Das Buch & die Selbstständigkeit Part 1

Ja, wo fange ich nun an? Viel zu lange habe ich diesen Artikel aufgeschoben, denn bereits Anfang 2018 habe ich euch ja über meine Situation berichtet.

Naja, ich lege einfach mal los …

Nachdem ich mich im Arbeitsamt arbeitslos gemeldet und mein erstes Beratungsgespräch hatte war mir klar, dass das eine einmalige Chance ist die ich wirklich ernst nehmen muss. Ein zweites Mal wird es mir wahrscheinlich nicht mehr so leicht gemacht. Als alter Projektmanager-Hase musste ich mir natürlich gleich eine Strategie erarbeiten und einen Plan schmieden. Ich habe mir alles aufgeschrieben was ich machen möchte bzw. muss und stand vor einer endlos langen Liste an Aufgaben die zu erledigen waren.

Da kam erstmal kurz Panik auf. „Wie soll ich das alles nur schaffen?“ , „Dafür brauche ich doch Jahre!“ und „Wo soll ich nur anfangen?“ waren Gedanken die mich beschäftigt haben.

Also habe ich mir ein System ausgedacht das mir dabei helfen sollte den Überblick zu behalten und Prioritäten zu setzen.
Alle To Do’s die ich nun erledigen musste habe ich nach Priorität sortiert und mir überlegt was so schnell wie möglich erledigt werden sollte und was noch etwas Zeit hat und ich beiseite schieben kann. Für die Prioritäten habe ich mir Post it’s in grün, gelb und rosa gekauft und entsprechend mit den Aufgaben beschriftet und mir alles, schön übersichtlich an den Arbeitsplatz gehängt. So hatte ich immer vor Augen was ich als nächstes erledigen muss und habe auch super meinen Fortschritt beobachten können weil ich die erledigten To Do’s an einen anderen Platz gehängt habe. Das war eine große Hilfe und hat meinen kurzzeitigen Anflug von Panik erstmal wieder gemildert.

Nachdem alle Menschen in meiner Umgebung in der ersten Januar Woche noch Urlaub hatten, habe ich mich deren Rhythmus angepasst und war tatsächlich auch etwas faul.
Aber als der Rest wieder angefangen hat zu arbeiten war das auch mein Signal und ich habe mir Tag für Tag eine Routine aufgebaut um zu Hause nicht zu versacken.

Denn ohne Routine fällt es einem wirklich schwer diszipliniert in den Tag zu starten.

Also hat mein Wecker früh um sieben Uhr geklingelt, bis halb acht bin ich aufgestanden habe nach Lust und Laune eine kleine Yoga Session eingelegt und mir erstmal einen Kaffee gekocht und meine alltägliche „Social media-Runde“ gemacht und alle Kanäle gecheckt. Gegen neun Uhr ging es dann los mit der Arbeit und ich habe Schritt für Schritt die To Do’s erledigt.

Ein erster großer Meilenstein war der Businessplan und mein erster Termin bei der Gründungsberatung. Zum Zeitpunkt des Termins war der Businessplan noch nicht vollendet, aber das Grundgerüst stand und ich konnte die „Jury“ von meiner Idee überzeugen. Ja – „Jury“, denn vor mir saßen 3 Menschen in verschiedenen Positionen die mir brav zuhörten und im Anschluss Fragen gestellt haben. Da ich gut vorbereitet war, war alles halb so schlimm – der Termin endete in einem tollen Gespräch und regen Austausch, zum Schluss hat der Herr von der IHK mir nochmal einen richtig Push geben indem er mir Mut zugesprochen hat und sagte dass er den roten Faden erkennen kann, großes Potential sieht und keinen Zweifel daran hat das ich das stemmen kann. Wow – was für eine Bestätigung!

Aber der Businessplan ist ja noch lange nicht alles. Auch wenn dieser schon genug Zeit beansprucht habe ich parallel das neue Logo entwickelt, Geschäftsausstattung geplant und bestellt, das Screendesign für die neue Webseite gestaltet und die Umsetzung mit dem Programmierer geplant und mich um viele, viele weitere Kleinigkeiten gekümmert die im Hintergrund laufen und oft übersehen werden. Der nächste große Meilenstein war das Exposé für das Buch zu erstellen das ich schreiben möchte. Hier geht es nicht nur um das Konzept, sondern auch die Markt- und Konkurrenzanalyse, USP, Vertriebsideen sowie erste Probekapitel wollen erstellt werden. Da ich den Verlagen nicht nur ein Textdokument zukommen lassen wollte, das wahrscheinlich in einer Flut von Einsendungen untergehen würde, habe ich das Probekapitel und das Cover bereits ausgestaltet und die Layouts erstellt.

Achja, da war auch noch die Reiseplanung für New York. Wieso New York? Das Buch das ich schreiben möchte, soll ein kulinarischer Reiseführer für Metropolstädte werden und fokussiert sich auf Foodtrends. Prädestiniert dafür war also ohne Frage New York. So habe ich mich auf die Suche nach einer „günstigen“ Unterkunft in Manhattan gemacht und kurzerhand das Zimmer und den Flug gebucht. Ok – jetzt gab es kein zurück mehr! Damit war es aber noch nicht getan – wer Arbeitslos ist und für einen so langen Zeitraum weg geht, der muss sich vom Arbeitsamt abmelden und erhält während dieser Zeit auch kein Arbeitslosengeld mehr. Also musste ich mich abmelden und mich um meine eigene Krankenversicherung kümmern – und zwar nicht nur um die „normale“ Krankenversicherung, sondern selbstverständlich muss ich auch im Ausland Krankenversichert sein.

Hach, ihr merkt schon – es gibt einfach tausend Dinge an die man denken muss. Und die Community von Coucoubonhneur möchte nebenbei auch noch unterhalten werden, parallel wollten noch einige Blogbeiträge geschrieben werden und die ersten Presseeinladungen und Kooperationsanfragen trudeln auch schon ein.
Die Leute denken immer „oh Blogger – wie schön muss man es haben“ oder „als Influencer bekommt man alles hinterher geschmissen“. Sicher ist es in dem ein oder anderen Fall so, aber in erster Linie ist es ein Business!

Es ist eine Marke und ein Unternehmen das man aufbaut und das schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel.

Im Hintergrund läuft so extrem viel ab – was die Menschen am anderen Ende des Bildschirms nicht sehen. Klar , sie können es nicht besser wissen. Deswegen nehme ich keinem solche Aussagen wie „uh da kommt wieder der Influencer“ oder „oooh … da muss jemand noch einen Blogbeitrag schreiben“ übel, aber ein wenig verletzend ist es ehrlicherweise schon. Denn dass ich von früh um 9 bis teilweise nachts um 2 arbeite, sieht niemand. Das möchte auch keiner wissen – denn sonst heißt es wieder das man sich nur wichtig macht. Aber das ist ein ganz anderes Kapitel und vielleicht schreibe ich drüber mal einen separaten Artikel.

Fakt ist, ja – ich bin „arbeitslos“ , aber in meinem Leben habe ich noch nie so viel gearbeitet wie jetzt. Aber es ist Ok und es ist schön – es macht mir extrem viel Spaß und man weiß wofür man es tut. Die Motivation um diese Leistungen zu bringen wie ich es gerade tue kann nur davon kommen dass man liebt was man tut, dass man eine Leidenschaft dafür hat und an eine Vision glaubt und einem Traum folgt. In den letzten 3 Monaten habe ich es unheimlich genossen mir meine Zeit selbst einteilen zu können, das ist ein extrem großer Vorteil für den ich extrem dankbar bin. Ich war auf vielen Weiterbildungen, Workshops, Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen und bin unheimlich dankbar für die Leute die ich dort kennengelernt habe und es macht mich unfassbar glücklich zu sehen wie viele aufgeschlossene Menschen es gibt, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen.

In den letzten 3 Monaten habe ich mich so stark weiterentwickelt und bin gewachsen wie in den letzten 6 Jahren nicht. Das macht mich extrem stolz und dankbar. Also selbst wenn mein Plan in die Hose gehen sollte, diese Erfahrungen sind unbezahlbar und kann mir keiner mehr nehmen. Alleine dafür hätte sich alles gelohnt.

Aber so toll wie das jetzt alles auch klingen mag, zu tun was man liebt ist Fluch und Segen zugleich. Denn man merkt nicht wieviel man arbeitet wenn es Spaß macht. Es fällt einem schwer Feierabend zu machen und vor allem wenn die Arbeit mit den Freizeitaktivitäten und Hobbies verschmilzt muss man aufpassen. Denn auch wenn alles Spaß macht und sich nicht zwangsweise wie Arbeit anfühlt, braucht man Ruhephasen und Pausen. Es gab Tage, da habe ich gemerkt wie meine Seele mir gesagt hat dass ich einfach nur mal „nichts“ im Kopf haben möchte anstatt 12.395 To Do’s und Ideen.

So, aber wie geht es jetzt weiter? In 46 Stunden sitze ich im Flieger gen Vereinigte Staaten von Amerika. Auf meiner To Do Liste stehen noch hunderte Aufgaben und die Zeit rennt mir davon. Ich bin gedanklich noch garnicht auf die USA eingestellt und habe momentan noch die Zahlen des Businessplans im Kopf den ich eigentlich vor meiner Reise noch zur Tragfähigkeitsbestätigung an die IHK schicken wollte. Denn sobald ich von meiner Recherche-Reise zurück bin muss ich den (hoffentlich in der Tragfähigkeit bestätigten) Businessplan beim Arbeitsamt einreichen um den Gründungszuschuss zu beantragen. Denn auch das kann nur in einer gewissen Frist passieren die mir auch im Nacken sitzt.

Gerade habe ich ein wenig Angst, dass ich in 54 Stunden in NYC aussteige und erstmal von meinen Gefühlen überwältigt werde. Denn schon jetzt wo ich diese Worte schreibe, zieht sich meine Brust etwas zusammen.

Ich bin überzeugt davon, dass eine gute Vorbereitung unerlässlich für Erfolg ist und normalerweise nehme ich mir vor wichtigen Momenten immer genug Zeit um gedanklich alles durchzugehen und mich so auf Situationen vorzubereiten. Für New York hatte ich dafür bisher keine Zeit. Gefühlt war das alles mit der Selbstständigkeit und dem Reiseführer nur vor 2 Wochen eine Schnapsidee, aber jetzt wird es tatsächlich Realität. Die Zeitspanne von der Schnapsidee zum Flug war aber in Wirklichkeit 2 Monate. In dieser Zeit war ich aber so im Auto- und Arbeitsmodus dass ich mich mental garnicht darauf vorbereiten konnte und einfach alles viel zu schnell ging.

