Aus der Reihe „Fingerfood“: Parmesan-Artischocken Crostini

Dienstag – Tag der Deutschen Einheit – ein „Feiertag“. Alle freuen sich immer tierisch darauf, und wie sieht eure „Feier“ des Tages so aus? Ich habe heute morgen schon einen Kühlschrank (für meine Torten) geschleppt, gemütlich gefrühstückt, Netflix geguckt, eine Pizza gegessen und sitze seitdem auf der Couch. Ob das bei euch genauso feierlich zugeht ? … i doubt it ;-)
Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt ein Nickerchen zu machen; doch dann kam die Lust auf einen Kaffee und ich habe beschlossen meine To Do Liste etwas zu kürzen und deshalb kriegt ihr heute auch diesen Blogpost zu lesen : )

Bereits vor ein paar Wochen habe ich euch das Buch „100 Fingerfoods“ vorgestellt. Ich habe damals den ganzen Tag gekocht weil mich gleich so viele Rezepte angesprochen haben. Nach den Lachs-Avocado-Salsa-Tacos zeige ich euch heute diesen kleinen, feinen und super leckeren Parmesan-Artischocken-Crostini. So easy peasy gemacht und so schnell fertig. Perfekt für einen schnellen Party-Fingerfood-Snack. 

Für ca. 12 Stück braucht ihr:

120 g Parmesan, 1 Schalotte, 50 ml Olivenöl, 15 ml Essig, schwarzer Pfeffer, 12 Scheiben Baguette, 6 Artischockenherzen, etwas Thymian / Sprossen / geriebenen Parmesan

Zubereitung:

120 g Parmesan fein reiben, die Schalotte so fein wie möglich schneiden und mit 50 ml Olivenöl und 15 ml Essig zu 100 g Parmesan in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Die restlichen 20 g geriebenen Parmesan erstmal zur Seite stellen. Etwas schwarzen Pfeffer dazugeben und die Masse jetzt mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

In der Zeit könnt ihr euer Baguette schonmal in Fingerbreite Scheiben schneiden und wahlweise im Backofen bei der Grillfunktion kross
werden lassen oder in einer Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten.
Nachdem die Käse-Masse durchgezogen ist, könnt ihr sie auf den Brotscheiben verteilen. Als „Topping“ die Artischockenherzen vierteln oder halbieren , daraufsetzen und mit Sprossen und etwas restlichem
geriebenen Parmesan bestreuen.
Wer möchte kann die Artischocken vorher auch noch kurz in einer
Pfanne anrösten.

GEWINNSPIEL!

Und weil ich euch – meiner Leser – so gern habe und genau weiß, dass ihr auch Bock auf das Buch „100 fingerfoods“ habt, hat mir der Verlag freundlicherweise noch ein Exemplar zur Verfügung gestellt, das ich
unter euch verlosen möchte!

Es gibt 3 Möglichkeiten wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt:

1. Blog:
Hinterlasst unter dem Beitrag einen lieben Kommentar.
2. Facebook: 
Werdet Fan von meiner Facebook-Seite, kommentiert ein <3 und liked den Beitrag zu dem Gewinnspiel. Wer den Beitrag teilt verdoppelt seine Gewinnchancen!
3. Instagram:
Folgt mir auf meiner Instagram-Seite und kommentiert das Bild zum Gewinnspiel. Wer das Bild mit dem Hashtag #coucoubonheur teilt, verdoppelt seine Gewinnchancen!

Der Gewinner wird am Sonntag, den 08.10. um 23 Uhr ausgelost und am Montag, den 09.10. bekannt gegeben.
Die Teilnahmebedingungen findet ihr am Ende des Beitrags. Ich freue mich auf eure Teilnahme und drücke euch die Daumen!

Teilnahmebedingungen:
Veranstalter ist Coucoubonheur, zu gewinnen gibt es eine Ausgabe des Buchs „100 Fingerfoods“, zur Verfügung gestellt vom Thorbecke Verlag. Um im Lostopf zu landen, gibt es 3 Möglichkeiten teilzunehmen:
1. Blog:
Hinterlasst unter dem Beitrag einen lieben Kommentar.
2. Facebook:
Werdet Fan von meiner Facebook-Seite, kommentiert ein <3 und liked den Beitrag zu dem Gewinnspiel. Wer den Beitrag teilt verdoppelt seine Gewinnchancen!
3. Instagram:
Folgt mir auf meiner Instagram-Seite und kommentiert das Bild zum Gewinnspiel. Wer das Bild mit dem Hashtag #coucoubonheur teilt, verdoppelt seine Gewinnchancen!
Ihr könnt bis zum Sonntag, den 08.10.2017 um 23 Uhr teilnehmen, dann wird der Gewinner per Zufallsprinzip ausgelost. Der Gewinner wird am Montag, den 09.10.2017 durch Coucoubonheur bekanntgegeben. Der Gewinner wird über dem Kanal informiert, über den er am Gewinnspiel teilgenommen hat. Das Buch wird anschließend unversichert, mit der Deutschen Post verschickt.
Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren mit Adresse in Deutschland und Österreich.

