Das Buch & die Selbstständigkeit Part 2

Ob ich mir das zu leicht vorgestellt habe?

Heute ist gerade mal der erste ganze Tag und schon habe ich das Bedürfnis mir meine Gedanken aus dem Kopf zu schreiben. Denn gerade fühle ich mich komisch. Ich fühle mich super gut und gleichzeitig super schlecht. Dieser Gedanken- und Gefühlskampf macht mich gerade etwas fertig.

Auf der einen Seite denke ich wie glücklich und dankbar ich bin meine Zeit hier verbringen zu dürfen und was für ein Privileg das ist mir das leisten zu können. Die Stadt gibt mir einfach so viel Energie und ich liebe dieses Gefühl zwar unter so vielen Menschen, aber doch für sich, zu sein. Auf der anderen Seite fühle ich mich überfordert und denke: „fuck“ (Wie die New Yorker gerne zu allem sagen). Vielleicht habe ich mich überschätzt, vielleicht bräuchte ich viel mehr Zeit, vielleicht hätte ich mich viel besser vorbereiten müssen und eigentlich könnte ich hier einen Buddy vor Ort ganz gut gebrauchen. Woher kommt plötzlich dieses Gefühl? Ich glaube, das ist genau das wovor ich vor meiner Abreise Angst hatte, weil ich bis zur letzten Minute non stop mit anderen Dingen beschäftigt war und ich mich geistlich nicht auf die Arbeit hier einstellen konnte.

Ich liebe New York einfach – und auch obwohl ich jetzt schon das dritte mal hier bin – haut es mich einfach um. Es fängt schon bei der Einreise am Flughafen an. Dieser Teppichboden am Flughafen, so kitschig aber typisch amerikanisch dass man ihn doch hinnimmt. Die patriotische Musik die im Hintergrund läuft und die USA-Imagefilme die unscharf auf alten Flatscreens vor sich hin flackern. Das unnötige Personal das einem sagt das man hier rechts gehen muss, wo man doch sowieso nur rechts gehen kann. Hach … Geschmacklos hoch drei aber eben New York. Bei der Passkontrolle habe ich natürlich angegeben dass der Grund meiner Reise hauptsächlich beruflich ist, denn Border Patrol Kanada hat mich gelehrt das man an dieser Stelle besser nicht lügen sollte. Trotzdem ist der Beamte super nett zu mir und fragt weiter was ich denn hier so vor habe. Ich antworte dass ich Recherchen für einen Foodguide betreibe den ich schreibe. „But i have a publisher in Germany“ füge ich noch schnell als Halbwahrheit hinzu, damit er sicher sein kann dass ich in den USA nicht einen Verleger suchen und hier Geld verdienen möchte. „Thats cool!“, antwortet er und sagt weiter „eating all day long and then still looking skinny as you do. How do you do this?“. Hach, USA, du und deine nicht ernst zu nehmende Freundlichkeit …. Aber mal im Ernst. Wir haben beide gelacht und sind mit einem Lächeln weiter gegangen. Tut es denn so weh nett und freundlich zu sein auch wenn es oft oberflächlich und vielleicht nicht ganz ernst gemeint ist? Deutschland könnte sich davon auf jeden Fall mal eine dicke Scheibe abschneiden … von diesem ungesunden aber sehr freundlichem Stück Weißbrot.

Angekommen in meinem AirBnB – neuer Flash – ein 170 Quadratmeter Loft direkt in Tribeca. Die Vermieterin eine verrückte alte Damen vor dem Herren. Lilli ist 62, Italienerin und vermietet 3 Zimmer in ihrer Wohnung. Sie gibt mir gleich ein Küsschen und weist mich in die Geheimnisse und Eigenheiten der Wohnung ein die über und über mit skurrilen künstlerischen Gegenständen dekoriert ist. Ein bisschen boho, ein bisschen arty, etwas mittelalterlich, ein wenig crazy aber vor allem eins: absolut New York! Sie warnt mich vor, ab und zu kann es sein dass ihr „hubby“ hier rumhängt. Ich soll mich nicht wundern, er ist sehr Schwarz und könnte ihr Schwiegersohn sein lacht sie. Achja, und Jazz-Musiker ist er auch. Sie schließt gleich ihr Macbook an die Anlage an und spielt mir die Youtube Videos ihres kleinen Jazz-Stars auf voller Lautstärke vor. Ob es mich stört wenn sie in ihrem Zimmer raucht, fragt sie mich, dem Geruch und der Optik nach zu urteilen offensichtlich mit einem Joint im Mund. Ich sage „no, i mean, it’s your house, right?“, lache und denke: Now you’re in New York!

Ich bin total aufgedreht (hoffe das liegt nich passiv am Gras) und beschließe noch eine Runde zu drehen, aber nur im Viertel, denn ein weiterer AirBnB’ler kommt demnächst und Lilli, meine Vermieterin, hat ihm meine Nummer gegeben da sie jetzt zum Unterrichten muss.

Also laufe ich etwas herum, etwas überfordert von meinem Glück und geschockt von dem eiskalten Wind der einem das Laufen erschwert und das Haarspray von vorhin überflüssig macht. Ich lande an der Promenade des Hudson River und bin wirklich erstaunt wie schön dort alles gemacht wurde. Für Läufer- und Läuferinnen die perfekte Jogging-Strecke, für den Rest der Bevölkerung gibt es hier Hundeparks, Tennis- Volleyball- Fußball- und Golfplätze, eine Skaterbahn, Kinderspielplätze, viele Bänke und Sonnenliegen sowie Grünflächen. Ich laufe weiter gen Norden und biege dann rechts nach Soho ab und laufe die Straßen in Block-System einmal hoch und runter und komme dabei an ein paar Filmsets vorbei. Was wird hier gedreht? „Blue bloods“ verrät die Genehmigung die an der nächsten Laterne hängt. Aha, keine Ahnung was das ist . Ich gehe noch schnell in Chinatown vorbei und hole mir im Elektromarkt 2 Steckdosenadapter. Auch hier wieder ein schöner New York Moment:

Ich bin die zweite an der Kasse, eine Frau kommt, sieht uns 2 wartende Menschen und flüstert nur vor sich hin: „oh Jesus, so many fucking people!“. Nicht nett, aber ich liebe es.

Nachdem ich im Flugzeug auf das durchgefrorene Brot und den Nachtisch verzichtet habe, kriege ich nach 26 Stunden wach sein wieder hunger und setze mich in die nächste Juice bar und schnappe mir einen schönen gelben, frisch gepressten Saft und einen Bagel. 17 $ macht das bitte.  Das der Saft den ich da gekauft habe „spicy“ ist und quasi fast nur aus Ingwer und Cayenne-Pfeffer besteht merke ich erst später und würge ihn für diesen Preis herunter – Schweiß bricht langsam aus . Das muss dieses DETOX sein von dem alle immer reden und gesund ist diese geballte Ladung Vitamine und Antioxidantien bestimmt auch. Puh – das nächste mal besser das Etikett lesen, liebe Isabel.

Nachdem ich ein bisschen dem Sonnenuntergang am Hudson-River zugesehen habe, es mir dann aber definitiv zu kalt wurde, bin ich wieder zurück in die Wohnung gegangen. Gut für Erick – „der Neue“ in der Wohnung – der genau 10 Sekunden danach anruft und sagt das er vor dem Haus steht. Also wurstel ich mich erneut durch die 7 Schlüssel an meinem Bund, hole ihn mit dem Aufzug ab und weise ihn in die Wohnung ein als wäre es meine – like a pro.

Ich bin müde und will in’s Bett, also gehe ich in’s Zimmer, schlüpfe in mein Schlafoutfit und schließe die Tür. Irgendwann taucht Lilli auf und kommt nochmal mit einem Typen in mein Zimmer der sich die Wohnung ansehen will – seine Freundin hat er per Facetime dabei. Ich sitze auf dem Bett und winke einmal in’s Display.
Dann geht die Tür wieder zu und ich schließe die Augen. Jazz Musik die sich außerhalb der Zimmerlautstärke bewegt macht sich breit. Bestimmt zeigt Lilli den beiden Gästen aus Zürich ihren Hubby auf Youtube. Zum Glück habe ich die Ohropax noch eingepackt, stecke sie in mein Ohr und schlafe ein.

Der nächste Tag. Es ist 7 und ich werde wach. Super – das WLAN geht nicht. Also liege ich da und plane den Tag. Flipflops habe ich vergessen und Mülltüten brauche ich auch. Außerdem bin ich heute noch nicht bereit dafür gleich mit der Recherche loszulegen. Hm … 7:10 Uhr, das WLAN geht immer noch nicht und meine Tagesplanung ist abgeschlossen.

Also stehe ich auf, mache ich gemütlich fertig und verlasse die Wohnung gegen 8. Ich drehe eine kleine Runde und lande wieder am Hudson River. Ich glaube das wird jetzt mein morgendliches Ritual, ein kleiner Ausflug an den Hudsonriver Park. Schön wäre es wenn ich in Zukunft dabei auf diesen verdammten Wind verzichten kann, dann nehme ich vielleicht auch mal meine Laufschuhe mit.

Mir ist kalt, also komme ich nicht super weit und setze mich in’s Maman. Ein Café das sowieso auf meiner Liste stand. Hach schön ist’s hier. Ich hole mir einen Americano in tall. Der kommt „zum hier trinken“ selbstverständlich auch im Pappbecher – der ist dafür aber sehr schön. Dazu gibt’s auf Empfehlung des Hauses einen Chocolate-Chip-Cookie mit Nüssen. Den mag Oprah anscheinend auch ganz gerne denn er steht auf der Liste ihrer New York Favorites. Also mache ich es mir gemütlich, logge mich in’s WLAN und bearbeite noch ein paar Dinge die in Deutschland liegen geblieben sind.

Nach 2 Stunden gemütlichem Verweilen denke ich, dass ich langsam mal wieder aufbrechen sollte. Aber wohin? Ich möchte noch nicht mit der Recherche für den Reiseführer beginnen. Fühle mich irgendwie noch nicht bereit dafür. Im Maman habe ich gemerkt. dazu brauche ich Ruhe, Zeit und eine bessere Vorbereitung. Außerdem sollten doch bitte weniger Menschen da sein.

Na toll – ein toller Start oder? Ruhe, Zeit und wenige Menschen. Das ist in New York ja wohl nicht zu viel verlangt oder?

„Ganz klasse“, denke ich. Wie soll das denn die nächsten Tage weitergehen? Ich denke kurz nach und ziehe meine Schlüsse die ich mir bis morgen verinnerlichen und antrainieren muss: Die anderen Menschen müssen mir egal sein, es darf mir nichts ausmachen aus komischen Winkeln und Positionen zu fotografieren um das perfekte Foto zu erhalten, außerdem muss ich mich gut vorbereiten und vorab besser zu dem Laden recherchieren. Bestenfalls auch nicht zu den Rush hours kommen. Das klingt jetzt tatsächlich nicht schwer aber ich glaube die größte Hürde ist, dass es mir einfach egal sein muss was die Leute von mir denken. Denn es ist mein Job. Ich bin hier um diesen verdammten Foodguide zu schreiben.

Mit dieser Erkentnis trete ich erneut einen Spaziergang an um mich vor meinen Verpflichtungen zu drücken.

Ich laufe entlang des Hudson Rivers nach Süden bis ich irgendwann in meiner linken Fußsohle einen stechenden Schmerz verspüre. „Fuck“ – sage ich laut. Ich will ja auch als echter New Yorker durchgehen ; ) Beim Versuch weiterzugehen merke ich, dass es nicht so recht geht und muss mir eingestehen dass ich jetzt schon Blasen habe und von jetzt an ein wenig verkrüppelt weiterlaufen muss. Den Spaß am Spazierengehen habe ich von da an verloren. Also humple ich zum nächsten TK Maxx und kaufe mir Flip Flops. Die hatte ich ja für den Gang vom Zimmer bis zum Bad zu Hause vergessen. Ein paar Socken und ein T-Shirt von Calvin Klein (come on – es ist von 35 auf 15 $ reduziert!!) schaffen es auch in den Einkaufswagen und schwups werden schon wieder 38 $ von der Kreditkarte abgebucht. Ich laufe weiter in der Hoffnung etwas gemütliches zum Essen und für’s in’s WLAN einloggen zu finden und lande in Soho im Pain Quotidien.. Einen Ort an den ich mich gerne zurück erinnere. Denn vor 2 Jahren haben wir uns hier voller Adrenalin eine Pause gegönnt nachdem wir Paul Rudd begegnet sind. Ich möchte eine sunny side breakfast bowl um meine Stimmung ein wenig zu heben. Diese wird mir leider verwehrt weil es um 15 Uhr keine Frühstücksgerichte mehr gibt. Pfff – lächerlich. Also wird daraus ein Avocado-Toast mit Lachs. Für 16 $. Juhu – ich höre in meinen Kopf nur eine imaginäre Kasse „ka-ching“ machen und genieße das wohl teuerste Avocadobrot der Welt. Und gerade wo ich diesen Satz zu Ende schreibe erinnert mich ein vorbeifahrendes NYPD-Auto mit voll aufgedrehter Sirene dass ich mich jetzt mal am Riemen reißen soll.

Ich sitze in NYC, einer Stadt die einfach Wahnsinn ist, in einem tollen Restaurant an einer langen Tafel, mit verschiedenen fremden aber freundlichen Menschen die vor ihren MacBooks sitzen und arbeiten während sie ihr maßlos überteuertes Avocado-Brot essen, höre im Hintergrund klassische Musik und habe hier noch 40 Tage vor mir. Was für ein Glückspilz ich doch bin.