Aber wie die vergangenen Monate auch, werde ich aber auch das schaffen. Denn ich freue mich auch schon total auf die Zeit und bin einfach gespannt was jeder neue Tag bringt.

Falls der ein oder andere auch mit dem Gedanken spielt sich selbstständig zu machen oder etwas großen aufzuziehen, kann ich rückblickend für die letzten 3 Monate zusammenfassend sagen:

– Macht euch einen Plan den ihr nicht aus den Augen verlieren könnt
– Arbeitet mit einem System, setzt Prioritäten
– Schreibt euch ALLES auf was euch in den Kopf kommt um nichts zu vergessen
– Lasst euch helfen und sucht euch Unterstützung wenn ihr an einem Punkt nicht weiterkommt
– Umgebt euch mit gleichgesinnten und tauscht euch mit inspirierenden Leuten aus. Networking klingt zwar anstrengend und öde zugleich, es kann einen aber unheimlich ermutigen und bietet einem langfristig extreme Vorteile
– Hört stark auf euer Bauchgefühl und eure Intuition
– glaubt an euch und träumt groß, bleibt mit den Füßen aber fest am Boden
– hört euch Kritik offen an aber lasst euch nicht unterkriegen oder etwas einreden.
– seid diszipliniert. Ohne Disziplin geht garnichts
– Gönnt euch auch Pausen und freie Tage um nicht durchzudrehen oder euch zu überarbeiten. Auch das Hirn muss mal durchatmen.
– Seid nett zu den Menschen in eurem Umfeld und trainiert euch einen positiven Mindset an, es wird alles zu euch zurück kommen
– Seid dankbar auch für die kleinen Erfolge, es wird euch helfen schwierige Phasen durchzustehen
– Gebt so schnell nicht auf wenn sich Probleme in den Weg stellen, aber wisst trotzdem wann Schluss ist um nicht (z.B. in finanzielle) Schwierigkeiten zu kommen
– macht euch eurem Risiko bewusst -> stellt euch die Frage „Was ist das schlimmste was mir passieren kann?“ und nutzt es als Antrieb und Motivation
– Trinkt ausreichend! Jeden Tag merke ich, wie ich mindestens 1 liter Kaffee trinke, aber das gute alte Wasser vergesse …
– baut euch eine Routine auf um die Tage effektiv zu nutzen

Soviel zur aktuellen Situation! : )
die nächsten Wochen werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten und mich aus NYC wieder melden (AAAAH – ist das zu glauben?!)

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Fashion High tea – Mandarin Oriental meets Pomellato

Nach dem großen Erfolg des Jimmy Choo Fashion High Tea’s, hat sich das Patisserie- und Küchenteam des 5-Sterne-Hotels im Herzen der Altstadt Münchens jetzt von der Iconica Kollektion des italienischen Schmucklabels Pomellato inspirieren lassen und feinste Köstlichkeiten kreiert die ihr bis zum 29.04.2018 täglich von 15 bis 18 Uhr in der Lounge des Mandarin Oriental genießen könnt.

Die sinnliche Iconica Kollektion erzählt von zwei Gegensätzen, die zusammenfließen und sich im typischen Geist von Pomellato gegenseitig ergänzen: die unverkennbar schlichte mailändische Form und der überschwängliche Ausdruck, wenn sie sich spielerisch miteinander verbinden. (Quelle pomellato.de)

Der Afternoon Tea ist eine tolle Gelegenheit um es sich mit seinen Liebsten gemütlich zu machen oder nach einem Shopping-Trip mit den Mädels bei einem Glas Champagner entspannt den Tag ausklingen zu lassen, Ihr werdet richtig verwöhnt und erhaltet für 39 € pro Person den Fashion High Tea Classic mit einer Etagere und vielen Leckereien sowie Tee und für 45 € den Fashion High Tea Deluxe inklusive Champagner. Übrigens könnt ihr parallel auch den normalen Afternoon Tea bestellen wenn ihr die klassische Variante bevorzugt.

Wenn ihr mich fragt, gut angelegtes Geld, denn ihr kommt in den Genuss von feinster Patisserie- und Kochkunst in Form von Süßen und Salzigen Gaumenfreuden wie beispielsweise einer Tarte mit Tomate, Olive und einem goldenen Wachtelei, zartschmelzenden Cappuccino Pralinen, edlen Macarons, goldenem Cheesecake oder köstlichem Schokoladen-Himbeer-Törtchen u.v.m. . Die klassischen Scones machen das Erlebnis der traditionellen britischen Teekultur perfekt .

In unserer schnelllebigen Gesellschaft nehmen wir uns oft zu wenig Zeit  für echten Genuss. Hier kann man sich zurücklehnen, entspannen und bei der perfekten Kombination aus Luxus und Komfort den Nachmittagstee, wie in guten alten Zeiten, zelebrieren.

Pssst … wer sich jetzt noch nicht fühlt wie eine Prinzessin, der kann sich mit der Quittung des High Tea’s im Pomellato Geschäft um die Ecke noch ein kleines Geschenk abholen!

Vielen Dank an das Team des Mandarin Oriental für die Presse-Einladung.

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Dann hol‘ ich mir den Urlaub eben nach Hause – ein spanischer Aperitivo für das Sommerfeeling.

Oliven mit Anchovi-Füllung, aromatischer Iberico Schinken und ein Schluck Wermut … was haben diese 3 typischen spanischen Foodtrends gemeinsam?

Sie erinnern mich an Sommerferien, an Sand zwischen den Zehen und Salzwasser im Haar. Kurz: sie versetzen mich emotional in schöne Zeiten.

Denn wir hatten lange ein Haus in der Küstenstadt Benalmadena Costa in Familienbesitz und verbrachten dort regelmäßig unsere Sommerferien um die Sonne am Strand zu genießen, in Malaga shoppen zu gehen und die spanische Küche zu verköstigen.

Da aber leider in den vergangenen Monaten Hausbesetzer das komplette Inventar verscherbelt und die Finca verwüstet hinterlassen haben und noch ein paar weitere kleine Konflikte dazu kamen, mussten wir schweren Herzens Anfang diesen Jahres die Entscheidung treffen das Haus zu verkaufen.
Ein Schritt der nicht leicht und ohne Hindernisse zu machen war, denn so viele Erinnerungen die mich und meine Familie geprägt haben stecken in diesem für uns so besonderen Ort.

Trotzdem habe ich mir fest vorgenommen weiterhin dorthin, in’s schöne Andalusien, zu reisen, nicht nur um meine Familie die teilweise dort begraben liegt zu besuchen, sondern auch weil man dort herrlich und vergleichsweise günstig Sonne tanken und ein wenig mediterranen Flair aufsaugen kann.

Bis es aber mal wieder so weit ist, und da das Wetter hier keine Sommergefühle aufkommen lässt, hole ich mir die spanischen Vibes eben nach Hause.

Leider erfüllt die Spanien-Abteilung meines Supermarktes aber nicht ganz die Erwartungen meiner verwöhnten, spanischen Geschmacksknospen. Umso glücklicher bin ich, dass ich auf Wermon gestoßen bin; ein neuer Onlineshop der die spanischen Foodtrends für jedermann erreichbar macht.
Den beiden Gründern Christoph und Mariona geht es nämlich genau wie mir: sie haben eine besondere Verbindung zu Spanien und den kulinarischen Schätzen die das Land zu bieten hat und wollen auf diese auch in Deutschland nicht verzichten. Also haben sich die beiden in ganz Spanien auf die Suche nach den besten Produkten gemacht mit denen du dir ein typisches, spanisches Aperitivo nach Hause holen kannst. Die beiden kennen alle Produzenten persönlich, denn von der Qualität und der Herstellung der Produkte wollten sie sich selbst vor Ort überzeugen. Dabei entstand ein tolles, freundschaftliches Verhältnis und ein paar Insider-Infos gab es on top noch mit dazu.
Zum Beispiel druckt die Firma Lodeiros ein passendes Symbol auf das Flaschenetikett dass die Wetterlage bei der Abfüllung widerspiegelt: eine Sonne, Wolken oder zum Beispiel auch Regentropfen.

Kleine, nette Details die sonst ein Geheimnis geblieben wären.

Besucht habe ich Wermon während ihres Popup-Shops in der Hofstatt München und habe mich ein wenig durch die Produkte schnabuliert. Nicht anders als zu erwarten hat alles köstlich geschmeckt, wirklich fasziniert hat mich aber vor allem wie gut sich Christoph mit den Produkten ausgekannt und mit welcher Hingabe und Leidenschaft er davon erzählt hat. Das Tolle an wermon.de : die Liebe zu den Produkten wird auch im Onlineshop weitergeführt. Da wären zum Einen die mit Liebe zusammengestellten Geschenkboxen „Aperitivo“ oder „Iberico“ mit denen ihr alles erhaltet was ihr für das perfekte Spanien-Feeling braucht, oder auch die ausführliche Erklärung der verschiedenen Qualitätsstufen des Fleisches sowie Tipps zur Verköstigung der Produkte (zum Beispiel passt zu weißem Wermut Limette besser als Orange).

Spätestens als ich den Wermut probiert habe und in meinem Hirn das Signal „Sommer, Sonne, Spanien & Urlaub“ angekommen ist, war klar dass ich einiges einkaufen und mit nach Hause nehmen muss. Also kam quasi einmal ein Basic Paket für einen spanischen Aperitivo in die Tüte: Iberico Schinken, traditionelle & handgemachte Kartoffelchips, Oliven mit Anchovis und ein roter Wermut. Alles andere um das Feeling rund zu machen hatte ich zu Hause: frisches Brot, gutes Olivenöl und Meersalz zum Dippen, Orangen und etwas Eis für den Drink und eine spanische Playlist auf Spotify. Nach den vergangenen stressigen Tagen und dem nicht existenten Frühling war das genau das Richtige was ich in dem Moment gebraucht habe!

Purer spanischer Genuss und Streicheleinheiten für Gaumen & Seele.

