt man auch. Die angenehme Stimmung die die Art- und Independent Filme des Lamm Lichtspiele mit sich bringen, spiegelt sich im Café wieder.

Aus den Musik-Boxen tönt eine moderne Acoustic-Playlist, das interieur ist rustikal schick und aus der offnen Küche macht sich der Geruch von frisch geriebener Orangenschale breit.

Denn die köstlichen Kuchen werden täglich, während dem laufenden Betrieb selbst gebacken.

Ich stelle mir das so romantisch vor, in so einem schönen Café als Bedienung zu arbeiten und dabei auch noch Kuchen zu backen. Sollten alle meine Pläne nicht funktionieren, fange ich dort an zu arbeiten denke ich ….
Die nette Studentin die heute die erste Schicht hat und Linzer Torte backt, bestätigt, dass es wirklich ein schöner Job ist. Vor allem wenn es so angenehm ruhig ist wie heute.

Mit 1 Klick habe ich mich mit dem kostenlosen WLAN verbunden und erledige total entspannt eine Sache nach der Anderen. Ich überlege kurz ob ich noch eine andere Quiche oder ein Panini probiere, beschließe dann aber den Feierabend einzuläuten.

Ich bin wirklich froh, dieses schöne Café in meiner Nähe zu haben und überlege, wann ich das nächste mal in mein neues Office flüchte und was ich dann Neues zu Essen aus der Karte probieren werde. ;-)

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Zum weißen Lamm
Hauptstraße 86
91054 Erlangen
Tel: 09131 207076
http://www.lamm-lichtspiele.de/content/zum-weissen-lamm

Öffnungszeiten
TÄGLICH 15-24 UHR

Find ich super:
Kostenloses WLAN.
Köstliche, frische, selbstgemachte Kuchen.
Super Ambiente!

Lê&Vi asian kitchen – wenn ihr mich fragt, der Beste Asiate in Erlangen!

Normalerweise probiere ich ja immer gerne Neues aus und gehe somit nur selten mehrmals am gleichen Ort essen. Wenn ich also schon zum sechsten oder siebten Mal in ein und demselben Restaurant bin, dann möchte das schon etwas heißen. So geht es mir jedoch mit dem Lê&Vi in Erlangen. Erstmals bin ich mit dem Asian Street Kitchen Restaurant vor ca. 1 Jahr durch ein Gutscheinbuch in Berührung gekommen und fand es direkt sensationell.

Das Ambiente, das lockere Personal und das wirklich ultra leckere und authentische Essen zu einem super Preis-Leistungsverhältnis haben es mir gleich angetan.

Also hat es nicht lange gedauert bis ich meine Freunde und die Familie mitgebracht habe und auch sie waren sofort Feuer & Flamme. Ein Restaurant wie dieses findet ihr in Erlangen kein zweites mal und die Gerichte sind wirklich etwas Besonderes im Vergleich zum „Standard-Asiaten um die Ecke“.

Ich habe zwar so meine „Favourites“ in der Karte, wie z.B. die Lê Rolls (4,50€), BBQ Pork (9,50 €), Ducky Thai Salat (9,50 €) und die Hanoi Bowl (9,50€), aber dadurch dass ich jetzt schon so oft dort Essen war, wollte ich vergangene Woche mal wieder etwas Neues ausprobieren. Die Lê&Vi Jungs (die übrigens super sympathisch und locker sind) haben mir daher die neuen Gerichte „Chicken Buzz“ und „36 Duck“ aus ihrer, gelegentlich wechselnden, Special-Karte empfohlen.

Klar, musste ich die gleich probieren! Beim „Chicken Buzz“ handelt es sich um einen knusprig angebratenen Hühnerschenkel (aber ohne Knochen!!) mit Gemüse und einer cremigen Erdnusssauce sowie etwas Hoisin-Sauce und Reis.
Das „36 Duck„-Gericht setzt sich aus knusprigen Entenstücken (übrigens in Olivenöl angebraten!), Süßkartoffelwürfeln, Gemüse, einer würzigen Erdnussbutter-Sauce und einer Portion Reis zusammen.

Das ganze gibt’s dann für 11 € bzw. 12€ , was bei dieser Qualität und Portionsgröße wirklich ein guter Deal ist! Achja, da wir zu dritt waren, haben wir die vegane Variante des „36 Duck“, nämlich das „36 Tofu“, gleich mitbestellt und ebenfalls „unter die Lupe genommen“.