 

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Aus der Reihe „Fingerfood“: Guacamole-Salsa-Lachs-Tacos

Fingerfood ist schon was feines …

Findet ihr es nicht auch besser anstatt einer großen Mahlzeit lieber mehrere kleine verschiedene essen zu können? Deshalb finde ich Buffets auch immer so super weil man von Allem nur ein bisschen nehmen kann und somit die Möglichkeit hat alles zu probieren, anstatt sich auf ein Gericht festzulegen. ;-)

Und deswegen bin ich auch ein großer Fingerfood-Fan. Es sieht nicht nur super Gourmetmäßig aus, nein man kann eben auch mal hier und da Schnabbulieren ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Zur Geburtstagsfeier meines Freundes Anfang diesen Jahres habe ich ausschließlich Fingerfood für die Gäste vorbereitet und habe dafür vorher im Internet recherchiert um mir ein paar kreative Idee zu holen. Am Ende habe ich wirklich was ansehnliches gezaubert, würde ich behaupten ;-) Ich war richtig stolz und es sah alles so lecker und fein aus, dann kamen die Gäste – und ich habe das Fotografieren vergessen. Mist – Klassiker …

Da mir das aber super viel Spaß gemacht hat und vor allem das Anrichten der „Horsd’œuvre“ mir so gut gefällt, habe ich vom Thorbecke Verlag das Buch 100 Fingerfoods“ zur Verfügung gestellt bekommen. Vergangenen Samstag habe ich gleich 4 Rezepte daraus ausprobiert. Mich hat es einfach gepackt und nach einem Großeinkauf stand ich 5 Stunden lang in der Küche und habe ein leckeres Fingerfood nach dem anderen gezaubert. Nach und nach werde ich auch die Kreationen zeigen. Da die Mengenangaben nicht immer 100 % meinem Geschmack entsprochen haben, habe ich die Rezepte nach meinem Gusto angepasst.

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Los geht’s mit unfassbar guten Tacos die nicht nur aussehen wie aus einem hippen California beach club, die sie schmecken auch noch unsagbar gut!

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Für ca. 15 Stück braucht ihr:
1 Packung Weizentortillas, 1 kleine Papaya (ca. 100 g), 1 Mango (am Besten noch nicht ganz reif), 1 kleine Gurke, 1 Tomate, 20 g Koriander, 1 Schuss Sriracha Sauce, 2 EL Olivenöl, 1 Limette, 2 Avocados, 4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer, 300 g tiefgefrorener Lachs

Zubereitung:
Salsa
Für die Salsa die Papaya, die Mango, die Gurke und die Tomate in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Den Koriander fein hacken und mit einem Schuss Sriracha Sauce sowie 2 EL Öl zu den Obst- und Gemüsewürfeln geben. Eine halbe Limette auspressen und den Saft dazugeben, etwas salzen und pfeffern und das ganze miteinander schön vermengen.

Guacamole
Das Fruchtfleisch der beiden Avocados mit Salz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl und dem Saft einer halben Limette fein pürieren

Tacos
Für die Tacos mit einem runden Ausstecher (ca. 5-6 cm Durchmesser), Kreisförmige Tacos aus den Weizentortillas ausstechen. Anschließend eine Pfanne ohne Fett heiß machen und die Tortilla-Kreise darin von beiden Seiten rösten bis sie leicht Farbe kriegen und zur Seite legen.

Lachs
Den tiefgefrorenen Lachs mit eurem Lieblings-Fisch-Gewürz einreiben. Ich habe dafür ein Mojito-Gewürz hergenommen. Eine Pfanne mit 2 EL Öl heiß werden lassen und den Lachs anschließend kurz von jeder Seite scharf anbraten sodass der Fisch in der Mitte noch gefroren und roh bleibt. Wer möchte kann den Fisch auch komplett durchbraten. Anschließend den Lachs in feine Scheiben schneiden.

Jetzt geht’s an das Anrichten! 
Auf die ausgestochenen und gerösteten Tacos kommt jeweils 1 Klecks Guacamole, 1 kleiner Löffel von der Salsa und darauf 1 Scheibe Lachs. Und Fertig sind die Salsa-Guacamole-Lachs-Tacos.

Ein Träumchen …!

Viele weitere kreative, außergewöhnliche und phantastische Rezepte findet ihr in dem Buch 100 Fingerfoods. Ihr habt die Wahl zwischen vegetarischen Rezepten oder Rezepten mit Fisch, Fleisch und sogar für süße Fingerfoods die als Dessert hergenommen werden können.

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Chocolats à la crème de marrons

Oohhmmhhmmm ….

Wie lecker sind diese kleinen, unscheinbaren aber sündhaften Pralinen?
Ja, ich gestehe – ich habe eindeutig zu viele Backbücher, alleine zum Thema „Frankreich“ sollten es mindestens 5 sein und wenn man meine Stoffsammlung für die Patisserie auch noch mit dazu rechnet, kann man schon von Wahn sprechen ;-)
Aber als ich das Buch „Mias süßes Frankreich“ vom Thorbecke Verlag entdeckt habe, bin ich doch nochmal schwach geworden. Wenn das Cover dann auch noch hübsch gestaltet ist, gibt es kein halten mehr.

In dem Buch findet man viele Klassiker wie z.B. Brioches, Madeleines und Eclairs. Alles sehr liebevoll gestaltet und schön erklärt. Die Rezepte sind einfach und für jedermann umsetzbar.
Aber auf ein bestimmtes Rezept bin ich sofort angesprungen. Die Pralinen mit „Crème de marrons“. Seit Jahren steht auf meiner To Do Liste schon dass ich meine Crème de marrons verbacken muss, denn die Dose ziert bestimmt schon seit 3 Jahren meinen Vorratsschrank und das Ablaufdatum rückt immer näher. Da man für dieses einfache aber dennoch geniale Rezept nur 4 Zutaten braucht, habe ich also direkt beschlossen es am Wochenende nachzumachen.