Ich freue mich schon extrem auf den Sommer, wenn ich endlich meine Dachterrasse einweihen und eine kleine spanische Fiesta schmeißen kann!

 

 

Das Maria – 1001 Nacht trifft auf München-Feeling.

Das Maria ist bereits eine Institution in München. Mitten im Glockenbach-Viertel gelegen trifft hier der Orient auf Münchner Gemütlichkeit.

Die Namenspatronin, nämlich Maria, ist im gesamten Laden präsent und sorgt nochmal für extra heimelige Stimmung.
Wie ebendiese hat das Maria auch orientalische Wurzeln was sich im gesamten Lokal widerspiegelt. Verspielte Lampen wie man sie sonst nur von arabischen Märkten kennt taumeln von der Decke, pures Holz in warmen Tönen und natürlichen Formen sowie detailreiches Geschirr und Accessoires lassen in einem ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen.

Aber nicht nur im Interieur spiegelt sich der Orient wieder, auch die Namen der Gerichte auf der Speise- und Getränkekarte lassen vermuten, dass man hier viele Gewürze und Zutaten aus dem Morgenland wiederfindet. Da wären z.B. das „Mariam in Marrakech“ , „Maria bei Fatima“ oder „Maria bei Ali“ mit typisch orientalischen Zutaten wie Ras el Hanout, Kichererbsen, Fladenbrot, Oliven, Koriander und Datteln. Zum Ausgleich gibt es aber beispielsweise auch „Mary in Miami“, dahinter verbergen sich drei flufflige Pancakes mit Sirup und Früchten oder „Maria beim Frühschoppen“ , klar – mit Weißwurst und Brezn.

Ihr seht, allein zum Frühstücken lohnt es sich schon absolut in’s Maria zu schauen. Wer möchte, kann aber ab 12:00 auch Mittagessen und Gerichte wie „Lammbraten mit Pistazien-Couscous, Wurzelgemüse und Dattel+Zimtsauce“ oder „Pasta mit Tomate und Okra“ genießen.

Wer jetzt aber lieber diniert, der kommt im Maria auch voll auf seine Kosten. Zwischen 10 und 15 € kriegt man z.B.  „Marias ägyptischen Fladenbrot-Burger“ mit mariniertem Gemüse mit Mandel-Dukka und Manouri vom Grill in Fladenbrot, dazu Bratkartoffeln mit Ras el Hanout und Harissa-Jogurtsauce oder eine ordentliche „marokkanische Lamm-Tajine“ mit Lammfleisch, Schalotten, Pflaumen und Couscous. Köstlich!
Und wer sich nicht entscheiden kann, bestellt einfach „Marias Mezze“ und kriegt die geballte Ladung Vorspeise zum Probieren.

Das Maria ist bereits eine Institution in München. Mitten im Glockenbach-Viertel gelegen trifft hier der Orient auf Münchner Gemütlichkeit

Ihr seht, in jedem Fall ist das Maria zu jeder Tageszeit einen Besuch wert. Sei es für einen entspannten Café auf der Sonnenterasse, für einen ausgedehnten Brunch am Wochenende oder ein genüssliches Dinner mit den Liebsten … im Maria fühlt man sich zwischen dem weltoffenen und lebendigen Team einfach willkommen,

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Café Maria
Klenzestraße 97
80469 München
Tel: 089 20245750
http://www.dasmaria.de
https://www.instagram.com/dasmaria_forever/

Öffnungszeiten
DIENSTAG – SAMSTAG 08:30 – 23:00 Uhr
SONNTAG, MONTAG & FEIERTAGE 09:00 – 19:00 Uhr

Find ich super:
Das authentische Ambiente, die köstlichen Orientalischen Gewürze

Kleiner Tipp:
Reserviert auf jeden Fall, sonst kriegt ihr eventuell spontan keinen Platz. Außerdem könnt ihr hier leider nicht mit EC-Karte bezahlen also achtet darauf dass ihr genug Bargeld bei euch habt.

 

Mein neues zweites Wohnzimmer – das Café „Zum weißen Lamm“ in Erlangen

Es gibt so Orte, da fühlt man sich direkt wohl und könnte für immer sitzen bleiben. Solche Gefühle hatte ich bisher z.B. im Washington Square Park in New York oder im NENI Deli in München. ENDLICH … habe ich auch in Erlangen so einen Ort gefunden, nämlich das Café „Zum weißen Lamm„.

Seitdem ich meine Gründung plane arbeite ich im Homeoffice und ich muss gestehen, an manchen Tagen fällt mir die Decke auf den Kopf und ich werde uneffektiv, außerdem lauern dort zu viele Ablenkungen … die Wäsche muss gemacht werden, die Katze möchte spielen oder man setzt sich aus versehen auf die Fernbedienung und dann kommt zufällig auch noch ein total interessanter Beitrag über Truckerfahrer in der Arktis. ;-)

Ich habe schon gespürt, dass es mir einfach an einem Ort fehlt, der zwar WLAN hat damit ich dort auch arbeiten kann, vor allem aber auch ein Ort an dem ich mich wohl fühle, wo das Ambiente stimmt und ich meinen Fokus voll auf die Arbeit richten kann und es auch ok ist wenn ich ein paar Stündchen sitzen bleibe.

Gestern war seit langem mal wieder ein richtig effektiver Arbeitstag für mich, denn ich habe es mir im weißen Lamm bequem gemacht, mir zur Einstimmung erstmal eine Quiche bestellt und im Laufe des Nachmittags ein paar leckere Kaffee genossen, mich vom Lauf der Dinge im Café inspirierend lassen und keinerlei Ablenkung sondern den Fokus auf der Erledigung meiner To Do’s genossen.

Das Café öffnet täglich um 15 Uhr, um diese Uhrzeit ist es noch angenehm ruhig, später kommen nach und nach immer mehr Gäste dazu, die sich im Anschluss zum warmen Café oder Tee einen Kinofilm im anhängenden Kino Lamm-Lichtspiele ansehen wollen. Denn die beiden Lokalitäten gehören zusammen. Und das merkt man auch. Die angenehme Stimmung die die Art- und Independent Filme des Lamm Lichtspiele mit sich bringen, spiegelt sich im Café wieder.

Aus den Musik-Boxen tönt eine moderne Acoustic-Playlist, das interieur ist rustikal schick und aus der offnen Küche macht sich der Geruch von frisch geriebener Orangenschale breit.

Denn die köstlichen Kuchen werden täglich, während dem laufenden Betrieb selbst gebacken.

Ich stelle mir das so romantisch vor, in so einem schönen Café als Bedienung zu arbeiten und dabei auch noch Kuchen zu backen. Sollten alle meine Pläne nicht funktionieren, fange ich dort an zu arbeiten denke ich ….
Die nette Studentin die heute die erste Schicht hat und Linzer Torte backt, bestätigt, dass es wirklich ein schöner Job ist. Vor allem wenn es so angenehm ruhig ist wie heute.

Mit 1 Klick habe ich mich mit dem kostenlosen WLAN verbunden und erledige total entspannt eine Sache nach der Anderen. Ich überlege kurz ob ich noch eine andere Quiche oder ein Panini probiere, beschließe dann aber den Feierabend einzuläuten.

Ich bin wirklich froh, dieses schöne Café in meiner Nähe zu haben und überlege, wann ich das nächste mal in mein neues Office flüchte und was ich dann Neues zu Essen aus der Karte probieren werde. ;-)

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Zum weißen Lamm
Hauptstraße 86
91054 Erlangen
Tel: 09131 207076
http://www.lamm-lichtspiele.de/content/zum-weissen-lamm

Öffnungszeiten
TÄGLICH 15-24 UHR

Find ich super:
Kostenloses WLAN.
Köstliche, frische, selbstgemachte Kuchen.
Super Ambiente!

Lê&Vi asian kitchen – wenn ihr mich fragt, der Beste Asiate in Erlangen!

Normalerweise probiere ich ja immer gerne Neues aus und gehe somit nur selten mehrmals am gleichen Ort essen. Wenn ich also schon zum sechsten oder siebten Mal in ein und demselben Restaurant bin, dann möchte das schon etwas heißen. So geht es mir jedoch mit dem Lê&Vi in Erlangen. Erstmals bin ich mit dem Asian Street Kitchen Restaurant vor ca. 1 Jahr durch ein Gutscheinbuch in Berührung gekommen und fand es direkt sensationell.

Das Ambiente, das lockere Personal und das wirklich ultra leckere und authentische Essen zu einem super Preis-Leistungsverhältnis haben es mir gleich angetan.

Also hat es nicht lange gedauert bis ich meine Freunde und die Familie mitgebracht habe und auch sie waren sofort Feuer & Flamme. Ein Restaurant wie dieses findet ihr in Erlangen kein zweites mal und die Gerichte sind wirklich etwas Besonderes im Vergleich zum „Standard-Asiaten um die Ecke“.

Ich habe zwar so meine „Favourites“ in der Karte, wie z.B. die Lê Rolls (4,50€), BBQ Pork (9,50 €), Ducky Thai Salat (9,50 €) und die Hanoi Bowl (9,50€), aber dadurch dass ich jetzt schon so oft dort Essen war, wollte ich vergangene Woche mal wieder etwas Neues ausprobieren. Die Lê&Vi Jungs (die übrigens super sympathisch und locker sind) haben mir daher die neuen Gerichte „Chicken Buzz“ und „36 Duck“ aus ihrer, gelegentlich wechselnden, Special-Karte empfohlen.

Klar, musste ich die gleich probieren! Beim „Chicken Buzz“ handelt es sich um einen knusprig angebratenen Hühnerschenkel (aber ohne Knochen!!) mit Gemüse und einer cremigen Erdnusssauce sowie etwas Hoisin-Sauce und Reis.
Das „36 Duck„-Gericht setzt sich aus knusprigen Entenstücken (übrigens in Olivenöl angebraten!), Süßkartoffelwürfeln, Gemüse, einer würzigen Erdnussbutter-Sauce und einer Portion Reis zusammen.

Das ganze gibt’s dann für 11 € bzw. 12€ , was bei dieser Qualität und Portionsgröße wirklich ein guter Deal ist! Achja, da wir zu dritt waren, haben wir die vegane Variante des „36 Duck“, nämlich das „36 Tofu“, gleich mitbestellt und ebenfalls „unter die Lupe genommen“.