Also – ab morgen gilt: warm anziehen und verdammt nochmal das zu tun wozu ich da bin. Und zwar ohne Hemmungen mich mitten in den Raum zu stellen und mein Essen zu fotografieren. Das macht doch sowieso jeder hier, oder?

Falls jemand jetzt tatsächlich bis zum Ende gelesen haben sollte, vielen Dank. Falls nicht – wow – dieses Gefühlschaos hier runterzuschrauben hat mir sehr geholfen. Vielleicht wird das meine Therapie für die nächsten Wochen.

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Hotel Walisserhof – Berge, Design, Gourmet und Wellness in Einem!

Wer hat sie nicht? Die eine beste Freundin die aber leider viel zu weit weg wohnt und man deshalb nur selten sieht. So geht es mir mit Kate, mit der ich lange zusammen gearbeitet habe – bis sich unsere Wege aus beruflichen Gründen getrennt haben. Zumindest haben wir eine gewisse Zeit noch gemeinsam in München gewohnt, jetzt – wo ich aber wieder in Forchheim bin und Kate mittlerweile Mama von einem wundervollen kleinen Spatz geworden ist, wird die gemeinsame Zeit rar.

Also haben wir uns vor einiger Zeit ein längst überfälliges Mädels-Wochenende gegönnt und waren für 2 Nächte im Hotel Walliserhof im Brandnertal in Österreich. Ein Hotel das in zweiter Generation geführt wird und sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt. Das Hotel ist zwar designtechnisch ganz vorne mit dabei und glänzt im modernen Sixties-Look, trotzdem bleibt es sehr naturverbunden, das Leben bejahend und auch romantisch und kuschelig.
Und was gibt’s denn schöneres als 2 Tage mit einer Freundin in so einem tollen Hotel mitten in den Bergen und entspannenden Wellnessmöglichkeiten zu verbringen?!

„Eindimensionalität ist für uns kein Wert. Das Leben ist in all seinen Facetten und Widersprüchlichkeiten erst das, was es ausmacht. Laut und lebendig. Leise und zärtlich. Sportlich und gechillt. Romantisch und verspielt. Wir haben in die urtümliche, beeindruckende Bergkulisse bewusst ein Haus mit Cross-Design gesetzt. Drinnen Sixties-Look vom Allerfeinsten. Draußen nachhaltiges und naturverbundenes Styling, das das Hotel mit der Umgebung verwebt und verbindet. Was ist innen und was außen? Vielfalt ist unser Thema. Ganz und gar nicht langweilig. Und mit jedem Atemzug neu. Be yourself – in jeder Minute des Urlaubs im Designhotel Walliserhof.“ (Quelle: Walliserhof.at)

Von München aus ist man in 2 Stunden im Aktivhotel Walliserhof angekommen, eine Fahrzeit die schnell vergeht, man hat sich ja viel zu erzählen …
Nachdem wir Freitagabend angekommen sind und unser super schönes Zimmer bezogen haben, ging es erstmal zum Dinner. Uns hat ein kulinarisch wahnsinnig tolles 5-Gänge-Gourmet-Menü im Restaurant Hochsitz erwartet. Wer gerne à la Carte bestellen möchte, ist dazu auch herzlich eingeladen und kann die köstlichen Gerichte nach seinem Gusto genießen. Nachdem wir den letzten Gang verspeist und glücklich mit vollem Magen zurück auf unser Komfortzimmer „Gipfelstürmer“ kamen, haben wir uns direkt in’s gemütliche Doppelbett fallen lassen und sind voller Vorfreude auf den kommenden Wellnesstag eingeschlafen.

Den kompletten Samstag verbrachten wir im Pool- und Saunabereich, machten es uns im Ruhebreich gemütlich und schmökerten in unseren Büchern. In dem wunderschönen Gletscherspa kann man in dem traumhaften Pool ein paar Bahnen ziehen und im Anschluss entweder im Latschendampfbad entschlacken oder in der Kräutersauna mit Blick in die Natur seinen Atemwegen etwas gutes tun. Im schönen Relaxbereich gibt es nur 1 Regel: nämlich nichts tun! Hier kann man zwischen der Entspannung entspannen. :-)

Am frühen Abend gönnten wir uns beide eine Massage und ich muss sagen, sowas erlaubt man sich viel zu selten! Kate hat eine klassische Rückenmassage genossen, während ich mich für eine Hot Stone Massage entschieden habe die einfach nur himmlisch war. Völlig tiefenentspannt trafen wir uns in unserem Zimmer wieder und machten uns für das nächste 5-Gänge-Menü im hauseigenen Restaurant fertig. Mit einem Glässchen Wein ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Da ich von dem Essen und dem kulinarischen Aspekt im Walliserhof wirklich begeistert war und es deshalb gerne besonders hervorheben möchte, noch ein paar Infos hierzu:
Seit Dezember 2017 arbeitet auch Christoph Krassnitzer im Team, mit 14 Punkten Gault Millau ein echter Gewinn für den Walliserhof! Das Ergebnis:

„Regional ursprünglich neu interpretiert- gschmackige Kreationen für hungrige Aktive, die abwechslungsreichen Genuss schätzen.“ (Zitat walliserhof.at)

Der Weinkühlschrank im Restaurant fast über 1.000 Flaschen Weine die nur darauf warten verkostet zu werden, außerdem wird ohne künstliche Zusatzstoffe gearbeitet. Des weiteren trägt das Aktivhotel Walliserhof mit Stolz die Auszeichnung der Goldenen Kaffeebohne von Gault Millau.

Wir wollten dieses traumhafte Hotel am Sonntag garnicht mehr verlassen. Hier kann man sich wirklich etwas Gutes tun! Und wer ein tolles Wellness-Erlebnis mit aufregendem Interieur-Design, Blick auf die Berge und Gourmet-Küche vereinen möchte, ist im Hotel Walliserhof genau richtig!

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Hotel Walliserhof
Gufer 43
6708 Brand
Vorarlberg – Österreich
Telefon: +43 5559 241
E-Mail: office@walliserhof.at
Internet:
walliserhof.at
https://www.facebook.com/walliserhof
https://www.instagram.com/walliserhof/

Find ich super:
Das Restaurant „Hochsitz“ hat kulinarisch wirklich eine Menge zu bieten!
Der Wellnessbereich ist sehr modern und einladend gestaltet.
Das Interieurdesign des Hotel hat Trends schon früh erkannt und spielt ganz vorne mit!

 

 

Alpinhotel Pacheiner – hoch hinaus bis zu den Sternen!

Was meint ihr, wie oft passt unsere Erde in den Planeten Saturn?

Eine Frage die ich mir sonst nie stellen würde …
Im Alpinhotel Pacheiner bin ich allerdings auf den Astronomischen Geschmack gekommen.
Das Hotel ist den Sternen mit 1.900m Höhe, am Gipfel der Gerlitzen, zwar schon ganz nah, ein ganzes Stückchen näher kommt man ihnen allerdings nochmal, wenn man einen Blick durch eines der größten öffentlich zugänglichen Teleskope in Österreich wirft, nämlich dem Herzstück der Sternwarte, die auf dem Dach des Hotels angesiedelt ist. Durch den Astrographen mit einem Spiegeldurchmesser von 42,5 cm und seinem enormen Lichtsammelvermögen kann man Objekte des Sonnensystems wie den Mond und die Planeten, aber auch ferne Gas- und Staubnebel, Kometen und ganze Galaxien in unglaublichem Detail beobachten.

Habt ihr sowas schonmal gesehen? Eine Sternwarte in einem Hotel? Also ich nicht, und wir fanden es unglaublich interessant!
Meine Freundin Kate und ich haben uns damals mal wieder ein Wellness-Wochenende gegönnt und wurden dazu eingeladen uns die Sternwarte genauer anzusehen. Hans Köchel, Verantwortlicher der kleinen Sternwarte hat schon einige Bücher über Astronomie geschrieben und erzählt im Hotel Pachainer mit unglaublich viel Leidenschaft über die Entstehung unseres Sonnensystems und die Weiten des Universums. Eigentlich sollten wir nach einer kleinen Einführung in die Astronomie einen Blick in die Sterne werfen, leider war es an dem Abend so bewölkt dass wir keine Chance hatten etwas zu erkennen. Trotzdem hat Herr Köchel einen wahnsinnig interessanten Vortrag gehalten und uns nochmal mehr klar gemacht, was für einen winzig kleinen Teil wir Menschen eigentlich in dem ganzen System ausmachen. Wirklich super beeindruckend!

Look up and get lost.

Aber nicht nur dieses besondere Highlight macht das Alpinhotel einzigartig; der Blick über den Infinitypool und das Wolkenmeer zu Füßen machen das Gipfelglück perfekt. Wir hätten stundenlang im Pool sitzen, und den atemberaubenden Ausblick auf das Berggipfel-Panorama genießen können. Es ist schon was besonderes, diese frische, klare Bergluft auf dem Sonnendach Kärntens zu atmen.

Der Wellnessbereich des Hotels ist relativ klein, aber man findet alles was das Herz begehrt: den Pool, eine Sauna mit Weitblick auf das Tal und einen gemütlichen Ruheraum zum Entspannen, Lesen und Wohlfühlen.

Das Alpinhotel Pacheiner richtet sich an individuelle Genießer – ha, perfekt für mich! In der Küche trifft Alpen-Adria auf Kärntner Spezialitäten. Die Köche zaubern einfache, aber raffinierte Gerichte die einen entspannten Tag in den Bergen rund machen.

Das Interieur des Hotels ist schlicht aber schön gehalten, es riecht überall angenehm nach Lärche, Im gesamten Hotel könnt ihr kostenloses WLAN genießen, falls ihr das überhaupt braucht bei den ganzen Aktivitäten denen ihr rund um das Hotel nachgehen könnt. Egal ob ihr auf eine kleine Winterwanderung aufbrecht oder ob es für euch direkt auf die Skipiste geht. Nicht nur im Winter gibt es hier genug zu tun; im Sommer könnt ihr Wandern, Biken, Modellfliegen oder die Kärtner Seen besuchen.

Übrigens hat sich das Hotel der Nachhaltigkeit und unserer Natur verschrieben, was ich wirklich schön finde. Nur 50 Meter vom Haus entfernt befindet sich in einer Tiefe von 3 Metern eine im Fels fließende und vor über 80 Jahren entdeckte Quelle, die auch heute noch Hauptlieferant für das Pacheiner Hotel ist. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Qualität des sprudelnden Nasses: mit nur 2 Härtegraden handelt es um ein besonders weiches kristallklares Wasser, was die Gäste beim Duschen oder auch beim Schwimmen im Infinity-Pool auch direkt spüren können. Zudem versuchen die Hausherren so schonend wie möglich mit diesen von der Natur geschenkten Ressourcen umzugehen und haben aus diesem Grund auch darauf verzichtet, die Zimmer und Suiten mit großen Badewannen, wahren Wasserschluckern, auszustatten. Statt dessen setzen sie auf umweltschonende exklusive Duschen in den Badezimmern.
(Quelle pacheiner.at)

Der Pool wird übrigens mit Solarenergie beheizt, die Bodenheizung im Winter mit ökologischen Pellets betrieben und die Lebensmittel für das hauseigene Restaurant werden von den Bauern aus der unmittelbaren Umgebung geliefert.

Wer also gerne mal fernab vom Alltagstrubel über den Wolken entspannen, und einen Blick in die Sterne werfen möchte. dem kann ich das Pacheiner wärmstens empfehlen!

Achja, die Erde passt 700 mal in den Saturn! Hättet ihr’s gedacht?

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Alpinhotel Pacheiner
Pölling 20
9520 Gerlitzen
Kärnten/Österreich
Telefon: +43 4248 2888
E-Mail: info@pacheiner.at
Internet: www.pacheiner.at

Find ich super:
Kostenloses WLAN.
Der Blick über die Wolke auf die Berggipfel … WOW
Die Sternwarte ist wirklich einzigartig und unheimlich interessant!

 

 

NENI Deli – ein unkomplizierter Ort zum Teilen von Genussmomenten in München.

„Not all those who wander are lost. “
J.r.r. Tolkien

Einige von euch kennen diesen Auszug aus Tolkiens Gedicht „all that is gold does not glitter“ vielleicht. Im NENI wird man von dieser Zeile direkt begrüßt, und taucht damit auch sofort in eine andere Welt ein.

 

Im Erdgeschoss des neuen Hotels „The royal Bavarian“ , das erst kürzlich im ehemaligen Oberpostamtgebäude und der königlichen Telegrafen-Station in München eröffnet hat, befindet sich das Herzstück des Hotels, nämlich das NENI Restaurant mit angrenzendem Deli. Ein Treffpunkt für alle urbanen Nomaden, Stadterkunder und Genießer.

Das Motto „Life is beautiful – be part of it“ macht man sich direkt zu eigen. Man hat garkeine andere Wahl…

…denn das Architektenbüro Ochs-Schmidhuber-Architekten
und die Interieur-Designer von DREIMETA haben sich hier kreativ wirklich ausgetobt und ein Ambiente geschaffen, das kosmopolitische und kulturinteressierte Menschen dazu einlädt sich in die senfgelben Sofas zu kuscheln und das NENI Food zu genießen.