Vorgesehen ist eigentlich dass die Ganache schön fest wird, sodass man sie schneidet und anschließend mit Kuvertüre überzieht. Tja, was soll ich sagen … für meinen Geschmack hat noch etwas Rum gefehlt und so ist über die doppelte Menge in der Ganache gelandet ;-) Die Creme ist deshalb nicht fest geworden und konnte nicht portioniert werden. Nicht schlimm, über Amazon habe ich mal eben schnell Pralinenhohlkörper in Zartbitter-Schokolade bestellt, diese waren auch am nächsten Tag schon da, und schon konnte ich die Ganache mit Hilfe eines Spritzbeutels als Füllung in die Hohlkörper spritzen. Im Anschluss habe ich noch etwas dunkle Schokolade geschmolzen um die Hohlkörper zu verschließen (siehe zweites Bild). Nachdem die Schokolade fest geworden ist, habe ich die Pralinen mit Vollmilchschokolade dekoriert und fertig war das kleine, himmlische Naschwerk.

Hier kommt mein etwas abgewandeltes Rezept für die
Füllung:
100 g dunkle Schokolade, 25 g Vollmilchschokolade, 100 ml Sahne, 100 g gesüßtes Maronenpüree, 2-3 EL Rum / Für die Dekoration und das verschließen der Hohlkörper: 30 g dunkle Schokolade, 25 g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder schneiden. Die Sahne in einem Topf erhitzen, die Schokolade, den Rum und die Maroni-Creme dazugeben und bei schwacher Hitze vorsichtig verrühren bis alles geschmolzen und zu einer homogenen Masse geworden ist. Die Masse jetzt in eine Schüssel gießen und über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
Am nächsten Tag die Creme in einen Spritzbeutel füllen, die Spitze klein abschneiden und die Hohlkörper bis kurz vor dem Rand damit befüllen. Damit die Creme sich in den Kugeln gut verteilt, die Matte mit den Hohlkörpern vorsichtig ein paar mal auf die Küchenplatte klopfen.
Jetzt die 30 g dunkle Schokolade schmelzen, in einen Spritzbeutel füllen und über die gefüllten Hohlkörper spritzen um die Kugeln zu verschließen. Alles erkalten lassen und anschließend mit der geschmolzenen Vollmilch-Kuvertüre verzieren.

Nach Fertigstellung und Verköstigung habe ich mich riesig gefreut; ich habe zum Einen nicht nur endlich meine Creme de Marrons verbraucht, nein – ich habe auch ein sensationell leckeres und neues Pralinen Rezept und mit meiner Intuition was den Rum angeht, lag ich auch goldrichtig.! Denn der Geschmack war genau perfekt und auch die Konsistenz als Pralinenfüllung gerade richtig!
Sobald meine Mutter von Ihrem Sommer-Abenteuer auf dem Jakobsweg zurück ist, werde ich die Pralinen auf jeden Fall nochmal herstellen, denn sie LIEBT die Crème de marrons
wahnsinnig ;-)

Lemoncurd Madeleines – inspiriert von Rachel Khoo

Meine lieben Leser,

lange war es still um coucoubonheur … und das hatte einen Grund. Vor einigen Wochen habe ich meine große Liebe München verlassen, um einer anderen Liebe zu folgen – und zwar wieder zurück in meine alte Heimat. Nach Forchheim. Somit stand in den vergangenen Wochen nicht nur Kartons packen auf dem Programm, sondern auch Bewerbungen für einen neuen Job zu schreiben, Wohnungssuche, Kartons wieder auspacken und die ganze riesen Organisation die eben bei so einem großen Neuanfang dazukommt.

Doch so langsam hat sich der Alltag wieder eingependelt und man
findet sich wieder in einem normalen Rhythmus. Was bedeutet, dass ich endlich wieder die Zeit finde, mich Butter, Zucker und Ei zu widmen und euch über meine neusten kulinarischen Ausflüge und Backgeschichten zu informieren!

Und der Startschuss fällt mit Lemoncurd-Madeleines, inspiriert von
Rachel Khoos Rezept aus Ihrem Kochbuch „Paris in meiner Küche„, das ich mal zu Weihnachten bekommen habe. Das Rezept habe ich etwas abgewandelt und mein Lemoncurd nicht selbst gemacht – ja, ja, ich weiß .. Schande über mein Haupt! – aber ich hatte noch aus einer
Foodist-Box  ein fertiges Curd übrig, das nur darauf gewartet hat
verwendet zu werden. Die Zeit war reif, und somit ist es in den leckeren Madeleines gelandet!

Für ca. 25 Madeleines braucht ihr:

3 Eier, 150 g Zucker, 200 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, 20 g Honig, 60 ml Milch, 200g Butter
(zerlassen), 100 g Lemoncurd, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Eier und den Zucker solange schaumig rühren, bis eine dickflüssige, helle Masse entsteht (ca. 5-10 Minuten). Das Mehl und das Backpulver sieben und dort den Abrieb einer Bio-Zitrone dazugeben. Den Honig und die Milch zusammen mit der Butter erwärmen bis alles geschmolzen ist und vorsichtig unter die Eimasse rühren. Anschließend nach und nach die Mehlmischung dazugeben und untermischen. Den Teig
zugedeckt ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis viele kleine Luftbläschen entstanden sind

 

Inzwischen den Backofen auf 190° C Umluft vorheizen, Madeleines-
formen zurecht legen und das Lemoncurd in einen Spritzbeutel füllen. Den Madeleines-Teig auch in einen großen Spritzbeutel füllen, das
erleichtert das einfüllen in die Formen. Die Spitze kurz abschneiden

 

Jetzt eine dünne Schicht Teig in die Form spritzen, anschließend einen Klecks Lemoncurd in die Mitte spritzen und darüber wieder eine Schicht Teig spritzen, sodass der Lemoncurd-Kern von Madeleines-Teig umgeben ist. Anschließend die Form etwas rütteln und auf eine Oberfläche klopfen damit der Teig sich schön verteilt und Luftblasen
austreten können. Insgesamt die Form nicht bis zum Rand voll machen, da der Teig noch gut aufgehen wird.