Und was soll ich sagen? Alle Gerichte waren wieder einmal kritiklos gut! Bei dem „Chicken Buzz“ war ich gespannt auf den Schenkel, da dessen Filet viel saftiger sein soll als das einer Hühnerbrust. Auf den ersten Blick konnte ich zunächst keinen Unterschied erkennen, da der Knochen schon entfernt wurde. Tatsächlich war das Fleisch unter der dünnen, knusprigen Panade aber wirklich super zart und saftig und man konnte schön die verschiedenen „Schichten“ des Schenkels erkennen. Das Gemüse und die Sauce haben perfekt dazu gepasst und über den Reis brauchen wir garnicht sprechen, der ist so lecker – den könnte ich glatt blank essen :D

Die „36 Duck“ und alle ihre einzelnen Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt und genau richtig zubereitet. Die Entenstücke sind schön knusprig, die Süßkartoffeln nicht zu weich gekocht und das restliche Gemüse auch perfekt auf den Punkt gegart! Meine Schwester, die sich vegetarisch ernährt hat das „36 Tofu“ gegessen und war auch begeistert. Für mich ist Tofu ehrlich gesagt nichts … denn wenn ich alternativ, beg my pardon, eine richtig geile Ente haben kann, muss ich nicht lange überlegen ;-) Heißt aber …

… auch Veganer und Vegetarier kommen im Lê&Vi voll auf ihre Kosten!

Nach dem Essen habe ich mit den Lê&Vi-Jungs ein bisschen über Ihre Küche geplaudert und sie gefragt wie sie jedesmal wieder diese einzigartigen Gerichte kreieren, Da sie alle quasi in der Gastro-Szene groß geworden sind und bereits in vielen Restaurants entweder im Service oder als Koch gearbeitet haben, kennen sich die Jungs bestens mit den gängigen Zubereitungsmethoden und Zutaten aller Herren Länder aus.

Trotzdem brennen die Lê&Vi-Jungs für Innovation und sind deshalb ständig auf der Suche nach Inspiration und neuen Trends.

Die Idee zum Gericht „Chicken Buzz“ haben sie sich zum Beispiel während eines kreativen Ausflugs nach Berlin geholt. Berlin gilt für die Jungs übrigens als DIE Stadt, die gastronomisch mit Metropolen wie New York und London locker mithalten kann, wenn sie sie nicht sogar schon überholt hat. Neue Ideen & Input sind für die Jungs extrem wichtig, um vermeintlich normalen asiatischen Gerichten den typischen Lê&Vi-Touch zu verpassen. Schön finde ich auch, dass sie aktuelle Trends im Auge haben und dabei besonders auf den Geschmack der Damenwelt achten. Zum Beispiel haben bei dem Gericht „36 Duck“ die Süßkartoffeln ihren Weg in das Gericht gefunden, weil wir Frauen dieses leckere Wurzelgemüse so lieben! Die Lê&Vi-Jungs hungern danach einzigartige Kombinationen zu kreieren und die asiatische Küche auf ein neues Level zu bringen.

Wie das geht? Im Endeffekt fängt es immer mit ihren typisch asiatischen Lieblingsgerichten an. Dann wird ein paar mal um die Ecke gedacht, gemeinsam gebrainstormed und losgekocht – denn das ist es was die beiden Mitgründer Viet Anh und Vinh Pham am liebsten machen. Meistens ist das Gericht dann schon sogut wie bereit für die Special-Karte; nach dem letzten Feinschliff und der fachmännischen Verköstigung durch Freunde und das Lê&Vi-Team dürfen dann endlich auch wir in den Genuss der neuen Kreationen kommen :-)

Das ist mal ein Gastrokonzept wie ich es liebe – mit einem Team das gleichzeitig eine Familie ist, mit Köchen die ohne Pause darüber nachdenken was sie für neue Gerichte aus dem Hut zaubern können, mit Freude am Experimentieren und der Lust auf Innovation.

Mein Fazit:
Ich liebe es und kriege einfach nicht genug davon! Einfaches, aber raffiniertes asiatisches Essen wie ihr es in Erlangen sicher nirgends sonst findet. Tolles Ambiente, super Team und geschmacklich unschlagbar!

Juhuuu! Und weil ihr euch davon natürlich selbst überzeugen sollt, habe ich einen Gutschein für euch :)

Ihr wollt auch so ein Gesicht machen wenn ihr in den Genuss der Lê&Vi Küche kommt? Bis zum 25.03.2018 erhaltet ihr zu eurem Gericht einen Lê&Vi Homemade Drink! Mein Tipp: Der „Pinaco“, schmeckt herrlich nach Urlaub!!
Einfach bei eurer Bestellung folgenden Gutschein mitbringen (ausdrucken) und abgeben. 
Der Gutschein gilt für 1 Person bei Bestellung 1 Hauptgerichts bis zum 25.03.2018 im Lê&Vi Restaurant Erlangen. Nur einlösbar von Sonntag – Donnerstag.

levi_gutschein_coucoubonheur________________________________________

Lê&Vi asian street kitchen
Nürnberger Str. 58a
91052 Erlangen
Tel: 09131 9884973
http://www.levi-gastro.de
http://www.instagram.com/leviasianstreetkitchen

Öffnungszeiten
MONTAG-FREITAG 11-15 Uhr, 18-22:30 Uhr
SAMSTAG 12-23 Uhr
SONNTAG 12-22 Uhr

Find ich super:
Lê Rolls, Ducky Thai Salad, Hanoi Bowl
Im Lê&Vi gibt es kostenloses Wifi!
Im Sommer könnt ihr es euch schön auf der Terrasse gemütlich machen.

Kleiner Tipp: Wenn ihr Mittags kommt, gibt es die Gerichte als etwas kleinere Portion zum günstigeren Preis.

 

 

 

Westend Factory – Steak & Fish Restaurant München

„Es gibt nix bessers, wia was guats!“

… lautet das Motto des Hotelrestaurants Westend Factory in der Garmischer Straße in München. Ja richtig – es handelt sich um ein Hotelrestaurant, aber nicht einfach nur irgendeines. Dieses Hotelrestaurant ist anders. Etwas versteckt im Erdgeschoss des Sheraton-Hotels „München Westpark“ befindet sich das Steak & Fish-Restaurant, das nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für die Münchner Nachbarschaft die Türen öffnet.

Etwas rebellisch und mit eigenen Ideen hat sich die Belegschaft des Restaurants durchgesetzt und unterliegt jetzt nicht mehr den strengen Regeln des Sheraton Hotels, sie machen jetzt ihr eigenes Ding. Sie tragen T-Shirts mit lustigen bayerischen Namen, beziehen ihre Produkte (fast) ausschließlich aus dem Münchner Umland, unterstützen so die regionale Wirtschaft und wissen genau wo was herkommt. Und es funktioniert! Denn für ein Menü am Abend muss man rechtzeitig reservieren, das Steakhaus ist gut besucht – kein Wunder bei den köstlichen Gerichten!

Das Konzept ist easy – es gibt zarte Dry Aged Steaks oder Fisch aus heimischen Gewässern, innovativ und gleichzeitig schnörkellos zubereitet. Und weil’s gemeinsam am Besten schmeckt , werden alle Köstlichkeiten in die Tischmitte gestellt und es wird geteilt.
Finde ich super – denn am liebsten würde man ja immer alles probieren und so hat man die Möglichkeit von jedem Gericht etwas zu kosten.

Wer hier zu Abend isst, sollte sich auf ein Verwöhnprogramm von vorne bis hinten einstellen! Zu Beginn haben wir einen weißen und einen roten Wein empfohlen bekommen der wirklich perfekt zu den Gerichten gepasst hat, Damit der Appetit schon ein wenig angeregt wird (als ob der zur Schau gestellte Kühlschrank mit dem Dry aged Fleisch da noch nicht ausreichen würde …), gab es zu Beginn ein unheimlich saftiges, selbstgebackenes Brot mit zwei Aufstrichen. Als wir schon fast das ganze Brot aufgegessen hatten weil es so gut war, hat uns unser lieber Kellner ganz euphorisch darauf hingewiesen, das wir uns noch Platz im Magen für den ganzen Rest lassen sollten. ;-)

Daraufhin kamen auch umgehend schon die Vorspeisen:
– Rindertatar / Zwiebel / Wachtelei / Sauerteig / Bittersalat
– Ziegenkäse-Creme Brülee / Walnuss / Rauke
– Steckrübensuppe
– Marinierte Lachsforelle / Rote Beete / Johannisbeere / Meerrettich / Birne

Und was soll ich sagen? Es hat durch die Bank geschmeckt! Besonderes hervorzuheben, einfach weil ich es so noch nicht gegessen habe, ist die Ziegenkäse-Creme Brülee – sehr wohlschmeckend!

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden uns die Hauptspeisen gebracht und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mal von dem riesigen Stück Rindfleisch und den 2 Entenbrüsten abgesehen, landeteten noch Salat, Kräuterkartoffeln, Soße, Kräuterbutter und Wurzelgemüse auf unserem Tisch. Achja – fast vergessen: die Lachsforelle aus der Aumühle im Isartal! Wow!

Da wir zu viert waren, konnten wir das Rind in 4 Streifen schneiden und die Entenbrüste jeweils halbieren. Jeder konnte sich dann die Beilage mit auf den Teller nehmen auf die er gerade Lust hatte und genießen.
Jetzt – wo ich mich gerade wieder an diesen Moment zurückerinnere, merke ich dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Denn das Rind war sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz top! Aber was meinen Abend eigentlich geprägt hat und mein absolutes Highlight war, war die Entenbrust … ich befand mich im Genusshimmel! Das war mit Abstand die zarteste, butterweichste und delikateste Entenbrust die ich bisher zu mir nehmen durfte! Und wer sich jetzt denkt: „puh, die übertreibt mal wieder maßlos.“ – Bitte, fahrt in die Westend Factory und lasst euch eines besseren belehren ;-)

Wir schlemmerten fröhlich vor uns her – fun fact: die Autokorrektur wollte gerade aus „schlemmerten“ „schlummerten“ machen, was garnicht so abwegig ist, denn wir waren am Ende so pappsatt dass wir nur noch da saßen und vor uns hin grinsten. Ist das ein Food coma? Befinden wir uns etwa im Food Himmel? „Nein – noch lange nicht“, unterbrach uns der Kellner mit weit aufgerissenen, strahlenden Augen in unserem Food Nirvana: „wartet mal die Nachspeise ab – die ist der Wahnsinn!“

Oh – die Nachspeise – da war ja noch was. Wir baten um eine kurze Pause und dachten darüber nach was es wohl feines als Tagesdessert gab. Vielleicht ein leckeres Sorbet, ein leichtes Eis oder einen kleinen Schokokuchen? Hah – das wäre zu einfach gewesen! Kurz darauf nahm eine riesige Pfanne frischer Kaiserschmarren auf unserem Tisch Platz und unterbreitete uns eine Kampfansage.
Wir haben alles gegeben … und uns am Ende den Rest einpacken lassen ;-)

Mein Fazit:
Klare Empfehlung für Menschen die hochwertiges, köstliches Essen in einer schönen und angenehmen Umgebung im industrial Style und tollem Service genießen möchten.