Die Idee von DREIMETA:  Die royale Entourage bereist die Welt und ist fasziniert vom Orient.

Um es in den Worten der Innenarchitekten wiederzugeben:

Im Haus der 25hours Gruppe wird das royale Erbe Bayerns augenzwinkernd  fortgeführt indem zum Teil kuriose Anekdoten aus der Geschichte der bayerischen Könige erzählt werden. Der Gast wird entführt in eine verrückte Märchenwelt.

Typisch für die Zeit der royalen Bajuwaren: die noble Gesellschaft war fasziniert vom Reisen und fernen Ländern. Es wurden Expeditionen in alle Welt versandt, um fremde Tier- und Pflanzenwelten, Kulturen, und damit auch neue Geschmackswelten zu erforschen.  An diesem Punkt fügt sich die orientalische Welt um NENI ins royale Bayern ein. Der wohl exzentrischste König Bayerns (.. König Ludwig II. ..) war fasziniert vom Orient. Er ließ im Wettersteingebirge sogar einen Prunksaal im maurischen Stil erbauen, wo er fortan orientalische Feste zu feiern pflegte. NENI hätte ihm sicherlich auch gefallen.

Im Restaurant sitzen Menschen aus aller Welt auf unterschiedlich hohen Bänken, Stühlen oder Barhockern, immer bewegt sich etwas. Die gediegene Opulenz wird schmunzelnd aufgebrochen durch bayerische Zitate. Keiner sitzt einsam, alle gehören in dem intimen, aber großzügigen Raum zusammen und schauen den Köchen bei der Arbeit zu.“
(Quelle: https://www.dreimeta.com/25h-munich-neni) 

Und das trifft es einfach auf den Punkt. Man findet sich in einem modernen Umfeld aus 1001 Nacht wieder und kommt bei den warmen Messing- und Türkistönen und Samtstoffen in’s Träumen. Der Material- und Farbmix ist einfach perfekt abgestimmt. Das NENI Deli ist „der kleine Bruder“ des NENI Restaurants, hier findet man Auszüge aus der NENI Karte, die Gerichte mit orientalischem, rumänischem, spanischem und lokalem Einfluss vereint.


Das Konzept ist unkompliziert, man genießt das „Essen für die Seele“ allein oder in Gesellschaft, jeder findet im NENI Deli Platz. Sei es der Student der seine Hausarbeit in einem kreativen Umfeld zu Ende schreiben möchte, das alte Ehepaar dass sich „dieses neue Café mal näher ansehen möchte“, oder die Freundinnen die sich mal wieder auf ein Kaffee treffen wollen.

Hier werden Genussmomente geteilt – Leidenschaftlich und voller Lebensfreude!

Und das kann ich wirklich nur bestätigen. Ich habe mich mit meiner Freundin Kate und ihrem kleinen Baby dort getroffen und fast 3,5 Stunden verbracht, einfach weil man sich in der Atmosphäre so wohl fühlt.

DAS ESSEN:
Die Speisen, die im Deli serviert werden, entstammen wie bereits erwähnt der Karte des NENI-Restaurants. Von herzhaften Sandwiches über ausgefallenen Humus und leckere Salate gibt es alles was das Foodie-Herz begehrt. Selbstverständlich ist auch was für Naschkatzen dabei, die durch saftige Brownies und Cheesecake sicher nicht zu kurz kommen.

Nachdem wir als „Appetizer“ den Brownie probieren durften, der einfach nur KÖSTLICH war, haben wir uns neben dem Sandwich „Reuben“ mit geschmolzenem Cheddar und Pastrami noch das Sandwich mit Avocado, Knoblauchcreme und eingelegten Karotten vorgenommen. Dazu gab es einen leckeren Weißkraut-Salat und einen Blumenkohl-Taboulé, Das Ganze wurde zu guter letzt von einem New York Cheesecake abgerundet.

Das Essen war durch die Bank unglaublich lecker und auch wirklich mal etwas anderes. Man wird auf jeden Fall satt und den Blumenkohl-Taboulé werde ich auf jeden Fall versuchen zu Hause nachzukochen! ;-)
Die Mischung aus orientalischer, rumänischer und spanischer Küche mit lokalem Einfluss tut einfach gut. Sie fühlt sich gesund an – als ob man sich etwas Gutes tun würde.

Für meinen Geschmack bewegen sich die Preise zwar eher im oberen Preissegment – für ein Essen das man mal „für Zwischendurch“ bestellt – es lohnt sich aber auf jeden Fall und der Cheesecake für 7 € reicht z.B. auch locker für 2 Personen ;-)

 



Kleiner Spoiler am Rande
:
In Zukunft soll es, in Kooperation mit dem LOST WEEKEND, 1-2 x im Monat  Live Musik im NENI Deli geben. Bei dieser Umgebung kann ich mir gut vorstellen, dass es unvergessliche Abende werden. Wenn es soweit ist, werde ich mir das auf jeden Fall mal ansehen :-)

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NENI (im 25 hours Hotel the royal Bavarian)
Bahnhofsplatz 1
80335 München
Tel: 089 904001561
http://www.nenimuenchen.de

Öffnungszeiten:
TÄGLICH 6 – 19 Uhr

Find ich super:
Es gibt kostenloses WLAN!

#nenifood #nenimünchen #molchos

Vielen Dank, liebes NENI Team, für die Einladung in euer Deli!
Die Meinung in dem Artikel ist ausschließlich meine Eigene.

 

 

Breslau Foodguide

Polen.

Ein Land das in der Tat nicht sehr weit oben – bzw. garnicht auf meiner Bucketlist steht. Da ich aber
neben meinen französischen Genen auch polnische in mir trage und es mal wieder an der Zeit war die
Familie zu besuchen, haben wir die Feiertage genutzt und sind nach Breslau gefahren. Wir haben uns eine AirBnB Wohnung ca. 10 Minuten vom Zentrum der Stadt gemietet und selbstverständlich habe ich Vorarbeit geleistet und schon diverse Foodspots und Interessantes rausgesucht. Denn wer mich kennt weiß – keine Städtereise oder kein Urlaub ohne meine Stoffsammlung an guten Restaurants und außergewöhnlichen Foodspots ;-)

Was habe ich für ein Glück, dass meine Familie mittlerweile schon so darauf eingestellt ist, das mir alle brav zu meinen Adressen folgen ;-)

Das letzte mal als ich in Polen war, sah es hier noch ganz anders aus. Die Häuser grau und zerstört, die Luft stickig und der Geruch nach Kohle. In den letzten 10 Jahren hat sich hier extrem viel getan. Die schönen alten Gebäude wurden renoviert und bunt gestrichen. Viele Studenten haben den Weg in die Stadt gefunden und die Kunst-, Lifestyle- und Gastroszene gewaltig umgekrempelt.

Breslau ist Arty, modern und schön.

Wer hätte das gedacht?! Ein Foodguide über eine polnische Stadt? Niemals … was soll es hier schon großartig Gutes zu Essen geben? Mehr als Barszcz, Perogies, Bigos und einer Menge fettigem Fleisch wird es hier doch nicht geben? Tja, weit gefehlt … Die Stadt ist ein wahrer Juwel für Foodies und das Beste – man bekommt für
wenig Geld allerhöchstes Niveau!


Der Marktplatz

Der Marktplatz im Zentrum der Stadt, auch „der Große Ring“ oder „der Ring“ genannt, ist ein sehr schön restaurierter, mittelalterlicher Marktplatz und bildet gleichzeitig den Kern der Fußgängerzone. Die meisten Touristen
laufen einmal um den Platz herum – viele wissen aber nicht dass sich im mittleren Teil des Ringes, also hinter dem Rathaus noch Bürgerhäuser und kleine Geschäfte verbergen! Werft also unbedingt mal einen Blick rein ;-)

Die Zwerge

Ihr werdet es vor Ort zwar sicher selbst merken, dennoch schonmal ein Spoiler; In der kompletten Stadt verteilt werdet ihr immer wieder auf kleine Zwerge treffen. Die kleinen Figuren sind wohl DIE Touristenattraktion überhaupt. Tatsächlich sieht man immer wieder Menschen die laut aufschreien weil sie schon wieder einen entdeckt haben und quasi richtig auf „Zwergenjagd“ sind. Was es mit den Zwergen auf sich hat, weiß keiner so genau … also habe ich Wikipedia mal gefragt :D Hier die Erklärung: „Die politische Oppositionsbewegung „Orange Alternative“ hatte in den 1980er Jahren mit spontanen Aktionen (zum Beispiel Demonstrationen im Zwergenkostüm) Kritik am kommunistischen Regime in Polen geübt und einen gusseisernen Zwerg („Papa Zwerg“) in der Breslauer Altstadt aufgestellt.“

Seitdem tauchten immer mehr Zwerge in der Stadt auf .. u.a. als Projekt der Kunsthochschule.
Über 300 Stück soll es mittlerweile geben, wieviele
werdet ihr finden? ;-)

Shopping

Wow, so viele Shopping malls auf einmal habt ihr noch nicht erlebt! Warum Breslau mindestens 5 Stück im Zentrum hat weiß keiner. Denn es handelt sich hier wirklich um Arcaden-Größe – und alle mit den gleichen Geschäften. Der Vorteil – man kann die Parkhäuser zum Parken im Zentrum nutzen und man hat in den Geschäften seine Ruhe, da sich die Menschen auf alle Malls verteilen ;-)

Besonders empfehlen kann ich euch aber 2:
Wroclavia, Sucha 1: Die neuste Shopping Mall ist ein mit 4 Sternen ausgezeichnetes Einkaufszentrum. Wer also das volle DELUXE Programm haben möchte, ist hier
richtig.
– Renoma, 50-024, Świdnicka 40: Dieses Kaufhaus liegt mitten im Zentrum der Stadt und hat schon Geschichte geschrieben. Das alte „Warenhaus“ gibt es schon seit 1930 – es hieß früher „Kaufhaus Wertheim“ und besaß die ersten funktionierenden Rolltreppen in Schlesien. Das Kaufhaus steht heute unter Denkmalschutz.

Kawa i Makaronik I Uniwersytecka 19/20

Auf dem Weg zur Uni sind wir an dem kleinen Ladencafé vorbeigekommen. Auf den ersten Blick habe ich nicht direkt erkannt worum es sich handelt, mein Adlerauge hat aber 1 + 1 zusammengezählt und anhand des Logos und des Names „Makaronik“ gleich erkannt, dass es sich um ein Laden handeln muss in dem man Macarons kaufen kann. Natürlich kann ich an so einem Geschäft nicht einfach vorbeigehen und bin direkt rein marschiert und habe mich zwischen all den leckeren Geschmacksrichtungen für 3 Stück entschieden: Grapefruit, Lavendel und – mein all time favorite Karamell!

Die Macarons sind schön groß und kosten umgerechnet ca. 1 Euro das Stück, was ein super Preis ist. Geschmacklich hatten sie die perfekte Konsistenz und waren schön frisch. Für meinen Geschmack war die Füllung etwas zu dick aufgetragen. Dadurch das sie aber so lecker geschmeckt hat, war das auch nicht weiter schlimm ;-)

FC Caffe I Kuźnicza 30

Direkt an der Universität gelegen befindet sich in einem alten, grauen Plattenbau-Gebäude das FC Caffe. Auf das Cafe aufmerksam geworden bin ich durch die Fotos der schönen Kuchen auf Instagram. Tatsächlich findet man in der Kühltheke diverse Kuchenkreationen, die auch sehr hübsch und Kreativ dekoriert sind. Das Cafe ist gut besucht, vor allem viele Studenten gehen hier ein und aus um sich einen Kaffee zu holen oder kurz einen Snack zu sich zu nehmen. Wenn man aber etwas Glück hat und 5 Minuten wartet, hat man die Chance auf einen der wenigen Sitzplätze. Es lohnt sich allerdings, denn den großen Kaffee bekommt ihr in einer 0,5 l Tasse und hat somit einige Zeit daran zu schlürfen ;-) Umgerechnet habe ich für 1 Stück Kuchen und den größten Cappuchino meines Lebens 5 Euro bezahlt, wieder ein Schnäppchen.

Nicecream Factory I Kuźnicza 59/60

Leider habe ich es in der kurzen Zeit nicht geschafft dort ein Eis zu probieren, für einen Blick durch’s Schaufenster hat es aber gereicht und dieser war Vielversprechend! Die etwas untypische Eisdiele ist nicht nur mega stylisch eingerichtet, die Zubereitungsweise ist hier ganz besonders! Denn man kann sich seine  Zutaten selbst aussuchen, anschließend wird einem das Eis mit Hilfe von Trockeneis individuell zubereitet..

Die Markthalle I Piaskowa 17

Die Markthalle in Breslau ist wirklich etwas Besonderes. Sie kommt durch ihre Stahlbetonkonstruktion sehr grau und trist daher, allein durch die Vielzahl an Blumen und Lebensmitteln bekommt sie etwas Farbe. Die seit 1908 existierende Markthalle liegt mitten im Universitätsviertel und ist sehr beliebt.. Vor allem Obst und Gemüse sowie frische Blumen, Fleisch, Käse und Honig gehören dort zu den „Verkaufsschlagern“. Im Obergeschoss der Markthalle findet man eher Antiquitäten, Kleidung und Kunst.