Die Madeleines jetzt 5 Minuten backen, dann den Ofen 1 Minute
ausschalten. Wieder auf 160° C schalten und weitere 5 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form drücken. Zum
Anrichten könnt ihr die Madeleines mit etwas Puderzucker bestäuben. Lasst es euch schmecken!

 

Fräulein Klein lädt ein – Weißer Schoko-Apfelkuchen

Sehnlichst habe ich es erwartet! Das neue Buch von Yvonne, der Bloggerin von Fräulein Klein: „Fräulein Klein lädt ein – Backzauber und Dekolust für jeden Anlass„. Ich war von ihrem letzten Buch schon begeistert und dieses Buch kann es sogar nochmal toppen!

Die Kapitel sind in die 4 Jahreszeiten unterteilt: Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterideen, was ich super toll finde, denn so hat man immer das richtige Rezept parat und kann gleichzeitig auch noch saisonal einkaufen!

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Wie immer ist das Buch so hübsch gestaltet, mit viel Liebe zum Detail und ganz bezaubernden Fotos die einen inspirieren und Lust geben gleich alles nachzubacken!

Also habe ich gleich mal den Weißen Schokoladenkuchen mit Kardamom und Äpfeln nachgebacken, welcher in die Kategorie „Herbstideen“ fällt. Und sind wir mal ehrlich, das Wetter ist nasskalt und die Bäume haben sogut wie keine Blätter mehr an den Ästen. Höchste Zeit also das Kapitel „Herbst“ aufzuschlagen.

Alles was ihr für den leckeren Kuchen braucht ist:

100 g weiße Schokolade, 250 g Butter, 140 g Zucker, 4 Eier, Mark von 1 Vanilleschote, 220 g Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, 1/2 Pck Backpulver, 20 g Mohn, 1 TL Kardamom, 1 EL Zimt, 3 EL Milch, 2-3 mittelgroße Äpfel, Puderzucker

Zubereitung:

Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Solange die zimmerwarme Butter mit dem Zucker (ich habe braunen Zucker verwendet) schaumig schlagen. Jetzt die Eier mit dem Mark der Vanilleschote dazugeben und verrühren. Anschließend die Schokolade untermengen. Mehl sieben, mit Mandeln und Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren. Auch wenn es im Original-Rezept nicht drin stand, habe ich noch etwas Mohn mit in den Teig gegeben. Mit den Gewürzen und der Milch zu einem glatten Teig verareiten.

Eine Springform (20-24 cm DM) einfetten, den Teig einfüllen und glatt streichen. Die Äpfel schälen, entkernen und achteln. Jetzt den Teig nach Belieben mit den Äpfeln belegen und leicht andrücken.

Bei 180 Grad ca. 1 Stunde backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig durchgebacken ist. Ggf. die Backzeit etwas erhöhen. Sobald der Teig durch ist, den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Voilà!

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Meine kleinen Backgeheimnisse – feinster Rotweinkuchen!

Wir können es nicht mehr verneinen – der Herbst hat uns eiskalt erwischt! Die Bäume verlieren ihre Blätter und man spielt mit dem Gedanken Abends die Heizung aufzudrehen. Da kann man schonmal anfangen lecker, flauschige Herbstkuchen zu backen …

Auf meiner Liste stand am Wochenende der Rotweinkuchen nach dem Rezept vom Konditormeister Thomas Heinrich. Er ist Inhaber des Café Schuntners in München und hat ein Buch mit seinen persönlichen Tipps und Tricks veröffentlicht: Meine kleinen Backgeheimnisse vom  Dort-Hagenhausen-Verlag.

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Das Buch ist unterteilt in die Kapitel:

– Grundlagen/ Grundrezepte/ Wissenswertes
– Kuchen für Freunde
– Besondere Köstlichkeiten
– Klein und zwischendurch
– Von Herzen und Stille Zeit

Somit ist für jeden Anlass etwas dabei und man hat eine tolle Auswahl zwischen einfachen Rezepten die schnell gehen und anspruchsvolleren Torten und Gebäck. Super finde ich, dass sich hin und wieder ein kleiner Tipp auf der Seite versteckt, wie man das Rezept noch aufwerten kann oder was man besonders beachten sollte!

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Für den leckeren Rotweinkuchen braucht ihr:

250 g Butter, 250 g Zucker, 10 g Vanillezucker, 4 Eiweiß, 4 Eigelb, 20 g Kakaopulver, 150 ml Rotwein, 250 g Mehl, 1 Pck Backpulver, 100g Schokoladenstücke, 3 Feigen

Zubereitung: 

1. Den Backofen auf 180° vorheizen.

2. Die zimmerwarme Butter mit 150 g Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend das Eigelb, den Kakaopulver und den Rotwein dazugeben und gut verrühren.

3. Das Eiweiß mit den restlichen 100 g Zucker sehr steif schlagen. Die Hälfte davon zu der Butter-Zucker Masse geben und unterrühren.

4. Das Mehl und das Backpulver in den Teig sieben und vermischen. Anschließend die 100 g Schokoladenstücke / -splitter mit in den Teig geben und die restliche Eiweißmasse vorsichtig unterheben.