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Westend Factory / im Sheraton München West 
Garmischer Str. 2
81377 München
Tel: 089 51966711
http://www.westend-factory.com/de

Öffnungszeiten
MONTAG-SAMSTAG 18-22 Uhr

Find ich super:
Das Ziegenkäse Creme brülee und die Entenbrust!

#westendfactory #westendwilli #teilenundgeniessen

NENI Deli – ein unkomplizierter Ort zum Teilen von Genussmomenten in München.

„Not all those who wander are lost. “
J.r.r. Tolkien

Einige von euch kennen diesen Auszug aus Tolkiens Gedicht „all that is gold does not glitter“ vielleicht. Im NENI wird man von dieser Zeile direkt begrüßt, und taucht damit auch sofort in eine andere Welt ein.

 

Im Erdgeschoss des neuen Hotels „The royal Bavarian“ , das erst kürzlich im ehemaligen Oberpostamtgebäude und der königlichen Telegrafen-Station in München eröffnet hat, befindet sich das Herzstück des Hotels, nämlich das NENI Restaurant mit angrenzendem Deli. Ein Treffpunkt für alle urbanen Nomaden, Stadterkunder und Genießer.

Das Motto „Life is beautiful – be part of it“ macht man sich direkt zu eigen. Man hat garkeine andere Wahl…

…denn das Architektenbüro Ochs-Schmidhuber-Architekten
und die Interieur-Designer von DREIMETA haben sich hier kreativ wirklich ausgetobt und ein Ambiente geschaffen, das kosmopolitische und kulturinteressierte Menschen dazu einlädt sich in die senfgelben Sofas zu kuscheln und das NENI Food zu genießen.

Die Idee von DREIMETA:  Die royale Entourage bereist die Welt und ist fasziniert vom Orient.

Um es in den Worten der Innenarchitekten wiederzugeben:

Im Haus der 25hours Gruppe wird das royale Erbe Bayerns augenzwinkernd  fortgeführt indem zum Teil kuriose Anekdoten aus der Geschichte der bayerischen Könige erzählt werden. Der Gast wird entführt in eine verrückte Märchenwelt.

Typisch für die Zeit der royalen Bajuwaren: die noble Gesellschaft war fasziniert vom Reisen und fernen Ländern. Es wurden Expeditionen in alle Welt versandt, um fremde Tier- und Pflanzenwelten, Kulturen, und damit auch neue Geschmackswelten zu erforschen.  An diesem Punkt fügt sich die orientalische Welt um NENI ins royale Bayern ein. Der wohl exzentrischste König Bayerns (.. König Ludwig II. ..) war fasziniert vom Orient. Er ließ im Wettersteingebirge sogar einen Prunksaal im maurischen Stil erbauen, wo er fortan orientalische Feste zu feiern pflegte. NENI hätte ihm sicherlich auch gefallen.

Im Restaurant sitzen Menschen aus aller Welt auf unterschiedlich hohen Bänken, Stühlen oder Barhockern, immer bewegt sich etwas. Die gediegene Opulenz wird schmunzelnd aufgebrochen durch bayerische Zitate. Keiner sitzt einsam, alle gehören in dem intimen, aber großzügigen Raum zusammen und schauen den Köchen bei der Arbeit zu.“
(Quelle: https://www.dreimeta.com/25h-munich-neni) 

Und das trifft es einfach auf den Punkt. Man findet sich in einem modernen Umfeld aus 1001 Nacht wieder und kommt bei den warmen Messing- und Türkistönen und Samtstoffen in’s Träumen. Der Material- und Farbmix ist einfach perfekt abgestimmt. Das NENI Deli ist „der kleine Bruder“ des NENI Restaurants, hier findet man Auszüge aus der NENI Karte, die Gerichte mit orientalischem, rumänischem, spanischem und lokalem Einfluss vereint.


Das Konzept ist unkompliziert, man genießt das „Essen für die Seele“ allein oder in Gesellschaft, jeder findet im NENI Deli Platz. Sei es der Student der seine Hausarbeit in einem kreativen Umfeld zu Ende schreiben möchte, das alte Ehepaar dass sich „dieses neue Café mal näher ansehen möchte“, oder die Freundinnen die sich mal wieder auf ein Kaffee treffen wollen.

Hier werden Genussmomente geteilt – Leidenschaftlich und voller Lebensfreude!

Und das kann ich wirklich nur bestätigen. Ich habe mich mit meiner Freundin Kate und ihrem kleinen Baby dort getroffen und fast 3,5 Stunden verbracht, einfach weil man sich in der Atmosphäre so wohl fühlt.

DAS ESSEN:
Die Speisen, die im Deli serviert werden, entstammen wie bereits erwähnt der Karte des NENI-Restaurants. Von herzhaften Sandwiches über ausgefallenen Humus und leckere Salate gibt es alles was das Foodie-Herz begehrt. Selbstverständlich ist auch was für Naschkatzen dabei, die durch saftige Brownies und Cheesecake sicher nicht zu kurz kommen.

Nachdem wir als „Appetizer“ den Brownie probieren durften, der einfach nur KÖSTLICH war, haben wir uns neben dem Sandwich „Reuben“ mit geschmolzenem Cheddar und Pastrami noch das Sandwich mit Avocado, Knoblauchcreme und eingelegten Karotten vorgenommen. Dazu gab es einen leckeren Weißkraut-Salat und einen Blumenkohl-Taboulé, Das Ganze wurde zu guter letzt von einem New York Cheesecake abgerundet.

Das Essen war durch die Bank unglaublich lecker und auch wirklich mal etwas anderes. Man wird auf jeden Fall satt und den Blumenkohl-Taboulé werde ich auf jeden Fall versuchen zu Hause nachzukochen! ;-)
Die Mischung aus orientalischer, rumänischer und spanischer Küche mit lokalem Einfluss tut einfach gut. Sie fühlt sich gesund an – als ob man sich etwas Gutes tun würde.

Für meinen Geschmack bewegen sich die Preise zwar eher im oberen Preissegment – für ein Essen das man mal „für Zwischendurch“ bestellt – es lohnt sich aber auf jeden Fall und der Cheesecake für 7 € reicht z.B. auch locker für 2 Personen ;-)

 



Kleiner Spoiler am Rande
:
In Zukunft soll es, in Kooperation mit dem LOST WEEKEND, 1-2 x im Monat  Live Musik im NENI Deli geben. Bei dieser Umgebung kann ich mir gut vorstellen, dass es unvergessliche Abende werden. Wenn es soweit ist, werde ich mir das auf jeden Fall mal ansehen :-)

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NENI (im 25 hours Hotel the royal Bavarian)
Bahnhofsplatz 1
80335 München
Tel: 089 904001561
http://www.nenimuenchen.de

Öffnungszeiten:
TÄGLICH 6 – 19 Uhr

Find ich super:
Es gibt kostenloses WLAN!

#nenifood #nenimünchen #molchos

Vielen Dank, liebes NENI Team, für die Einladung in euer Deli!
Die Meinung in dem Artikel ist ausschließlich meine Eigene.

 

 

New Year, new me. Jetzt aber echt!

Take the risk or lose the chance.

Einige haben es eventuell schon mitbekommen, ein wenig habe ich ja bereits preisgegeben. 2018 wird für mich ein komplett anderes Jahr als sonst. Denn laut deutschem Gesetz bin ich seit 01.01.2018 offiziell Arbeitslos.

Oha – schlimmes Wort. Jetzt bin ich einer von denen, die die Quote nach unten ziehen … Klar, ich könnte mich jetzt verrückt machen und ganz schnell nach einer neuen Festanstellung suchen um irgendeinen neuen festen Job zu haben, aber ich möchte das erstmal nicht. Und zwar bewusst! Sozialschmarotzer sagen jetzt die Einen, der Däne aber z.B. sieht die Arbeitslosigkeit als „zeitlich frei verfügbares Potential für die Zukunft“. Und genau das ist es für mich – frei verfügbares Potential für meine persönliche Zukunft, Potential um meine Ideen umzusetzen und versuchen meine Träume wahr werden zu lassen.  Denn 2018 möchte ich versuchen MEIN DING zu machen, meinen Visionen Raum zu geben, ihnen zu folgen und selbst etwas auf die Beine zu stellen.

In Dänemarkt sieht man die Arbeitslosigkeit als „zeitlich frei verfügbares potential für die zukunft“.