Stara Pączkarnia I Świdnicka 24

Ihr wollt Krapfen, wie ihr sie vorher noch nie gesehen habt? Dann sucht eine der Bäckereien „Stara Pączkarnia“ auf. Auch gut zu erkennen an der Schlange die sich vor dem kleinen Laden bildet, in dem auch gleichzeitig die fettigen Teilchen hergestellt werden. Haha, „Teilchen“ ist auch gut ,,, ich würde sagen in 1 polnischen Krapfen, passen 2-3 Deutsche rein :D  Trotzdem scheint dieses Gebäck hier wirklich auch unter den Einheimischen beliebt zu sein. Man kann zwischen dutzenden Geschmacksrichtungen wählen ( Mein Tipp: Raffaelo!!) und wer möchte kann sich gleich eine Box mit 12 Stück mitnehmen,. Ja, schon klar – die Dinger sind wahnsinnig lecker … dass 1 Bissen aber gefühlt 1.200 Kalorien hat sollte einem dabei bewusst sein ;-)

MAMA MANOUSCH I Świdnicka 4

Das MAMA MANOUSCH befindet sich direkt im Zentrum von Breslau. Das sehr modern eingerichtete Restaurant bietet saisonale Multkulti-Küche auf Gourmet-Niveau. Wir waren Mittags dort und es war nicht viel los sodass wir uns für 5 Personen den Platz aussuchen konnten. Nach einem Blick auf die Karte war klar: Jedes Gericht klingt so gut, wir werden wohl etwas mehr bestellen.:-) Und das Gute in Polen – der Preis wieder mal unschlagbar – kein Problem also noch eine Vor- oder Nachspeise dazu zu bestellen! Die Anrichtung- 1 A wie in einem Sterne Restaurant. Die Kompositionen und der Geschmack einzigartig! Die Bedienung sehr freundlich, gut geschult und geduldig mit Ausländern ;-) Die Gerichte die ihr unten auf den Bildern seht, haben maximal 12 Euro gekostet.

Dinette I plac Teatralny 8

Von „Dinette“ gibt es mehrere in der Stadt, dazu zählt u.a. auch das Deli . Wir haben das Dinette am Platz „teatralny“ besucht und waren dort frühstücken. Es sieht nicht nur wunderschön aus und lässt einem bei jazziger Hintergrundmusik träumen, es war auch so lecker dort dass wir uns alle einig waren am nächsten Tag nochmals dort frühstücken zu gehen um den Rest der Karte zu probieren :D

Neben klassischem Frühstück wie Granola, Pancakes und einem englischen Frühstück gibt es auch landestypische Gerichte wie Blutwurst oder internationale Küche für Feinschmecker wie z.B. die Brioche mit Foie -Gras und Trüffelöl. An frisch gepressten Säften und Kaffeespezialitäten mangelt es auch nicht.

Wer also gerne mal ein besonderes Frühstück zu sich nehmen möchte, sollte unbedingt hierher kommen!

NANAN Patisserie I Kotlarska 32

Okay Wow – können wir bitte mal über dieses Interieur-Design sprechen?! Altrosé-farbene Wände aus Samt, massive Marmortische, Goldene Accessoires, so schöner alter Parkettboden und dann auch noch diese Törtchen! Einfach nur Wow!
Die Konditorei Nanan ist nicht nur für’s Auge schön anzusehen, die Törtchen schmecken fantastisch und der Kaffe kommt aus einer Italientischen Kaffeemaschine. Was will man mehr? Auch hier preislich wieder top! Für ein Törtchen und ein Kaffee habe ich 5 Euro bezahlt. Wenn man bedenkt dass man in München nur für das Törtchen schon 7 € bezahlt hätte … ;-)

Pasibus I Świdnicka 11 

Nicht nur im Internet hochgelobt, auch eine Einheimische hat uns „die besten Burger der Stadt“ bei Pasibus empfohlen. Neben dem Restaurant gibt es auch einen Foodtruck bei dem man die leckeren Burger genießen kann. Für das Restaurant sei gesagt: es ist super viel los, die Sitzplätze sind begrenzt und tatsächlich handelt es sich mehr um ein Schnellimbiss als ein Restaurant. Allerdings sei das nicht im negativen Sinn gemeint denn stylisch eingerichtet ist es allemal. Man hat die Wahl zwischen vielen verschiedenen Burgern für diverse Vorlieben. z.B. in die mexikanische Richtung mit Nachos und Jalapenos oder Asiatisch mit Ingwer, Erdnüssen und Koriander (hmmm der war soo gut!!) . Bei den Pommes hat man die Wahl zwischen „normalen Pommes“ wie man sie eben kennt, oder etwas gröberen, „polnischen Pommes“. Selbstverständlich wollten wir alle die polnischen Pommes probieren, wobei die leider nicht schön kross waren und ich daher zu den normalen Pommes raten möchte. Besonders hervorheben muss ich allerdings die Käsebällchen. Wow – zum reinlegen! Unbedingt probieren!

Lot Kury I Ofiar Oświęcimskich 17

Abends um die Häuser ziehen kann man in Breslau allemal. Bar-technisch habe ich mich vorher garnicht groß „vorbereitet“ ;-) darum sind wir quasi durch Zufall in der Cocktailsbar „Lot Kury“ gelandet, was sich später als wahrer Glückstreffer herausgestellt hat. Ganz günstig ist es hier nicht, hinter dem alten – offensichtlich von Hendrick’s Gin gesponsertem – Interieur verbirgt sich wohl der genialste Barkeeper den ich je gesehen habe. Obwohl in der Bar auch Bier und klassische Getränke serviert werden, handelt es sich beim „Lot K ury“eher um ein Gin-Geheimtipp. Da wir nicht wussten was in den Cocktails drin war, haben wir einfach „blind“ bestellt und was soll ich sagen? WOW! Der French 75 – Gin, Champagner und Zitronensaft – der Wahnsinn! Der Purl – richtig abgefahren! Mit Gin, warmen Bier und Karamell. Mega!

Village Castigno – der Traum eines Hotels in Südfrankreich!

The rebirth of a dream …

ist das Motto des Hotels „Village Castigno“ in Südfrankreich in dem wir in diesem Frühjahr unseren kleinen Traumurlaub verbracht haben.

In dem kleinen idyllischen Dorf Assignan, gelegen zwischen den Städten Toulouse und Montpellier, befindet sich das relativ neue Hotel, das eigentlich kein „normales“ Hotel ist. Denn es gibt kein festes Gebäude in das mein Einchecken muss, keine Rezeption an der man jedes mal vorbeilaufen muss wenn man sich etwas bewegen möchte und auch keine starren Regeln. Nein – Castigno ist anders.

Wir sind von Deutschland aus knapp 12 Stunden mit dem Auto Richtung Südfrankreich gefahren, um kurz vor dem Ziel von der Autobahn runterzufahren und uns inmitten von tausenden Weinreben wiederzufinden. Immer tiefer hat es uns in die Weinanbaugebiete der Provinz Languedoc geführt, bis wir in dem kleinen, süßen, typisch französischen Dorf Assignan angekommen sind. Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Maison des Amis“ , also bei dem „Haus der Freunde“, und haben uns in 2 Minuten zu Fuß auf den Weg zum Dorfplatz gemacht, wo sich „die Rezeption“ in einem kleinen Haus befindet, das gleichzeitig ein Geschäft ist in dem man Wein, Strandtücher und Geschirr von der dorfeigenen Töpferei kaufen kann. Ganz entspannt werden wir empfangen und erhalten erstmal eine Creme und ein kleines Notizbuch als Willkommensgeschenk, bevor wir zu unserem „Luxury room“ in das Haus „Maison des amis“ geführt wurden. Als wir das Gästehaus, das früher mal ein Lager für Handelsgüter war, betreten haben, ist mir erstmal die Luft weggeblieben, so traumhaft schön war es eingerichtet.

Die Farben Lila und Magenta und Fuchsia spielen in dem ganzen Hotel-Konzept eine ganz besondere Rolle. Nicht zuletzt wegen der Verbindung zum Wein und weil viel mit Trester (Rückständen aus der Weinproduktion) die Wände gestrichen wurden. Die Einrichtung ist ein Mix aus modern, orientalisch, französisch und spanisch. Alles ist ganz individuell und unter höchsten Design-Kriterien abgestimmt und könnte so 1 zu 1 aus einem Hochglanzmagazin für Luxuseinrichtung kommen. Man findet viele Einzelstücke, frische Blumen und überall findet sich das „Castigno“ wieder, der Name des Hotels und des gleichnamigen Weins der rund um das Dorf hergestellt wird. Neben einem großzügigen Wohnzimmer befindet sich im Erdgeschoss auch noch eine riesige Küche in der man z.b. eingekaufte Lebensmittel kühlen aber sich auch mal selbst etwas leckeres kochen kann. Kaffee und Tee kann man sich zu jeder Tages- und Nachzeit selbst zubereiten und Weingläser stehen sowieso immer und überall parat ;-)
Von der Küche aus hat man direkten Zugang zur hauseigenen Terrasse mit Lounge-Bereich und einem kleinen, aber sehr feinen Pool. Gemütliche Sitzkissen und stimmungsvolle Dekoration machen es einem unmöglich, sich nicht mal für ein Stündchen hinzusetzen und mit einem oder zwei Gläschen Wein zu entspannen. Der Pool ist mit 4 Doppel-Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet, sodass man immer Platz hat um es sich in der Sonne gemütlich zu machen und den Blick in die Natur zu genießen.

Neben unserem Gästehaus gibt es noch 2 weitere, in denen sich die anderen Zimmer-Kategorien befinden. Alles verteilt sich auf das Dorf und findet sich spätestens beim Frühstück auf dem Dorfplatz wieder. Das ist das Schöne an Castigno, man hat das Gefühl dort zu wohnen wie jeder andere, ohne Verpflichtungen; und die einzige Aufgabe die man zu erledigen hat ist das Leben zu genießen.

Zum Hotel gehören 3 Restaurants in denen man z.B. Mittagessen oder auch Abends für ein schönes Dinner reservieren kann. Jedes Restaurant hat seine eigenen Spezialitäten und für jeden ist etwas dabei. Wir haben natürlich alle 3 ausprobiert und waren restlos begeistert!

Das „la petite table

… ist eine Wein- und Tapasbar, in der auch das Frühstück ausgeben wird. Zwischen 7 und 10 Uhr macht man sich langsam auf den Weg Richtung Dorfmitte und sucht sich ein schattiges Plätzchen aus, um ein sehr französisches Frühstück zu genießen. Gereicht werden Kaffee, ein frisch gepresster Fruchstsaft und eine Platte mit regionalem Käse und Wurst. Dazu gibt es einen selbstgemachten Jogurt, frisches Obst und eine Auswahl aus warmen Croissants und Pain au chocolat. Wahlweise kann man auch Omelett und Rührei bestellen. Sonst bin ich vom Hotel-Frühstück immer Buffet gewohnt, hier wird einem alles an den Platz gebracht und es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Das merkt man, und es tut auch gut. Denn man hat des Gefühl es sich wirklich gut gehen zu lassen. Wie ein Gott in Frankreich eben … ;-)
Zu Mittag und am Abend kann man im „la petite table“ zwischen vielen verschiedenen Tapas wählen und Essen bis man richtig satt ist!

Das „la table

… ist das haute cuisine Restaurant des Dorfs und hat mich direkt von den Socken gehauen! Man betritt den großen Saal mit wunderschönen Naturstein-Wänden, hat zu seiner Linken direkten Einblick in die Küche, und zu seiner Rechten ein riesiges Wein- und Fleisch-Kühlhaus. Ich muss euch sagen, es gibt für mich fast nichts schöneres als passionierten Köchen bei Ihrer Arbeit zuzusehen; wie sie ihre Zutaten auswählen, das Gemüse kleinschneiden, die Gerichte abschmecken und am Ende schön drapieren. Eine offene Küche ist in Restaurants somit für mich immer ein riesen Pluspunkt und sorgt neben einem Gaumenschmaus auch noch für ein weiteres, tolles Erlebnis. Im „la table“ kann man nur am Abend essen und kann zwischen verschiedenen Menü-Varianten wählen. Ich meine man konnte sich zwischen einem 5-Gänge oder 7-Gänge Menü entscheiden und hatte auch die Option für eine Weinbegleitung. Wir haben uns selbstverständlich nicht lumpen lassen und haben uns gleich für das Menü mit Weinbegleitung entschieden. Tatsächlich weiß ich den genauen Preis nicht mehr, grob geschätzt waren es für 5 Gänge mit Weinbegleitung ca. 70 € pro Person – was meiner Meinung nach für diese Art von Küche ein absolut angemessener Preis ist.
Bevor es mit der Vorspeise losging, wurden uns erstmal diverse kleine amuse-gueule gebracht, die mich schon erahnen ließen was später noch auf uns zukommt. Man wird hier auf allerhöchstem Niveau verwöhnt und hat Geschmackserlebnisse, die man in der Art selten hat. Nicht nur die Speisen und die Köche sind großartig, auch der Service war ausgezeichnet und man hat gemerkt wie sehr die Mitarbeiter für Kulinarik brennen.

Im „le thai

… kann man am Abend thailändisches Essen genießen und hat die Wahl zwischen einem 2- oder 3-Gänge-Menü. Neben den klassischen Castigno-Weinen hat man hier auch eine kleine Auswahl an feinen Cocktails. Was man hier serviert bekommt kennt man: bodenständiges, gutes Thailändisches Essen. Aber trotzdem wieder mit dem gewissen Extra.