Und was soll ich sagen? Alle Gerichte waren wieder einmal kritiklos gut! Bei dem „Chicken Buzz“ war ich gespannt auf den Schenkel, da dessen Filet viel saftiger sein soll als das einer Hühnerbrust. Auf den ersten Blick konnte ich zunächst keinen Unterschied erkennen, da der Knochen schon entfernt wurde. Tatsächlich war das Fleisch unter der dünnen, knusprigen Panade aber wirklich super zart und saftig und man konnte schön die verschiedenen „Schichten“ des Schenkels erkennen. Das Gemüse und die Sauce haben perfekt dazu gepasst und über den Reis brauchen wir garnicht sprechen, der ist so lecker – den könnte ich glatt blank essen :D

Die „36 Duck“ und alle ihre einzelnen Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt und genau richtig zubereitet. Die Entenstücke sind schön knusprig, die Süßkartoffeln nicht zu weich gekocht und das restliche Gemüse auch perfekt auf den Punkt gegart! Meine Schwester, die sich vegetarisch ernährt hat das „36 Tofu“ gegessen und war auch begeistert. Für mich ist Tofu ehrlich gesagt nichts … denn wenn ich alternativ, beg my pardon, eine richtig geile Ente haben kann, muss ich nicht lange überlegen ;-) Heißt aber …

… auch Veganer und Vegetarier kommen im Lê&Vi voll auf ihre Kosten!

Nach dem Essen habe ich mit den Lê&Vi-Jungs ein bisschen über Ihre Küche geplaudert und sie gefragt wie sie jedesmal wieder diese einzigartigen Gerichte kreieren, Da sie alle quasi in der Gastro-Szene groß geworden sind und bereits in vielen Restaurants entweder im Service oder als Koch gearbeitet haben, kennen sich die Jungs bestens mit den gängigen Zubereitungsmethoden und Zutaten aller Herren Länder aus.

Trotzdem brennen die Lê&Vi-Jungs für Innovation und sind deshalb ständig auf der Suche nach Inspiration und neuen Trends.

Die Idee zum Gericht „Chicken Buzz“ haben sie sich zum Beispiel während eines kreativen Ausflugs nach Berlin geholt. Berlin gilt für die Jungs übrigens als DIE Stadt, die gastronomisch mit Metropolen wie New York und London locker mithalten kann, wenn sie sie nicht sogar schon überholt hat. Neue Ideen & Input sind für die Jungs extrem wichtig, um vermeintlich normalen asiatischen Gerichten den typischen Lê&Vi-Touch zu verpassen. Schön finde ich auch, dass sie aktuelle Trends im Auge haben und dabei besonders auf den Geschmack der Damenwelt achten. Zum Beispiel haben bei dem Gericht „36 Duck“ die Süßkartoffeln ihren Weg in das Gericht gefunden, weil wir Frauen dieses leckere Wurzelgemüse so lieben! Die Lê&Vi-Jungs hungern danach einzigartige Kombinationen zu kreieren und die asiatische Küche auf ein neues Level zu bringen.

Wie das geht? Im Endeffekt fängt es immer mit ihren typisch asiatischen Lieblingsgerichten an. Dann wird ein paar mal um die Ecke gedacht, gemeinsam gebrainstormed und losgekocht – denn das ist es was die beiden Mitgründer Viet Anh und Vinh Pham am liebsten machen. Meistens ist das Gericht dann schon sogut wie bereit für die Special-Karte; nach dem letzten Feinschliff und der fachmännischen Verköstigung durch Freunde und das Lê&Vi-Team dürfen dann endlich auch wir in den Genuss der neuen Kreationen kommen :-)

Das ist mal ein Gastrokonzept wie ich es liebe – mit einem Team das gleichzeitig eine Familie ist, mit Köchen die ohne Pause darüber nachdenken was sie für neue Gerichte aus dem Hut zaubern können, mit Freude am Experimentieren und der Lust auf Innovation.

Mein Fazit:
Ich liebe es und kriege einfach nicht genug davon! Einfaches, aber raffiniertes asiatisches Essen wie ihr es in Erlangen sicher nirgends sonst findet. Tolles Ambiente, super Team und geschmacklich unschlagbar!