Ich muss dazu sagen, ich habe nach meinen Schulabschluss direkt angefangen zu arbeiten. Seitdem bin ich ununterbrochen, mittlerweile über 7 Jahre in der Medien- und Marketingbranche tätig gewesen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es zu arbeiten. Das Schicksal hat es gut mit mir gemeint und mir sind auf meinem bisherigen Berufsweg viele großartige Dinge passiert. Trotzdem, hatte ich immer wieder während der letzten 7 Jahre Eingebungen, Ideen und ein stark ausgeprägtes Trendgespür. Seit Jahren wird mir nachgesagt; „irgendwann machst du dein eigenes Café auf“ oder ähnliches. Ja – tatsächlich hat die Selbstverwirklichung also schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Schon immer habe ich nach meiner normalen Arbeit und am Wochenende extrem viel für den Blog und meine eigenen Projekte getan, teilweise bis spät in die Nacht. Verstärkt hat sich das Ganze im vergangenen letzten Jahr. Viele, die sich die Zeit nehmen und bereits bis hier her gelesen haben, werden jetzt die Augen verdrehen … aber richtig in’s Rollen gekommen ist alles ab April 2017. Denn in diesem Monat bin ich einfach mal eben so nach New York geflogen um ein Broadway-Stück mit Jake Gyllenhaal zu sehen. Ja klar, Jake ist sehr attraktiv, und ja, vielleicht habe ich mir deshalb die teuersten Karten in der ersten Reihe gegönnt und ja, vielleicht war das eine sehr verrückte Aktion und ja, eventuell war da auch der Groupie in mir nicht ganz unschuldig. ;-) Aber tatsächlich ist er auch ein Mensch, dessen Weltanschauung, Projekte und Charakter mich stark inspirieren und anspornen. Ja, dieser „kleine Ausflug“ war verrückt, aber seitdem hat sich für mich viel verändert! Denn nicht nur das Stück „Sunday in the park with george“ war für mich unfassbar inspirierend, auch das Gefühl- einfach etwas zu tun was ich wollte, auch wenn alle anderen mich für verrückt erklärt haben, hat sich im Nachhinein als unbeschreiblich gut herausgestellt! Ich bin so froh darüber, diese Entscheidung damals getroffen zu haben, ohne mich groß von der Meinung anderer beeinflussen zu lassen.

Diese 1 Woche in New York war eine der Besten meines Lebens und seitdem habe ich alles in Frage gestellt.

Ich habe mich mit dem Sinn des Lebens, MEINES Lebens, beschäftigt, wer ich eigentlich bin und wer ich gerne sein möchte. Achtsamkeit und buddhistische Ansätze haben dabei eine große Rolle gespielt aber auch Feminismus, Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung.  Ich habe einfach mal angefangen mich zu fragen: „hey, was machst du eigentlich so mit deinem Leben?“ und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich nur dieses Eine habe, dass ich niemals still stehen möchte. Ich will Menschen kennenlernen, Dinge lernen, etwas wagen und Neues ausprobieren, ich möchte Neugierig sein und mich mit einem positivem Mindset den schönen Dingen im Leben widmen. Damit ich später nicht sagen kann: „hätte ich dies oder jenes damals doch nur ausprobiert oder durchgezogen …“

Ich bin gerade mal 25 Jahre jung und habe noch so viel vor mir – ich möchte später nicht zurückblicken und mir wünschen ich hätte etwas anders gemacht. Ich möchte jetzt alles tun, was sich richtig anfühlt, was ich bereuen würde wenn ich es nicht täte. Ich bin so dankbar und froh dass ich gesund bin, es mir gut geht und ich in so einem stabilen Land wie Deutschland lebe – mir kann hier nichts passieren. Der Staat ist für einen da wenn etwas passieren sollte. Und genau deshalb habe ich beschlossen, mich zwar nicht auf dem Arbeitslosengeld auszuruhen, aber es als zeitlich frei verfügbares Potential für meine Zukunft zu nutzen. In den letzten Monaten ist so viel passiert, was mich darin bestärkt hat – so viele Türen haben sich geöffnet und ich habe endlose Zeichen erkannt dass es jetzt einfach an der Zeit ist, zu versuchen meine Ideen in die Tat umzusetzen.

Deshalb werde ich die nächsten Monate nutzen um meine Selbstständigkeit zu planen und umzusetzen. Es wird deshalb vorerst etwas ruhiger auf dem Blog – ich produziere fleißig weiter für euch Content, und sollten sich spannende Themen ergeben teile ich sie selbstverständlich mit euch! Es wird sich aber auch einiges verändern und hoffentlich bis April wird Coucoubonheur in neuem Kleid erscheinen. Es wird sich alles um die Themen Genuss & Inspiration drehen und zwar in allen erdenklichen Richtungen. Genuss in Form von Essen (ist ja klar :P ) & Trinken, Genuss für’s Auge (Architektur & Design), für die Ohren und eben mit allen Sinnen. Ich möchte euch zeigen, dass man ab und zu aus dem Alltag ausbrechen kann und das Leben in vollen Zügen genießen sollte – denn es gibt nur das Eine. Sei es in Form einer Reise, eines tollen Restaurants, eines Buchs zum abschalten, eines Hotels zum Wohlfühlen oder, oder oder. Neben dem Genuss ist mir die Inspiration und die Anerkennung von tollen Personen die etwas großartiges geleistet haben sehr wichtig. Ich kann mich glücklich schätzen, viele starke und tolle Menschen (vor allem Frauen – yeah!) zu kennen die in ihrem Leben einzigartige Dinge geschafft haben und möchte euch gerne ihre Geschichten erzählen.

Denn das Leben steckt voller schöner Dinge und ich möchte euch daran teilhaben lassen auch etwas positiver durch’s Leben zu gehen und die kleinen, großartigen Dinge schätzen zu lernen.

Neben der Umstrukturierung von Coucoubonheur, habe ich noch einen weiteren großen Plan. Ich kann dazu noch nicht viel sagen, aber es hat etwas mit (vorerst) einem Buch zu tun, mit Essen und Reisen. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im April für längere Zeit in New York sein um mit der Recherche zu starten. Anschließend geht es darum einen Verlag zu finden und alles Dingfest zu machen.

Viele, die bereits über meine Vorhaben bescheid wissen sagen: „wow, wie mutig!“, und damit haben sie auch Recht. Aber nicht weil es ein hohes Risiko für mich bedeutet, sondern weil solche Geschichten in die man sich Hals über Kopf stürzt von der Gesellschaft nicht gerne gesehen werden. Aber mal ehrlich, die Frage die ich mir immer wieder gestellt habe und stelle um zu checken ob mein Plan noch funktionieren könnte lautet:

Was ist das schlimmste das mir passieren kann?

Tja, und das Schlimmste ist, dass ich ein paar Geldschulden bei Daddy habe und mir irgendwann doch wieder einen festen Job suchen muss. Ob ich dieses Risiko eingehen kann? Hell yeah! Denn ich konzentriere mich auf die positiven Dinge die mir während dieser Zeit passieren werden. Denn selbst wenn ich scheitere und (sehr wahrscheinlich) oft auf die Schnauze fliegen werde, am Ende habe ich so einen großen Schatz an Erfahrungen gesammelt und die können mir in meinem weiteren Leben nur zugute kommen! Oder?

Ich danke allen, die seit Jahren treue Leser sind, meine Rezepte nachbacken, mir sagen wie toll ich das mache und meinen Restaurant-Tipps folgen und mich im vergangenen Monat bestärkt haben „mein Ding“ durchzuziehen. Ihr habt einen großen Teil dazu beigetragen, das ich diesen Schritt jetzt tatsächlich gegangen bin!

Auf meinem Instagram-Kanal wird weiterhin viel passieren, schaut also gerne dort vorbei um auf dem Laufenden zu bleiben.

Da ich sowieso alles per Kamera festhalte, überlege ich auch einen Vlog über meine Erfahrungen in diesem Jahr zu starten. Ich berichte über die Hürden der Behördengänge, alles was mit der Selbstständigkeit zusammenhängt, wie ich versuche meinen neuen Alltag zu organisieren, Höhen und Tiefen, alles zu meiner Reisevorbereitung, den Gesprächen mit den Verlagen und natürlich über die Recherche selbst in New York. Gebt mir doch Feedback ob ihr daran Interesse habt, ich würde mich freuen! Vielleicht kann ich dadurch ja dem ein oder anderen auch Mut machen, etwas zu wagen und seinem Traum zu folgen?

Eure
Isa

Baumkuchen-Parfait. Ein schnelles Weihnachtsdessert.

eigentlich sollte es ja ein vanillekipferl parfait werden …

… aber dann hatte ich keine Vanillekipferl mehr da. Stattdessen hat mich der Baumkuchen angelächelt der im Vorratsschrank stand. Da man dieses Parfait-Rezept aber wirklich gut mit allem möglichen zubereiten kann, dachte ich mir, dass es wohl auch der Baumkuchen anstatt der Vanillekipferl tut. ;-)

Denn neben Zucker, Wasser, Eigelb und Sahne – den Grundzutaten des Parfaits – gibt man 200 g der „geschmacksgebenden“ Komponente dazu. Zum Beispiel Vanillekipferl, Spekulatius, Lebkuchen oder eben Baumkuchen.

Was dieses mal aber tatsächlich anders in meinem Parfait war, war der Zucker den ich verwendet habe. Denn ich habe keinen normalen weißen Zucker hergenommen, sondern unraffinierten Rohrzucker.
Als ich vor ein paar Wochen auf der Messe Food & Life war, ist mir direkt das schöne Packaging von „DE CAÑA“ Panelazucker aufgefallen. Ich bin gleich mit der lieben Anna Elisabeth, der Gründerin von DE CAÑA in’s Gespräch gekommen und habe sie ein bisschen ausgefragt.
Sie ist in Deutschland geboren, hat aber kolumbianische Wurzeln und sich 2016 mit ihrer Firma selbstständig gemacht. Ihr Ziel ist es, das kolumbianische Kulturerbe zu bewahren, die Wirtschaft in dem Land zu unterstützen und den traditionellen, sowie gesunden Zucker als Alternative zum Industriezucker zu bekannt zu machen.

Wo liegt denn jetzt genau der Unterschied zwischen dem weißen Industriezucker und dem unbehandelten Panela Zucker?

Der Panela Zucker wird aus 100 % organisch gewachsenem Zuckerrohr aus den Kolumbianischen Anden hergestellt. Die Farmer fügen der Produktion keine Chemikalien bei und lassen den Zucker unraffiniert, sodass fast alle Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Der Panela Zucker lässt außerdem den Blutzucker nicht so schnell steigen und enthält unter anderem Zink, Calcium und viele weitere wertvolle Vitamine.
Weißer Industriezucker dagegen wurde mehrmals behandelt sodass von den „guten“ Inhaltsstoffen nichts mehr übrig ist.

Man verwendet den Zucker von DE CAÑA genauso wie industriellen Zucker, der Geschmack dagegen unterscheidet sich etwas, da der Panela Zucker einen karamelligen Geschmack mit sich bringt, was auf so manches Gebäck und Tee sowie Kaffee tolle Auswirkungen hat!
Übrigens kann man den Zucker auch für die Herstellung von Dressings hernehmen oder z.B. in heißem Wasser mit etwas Zitrone gegen eine Erkältung trinken.