Da das Dorf inmitten von einem riesigen Weinanbaugebiet liegt, kann man zu Fuß tatsächlich wenig unternehmen. Neben Entspannung am Pool und leckeren Verköstigungen in den Restaurants kann man zwischen Wein und Olivenbäumen spazieren gehen und sich z.B. auf die Suche nach dem Chateau machen – das Anwesen in dem die Landbesitzer wohnen. Vor ihrer Haustür wird momentan eine neue Weinfabrik gebaut, in der Form einer Flasche, nur eben um ein vielfaches größer ;-)
Zusätzliches bietet das Hotel aber mehrere Aktivitäten gegen Aufpreis an, wie z.B. das Ausleihen einer Vespa, Pick-nick, Massagen, Brot backen, Töpfern, Kochkurse, Weinproben, und und und!
Da wir unser Auto mit dabei hatten, haben wir uns an zwei Tagen auf den Weg gemacht um die Landschaft ein bisschen zu erkunden. Und zwar ging es dafür etwas weiter in’s Landesinnere, in den „Parc naturel régional du haut languedoc“. In der ganzen Umgebung findet ihr diverse Geschäfte in denen ihr Wein aus dem Gebiet kaufen könnt. Wir haben fleißig im Nachbardorf „Saint Jean de minervois“ direkt am Fabrik-Geschäft gekauft und haben gleich 2 Kartons und noch ein bisschen mehr in’s Auto gepackt!
Sehr zu empfehlen sind der Dessertwein „Muscat“ und der liebliche Weißwein L’intrus.
Wer sich etwas mehr Zeit für einen Ausflug nehmen möchte, kann auch einen Abstecher nach Montpellier machen. Die wunderschöne Stadt liegt ca. 1,5 – 2 Stunden entfernt.

Marché du Lez in Montpellier

Während meiner Zeit im Village Castigno, hatte ich viele, kleine Erlebnisse die meine Begeisterung für dieses Hotel bestärkt haben. Es arbeiten viele Leute aus den verschiedensten Ländern und Kontinenten dort und haben gemeinsam eine schöne Zeit. Man spürt das alle etwas verbindet und alle ein gemeinsames Ziel haben: die Liebe zu Frankreich, gutem Essen und tollem Service. Wenn das Personal mal keinen Dienst hat, sitzen sie selbst in den Restaurants und genießen das tolle Feeling. Der Hotelmanager und seine Frau unterhalten sich regelmäßig mit den Gästen und man hat das Gefühl alle sind auf einer Ebene. Es gibt keine Hierarchien, alle ziehen an einem Strang, haben Spaß am Leben und profitieren selbst von dem was sie dort schaffen.
Auch wenn ich gestehen muss dass ich mir Anfangs schwer getan habe, es gibt im gesamten Dorf nur 1 Raum mit Internet -ansonsten herrscht in dem Hotel Digital Detox! Ich sehe meinen Freund jetzt schon den Kopf schütteln, denn tatsächlich finde ich es eine super Idee! Auch wenn ich täglich bestimmt 1 Stunde in dem Raum verbracht habe … hihi. Aber das nur, weil ich so begeistert von dem Hotel war und ich euch über Instagram daran teilhaben lassen musste! ;-) Sollte ich nochmal in das Village Castigno gehen, und das werde ich bestimmt!, dann werde ich mein Handy mit viel ruhigerem Gewissen auch mal im Zimmer lassen können.

Achja, und auf dem nach Hause weg haben wir auch noch für 2 Tage meine Oma in Aix-en-Provence besucht. Natürlich durfte da ein Besuch bei der weltbesten Patisserie „Weibel“ nicht fehlen, sowie ein Abstecher zu den Lavendelfeldern <3

 

New York Foodguide

i fell in love, his name is new york.

New York my love … was soll ich da noch viel dazu sagen? Ich reise gerne und ich reise viel. Meine kompletten Ersparnisse gebe ich für Flüge, Sprit, Hotels und AirBnB Wohnung aus. So bin ich ;-) Das Reisen füttert meine Seele mit Inspirationen, gibt mir die Chance Dinge zu entdecken, Menschen kennenzulernen, lässt mich Erfahrungen sammeln, an Grenzen gehen, erweitert meinen Horizont und gibt mir das Gefühl von Freiheit. Ich habe das Glück schon viele Länder und Städte gesehen zu haben und überall habe ich Dinge gefunden die mich begeistern. Aber New York, New York ist einfach anders. New York ist alles auf einmal und doch irgendwie nur Eins. Es gibt immer und überall zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas zu entdecken. Egal ob es ein total ranziges Deli ist, bei dem es aber unerwartet sensationelle Pizza gibt, oder ob es das neue Café mit den neusten #Foodporn -Trend ist. Und natürlich ist es nicht immer nur das Essen ;-) Eine Entdeckung kann auch sein, dass es unheimlich spannend ist einfach stundenlang im Park zu sitzen und den Leuten beim Leben zuzusehen oder wenn ein Obdachloser einen freundlich anlächelt. Genauso gut kann die Entdeckung aber auch sein, dass wir am Ende alle gleich sind und egal ob du aus Mexiko, Afrika, Deutschland oder Italien kommst, wir friedlich zusammenleben können.

New York ist eine multikulturelle Stadt, nicht nur was die Menschen angeht, sondern auch was die kulinarische Seite betrifft. Wer vor hat, sich diese unglaubliche Stadt anzusehen, für den habe ich meine kleinen kulinarischen Entdeckungen in einem Foodguide zusammengefasst. Wie immer gilt aber: Verliert euch selbst in der Stadt, biegt falsch ab und findet selbst unerwartet euren ganz persönlichen New-York Geheimtip!

Unterteilt ist mein New-York-Foodguide in die einzelnen Viertel von Manhattan sowie Brooklyn.

Midtown / Upper East side / Upper West side

Alice’s Teacup , 102 W 73rd St

Wir sind damals nur durch Zufall in diesem schnuckeligen Teehaus gelandet als wir im Januar bei klirrender Kälte nach einem warmen Getränk gesucht hatten und ich etwas zur Beruhigung meiner verloren gegangenen Stimme gebraucht habe. Ihr könnt hier verschiedenste Teesorten kaufen, einen Tee To Go mitnehmen oder ihr könnt es euch gemütlich machen und bei einer Kleinigkeit zu Essen etwas ausharren.

Carlo’s Bakery, 625 8th Ave

Wer kennt ihn nicht? Carlos den „Cake Boss“ aus der Sendung von TLC. Seine ursprüngliche Backstube liegt in New Jersey aber auch in Manhattan hat er einen Shop eröffnet in dem ihr seine italienischen Familienrezepte verköstigen könnt. Neben einer Menge Keksen und Cupcakes könnt ihr dort Kuchen bestellen und Merchandising kaufen. Direkt am Bus Terminal gelegen könnt ihr euch z.B. für euren Ausflug zu einer Outlet-Mall (z.B. Jersey Gardens in New Jersey) ein paar Leckereien für unterwegs mitnehmen.

 

Dylan’s Candybar, 1011 3rd Ave

Ihr habt als Kind von Charlies Schokoladenfabrik geträumt und davon in einem Meer aus Süßigkeiten zu schwimmen? Beim Betreten von Dylan’s Candybar geht euer Traum in Erfüllung! Hier findet ihr wirklich ALLES was euer Zuckerherz begehrt. Ihr könnt euch eure eigene Bonbon- und Gummibärenmischung mixen, am Ende wird nach Gramm abgerechnet, oder ihr schaut mal in’s Untergeschoss und findet typisch Amerikanische Schokoriegel, Harry Potters Butterbier und die schrägsten Jelly Belly Geschmacksrichtungen. Im 1. Stock könnt ihr euren Zuckerspiegel bei Speis und Trank noch weiter in die Höhe treiben. Noch ein kleiner „nice to know“ für alle Gossip Girl Fans: beim Schauen der zweiten Staffel ist mir aufgefallen dass eine Szene in dem Laden spielt ;-)

Mangolia Bakery, 1240 6th Ave

Neben diesem Standort gibt es noch viele weitere in ganz Manhattan verteilt. Egal wo ihr euch in Manhattan befindet, der nächste Magnolia Bakery Shop ist wahrscheinlich nicht weit entfernt. Solltet ihr also Heißhunger auf einen saftigen Cupcake oder andere göttliche Gebäcke haben, sucht euch die nächste Bakery! Berühmt geworden ist die Bäckerei vor vielen Jahren schon durch „Sex and the City“. Cary deckt dort regelmäßig ihren Zuckerbedarf ab ;-)

 

  

 

Chelsea / Greenwich village

SHAKE SHACK Burgers, Madison Ave & E 23rd Street

Shake Shack ist eine beliebte Burger-Kette in Manhattan. Und tatsächlich muss man sagen: Die Burger sind der helle Wahnsinn! Butterweiches Brot, saftiges und intensiv schmeckendes Rindfleisch mit weichem Käse und leckeren Saucen … Nicht umsonst sieht man vor den Läden immer lange Schlangen. Lasst euch davon aber nicht abschrecken! Das Bestellsystem ist schnell und kaum hat man sich für einen Burger entschieden steht man schon an der Kasse und muss seine Bestellung aufgeben. Der schönste Shake Shack Spot den ich bisher gesehen habe … direkt gegenüber des Flatiron Buildings im Madison Square Park mit vielen Sitzgelegenheiten unter einem Himmel aus vielen kleinen Leuchtgirlanden.

Black Tap Burgers & Beer, 248 W 14th St

Habt ihr schon von den berühmten „Crazy Shakes“ gehört? Schon in Berlin habe ich einen dieser wirklich crazy Milchshakes probiert. Sie sehen wahnsinnig aus – das muss man schon sagen. Trinken, geschweige denn Essen kann man sie allerdings kaum :D Das habe ich zwar schon in Berlin bemerkt, trotzdem hat mich dieses Phänomen der Crazy Shakes fasziniert und auch in New York mussten wir es unbedingt ausprobieren! In Manhattan gibt es mehrere Standorte, meidet am Besten den in Midtown und weicht auf ein weniger frequentiertes Viertel aus. Z.B. wie in diesem hier, an der Grenze von Chelsea zu Greenwich Village. Achja, wem die Shakes zu „Crazy“ sind, der kann hier auch leckere Burger essen ;-)

Chelsea Market, 75 9th Ave

Versteckt in einem alten Farbikgebäude (eine ehemalige Keksfabrik! Angeblich wurden hier die Oreos erfunden!), findet ihr im Erdgeschoss viele kleine Restaurants, Bistros und Geschäfte in denen ihr die verschiedensten Küchen aus aller Herren Länder probieren könnt. Der Charme des alten Fabrikgebäudes wurde dabei nicht vernachlässigt, wirklich ein toller Spot um eine Kleinigkeit zu Essen! Kleiner Shopping-Tip am Rande: An der Ecke des Chelsea Market befindet sich das Geschäft „Anthropologie“ – unbedingt mal reinschauen, so viele schöne Sachen!!

Doughnut Plant, 220 W 23rd St

Die Erfinder des quadratischen Doughnuts … Hier bekommt ihr leckere Doughnuts in den verschiedensten Geschmackssorten und warmen Kaffee. Wer mal den etwas anderen Doughnut probieren möchte, ist hier genau richtig.

Pizza

So, hier wird es leider kompliziert. Irgendwo zwischen der 6th und 8th Ave sowie der W 23th und W 34th St haben wir uns nach einem langen und anstrengenden Shopping-Tag in einem Deli niedergelassen … und eine wahnsinnig gute Pizza gegessen! Leider stand ich immer noch unter einem Adrenalinrausch über meine Shopping-Ausbeute, gemischt mit Müdigkeit wegen der 8 Stunden Shopping-Marathon in einer Outlet-Mall und kann mich deshalb nicht mehr daran erinnern wo genau dieses Deli war. Fakt ist aber … von außen sehen die Delis und die Pizzas garnicht sooo ansprechend aus.  Aber probiert es auf jeden Fall aus! Nicht nur eure Geschmacksknospen kommen auf ihre Kosten, auch euren Geldbeutel könnt ihr mit einer leckeren „Slice New York Pizza“ schonen. ;-)

by CHLOE, 60 W 22nd St

by CHLOE ist sicherlich momentan eine der angesagtesten Restaurants in NY. Nicht nur absolut instagram-tauglich, sondern auch noch vegetarisch und vegan ist das Essen dort. Und ganz ehrlich: man merkt es nicht mal! Mein Bruder hat sich dort einen Burger bestellt und erst nach ein paar Minuten gemerkt dass etwas anders ist ;-) Nicht nur zum Frühstücken lohnt es sich hier einzukehren, auch zum Lunch oder Dinner ist man hier gut bedient! Weil es so lecker war, zeige ich euch weiter unten auch einen weiteren Spot in Brooklyn.

Soho / Tribeca / little Italy

I CE NY, 101 Macdougal St

Wer auf Eis steht das außergewöhnlich zubereitet wird ist hier richtig! Anstatt auf einer heißen Herdplatte wird hier auf einer Eiskalten Platte „gekocht“. Eine flüssige Masse wird darauf gegossen und solange auf der Platte verteilt bis alles schön fest und durchgekühlt ist. Anschließend wird das Eis aufgerollt  und hübsch in einem Becher geparkt. Ich hatte Grüntee-Eis mit kleinen Mochis und roten Bohnen. Speziell aber interessant ;-) Bringt etwas mehr Zeit mit … da die Zubereitung etwas aufwändig ist muss man ca. 10 Minuten auf sein Eis warten.