Juhuuu! Und weil ihr euch davon natürlich selbst überzeugen sollt, habe ich einen Gutschein für euch :)

Ihr wollt auch so ein Gesicht machen wenn ihr in den Genuss der Lê&Vi Küche kommt? Bis zum 25.03.2018 erhaltet ihr zu eurem Gericht einen Lê&Vi Homemade Drink! Mein Tipp: Der „Pinaco“, schmeckt herrlich nach Urlaub!!
Einfach bei eurer Bestellung folgenden Gutschein mitbringen (ausdrucken) und abgeben. 
Der Gutschein gilt für 1 Person bei Bestellung 1 Hauptgerichts bis zum 25.03.2018 im Lê&Vi Restaurant Erlangen. Nur einlösbar von Sonntag – Donnerstag.

levi_gutschein_coucoubonheur________________________________________

Lê&Vi asian street kitchen
Nürnberger Str. 58a
91052 Erlangen
Tel: 09131 9884973
http://www.levi-gastro.de
http://www.instagram.com/leviasianstreetkitchen

Öffnungszeiten
MONTAG-FREITAG 11-15 Uhr, 18-22:30 Uhr
SAMSTAG 12-23 Uhr
SONNTAG 12-22 Uhr

Find ich super:
Lê Rolls, Ducky Thai Salad, Hanoi Bowl
Im Lê&Vi gibt es kostenloses Wifi!
Im Sommer könnt ihr es euch schön auf der Terrasse gemütlich machen.

Kleiner Tipp: Wenn ihr Mittags kommt, gibt es die Gerichte als etwas kleinere Portion zum günstigeren Preis.

 

 

 

Mit Liebe gebacken! Valtentinstagsideen.

Ihr braucht noch ein paar Backideen für eure Liebsten zum Valentinstag?

Ich habe euch eine kleine Compilation aus meinen vergangenen Valentinstagskreationen zusammengestellt und die entsprechenden Beiträge mit den Rezepten verlinkt : )

  1. Herzallerliebste Cookies

Den Liebsten eine persönliche Nachricht auf einem leckeren Keks hinterlassen? Geht ganz einfach mit leckeren Cookies die ihr ganz individuell beschriften könnt. Ein paar Blumen dazu und perfekt ist die Überraschung! Das Rezept für die Cookies findet ihr hier.


2. Drip Cake

Ein Drip Cake voller Liebe <3 . Diese Kreation geht super easy und schmeckt köstlich zu einer warmen Tasse Kaffe, am Besten schön eingelümmelt auf der Couch genießen;-) Das Rezept gibts hier.

 

3. Cookies mit Royal Icing

Eine weitere Cookie Variante findet ihr hier. Diese süßen Kekse die ich mal für eine Hochzeit machen durfte passen doch auch perfekt zum Valentinstag – beides ein Fest der Liebe!


4. Ombre Cake

Kennt ihr sie noch? Die Ombre Cakes? Es ist noch garnicht so lange her, da waren sie ein riesen Trend. Für den Tag der Liebe immer noch perfekt und sorgt beim Anschneiden auf jeden Fall für den AHA Effekt! Das Rezept könnt ihr hier nachlesen.

 

5. Himbeer-Pralinen

Was passt besser zum Valentinstag als Pralinen? Die köstlichen kleinen Himbeerpralinen sind der perfekte Begleiter zu einem Strauß Rosen! Wie ihr sie ganz einfach nachmachen könnt, seht ihr hier.

Sushi Donut Rezept & mein erstes YouTube Video!

YEY! Gestern habe ich mein erstes YouTube Video für euch gedreht und unglaublich süße sowie leckere Sushi Donuts für euch zubereitet.

Der Sushi Donut ist aktuell ein riesen Foodtrend aus Australien und ist im Endeffekt nichts anderes als eine riesige Sushi-Rolle in Donutform. Man kann die Donuts mit verschiedensten Füllungen versehen und den Belag ganz nach seinem Lieblings-Sushi-Geschmack auswählen.

Ich habe die Zubereitung der Sushi Donuts für euch ausprobiert und es ist tatsächlich garnicht so schwierig!

Also schaut doch mal bei meinem
YouTube Video vorbei und seht selbst :-)

Lasst mich wissen wenn es euch gefallen hat, ich würde mich wirklich sehr über Feedback eurerseits freuen! Wollt ihr mehr solche Videos sehen? Was hat euch gefehlt oder kann ich besser machen? Welche Themen interessieren euch oder welches Rezept würdet ihr gerne mal in Form eines Videos sehen? Lasst es mich wissen und ich versuche eure Wünsche umzusetzen.

 

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an meinen Bruder Noah, der mich bei der Umsetzung des Videos unterstützt hat. Ohne ihn hätte es tatsächlich nicht geklappt …
Außerdem sei an dieser Stelle auch mal gesagt wie unglaublich glücklich ich über mein MacBook und iMovies bin, mit denen ich das Video geschnitten habe. Ok – ich habe dafür 6 Stunden gebraucht :D – aber es ist wirklich idiotensicher, man hat soviel Möglichkeiten die Videos aufzupeppen und alles funktioniert so schnell und einfach.
Da ich jetzt weiß wo ich klicken muss, ist das nächste Video sicher in 2 Stunden erledigt ;-)