Also – nicht nur das dieser Zucker super gesund sein soll, nein. Er soll auch noch super schmecken. Da bin ich natürlich neugierig geworden und habe gleich ein paar Päckchen mitgenommen. Denn als Dekoration in der Küche macht sich der Zucker auch ganz gut!;-)

Hier kommt also nun das Rezept für mein Baumkuchen-Parfait mit unraffiniertem Rohrzucker:

Baumkuchen Parfait Zutaten:

200 g Baumkuchen. 150 g Panela Zucker (gibt’s z.B. hier), 50 ml Wasser, 4 Eigelb, 500 ml Sahne, etwas Vanille

Zubereitung:

Den Baumkuchen zerbröseln, aber nicht zu fein. Ihr freut euch später, wenn ihr noch ein paar Schokostückchen von der Glasur rausschmeckt ;-)

Den Zucker mit dem Wasser ca. 3 Minuten zu einem Sirup einkochen. Das Eigelb solange schaumig schlagen und anschließend langsam den heißen Zuckersirup in einem dünnen Strahl darunter ziehen. Die Masse dann ungefähr 8 Minuten cremig aufschlagen.

In dieser Zeit könnt ihr die Sahne steif schlagen. Im Anschluss die Baumkuchenbrösel, etwas Vanillearoma oder das Mark aus 2 Vanilleschoten und Sahne auf die Eiercreme geben und vorsichtig unterziehen. Die Parfait-Masse in eine Form geben und mindestens über Nacht in den Tiefkühlschrank stellen. Ihr könnt entweder eine große Form hernehmen oder die Masse auf mehrere kleine aufteilen, sodass ihr gleich Dessert-Portionen habt. Solltet ihr keine Silikonform (*) verwenden, tut ihr euch leichter wenn ihr die Form vorher mit Frischhaltefolie auslegt. Dann löst sich das Parfait später besser aus der Form. Für mein Parfait habe ich die Sternchen von Silikomart (*) genommen. Die haben die perfekt Portionsgröße und passen auch noch super zu Weihnachten : )

Zum Parfait gab es noch Rotweinzwetschgen von der Mama und etwas Granatapfel. Hmmm eine wirklich tolle Kombination zu dem karamelligen Parfait!

Mit (*) gekennzeichnete Links führen zu Werbepartnern.

 

J’arc Cuza Sushi Restaurant – bar de sushi creatif in Nürnberg

„Sushi essen kann dabei helfen Stress zu lindern und die laune zu verbessern.“ So heißt es…

… was kann man also an einem Sonntag Abend tun, wenn einen die Realität überkommt und man merkt dass am nächsten Tag schon wieder Montag ist? Tja, die perfekte Lösung dafür habe ich zwar noch nicht gefunden, aber man kann es ja mal mit Sushi probieren ;-) Soviel zum Plan. Wohin könnte man da gehen? In meiner Stadt gibt es genau 3 Sushi-Restaurants in denen ich gefühlt schon 37.586 mal essen war. Ein bisschen Abwechslung wäre da schön.

Also haben wir ein neues Sushi-Restaurant in Nürnberg ausprobiert nachdem wir uns die Tränen nach dem Ende des Films „Paddington 2“ von unseren Wangen gewischt und uns auf in den Schneesturm  begeben haben.

Das J’arc Cuza im Nürnberger Stadtteil St. Johannis hat erst vor wenigen Wochen eröffnet. Mitten in einem Wohngebiet. Wieso gerade dort? Laut Viet, dem Besitzer des Restaurants, weil die Innenstadt sehr überlaufen ist, man die Ruhe hier genießt und man etwas weniger mainstream sein kann. Stimmt! Und einen Parkplatz findet man hier auch ganz schnell ;- )

Viet ist gerade mal 27 Jahr alt und das J’arc Cuza ist bereits sein zweites Restaurant. Denn das Erlanger Lê & Vi wurde auch durch ihn und sein Team eröffnet. (Ein sehr empfehlenswertes vietnamesisches Restaurant übrigens). Viet hat mir erzählt wie er all das geschafft hat. Die Geschichte ist wirklich toll, deshalb möchte ich euch kurz einen Einblick geben.

… es waren einmal 4 Jungs aus Sachsen, die gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Alle hatten sie damals schon den Traum in der Gastronomie zu arbeiten. Nach dem Abschluss hat man sich etwas aus den Augen verloren aber jeder ist seinen Weg gegangen und tatsächlich haben alle ihr eigenes Restaurant eröffnet. Sei es in Erlangen, München oder Frankfurt. Durch die Gastronomie haben sie aber wieder zusammen gefunden und unterstützen sich jetzt gegenseitig in ihren Projekten und Ideen. z.B. hat Kim Sag, der übrigens sein gleichnamiges sensationelles Sushi-Restaurant in München hat, gemeinsam mit Viet das Konzept und die Karte des J’arc Cuza erarbeitet, beide haben sich dabei aber nicht nur von der französischen Küche, sondern auch von ihrem Freund aus Frankfurt und der Karte seines Bergers Streetfood inspirieren lassen.
Ich fand diese Vernetzungen wirklich interessant und gleichzeitig lustig, denn im Kim Sang in München war ich damals auch schon einige Male essen, auch von dem Restaurant „Lê & Vi“ in Erlangen bin ich ein großer Fan, ohne gewusst zu haben das quasi alle „unter einer Decke stecken“ ;-)

Im neuen Restaurant J’arc Cuza soll aber alles anders sein als in „normalen“ Sushi Restaurants.

Viet’s Ziel ist es, Tradition mit moderner Interpretation zu vereinen. Hohe Qualität und grenzenlose Kreativität sind ihm dabei wichtig. Er bricht bewusst die Tradition um neue Geschmäcker zu entfalten.

Den Kombinationen auf der Karte sind keine Grenzen gesetzt, „Das Arrangement der Zutaten muss am Ende einfach schmecken“, erklärt Viet. Gleichzeitig muss er aber auch lachen und sagt:.

„Ein echter Japaner würde uns den auf den Kopf hauen wenn er sieht was wir für Sushi zubereiten“.

Denn das klassische, originale japanische Sushi hat mit dem was hier kredenzt wird, nur noch wenig zu tun. In der Karte findet man z.B. Sushi mit Süßkartoffelchips, Röstzwiebeln, Avocado-Trüffel-Creme, Hacktomaten und Basilikum , Ente in Olivenöl oder sogar mit frischer Feige.

Nicht nur dass die „Lê & Vi-Boys“ die neusten Kombinationen ausprobieren und mit der molekularen Küche experimentieren, sie legen auch extrem viel Wert auf die Optik der Gerichte. Trotzdem gibt’s im J’arc Cuza kein „Schickimicki“. Die Atmosphäre ist locker, die Gäste sollen sich wohl fühlen und die Preise für jeden bezahlbar sein.

Wer also schon 100 mal das gleiche Sushi bei seinem Sushi-Laden gegessen hat, der wird im J’arc Cuza positiv überrascht sein, was man mit Sushi noch so alles machen kann.

Um von allem ein bisschen zu probieren, kann man z.B. die „Plate for two“ bestellen. Sie besteht aus 34 Rollen und 6 Sashimi, sowie Anfangs einer Miso-Suppe und zum Nachtisch einem hausgemachten Matcha-Eis. Das Besondere:

Die Platte kommt mit Show-Effekt aus der Küche direkt zu euch an den Tisch.

Der Normalpreis für die riesige „Plate for two“ liegt bei ca. 50 €.
Ha, aber es wäre ja gelacht wenn ich für euch nicht einen kleinen Deal ausgehandelt hätte!

Wenn ihr bis Ende Januar im J’arc Cuza die „Sushi Plate for two“ bestellt, und sagt dass ihr von „coucoubonheur“ kommt, bekommt ihr die Platte zum Special-preis!

Na, wenn das mal kein Grund ist das leckere Sushi zu probieren?

P.S. meine absoluten Favoriten auf der Karte: Die klassischen vietnamesischen Frühlingsrollen und die Fat Dragon Roll mit Trüffel-Acovado-Creme. MEGA!

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J’arc Cuza bar de sushi créatif
Kirschgartenstr. 4
90419 Nürnberg

Tel: 0152 25905817

Öffnungszeiten:
MONTAG – geschlossen
DIENSTAG bis SONNTAG – 17-23 Uhr

#fatdragon #368boys #jarccuzasushi

Alexander Herrmann’s Imperial in Nürnberg. Eine Bereicherung für die Gastronomie!

Noch nie habe ich ein Restaurant so Glücklich und bereichert verlassen wie das Imperial von Alexander Herrmann.

Soviel sei am Anfang schon mal dazu gesagt.
Mein Freund und ich hatten vor ein paar Wochen unser 10-jähriges Jubiläum. Dazu wollten wir es uns besonders gut gehen lassen und haben uns einen Tisch im neuen Restaurant von Alexander Herrmann in Nürnberg- im Imperial – einen Tisch reserviert.

Es ist jedoch wirklich nicht einfach eine Reservierung zu bekommen, da der Andrang auf das Restaurant sehr hoch ist, Man muss also früh dran sein, um einen Tisch am Tag seiner Wahl zu bekommen. Wir hatten Glück und haben noch ein Plätzchen um 18:30 an einem Samstag Abend bekommen.