Sweets by CHLOE, 185 Bleecker Street B

Wer von leckerem, veganen Esse von „by CHLOE“ nicht genug kriegen kann, der kann sich hier noch seinen veganen Nachtisch holen. Denn bei „Sweets by CHLOE“ gibt es eine große Auswahl an leckeren Cookies, Cupcakes und Kuchen. Übrigens befindet sich direkt daneben auch ein „normaler“ by CHLOE.

Georgetown Cupcake, 111 Mercer St

Der ein oder andere wird sie kennen … die „Cupcakes Sisters“ aus der gleichnamigen Serie von TLC. Die beiden Schwester haben ein Cupcake-Imperium aufgebaut und in NY kann man ihre leckeren kleinen Kuchen kaufen! Es gibt so viele verschiedene Geschmacksrichtungen und alle die ich bisher probiert habe waren wahnsinnig lecker! Georgetown Cupcakes sind eine meiner liebsten Cupcakes in NY. So gut! Warum ich ganz besondere Erinnerungen mit dem Laden  in Soho teile? Kurz davor haben wir den Schauspieler Paul Rudd beim Shoppen im Burton Geschäft entdeckt ;-)

Taiyaki NYC, 119 Baxter St

Eis und Fisch passt nicht zusammen? Oh doch, das tut es! :D Denn bei Taiyaki in China Town gibt es leckeres Soft Eis (normal, Matcha oder schwarzer Sesam) in einer Waffel in Fisch-Form. Sieht nicht nur richtig cool aus, schmeckt auch super lecker. Einen stolzen Preis muss man schon bezahlen, wer aber etwas außergewöhnliches ausprobieren möchte sollte sich auf jeden Fall so ein Eis gönnen! Passt auf – in manchen Waffeln gibt es eine Überraschung – dort stößt man unten auf rote Bohnen. ;-)

Cha Cha Matcha, 373 Broome St

Wer auf Matcha steht, sollte den Laden auf keinen Fall verpassen. Trotz langer Schlangen und totaler Auslastung der Mitarbeiter sind alle super nett und freundlich. Sucht euch am Besten einen Platz draußen oder direkt am Fenster um die Leute, die vorbeigehen, zu beobachten und vergesst auf keinen Fall ein Foto vor der berühmten grünen Wand mit dem Neon-Schriftzug „Matchas Gracias“ zu machen ;-) Wer kein großer Matcha-Fan ist, sollte sich einfach die Matcha-Limonade nehmen, die ist schön limonig und süß – das schmeckt wirklich jedem!

Dean & Deluca, 560 Broadway

Der Feinkostladen wo die Stars und Sternchen einkaufen? Definitiv Dean & Deluca! Auch hier gibt es mehrere Adressen in Manhattan, der Laden mitten in Soho ist aber mit Sicherheit ein guter Spot um vielleicht dem ein oder anderen Star über den Weg zu laufen ;-) Ihr könnt hier normale Lebensmittel und Feinkost kaufen. Schaut auf jeden Fall mal rein – es lohnt sich! Zu Ostern habe ich mir einen schön dekorierten Keks gegönnt. Lecker !

 

Fresh & Co, 729 Broadway

Zwischen Burger, Pizza & Co  braucht ihr mal was gesundes? Bei Fresh & Co habt ihr die Wahl zwischen Sandwiches, Salaten und Suppen. Den Salt könnt ihr euch selbst zusammenstellen und als Basis z.B. zwischen Quinoa oder braunem Reis wählen. Dazu gibt es verschiedene Toppings wie z.B. Kale, karamellisierte Zwiebeln, Falafel etc. Die Portion ist riesig und macht lange Pappsatt!

Brooklyn

In Brooklyn kann ich euch im großen und ganzen 2 Viertel empfehlen : Williamsburg und Dumbo. Von Dumbo habe ich leider noch nicht viel gesehen, da steht noch ganz oben auf meiner Bucketlist. In Williamsburg gibt es unzählig viele Cafés, Bars und Restaurants. Um sich hier durchzuprobieren braucht man wirklich viel Zeit!

by CHLOE, , 171 North 3rd

Nach einem Bummel durch die Alternativen Shops des In-Viertels Williamsburg kann man sich im „by CHLOE“ eine kleine Pause gönnen. Ob man Lust auf eine frische Kokosnuss hat oder einen Veganen Burger oder leckeren Avocado-Toast essen möchte ist ganz egal – ihr kriegt hier alles! Tipp: Die Pommes sind mega lecker! Und probiert dazu das Rote Bete Ketchup – außergewöhnlich aber sensationell!

 

Weitere Tipps

Whole Foods

Ein Supermarkt über und über gefüllt mit gesunden Lebensmitteln. Ihr findet hier nicht nur frische und gesunde Zutaten zum selbst kochen, sondern auch bereits fertige Gerichte zum Mitnehmen. Die New Yorker kochen selbst sogut wie garnicht, deshalb kann man sich sein Sushi, die Sommerrollen, die Portion Nudeln oder den Lachs bereits fix und fertig gekocht hier aus dem Kühlregal mitnehmen. Im Endeffekt ist Whole Foods – neben Dean & Deluca – eigentlich der einzige Supermarkt den man annähernd mit unseren Supermärkten vergleichen kann. In anderen Lebensmittelgeschäften in New York findet man kaum frisches Obst oder Gemüse.

M&Ms

Okay, M&Ms sind schon ganz geil, aber in New York bin ich auf die Peanut Butter M&M’s gestoßen … leider! .. muss ich dazu sagen. Denn ich bin süchtig geworden. Während meiner Zeit dort habe ich ganz klar viel zu viele gegessen, aber was soll ich sagen? Die sind so unfassbar lecker und in Deutschland gibt es sie nicht – also muss man nehmen  was man kriegt ;-) Wer sie also probiert – auf eigene Gefahr! Auch außergewöhnlich und sehr lecker sind die M&Ms mit Pretzel-Kern; für die die Mischung aus Süß und Salzig mögen.

Essen Allgemein

Essen und Trinken im Allgemeinen sind sehr teuer in New York, plant also euer Verpflegungsbudget großzügig ein. Okay, ein Starbucks Kaffee kostet in etwa so viel wie hier, wenn man allerdings mal „nur“ Nudeln oder einen Salat essen möchte, fängt es meistens auch erst bei 15 $ an. Man findet hier und da auch Schnäppchen zum Essen, wenn man allerdings mal schön Essen gehen möchte und dazu noch einen Cocktail oder ein Glas Wein trinken will, sollte man schon 50 $ pro Person planen.  In der Regel sollte man am Ende auch immer noch ein Trinkgeld on top rechnen. Passt im Supermarkt auf, teilweise kommt an der Kasse erst die Steuer oben drauf sodass die Artikel am Ende etwas teurer sind als ausgewiesen.

***

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine kulinarischen Erfahrungen aus NYC geben, allerdings gibt es unendlich viele Spots die man ausprobieren und testen kann (solange es der Geldbeutel zulässt). Ständig eröffnen neue Cafés, Restaurants und Bars und immer gibt es einen neuen Food-Trend den man ausprobieren muss. Seid deshalb spontan und probiert einfach alles aus! Lasst euch inspirieren von den neuen Trends und probiert auch mal was Neues. Seid mutig und habt Spaß!

Ich würde mich freuen wenn ihr mir auch eure Tipps mitteilt. Die werde ich dann das nächste mal gerne persönlich ausprobieren! : )

Die Provence – Streicheleinheiten für Gaumen und Seele / Travel & Food Guide

„Dis-moi ce que tu manges, je te dirai qui tu es“

Sag mir was du isst und ich sage dir wer du bist.

Wer mich etwas besser kennt weiß, dass ich mich meinen französischen Wurzeln sehr verbunden fühle. Ich versuche so oft es geht nach Frankreich zu reisen, vor allem in die Provence zu meiner Großmutter. Nicht nur weil ich Familie dort habe, auch weil es dort einfach wunderschön ist und mich die Küche fasziniert wie keine andere!

Das Zitat habe ich ausgewählt, weil ich der Meinung bin dass jeder in Frankreich seine kulinarischen Knospen zum erblühen bringen kann und bei den fein dekorierten Leckereien jedem das Gourmet-Herz aufgehen müsste. Bei wem das nicht passiert – der kann nur ein eigenartiger Mensch sein ;-)

Nach vielen, vielen Besuchen in Südfrankreich möchte ich euch gerne eine kleine Stoffsammlung erstellen die sich aus kulinarischen und
Reisetipps zusammenstellt, damit auch euch – wenn ihr mal dort sein solltet – das Gourmetfieber packt!

1. Restaurants

La table marocaine , 10 rue Constantin13100, Aix-en-Provence

Etwas verstecktes, kleines marokkanisches Restaurant mit großartigem Essen! Das Lokal hat ca. 25 Plätze und wird von Marokkanern geführt. Als Gruß aus der Küche wurden uns Kichererbsen mit Knoblauch und Kreuzkümmel gereicht – wahnsinnig lecker! Man hat die Qual der Wahl aus diversen typischen Landesgerichten. Was ich jedem empfehlen kann ist der Couscous mit Beilage. Ich hatte zum Couscous ein
himmlisch zartes Hühnerfleisch mit Gemüse und habe mich so satt gegessen dass ich es kaum mehr nach Hause geschafft habe :D Die
Portionen sind allerdings wirklich gut und ich konnte dieses leckere
Essen nicht einfach stehen lassen. Sollte man dann auf das Dessert
verzichten wollen, ist ein klassischer Minztee aber trotzdem Pflicht!
Gekonnt wird dieser vom Kellner – wie es sein soll – von ganz weit oben eingeschenkt, damit der Geschmack sich richtig entfalten kann.

Bssaha !

Caumot Centre d’art , 3 Rue Joseph Cabassol, 13100, Aix-en-Provence 

Das Hause „Caumot“ beherbergt eigentlich ein Museum, in dem sich wechselnde Ausstellungen befinden. Nachdem man sich z.B. eine Ausstellung über Marilyn Monroe angesehen hat, kann man sich allerdings in dem traumhaften Restaurant niederlassen. Aber Achtung – man muss sich zwischen 4 atemberaubenden Zimmern entscheiden. Darf es der Mädchentraum schlecht hin in Rosa à la Marie Antoinette sein oder doch eher das asiatische Zimmer mit handbemalter Tapete?

Neben Frühstück, lunch und dinner könnt ihr euch auch nur einen
Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen gönnen. Geheimtipp: schaut euch auch den schönen Garten im Hinterhof an und genießt bei gutem Wetter die Sonne auf der Terrasse!

 

2. Cafés und Bäckereien

Patisserie Weibel, 2 Rue Chabrier, 13100 Aix-en-Provence

Sicher kennt ihr alle das berühmte Haus „Ladurée“ – bekannt geworden durch seine Macarons. Eine absolut vergleichbare und nur halb so teure Alternative dazu ist die Patisserie „Weibel“ im Herzen der Altstadt. Die Bäckerei mit dem Café-Bereich sieht nicht nur wahnsinnig schön aus, auch die Kuchen und Torten gelten als beste der Stadt! Nehmt euch
etwas Zeit mit, die Auswahl ist riesig und die Sitzplätze begrenzt.

 

 

Boutique du Glacier, 1 Rue du Maréchal Joffre,  13100 Aix-en-Provence

Für ein schnelles Frühstück oder einen leckeren Kuchen ist man bei
dieser Bäckerei genau richtig! Hier werden frischer Orangensaft zu
butterweichen Brioche und krossen Croissants serviert.

Dalloyau, Marseille-Fos Port, Les Terrasses du Port, 9 Quai du Lazaret, 13002 Marseille

Nach einem Shopping-Tag in den „terrasses du port“ von Marseille kann man bei einem köstlichen Eis den herrlichen Ausblick auf den Ozean genießen.

3. Lebensmittelgeschäfte

Corbeille d’orient, 28 Rue des Cordeliers, 13100 Aix-en-Provence

Ein Feinkostgeschäft, in das mich meine Großmutter immer mitgenommen hat als ich noch klein war (und auch heute noch)! Schon damals faszinierten mich die großen Jutesäcke voll mit Nüssen und Reis. Sobald man das Geschäft betritt hat man den Geruch von 1001 Nacht in der Nase und an jeder Ecke gibt es etwas besonderes zu entdecken. Neben klassischer Französischer Feinkost wie z.B. frischen Trüffeln (hmmmm!) gibt es hier vor allem orientalische Lebensmittel und feinen türkischen Honig.

Fromagerie Gérard Paul, 9 Rue des Marseillais, 13100 Aix-en-Provence

Frankreich ist natürlich Land des Käse. Wer eine große Auswahl von feinstem Käse genießen möchte, darf an diesem Geschäft nicht vorbeigehen! Der Preis ist zwar ordentlich, die Qualität dafür aber umso besser.

Marché au fruits et légumes, Place Richelme, 13100 Aix-en-Provence

Täglich von 8-13 Uhr könnt ihr hier echtes, französisches Marktreiben
erleben. Die Franzosen legen viel Wert auf frische und regionale Lebensmittel, ich finde es irgendwie befriedigend mir das farbenfrohe Obst und Gemüse anzusehen, zu riechen und einfach mal wieder zu merken was für schöne Dinge uns die Natur täglich schenkt … klingt kitschig, aber genau diese Gefühle löst Frankreich, und die dortige Einstellung zur Nahrung bei mir aus.