5. Alles in eine Form geben und für ca. 45 Minuten bei 180° backen.

Zur Deko habe ich 3 Feigen in feine Scheiben geschnitten und den Kuchen damit belegt. Alternativ kann man den Kuchen auch mit Schokolade überziehen sobald der Kuchen abgekühlt ist. Dann kann man ihn immer noch mit Feigen belegen, allerdings erst kurz vor dem Servieren, da die Feigen sonst Flüssigkeit verlieren.

Den Rotwein kann man für die Menge gut in kleinen Flaschen kaufen, ein kleiner Rest bleibt allerdings immer noch übrig, den kann man dann in Ruhe genießen solange der Kuchen in der Röhre ist : )

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Délicieuse brioche + Buchrezension „fein gebacken“ vom Kosmos Verlag

Salut Zusammen!

Heute kriegt ihr von mir mal wieder etwas leckeres französisches! Nämlich ein Brioche-Rezept. Ich liebe diese kleinen leckeren Hefeteig-Teilchen aus Frankreich die perfekt für einen Kaffeeklatsch oder ein leckeres „petit déjeuner“ (Frühstück) sind.

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Das Rezept habe ich aus dem Buch „fein gebacken! Das Grundbackbuch“ vom KOSMOS Verlag und gebacken habe ich die Brioches als Gastbeitrag für Simones Bloggeburtstag von Ofenlieblinge.

Das Buch „fein gebacken“ ist ein Einsteiger- oder Basic-Backbuch was viele Grundrezepte beinhaltet wie z.B. Biskuitteig, Hefeteig, Brandteig, Strudelteig, Baiser, … und hat noch viele Abwandlungsrezepte auf Lager. Am Anfang wird das Zubehör aufgezählt und erklärt das man zum Backen braucht und diverse Zutaten wie z.B. Mehl und die verschiedenen Mehltypen werden im Detail auch nochmal erklärt, was ich sehr informativ und hilfreich finde! Man kann sich also erstmal ein bisschen in die Materie einlesen und sich dann aussuchen welchen „Grundteig“ man gerne ausprobieren möchte. Durch viele Bilder und Hilfreiche Tipps (im Buch gennant „Das ist wirklich wichtig“) kann man so schnell alle Grundteige erlernen und sich an die anderen Rezepte mit Abwandlungen ranwagen.

Ich habe mich für die Brioche entschieden da ich selbst noch nie einen Hefeteig gemacht habe und die Brioches schon lange auf meiner To-Do Liste stehen!

Alles was ihr für ca. 12 Stück benötigt ist:

150 ml Milch, 30 g frische Hefe, 50 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 500 g Mehl, 3 Eier, 150 g kalte Butter, 1 Eigelb, 2 EL Sahne

Zuerst müsst ihr die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erhitzen und anschließend die zerbröckelte Hefe und 1 TL Zucker drin verrühren. Das Mehl sieben und mit 1 Prise Salz mischen und in eine Schüssel geben. Jetzt die angerührte Hefe, den übrigen Zucker, den Vanillezucker und die Eier dazugeben und alles mit einem feuchten Küchentuch zudecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Die Butter solange in kleine Stücke schneiden und nach der Stunde Gehzeit solange in den Teig kneten bis nur noch kleine Butterstückchen zu sehen sind. So wird der Teig beim Backen schön saftig. Jetzt muss er nur nochmal über Nacht im Kühlschrank gehen. Damit er nicht austrocknet luftdicht abdecken aber Achtung!! die Schüssel muss groß genug sein, da der Teig sein Volumen wieder mindestens verdoppelt.

Am nächsten Tag den Teig nochmals durchkneten und in 12 Portionen teilen. Von jeder Teigportion nochmal ein Walnussgroßes Stück herausnehmen und zu einer kleinen Kugel formen. Die restlichen Teigportionen ebenfalls zu einer glatten Kugel formen und in eine eingefettete Muffinform geben. Zum Bestreichen das Eigelb mit der Sahne verrühren. In die größere Kugel jetzt eine kleine Mulde drücken, etwas von dem Eigelb hineingeben und die kleine Teigkugel hineinsetzen und leicht andrücken. Teigkugeln in der Muffinform nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen.

Anschließend die komplette Brioche mit der Eigelbmischung einpinseln, etwas groben Zucker darüber geben und bei 200° C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen bis sie schön aufgegangen und gebräunt sind.

Die fertigen Brioches etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen!

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Ein kleiner Tipp noch: Macht die Muffinformen nicht zu voll, denn der Teig geht beim Backen nochmal richtig auf und sonst werden die Brioches riesig! Wie ihr sehr sind sie bei mir auch etwas groß und uneben geworden … Beim nächsten Mal werde ich die Teigkugeln viel kleiner machen, nämlich so dass die Muffinform nur zur Hälfte voll ist. Außerdem werde ich versuchen die Kugeln noch ebenmäßiger zu formen und die Temperatur etwas runterschrauben damit die Brioches nicht so „aufplatzen“. Aber egal wie sie am Ende aussehen, köstlich sind sie allemal! Vor allem mit ein bisschen Quittenmarmelade … hmmm!

Das Buch „fein gebacken“ kann ich also wirklich jedem empfehlen der mit dem Backen anfängt oder einfach ein paar gute Grundrezepte braucht auf die er jederzeit zurückgreifen kann.

WIESN SPECIAL: Starkbier-Marshmallows + Buchrezension „Marshmallows“ von Thorbecke

O’zapft ist!