Nachdem wir zuvor die sehr entspannende Doku „walk with me“ über eine Gemeinschaft buddhistischer Zen-Mönche und -Nonnen in dem zuckersüßen Independent-Kino „Meisengeige“ (man muss erst durch eine Bar laufen um im Keller einen Platz in den winzigen Kinoräumen zu bekommen) gesehen haben, haben wir uns auf den Weg zum Imperial gemacht. Das Restaurant liegt super zentral in der Königstraße 70 und ist kaum zu übersehen. Im Erdgeschoss des großen, komplett kernsarnierten Gebäudes befindet sich das „Fränk’ness“, eine Art fränkisches Deli um zwischendurch gute fränkische Hausmannskost auf Streetfood-Art zu genießen. Es ist hell und modern eingerichtet, die Küche steht hier wortwörtlich im Mittelpunkt des Raumes. Bevor wir ein Stockwerk weiter hoch in’s Imperial gegangen sind, haben wir noch die Toiletten des „Fränk’ness“ aufgesucht und hier wurde gleich klar: Der hat Humor, der Alexander ;-)

Am Empfang des Imperial im Erdgeschoss wurden wir sehr herzlich begrüßt, die nette Dame hat uns gleich zum Jubiläum gratuliert (woher sie das nur wusste ;-) ) und uns die Treppe nach oben in’s Restaurant geführt. Zu dieser frühen Stunde war noch nicht viel los, uns wurden die Jacken abgenommen und wir wurden zu unserem Tisch gebracht. Die Mitarbeiter aus dem Service haben uns alle so herzlich begrüßt, als ob man sich schon ewig kennen würde.
Der erste Pluspunkt wurde gesammelt. Ich saß gerade mal 30 Sekunden am Platz und war schon so begeistert von dieser netten und herzlichen Begrüßung des kompletten Personals – das konnte ja nur noch besser werden.
Nino, unsere Bedienung für den Abend hat uns die Karte erklärt und uns erstmal etwas Zeit gegeben eine Auswahl zu treffen. Aber auf die Karte konnte ich mich noch garnicht konzentrieren, zuerst einmal musste ich die ganze Einrichtung bestaunen. Hohe Decken, Lederbezogene Tische, große Fenster, goldene Gläser und diese Stühle !! Am liebsten hätte ich gleich einen mitgenommen. Es ist alles extrem schick, aber dennoch im roughen Industrie-Stil gehalten, Wir saßen im hinteren Bereich des Restaurants – der Blickfang dort: ein riesiges Kunstwerk des Portugiesen Vhils: ein sinnliches Damengesicht, gehämmert auf weiß verputztem, schwarzen Stein.
Nächster Pluspunkt:

Ein Interieur und eine Atmosphäre mit höchstem Designanspruch, aber nicht zu aufdringlich. Einfach nur – genau richtig.

Und direkt folgt auch schon der nächste Pluspunkt, etwas ganz besonderes, das ich so noch nicht gesehen habe: Die Speisekarte. Die Speisekarte die eigentlich eine Fotodokumentation über Alexander’s Karriere ist. Die Karte ist versehen mit echten, persönlichen Fotos – eingeklebt wie in einem Fotoalbum. Eine wirklich schöne, familiäre Note die Einblicke in das Leben des Sternekochs Alexander Herrmann gibt. Dazwischen, feinste Vorspeisen, Zwischen- und Hauptgänge sowie Desserts. Serviert bekommt man die Köstlichkeiten entweder als 4-Gänge Menü oder bei Wunsch auch à la Carte.
Die Gerichte:

bodenständig, fränkisch aber trotzdem exotisch und gleichzeitig minimalistisch; mit Sternecharakter.

Wir haben uns für ein selbst zusammengestelltes Menü à la Carte entschieden. Am Anfang haben wir frisches Brot mit Kaviarbutter bekommen. Und zwar nicht so wie man es sonst kennt – nein. Auch hier wieder eine Besonderheit: Das Brot kam in einer Schüssel die mit heißen Steinen gefüllt war – sodass das Brot lange warm bleibt und den „Frisch aus dem Backofen-Charakter“ behält. Top! Zum Anstoßen haben wir uns den Hauschampagner gegönnt der locker mit namenhaften Marken mithalten kann!
Begonnen haben wir dann mit den Vorspeisen vom „Vorspeisewagen“. Nino kam mit einem kleinen Wagen quasi herangerollt auf dem mehrere kleine Vorspeisen angerichtet waren. Nachdem er uns alle erklärt, und uns seinen Favoriten verraten hat, hatten wir die Qual der Wahl. Um nicht’s zu verpassen, haben wir einfach alle ein Mal genommen ;-)
Es war natürlich nicht’s dabei was nicht geschmeckt hat. Als wir anschließend mit Nino über unsere Favoriten philosophiert haben mussten wir sogar drei mal den ersten Platz vergeben!

Weiter ging es mit dem Zwischengang. Dazu gibt es eine kleine lustige Geschichte. Ich habe mich für das „fränkische Ramen“ entschieden – die Beschreibung des Gerichts habe ich mir weiter garnicht durchgelesen. Bei der Bestellung meinte Nino zu mir: „Gute Wahl! Viele trauen sich da nicht ran wegen dem Herzen und dem Magen.“. Bevor ich überhaupt realisiert habe was er damit meinte, kam auch schon mein Teller und ich musste feststellen dass ich da gerade „Ramennudeln in Entenbrühe mit pochiertem Ei, gebratenen Entenherzen, geschmortem Entenmagen, Korianderblättern und -stielen“ bestellt habe. Tja, da musste ich jetzt wohl durch, als „Mutige“, die sich „an dieses Gericht traut“ :D
Ich muss sagen, tatsächlich hätte ich das Gericht nicht bestellt, wenn ich mir darüber bewusst gewesen wäre was da eigentlich wirklich drin ist; aber wie sagt man so schön: wer nicht wagt, der nicht gewinnt und wisst ihr was? Ich habe meinen Kopf ausgeschaltet und das Ramen einfach genossen, das Fleisch, also das Herz und der Magen ;-) , waren so zart und lecker, da habe ich keinen Gedanken daran verschwendet worum es sich da eigentlich handelt.
Schön war an dieser Stelle auch, das Nino uns zum „Ramen“ ein paar Hintergrundinfos gab. Bei diesem Gericht, soll man einen ganz neuen Geschmackssinn verspüren. Denn neben süß, salzig, sauer und bitter, gibt es nun auch „UMAMI“ offiziell als Geschmacksqualität. Die gustatorische Wahrnehmung des Umami lässt sich wohl am Besten mit „fleischig“, „würzig“ oder „wohlschmeckend“ umschreiben.

Nachdem wir mit einer Kollegin von Nino den „für uns bestimmten Wein“ gefunden haben, kam auch schon die Hauptspeise. Für mich gab es das „Beef Sashimi“ , für meine Freund den „Gebratenen Hirschkalbsrücken“. Beides sehr lecker, tatsächlich für unseren Geschmack zu dem Zeitpunkt etwas zu salzig … aber das Schöne: Als Nino gefragt hat wie es geschmeckt hat, hatten wir das Gefühl das Feedback ehrlich aussprechen zu können und das es auch gewollt ist. Sowas finde ich Schön und wichtig! Wie oft wart ihr schon in der Situation nach dem Essen gefragt worden zu sein wie es geschmeckt hat und am Liebsten hättet ihr eure ehrliche Meinung gesagt? Es geht ja nicht darum so etwas böse zu meinen oder jemandem etwas schlechtes zu wollen, ganz im Gegenteil! Nur mit ehrlichem Feedback kann man Arbeiten.

So langsam hat sich das Imperial dann auch gefüllt, alle Tische waren besetzt und das Personal war gut beschäftigt. Man merkte dass etwas Stress aufkommt, trotzdem waren alle soo nett und zuvorkommend – so lässt es sich doch aushalten! Auch wenn die Bedienung schon längst am anderen Tisch hätte sein sollen, hatte sie immer noch Zeit um ein paar persönliche Sätze mit einem zu wechseln, was einem das Gefühl von Freundschaft vermittelt hat.

Zum krönenden Abschluss gab es dann das Dessert. Auch hier hatte man die Wahl zwischen einem „großen Dessert“ à la Carte oder diversen kleinen Desserts vom Wagen. Da ich eher der Fan davon bin so viel wie möglich zu probieren, sind es auch hier wieder die Desserts „vom Wagen“ geworden. Wow – und die waren wirklich ein Traum! Schokoladen-Erdnuss-Eis mit salzigem Crunch, Weißer Schokoladen-Espuma mit Apfel und Wasabi, karamellisierte Schokoladencreme und eine Milchschokoladenpraline mit Mango und Passionsfrucht. LECKER!

Wir sind nach dem Dessert noch lange sitzen geblieben und haben einfach die Atmosphäre genossen. Ich wollte garnicht mehr gehen :D Doch alles hat ein Ende und so auch dieser Abend. In Summe haben wir 240 € (inklusive Trinkgeld) bezahlt, für zwei 4-Gänge Menüs, Champagner, Wasser und jeweils 2 Gläser Wein. Ja, es ist ein stolzer Preis aber ja, das darf auch verlangt werden. Das Essen ist Spitze, das Ambiente ist atemberaubend aber vor allem, und ich kann es nicht oft genug wiederholen: Das Personal ist der Oberhammer. Unter dem Strich hat Nino, unsere Bedienung, und alle anderen mit denen wir an dem Abend gesprochen haben, dafür gesorgt das der Abend ein besonderer war.

Es sind die Kleinigkeiten die einem in Summe ein gutes Gefühl hinterlassen.

Es war die herzliche und warme Begrüßung am Anfang, der Geschäftsführer Hubert Gronauer der einem auch mal selbst das Essen bringt weil alle anderen gerade beschäftigt sind, es war Nino – der einem das Gefühl gab ein guter Freund zu sein, und es war die Dame an der Garderobe die sich bei den hunderten Gästen unsere Gesichter gemerkt hat und die Jacke die zu uns gehören. Ohne Nummer, ohne Schildchen.

Dieser Abend hat wieder mal gezeigt, du kannst noch so ein tolles Restaurant und noch so ein tolles Essen haben, wenn die Stimmung und die Leute nicht stimmen, ist das alles nichts.

Im Imperial sind alle eine große Familie und der Gast ist ein Teil davon.

Abschließend lässt sich der Abend eigentlich schön mit einer Aussage von Nino zusammenfassen, Er fragt uns am Ende: „Ich hoffe ihr habt den Abend genossen und geht etwas mehr open minded hier raus, als ihr reingekommen seid“.
Verdammt ja! Diese Aussage, die Menschen und der Abend haben mich wirklich inspiriert.

Danke Alexander, für diese Bereicherung mit dem „imperial“ in der Gastronomie.

Einen kleinen Fun fact habe ich noch:

Gleich oben links, nachdem man die Treppe zum „Imperial“ hochkommt, befindet sich eine kleine Bar die heißt „Klara und Beate“. Wieso? Weil man von der einen Seite auf die Klarakirche und von der anderen auf den Beate-Uhse-Laden schaut. ;-)

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Imperial by Alexander Herrmann
Königstraße 70
90402 Nürnberg

Tel: 0911 240 299 55
http://www.ah-imperial.de

Öffnungszeiten:
DIENSTAG bis SAMSTAG ab 18 Uhr

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