3. Sehenswürdigkeiten / Ausflüge

Place Forum des Cardeurs, 13100 Aix-en-Provence

Ab Mittag verzaubert sich der Platz in eine riesige Restaurant-Meile! Hier hat man die Qual der Wahl für welches der schönen Restaurants man sich entscheidet.

Pavillon de Vendôme, 12 Rue de la Molle, 13100 Aix-en-Provence

Ein kleiner, ruhig gelegener Park der im Sommer wunderschön erblüht! Perfekt um sich kurz auszuruhen und an der französischen Luft zu schnuppern.

Le Ballet Preljocaj / Grand Théâtre de Provence, 380 Avenue Max Juvénal, 13100 Aix-en-Provence

Architektonisch sehr schöne Gebäude. Wenn man Glück hat, kann man durch die Metallstreben den ein oder anderen Balletttänzern bei den Proben zusehen. Im Theater kann man sich Abends Konzerte und
diverse Stücke ansehen.

84220 Roussillon

Ca. 1,15 Std. Fahrt von Aix-en-Provence entfernt liegt das malerische Dorf „Roussillon“. Die Kleinstadt mit nichtmal 1.500 Einwohnern hat bereits den Titel als „schönstes Dorf Frankreichs“ erhalten und brilliert durch
seine ockerhaltige, rote Erde und die beeindruckenden Felsformationen. Man könnte fast denken man befindet sich in den USA, mitten im
Monument Valley oder dem Antelopes Canyon.

Es ist auf jeden Fall eine kleine Reise wert, denn das Naturschauspiel ist wirklich atemberaubend und einmalig! Ich muss gestehen, im Sommer ist hier die Hölle los! Lasst euch davon aber nicht abschrecken, seid sehr früh dran und versucht die anderen Menschen auszublenden. Denn ihr würdet es wirklich bereuen dieses schöne Fleckchen Erde nicht besucht zu haben!

84220 Gordes

Nur ca. 10 km von Roussillon befindet sich „Gordes“., ebenfalls ein Dorf das schonmal als „schönstes Dorf Frankreichs“ klassifiziert wurde. Gegenüber des Luberon Gebirges thront das typisch französische Dorf auf einem Felsvorsprung und bietet dadurch schönste Fotomotive! Nutzt den Flair, lasst euch mitreißen, geht spazieren und esst in einem kleinen Bistro ein Stück Kuchen : )

Abbaye Notre-Dame de Sénanque, Luberon Natural Regional Park, 84220 Gordes

Nur einen Katzensprung von Gordes entfernt, liegt das malerische
Kloster „Sénanque“ das schon für dutzende Postkartenmotive posieren durfte. Man glaubt es kaum, aber ich habe es tatsächlich noch nie
geschafft zur Lavendelblüte in die Provence zu fahren. Erfahrungsgemäß blüht der Lavendel von Anfang/Mitte Juni bis Anfang August. Jetzt stellt euch das Kloster noch mit strahlendem Lavendel vor und der Traum ist perfekt!

Wanderweg „sur les traces du petit prince“ , 13260 Cassis

Am Küstenort Cassis kann man die schönen „Calanques“ und Buchten besuchen und sich im kalten Mehr abkühlen. Wer lieber trocken bleibt, kann dem kleinen Wanderweg „sur les traces du petit Prince“ folgen und in ca. 1 Stunde wunderschöne Aussichtspunkte auf die Buchten und das türkisblaue Wasser genießen.

Route des crêtes , von 13600 La Ciotat nach 13260 Cassis

Wenn ihr Lust auf ein bisschen Abenteuer und Adrenalin habt, dann fahrt über die „route des Crêtes“ von La Ciotat nach Cassis. Steile Hänge und enge Straßen sorgen für ordentlich Spannung – vor allem wenn Gegenverkehr in Sicht ist ;-) . Die halsbrecherische Straße bietet allerdings als Wiedergutmachung viele atemberaubende Aussichtspunkte! Kleiner Tipp: Nachmittags fahren und den Sonnenuntergang beobachten! himmlisch …

Vieux Port , 13281 Marseille

Der alte Hafen von Marseille gilt als einer der schönsten in Frankreich. Hier könnt ihr euch am Frischmarkt frischen Fisch kaufen oder in einem Restaurant leckere Meeresfrüchte essen.

Notre-Dame-de-la-Garde Basilique,  Rue Fort du Sanctuaire, 13281 Marseille

Vom alten Hafen „vieux port“ in Marseille zum Startpunkt für eine kleine Wanderung zur Basilika sind es nur knapp 2 km. Anschließend geht es ein paar Treppen und Steile Wege bis nach oben zur Basilika. Fixpunkt ist immer die goldene Maria die auf der Kirchenspitze thront. Seid ihr erstmal oben angekommen könnt ihr einen einzigartigen Blick über Marseille genießen und euch anschließend in der schönen Kirche etwas abkühlen.

 

 

 

Barcelona Travel & Food-Guide

¡Buenos días!

Durch Zufall, oder eher durch glückliche Umwege, hat es mich Ende
Januar nach Barcelona verschlagen. Ich wollte meine Großmutter in Frankreich besuchen, Flüge gab es aber nur indirekt über Barcelona und so habe ich beschlossen doch gleich 2 Nächte dort zu bleiben und mir die Stadt mal etwas näher anzusehen. Schon lange stand sie auf meiner Travel-bucket-list und die Gelegenheit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

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Anfangs hatte ich Respekt davor ganz alleine „Urlaub“ in einer fremden Stadt zu machen, im Nachhinein betrachtet würde ich es immer wieder tun! Keiner der doof schaut weil ich den 345. Laden betrete um etwas zu Essen zu probieren, keiner der genervt ist weil ich schon wieder vom geplanten Weg abkomme um meine Neugier zu stillen und keiner an dessen Tempo ich mich anpassen muss! Herrlich! :D

Und so kam es, dass ich nicht nur durchschnittlich 16 km täglich unterwegs war, sondern auch auf viele tolle Locations und natürlich auch auf sensationelles Essen gestoßen bin! Ich bin wirklich sehr begeistert von der Stadt und werde sicher nochmal hinfliegen. Denn alleine der Flug über die Alpen (ab München) ist seine 40 € (mit vueling) voll und ganz Wert! Ich hatte das große Glück wahnsinnig tolles Wetter zu haben und habe deshalb den kompletten Flug über das Gebirge bestaunt.

Untergekommen bin ich übrigens im „Yeah Hostel Barcelona“ für sage und schreibe 26 € für beide Nächte! Großartiger Preis für ein tolles
Hostel wie ich finde – da bleibt mehr Geld für’s Essen übrig :))

Wie immer – wenn es um Städtetrips geht – kann ich euch nur empfehlen alles zu Fuß zu machen und wirklich viel zu laufen! Vorteil dabei ist nicht nur dass ihr wirklich viel von der Stadt seht, sondern auch dass ihr beim Probieren und Naschen der typischen Leckereien kein schlechtes Gewissen haben müsst! Das habe ich mir zumindest zum Credo
gemacht und habe deshalb die 3 besten Tipps für eueren Barcelona-Trip zusammengestellt.

 

1. Mercat de la Boqueria

Beim Bummeln durch die Stadt, entlang der Straße „la rambla“ läuft man schnell an dem etwas versteckten Markt vorbei der wirklich ALLES bietet was das Feinschmecker-Herz begehrt! Neben frischem Obst und Gemüse, leckeren Säften, bunten Gummibärchen, Trockenfrüchten und Gewürzen findet man an fast allen Ständen Wurst- und Käse-
Spezialitäten. Wer sich nicht entscheiden kann was er probieren soll, lässt sich einfach eine Mischung geben und kann so alles verköstigen. Wer wirklich gut und authentisch Essen möchte, kann das hier auch tun. Es gibt frischen Fisch und Meeresfrüchte die von sensationellen
Köchen frisch zubereitet werden. Hierfür muss man aber viel Glück
haben, da die Einheimischen hier gefühlt ihren ganzen Tag verbringen und die Plätze dadurch sehr begehrt sind.IMG_1185

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2. CHÖK – the chocolate kitchen

Unweit von dem Markt de la boqueria entfernt, in der Carrer del Carme, 3, findet ihr das „Chök„. Eine Bäckerei mit unheimlich viel Auswahl an außergewöhnlichen Donuts, üppigen Kuchen und Keksen, sowie
Cupcakes und Schokolade. Der Laden ist wunderschön, auch wenn dort immer ein riesen Ansturm herrscht, das Personal ist freundlich und nimmt sich für jeden Zeit alle Geschmacksrichtungen zu erklären.

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3. Cup & Cake

Oh my … diese Kette hat es mir schwer angetan! cup & cake barcelona Gibt es an mehreren Standorten in der Stadt. Auch wenn der Name eher nach einem Cupcake-Laden klingt, oh nein! Hier könnt ihr so
sagenhaft gut frühstücken und lunchen, unfassbar! Zu absolut fairen Preisen bekommt ihr höchst kreatives Essen, wunderschön angerichtet in außergewöhnlichen Kompositionen und das auch noch SAU LECKER! Was jedem Foodie hier auch noch zugutekommt .. die Gerichte sind alle absolut Instagram-tauglich ;-) Ich war in meinen 2 Tagen gleich 2 mal dort, einfach weil es mich so beigeistert hat! Alleine hatte ich immer Glück und habe schnell ein kleines freies Plätzchen für mich gefunden. Seid ihr in größeren Gruppen müsst ihr unbedingt reservieren oder
lange Wartezeit mitbringen. Dass dieser Laden großartig ist, hat der Rest der Welt nämlich auch schon mitbekommen ;)

 

Das waren die 3 wichtigsten Spots, die es mir in den 2 Tage Barcelona am meisten angetan haben. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken und im Frühling und Sommer kann man überall wunderbar draußen sitzen, bei einem Gläschen Wein und leckeren Tapas. Auf jeden Fall
sollte man vor Ort aber Fisch essen, denn frischer als an einer Küstenstadt kommt man nicht in den Genuss!  Januar/Februar kann ich als Reisezeit übrigens gut empfehlen, da die Preise noch nebensaisonal
bedingt etwas günstiger sind und trotz vieler Menschen und Touristen die großen Massen ausfallen. Das stelle ich mir im Sommer tatsächlich wesentlich „schlimmer“ vor. Trotzdem reizt es mich die Stadt im
Sommer nochmals zu besuchen, wenn man sich auch mal entspannt an den Strand legen, und von der Sonne anstrahlen lassen kann : )

 

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Amsterdam – ein kulinarischer Reiseführer

Hach, frisch verliebt sein fühlt sich einfach toll an!

Ja, es ist passiert … ich habe mich neu verliebt. Und zwar in das wunderschöne Amsterdam! <3 Es hat mich einfach umgehauen, kaum hatte ich einen Fuß in unsere traumhafte AirBnB Wohnung gesetzt …

… Anfang des Jahres ging es an die Urlaubsplanung. Neben meinem spontanen Trip nach New York, einem paradiesischem Urlaub auf
Sansibar und ein paar Ausflügen nach Berlin wollte ich noch das Beste aus dem Jahr rausholen und habe überlegt wo man noch einen kleinen Trip in’s ohnehin schon vollgepackte Jahr packen könnte. Amsterdam stand schon immer ganz weit oben auf meiner Reise-Liste und kaum hatte ich einen Zeitraum vorgeschlagen, haben mein Freund und ich sowie meine 2 Brüder die Flüge gebucht.

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Zum Ersten Mal war ich auf AirBnB unterwegs, da die Hostels in Amsterdam sehr teuer sind. Neben ganz tollen Hausbooten habe ich unseren Traum im Grünen gefunden: „The little House in the garden„. Allein
wegen der Fotos war ich schon hin und weg, aber vor Ort bin ich aus dem Schwärmen garnicht mehr rausgekommen! Das kleine Haus steht im Garten von Hans und Nancy, sie haben es mit ganz viel Liebe und aus größtenteils Secondhand-Materialien und -Artikeln zusammengebaut. Es erinnert mich immer etwas an eine Villa Kunterbunt von Pipi Langstrumpf – es war einfach nur traumhaft! Bis zu 4 Gäste haben in dem kleinen Häuschen Platz, es gibt ein Doppelbett, direkt in einen Schrank eingebaut (super bequem und kuschelig!) und 2 Einzelbetten im „1.Stock“ direkt unter dem Dach. Alles ist selbst von Hand gemacht, von dem warmen und einladenden Backsteinboden, bis hin zu den Holzlatten an den Wänden die aus Bäumen gefertigt wurden, die bei einem heftigen Umwetter vor einigen Jahren zerstört wurden. Leckeres Brot, selbstgemachte Marmelade sowie Bio-Kaffee aus selbstgemachten Kapseln haben uns die 3 Tage über bestens versorgt und mit der Gute-Nacht-Geschichte von Nancy (einer Autorin und professionellen Geschichten-Erzählerin) konnten wir uns jeden Abend in Ruhe für den Schlaf vorbereiten ;) . Ein weiteres Highlight: Die Hühner die einen zum Frühstück besuchen kommen um ein paar Essensreste zu retten und ohne Zweifel: Der Naturpool mit Fischen im Garten! Sehr einladend für alle Abenteurer die früh gerne durch einen Sprung in’s kalte Wasser
geweckt werden wollen.

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Die Wohnung lag in „Amsterdam Noord“ , also musste man vom Hauptbahnhof eine Fähre nehmen um dorthin zu gelangen, allerdings war das eine Geschichte von 30 Sekunden Überfahrt, sodass man im
ruhigen Grünen nächtigen konnte, aber in Windeseile im Zentrum von Amsterdam sein konnte!