Es ist wieder so weit, die Wiesn 2013 wurde letzten Samstag feierlich eröffnet. Als Münchnerin muss ich gestehen – Nein, ich war dieses Jahr noch nicht da!  Als Wiedergutmachung habe ich aber ein zünftiges Wiesn-Special für euch!OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Vor kurzem habe ich auf meiner Facebookseite eine kleine Umfrage gestartet was ich als nächstes zaubern soll. Die Marshmallows haben ganz klar gewonnen!  Wie gut, dass ich ein neues passendes Backbuch habe : ) Nämlich „Marshmallows“ vom Thorbecke-Verlag. In dem Buch findet man alles rund um Marshmallows: Von der klassischen weißen Variante, über Rosenwasser-Marshmallows bis hin zu marmorierten Marshmallows in allen möglichen Variationen. Allerdings tauchen auch leckere Marshmallow-Brownies und Marshmallow-Fondue auf. Hmmm lecker : ) Die Rezepte sind für Einsteiger gut beschrieben und geben hilfreiche Tipps, wie z.B. das Einfetten des Messers zum einfachen Schneiden der Stücke. Zu jedem Rezept gibt es schöne Bilder von denen man sich inspirieren lassen kann.

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Passend zum Thema Wiesn habe ich mir die Starkbier-Marshmallows vorgenommen und war wirklich gespannt wie das hinhaut. Denn Marshmallows habe ich noch nie selbst gemacht!

Die Zutaten sind überschaubar:

180 g Puderzucker, 60 g Stärke, 240 ml Starkbier (z.B. Guinness), etwas Butter oder helles Pflanzenöl, 3 EL Gelatine-Pulver, 350 g Zucker, 100 ml heller Mais- oder Zuckerrübensirup, 1/4 TL Salz

Die Zubereitung war ein kleines Abenteuer:

Zuerst wird der Puderzucker mit der Stärke in eine Schüssel gesiebt. Anschließend wird eine Metallform ( ca. 33 x 22 x 5 cm) großzügig mit Butter oder hellem Pflanzenöl eingefettet, dann etwa die Hälfte der Puderzuckermischung darüber verteilen (Achtung! Die Ränder nicht vergessen).

Jetzt die Hälfte des Bieres (120 ml) in eine große Schüssel geben und mit 3 EL Gelatinepulver bestreuen. In einem großen, hohen Topf den Zucker, mit dem Zuckerrübensirup und den restlichen 120 ml Bier erhitzen, sodass der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Anschließend die Masse noch ca. 10-12 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen, bzw. solange Kochen bis das Zuckerthermometer 116 ° anzeigt. Dieser Zustand wird als „Soft ball“ bezeichnet. Ich kann euch sagen, das war gefühlt eine Stunde die ich da  mit dem Zuckerthermometer und dem Holzkochlöffel zum umrühren stand. Und bitte seid vorsichtig, die Masse ist SAU HEIß und wirft auch schon mal Bläschen die platzen und wild durch die Küche spritzen.

Sobald die 116 ° erreicht wurden, die Masse vorsichtig (um Spritzer zu vermeiden) in die Schüssel mit Gelatinebier kippen und gleich miteinander verrühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Anschließend mit einem Handrührer oder einer Küchenmaschine ca. 10 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen (Auch hier bitte aufpassen, dass die noch heiße Masse nicht durch die ganze Küche spritzt), bis die Masse etwas abgekühlt und dick geworden ist, glänzt und sich das Volumen ungefähr verdreifacht hat.

Dann muss man ganz schnell sein und die Masse in die vorbereitete Form gießen. Anschließend mit dem restlichen Puderzucker bestäuben und für mindestens 4 Stunden bei Raumtemperatur fest werden lassen.

Am nächsten Tag habe ich ein spitzes Messer eingefettet und habe die Masse vorsichtig vom Rand gelöst. Anschließend habe ich ganz vorsichtig und in einzelnen Schritten die Masse aus der Form geholt und auf ein Schneidebrett gelegt. Jetzt einfach beliebig große Stücke schneiden (Achtung – klebrige Angelegenheit).

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Wie man im Bild unten sehen kann sind die Marshmallows an den Schnittstellen sehr klebrig.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Daher sollten sie gleich in der übrig gebliebenen Puderzuckermasse gewälzt werden.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dann habe ich alle Marshmallows nochmal leicht abgeklopft um den überschüssigen Puderzucker zu entfernen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAMan kann die Marshmallows so genießen oder z.B. mit Vollmilch-Schokolade bestreichen und eine in weiße Schokolade getunkte Brezel darauf legen. Schmeckt super lecker!

Für alle die das Rezept nachmachen wollen: Mein Topf, in dem ich die Zuckermasse auf 116° erhitzt habe, hat danach ausgesehen wie Sau. Ich dachte den kann ich danach wegschmeißen. Denn die komplette Masse karamellisiert natürlich bei den Temperaturen und das ist alles im Topf fest geworden. Ich habe aber einen ganz einfachen Tipp für euch, wie ihr es schafft, dass der Topf wieder wie neu aussieht. Einfach ausreichend Wasser im Wasserkocher aufkochen, in den Topf kippen und 5 Minuten stehen lassen, danach das Wasser einfach ausgießen und es sollte nichts mehr am Topf kleben!

Und, wer von euch traut sich an die himmlisch weich und traumhaft leichten Marshmallows?

Buchrezension“Komm zum Kaffeeklatsch“ & Bier-Cremeschnitten

Salut ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerne ein weiteres tolles Buch vorstellen. Nämlich „Komm zum Kaffeeklatsch – Einladen, dekorieren, genießen“ vom KOSMOS-Verlag.

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Auf 144 Seiten findet man hier tolle Rezepte, Dekorationsideen und Inspirationen rund um das Thema „Gemeinsam genießen“ – z.B. bei einem Kaffeeklatsch. Als Erstes ist mir gleich die tolle Haptik des Buches aufgefallen, denn das Wort „Kaffeeklatsch“ ist geprägt und sorgt dafür das man ununterbrochen über den Titel streicheln möchte ;)

Beim Durchblättern hat mir die Vielfalt der Rezepte, Dekoideen und auch Getränkerezepten sehr gut gefallen. Man kann hier lernen wie man einen Kaffeeklatsch richtig zelebriert und sich mal wieder richtig viel Zeit für sich und seine Freunde oder Familie nimmt. Das Buch möchte einem die Möglichkeit geben aus unserer schnelllebigen Zeit zu entfliehen und sich ein paar schöne Stunden zu gönnen. Außerdem vermittelt es, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die einen ganz besonders verzaubern.

Das Buch ist sehr süß gestaltet und hat viele tolle Bilder zu bieten. Die Rezepte (übrigens für jede Jahreszeit etwas da!) sind alle verständlich geschrieben und sind nicht sehr aufwändig. Der ein oder andere hilfreiche Tipp zur Zubereitung oder Dekoration ist auch zu finden.

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Warum ich euch das Buch gerne weiterempfehlen möchte?

– es wurde schönes Material verwendet

– tolle, inspirierende Bilder & Texte

– Vielfalt an Rezepten zu jedem Anlass, jeder Jahreszeit und für jedes Backlevel

– es werden schöne Werte vermittelt

– Super gutes Preis-/Leistungsverhältnis

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Konfektschale: IKEA , Keksdosen: Birkmann, Muffinförmchen: Birkmann, Buch: Kaffeeklatsch

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Ein Rezept aus dem Buch ist mir beim Schmökern direkt in die Augen gestochen.

Bier-Cremeschnitten – „Was soll das denn bitte sein?!“ war mein erster Gedanke. Der zweite Gedanke, nachdem ich die Zutaten und die Anleitung gelesen habe, war: „Das muss ich unbedingt ausprobieren“. Gesagt – getan. Ich habe alle Zutaten eingekauft und den Ofen angeschmissen, den Blätterteig zurecht geschnitten und gebacken, die Creme angerührt und den Blätterteig befüllt und rucki – zucki war die Pulle Bier leer und ich hatte eine Menge süßer „Bier-Cremeschnitten“ vor mir liegen.

JA – so einfach und schnell ging das! Meine treue Tester-Anhängerschaft in der Agentur durfte natürlich am darauf folgenden Tag gleich probieren und war begeistert. Viel Bier schmeckt man zwar nicht heraus, aber super erfrischend waren die Cremeschnitten. Mein Tipp: Über Nacht im Kühlschrank lagern und erst kurz vor dem Verzehr rausnehmen. So schmeckt’s am Besten!

Ihr wollt die leckeren Häppchen nachbacken? Hier kommt das Rezept:

Zutaten:

2 Packungen fertigen Blätterteig, 300 ml Milch, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 5 EL Zucker, 100 ml dunkles Bier oder Malzbier, 200 g Schmand, 150 g Puder Zucker, 3 EL Dunkles Bier

Zubereitung:

Den Backofen auf 220° vorheizen, Blätterteigplatte in die gewünschte Häppchengröße zuschneiden, die Stücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im heißen Ofen 10-12 Minuten backen bis der Blätterteig schön aufgegangen und Goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Für die Biercreme die Milch aufkochen. In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas Milch verrühren. Diese Mischung unter Rühren zur aufgekochten Milch geben, erneut aufkochen und das Bier untermischen. Den Pudding im Kühlschrank etwas abkühlen lassen und anschließend mit dem Schmand zu einer glatten Masse verrühren.

Die Blätterteig-Häppchen vorsichtig längs halbieren und mit Hilfe eines Teelöffels mit der Creme befüllen. „Deckel“ wieder drauf und im Kühlschrank 1 Std abkühlen lassen damit die Creme fester wird. Schnitten aus dem Kühlschrank nehmen, Puderzucker und Bier zu einem Zuckerguss anrühren und die oberen Hälften vorsichtig damit bestreichen.

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Was kennt ihr für „komische“ Kombinationen unter denen man sich Anfangs nicht’s vorstellen konnte, die aber im Nachhinein doch wahnsinnig gut geschmeckt haben?

Buchrezension: „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein“

Salut ihr Lieben,

heute möchte ich euch gerne ein ganz tolles Buch vorstellen. Nämlich „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein„, Callwey Verlag.

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Yvonne von Fräulein Klein ist seit Jahren schon selbst fleißige Bloggerin und schreibt über Dekoration, Kochen, Backen und andere Inspirationen. Das alles schmückt sie noch hübsch mit tollen Fotos aus. Ihr Buch ist unterteilt in die 4 Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. So kann man immer mit saisonalen Zutaten backen und hat zu jedem Anlass wie z.B. dem Valentinstag im Frühling oder Halloween im Herbst passende Rezepte und Dekotipps parat.

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Zu jedem Rezept hat sie eine kleine schöne Geschichte zu erzählen, so kriegt man einen persönlichen Einblick in ihr Leben und die Sympathie für Fräulein Klein steigt und steigt auf jeder Seite.

Toll an dem Buch finde ich außerdem, das die Rezepte alle machbar sind, auch für unerfahrene Bäcker und Bäckerinnen. Die Zutaten sind alle im gut sortierten Supermarkt zu kriegen und die Rezepte sind wirklich einfach und nicht zu aufwändig.

Zu fast jedem Rezept gibt es noch kleine Dekotipps, wie man also den Kuchen oder die Cupcakes am schönsten dekorieren kann (denn das Auge isst ja schließlich mit). Kleine Do-it-yourself-Anleitungen, z.B. zur Herstellung schöner Blumenvasen aus einfachen Limonadenflaschen gibt es auch. Auch hierfür muss man kein Handwerker sein und die Materialien sind alle leicht zu kriegen. Man muss nicht alles 1:1 aus dem Buch übernehmen, das schmöckern in dem hübschen Buch alleine reicht schon um sich ein bisschen inspirieren zu lassen und selbst kreativ zu werden.

Auf den letzten Seiten hat Yvonne noch ihre Lieblings Websites/Blogs mit Inspirationen oder Onlineshops aufgezählt, was ich wirklich super finde. Die Links musste ich natürlich gleich alle durchgehen und habe die ein oder andere nützliche Quelle gefunden : )

Man merkt auf jeden Fall das Yvonne das Buch mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt hat. Die Fotos erzählen viel Geschichte und inspirieren unheimlich.

Ich habe mir gleich eine Liste mit Rezepten zusammengestellt die ich nachbacken möchte, eigentlich hätte ich das ganze Buch aufschreiben können! Für euch habe ich mich aber an dem Zitronen-Mohn-Kuchen mit Johannisbeeren probiert. War wirklich super easy und ziemlich lecker. Wie immer habe ich ihn zur Verköstigung in die Arbeit mitgenommen und ruck zuck war er auch schon weg. Ich wurde sogar ein paar mal nach dem Rezept gefragt. Hach, meine Kollegen haben es schon gut ; )

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Das Buch „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein“ kann ich also jedem weiterempfehlen der sich für’s Kochen, Backen und Dekorieren interessiert. Als Geschenk für die Mama oder eine gute Freundin eignet es sich auch super!

Kleine Erdbeer-Amaretto-Gugl

Hallo ihr Lieben!

Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit:  Meine Kitchenaid ist angekommen! Natürlich musste ich sie sofort austesten.

Da mich letztens im Supermarkt an der Kasse das Buch „Feine Gugl“  so angelacht hat, und es natürlich direkt auf dem Kassenband gelandet ist, hatte ich auch sofort ein Rezept zum ausprobieren parat: Kleine Erdbeer-Amaretto-Gugl.

Das Rezept aus dem habe ich etwas an meinen Geschmack angepasst und bei mir hat der Teig für ca. 25 Gugl anstatt wie angegeben für 18 gereicht.

Erdbeer-Amaretto-Gugl

Für ca. 25 Gugl benötigst du:
etwas Mehl oder Margarine und Mehl für die Formen, 1/3 Vanilleschote, 30 g Butter, 30 g Puderzucker, 4 EL Amaretto, 1 Ei, 25 g Sahne, 40 g Mehl, 60 g frische Erdbeeren

Zubereitung:
1. Wichtig ist es, vor der Zubereitung alle Zutaten auf Zimmertemperatur zu bringen (außer die Sahne), so lassen sie sich besser zu einer homogenen Masse verarbeiten. Wäre die Butter z.B. fest, würde sie Klumpen bilden. Obwohl die kleinen Guglformen die bei dem Buch dabei waren aus Silikon sind, empfiehlt es sich, sie mit einem Backpinsel etwas einzufetten und anschließend mit Mehl zu bestäuben. So wird sichergestellt, dass die Gugl sich später richtig schön lösen und eine schöne Form behalten. Der Backofen wird jetzt auf 210°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.

2. Die Vanilleschote längs aufschneiden (Achtung: Nicht durchschneiden! Nur soweit, dass du die Schote weit genug öffnen kannst) und das Mark herauskratzen. Die Butter erhitzen und langsam den gesiebten Puderzucker, das Vanillemark und 2 Esslöffel Amaretto unterrühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die aufgeschlagene Sahne verleiht dem Teig eine gewisse Luftigkeit, wird der Zustand der aufgeschlagenen Sahne durch zu heftiges und langes Rühren zerstört, wird der Teig in der Konsistenz fester. Jetzt das Mehl sieben und unter die Masse rühren.

3. Die frischen Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeerstücke mit 2 EL Amaretto vermengen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend unter den Teig heben.

4. Der Teig soll jetzt in die Formen gefüllt werden. Ich empfehle das mit einem Spritzbeutel zu machen, denn die Formen sind sehr klein und mit einem Löffel würde man nur daneben kleckern. Die Formen sollten zu 3/4 befüllt werden um eine optimale Form zu kriegen. Da kein Backtriebmittel benutzt wurde, wird der Teig nicht sehr viel hochgehen. Sobald der Teig in den Förmchen ist kommen sie für ca. 14 Minuten ab in den unteren Drittel des Ofens.

Wenn die Gugl oben eine leicht goldbraune Farbe kriegen sind sie fertig und dürfen wieder raus an die frische Luft : ) Jetzt müssen sie komplett auskühlen damit man sie danach behutsam aus der Form lösen kann.

Die kleinen hübschen Gugl habe ich am Abend ein paar Freundinnen serviert. Ich konnte garnicht so schnell schauen, da waren sie schon alle weg!

Ich finde die Gugl so eine tolle Idee weil sie so klein, hübsch, lecker und handlich sind.

Sie sind perfekt zum verschenken oder als Snack für den Kaffeeklatsch. Außerdem sind sie als deutsches Traditionsgebäck immer gerne gesehen!

Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich denke man kann jeden beliebigen Kuchenteig – es hat ja jeder so seinen Lieblingsteig – in die Förmchen füllen und die Backzeit einfach entsprechend reduzieren. So kann jeder seinen persönlichen Lieblingsgugl kreieren!

Erdbeer-Amaretto-Gugl

Amaretto Erdbeer Gugl

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