Tja und was soll ich sagen, nicht nur diese beeindruckende Unterkunft konnte mich von Amsterdam überzeugen, auch die Altstadt, die
Architektur der Häuser, die vielen Grachten – umringt von grünen
Bäumen und die zahlreichen individuellen kleinen Geschäfte haben es mir schwer angetan. Alles ist so romantisch, jung und hip in dieser Stadt! Als echter Foodie und Designliebhaber sind mir natürlich sofort die ganzen stilvollen Restaurants und Bistros aufgefallen, selbst die
Supermärkte sind absolut auf dem neusten Stand und bieten zu
absolut Deutschland-vergleichbaren Preisen sehr abwechslungsreiche, gesunde und leckere Kost für unterwegs.

Ein echtes Paradies für mich … durch die Straßen schlendern, ein hübsches Geschäft nach dem anderen entdecken, bei der nächsten Bäckerei ein leckeres Törtchen holen, und mit einem warmen Kaffe einen
gemütlich Platz am Rand einer Gracht suchen und das Treiben dieser tollen Stadt beobachten.

Für jeden der noch nie in Amsterdam war kann ich nur empfehlen: schlüpft in eure bequemsten Schuhe, vertrödelt nicht zu viel Zeit in
eurem Bett, macht euch auf den Weg in die Stadt und lasst euch
treiben. Man verirrt sich bei den ganzen Kanälen sowieso, also schaut einfach wo es euch hinführt und genießt die Individualität und Schönheit dieser Stadt! Nehmt jede Menge Hunger mit und am Besten eine Decke, falls ihr mal eine Pause am Rand einer Gracht oder im
Vondelpark einlegen wollt.

Wer lieber ein Tourist ist, der vorher alles durchplant, dem möchte ich gerne meine Tipps und
Erfahrungen weitergeben:

  • Macht eine Fahrt durch die Grachten mit einem kleinen, unabhängigen Unternehmen. Für etwas über 1 Stunde Fahrt solltet ihr nicht mehr als 20 Euro pro Person bezahlen. Sucht euch ein etwas kleineres Boot aus, viele sind mit bequemen Kissen ausgelegt und ihr könnt vor Ort frische Drinks genießenimg_8587
  • Trinkt Chocomel! Den leckersten Kakao im gelben Tetrapak könnt ihr garnicht übersehen – so lecker!pp-header-packshot-normal
  • Kauft soviel Tony’s Schokolade wie ihr nur könnt. In Deutschland habe ich diese sensationelle Schokolade bisher leider noch nicht
    gefunden. Normalerweise bin ich kein Fan von Schokolade aber die hat es mir wirklich angetan! Sie ist nicht nur fairtrade, es gibt sie auch noch in zig verschiedenen Geschmacksrichtungen und jede ist einfach unfassbar lecker! Bucht also einen Extra-Koffer für einen Jahresvorrat Tony’s und Chocomel .. nur um auf Nummer Sicher zu gehen ;)bildschirmfoto-2016-10-13-um-15-19-05

Besucht nach einem Besuch im Vondelpark die Foodhallen. Hier gibt es quasi einen kleinen Indoor-Streetfood-Markt und ihr könnt euch in gemütlicher Atmosphäre durchprobieren. Nehmt euch aber etwas Zeit mit, die Wartezeiten bis euer Essen fertig ist, können teilweise sehr lange sein.                                                      img_8790 img_8791

  • Esst Käse!! Die Geschäfte von „Henri Willig“ gibt es fast an jeder Ecke. Am tollsten fand ich den in der Straße Haringpakkerssteeg 10 , nah am Bahnhof. Wir waren bestimmt 3 mal dort und haben uns durch alle Sorten probiert. Seehr lecker! Natürlich haben wir am Ende auch ein paar Exemplare nach Deutschland mitgebracht. Für einen kleinen Snack zwischendurch sind diese Läden aber wirklich perfekt ; )img_8773
  • Besucht die NDSM Werft. Es handelt sich hier um ein riesiges Areal auf dem eine alte Werft steht, die nun als Spielwiese für Künstler dient. Neben tollen Graffitis und alten Containern könnt ihr entweder das ein oder andere Kunstobjekt entdecken oder im Noorderlicht-Café einen leckeren Smoothie oder ein deftiges Bier trinken.                                              img_8626

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  • Geht einkaufen! Und zwar in die modernen und fortschrittlichen
    Supermärkte. Allen voran im „Marqt„. Dabei handelt es sich um einen stylischen Supermarkt mit viel „Hipster-Food“ und hübschen sowie
    leckeren Lebensmitteln. Perfekt für alle Verpackungsopfer! Bei „Albert Heijn“ z.B. im Hauptbahnhof gibt es leckeres und gesundes Essen
    to-go.
  • Schlendert durch das Viertel „Haarlemmerbuurt„, vor allem durch die Haarlemmerstraat und Haarlemmerdijk. Hier gibt es tolle Bistros,
    Restaurants und Geschäfte.
  • Das Viertel „Jordaan“ ist meiner Meinung nach auch eines der jüngsten und hipsten Viertel das zum Schmökern und Entdecken einlädt.img_8797
  • Der Blumenmarkt war zu unserer Zeit (im September) tatsächlich sehr enttäuschend. Neben vielen Plastik-Tulpen und dutzenden
    Blumenzwiebeln gibt es hier nichts Interessantes zu sehen.
  • Geht shoppen im „Dille & Kamille„. Hier gibt es feinste Houseware zu fairen Preisen und in tollen Designsimg_8766
  • Kauft euch kleine und kunstvolle Tartes im „Petit gâteau“. Mit 2,30 EUR proTarte könnt ihr euch gleich mehrere aussuchen und alle
    Sorten durchprobieren :) Auch toll: Man kann vom Verkaufsraum aus quasi direkt in die Backstube schauen und beim Verzieren der
    leckeren Tartes zusehen!ezgif-com-video-to-gif

Für 3 Tage, die ich in Amsterdam verbracht habe, konnte ich wirklich schon sehr viel sehen. Ich hoffe ihr könnt euch für einen Kurz-Trip etwas an meinen Erfahrungen orientieren. Eins kann ich euch aber versprechen: Amsterdam wird mich bald wieder sehen! Dann in einem Hausboot, mit mehr Zeit und mit großen Koffern für leckere Mitbringsel!

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Meine Entdeckungen in Köln

Köln – eine Stadt die ich ohne meinen kleinen Bruder nie bereist hätte.

Weil ich ihn aber auf eine besondere Star-Wars-Ausstellung (sehr cool übrigens^^) begleitet habe, durfte ich mir die Stadt etwas näher ansehen und habe für euch nicht nur schöne Fotos, sondern auch ganz tolle Tipps für schönes Interior-Design, feinste Kuchen-Kreationen und leckere Burger!

An sich durfte ich Köln als schöne kleine Stadt am Rhein erleben, mit vielen offenen Menschen und gutem Essen : ) Zuerst möchte ich euch gerne ein paar schöne Ecken der Stadt zeigen die ich festgehalten habe:

IMG_1080Hohenzollernbrücke mit Blick auf den Dom

IMG_1036hübsche, pastellfarbene Häuser am Rheinufer

IMG_1037Groß Sankt Martin Kirche

IMG_1058Viele, große Seifenblasen im Rheingarten , da fühlt man sich wieder wie mit 12 Jahren! <3

IMG_0878„Dropped Cone“ – Pop Art des Künstlers Claes Oldenburg

Jetzt geht es los mit meinen persönlichen Highlights und Geheimtipps in Köln für euch!

  1. Das Café TÖRTCHEN TÖRTCHEN

Auf Instagram habe ich schon öfter hübsche Fotos des Cafés „Törtchen Törtchen“ gesehen und wusste – wenn ich mal in Köln bin, muss ich da unbedingt hin! Gesagt, getan. Am zentralsten liegt der Laden in der Apostelnstraße 19. Es gibt noch 2 weitere in Nippes und Düsseldorf. Und das Café hielt was es verspricht! Feinste Kuchenkreationen, bunte Macarons und hübscheste Törtchen soweit das Auge reicht. „Hier will ich bleiben“, dachte ich sofort und konnte mich zwischen „passion white“, „Cassis Schoko“, „Sauer“ , „Blaubeer-Cheesecake“ und Eclairs garnicht entscheiden.

Zum Glück war mein kleiner Bruder dabei, so fällt es nicht sehr auf wenn man mehr bestellt und jeder kann vom anderen einen Happen probieren : ) So fiel die Wahl also auf einen Vanille-Eclair, ein Blaubeer-Cheesecake und eine Tarte au Citron mit lecker Baiser und einem Hauch Thymian.

Alles war genauso lecker wie es aussah. Das Eclair war mit eines der Besten die ich je gegessen habe. Schön groß und gut gefüllt war es, mit einer leckeren Creme bei der man die echte Vanille nicht nur sieht, sondern auch richtig schmeckt! Das Zitronen-Törtchen war sehr fein und überraschte mit einem Hauch von Thymian der sich ganz elegant zwischen Basier und Zitrone versteckte. Der Blaubeer-Cheesecake war groß und saftig, so wie man sich eben einen echten, guten Cheesecake vorstellt. Was ich am schönsten fand – die Preise. Für diese Tortenkunst sind die Preise mehr als Fair. In München hätte ich sicherlich das doppelte bezahlt.

Wer sich also mal in Köln aufhält, sollte hier auf jeden Fall einkehrern und sich ein leckeres Törtchen sowie einen frisch gebrühten Kaffee gönnen.

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2. Interior – GRANIT Store

In der Ehrenstraße 70-72 hat im Dezember letzten Jahres Granit seinen 1. Store in Deutschland eröffnet. Granit ist eine schwedische Einrichtungskette mit Schwerpunkt auf Funktion und Aufbewahrung in neutralen Farben. Ich war hin und weg als ich den Laden betreten habe. Mit Schwedischem Design und Einrichtung im Scandi-Look bin ich ja sowie totaly in love. Ich wusste garnicht wo ich zuerst hinschauen sollte. „Das brauche ich, und das, und das, oh und das auch“ , dachte ich die ganze Zeit und war total überfordert mit den ganzen tollen Artikeln.

Wer also auf minimalitisches Interior steht und für Design aus Stockholm gerne etwas mehr bezahlen möchte als in einem IKEA, ist hier genau richtig!

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3. Burger – FETTE KUH

„Geht unbedingt in die Fette Kuh!“, höre ich meine Mutter noch sagen und bin ihr heute sehr dankbar dafür. Nach einem anstrengenden Tag in der City von Köln, nach unendlich vielen Geschäften  brauchten wir abends was richtiges zum Essen. Nach einem halbstündigen Fußmarsch in die Bonner Str. 43, standen wir vor einem kleinen Laden der voll war mit vielen Menschen. Eine kleine Schlange machte sich vor der Tür schon breit und wir hatten Angst 2 Stunden auf unseren Burger warten zu müssen. Wir haben aber gleich einen Platz an einem kleinen Tisch draußen, vor dem Laden bekommen und konnten erstmal kurz durchatmen. Nachdem wir uns für die Bestellung anstellten und uns zwischen einer leckeren Auswahl an Burgern für eine klassischen Cheeseburger, sowie für einen Teriyaki-Burger mit Pommes und Trüffel-Mayo entschieden hatten, haben wir wieder Platz genommen und warteten ca. 20 Minuten bis jemand meinen Namen gerufen hat – das Zeichen um sich sein leckeres Abendmahl an der Theke abzuholen!

Nebst eigenem „Das Fette“ India Pale Ale (das mir etwas zu stark war) genossen wir unsere Burger die wirklich sensationell waren. Man merkt richtig wie das Fleisch zerfällt und nicht zu einem dünnen Pattie gepresst wurde, sondern frisch aus dem Fleischwolf kommt. Die Pommes sind authentisch, dick, kross, und mit Schale.

Wer also richtig leckere Burger essen möchte und etwas Zeit mitbringt, ist bei der fetten Kuh perfekt aufgehoben!

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Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Kulinarik Köln’s geben, die ich für mich entdeckt habe. Probiert die Läden einfach aus und überzeugt euch selbst!

Eure Isa

 

Provence, mon amour.

Ihr Lieben,

schon ist sie wieder vorbei, die Zeit in der Provence. Und ich war tatsächlich schon viel zu lange nicht mehr da musste ich feststellen! Neben viel Zeit mit meiner Familie, habe ich selbstverständlich auch viel Zeit mit Essen & Genießen verbracht – wie soll es in Frankreich auch anders sein?

Ein paar von euch haben vielleicht schon den ein oder anderen Eindruck auf instagram kriegen können, für alle anderen möchte ich hier gerne noch ein paar Fotos mit euch teilen!

Zu allererst möchte ich euch eine Patisserie empfehlen – die wohl schönste und leckerste in Aix-en Provence. „Weibel“ heißt sie, und befindet sich in der 2, rue Chabrier. Das letzte mal sah sie noch ganz anders aus – dieses Jahr hatte sie sich richtig rausgeputzt und glänzt mit neuem Lavendel-farbenen-Design à la Ladurée! Die Patisserie bietet alles was das Herz begehrt und verpackt alles auch noch so hübsch in süßen Tüten, Kartons und Eisbechern <3

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Eins von meine absoluten Favorites in Frankreich sind die Éclairs. Ich liebe sie einfach! Und wenn der Teig schon weich ist und die Füllung schön leicht und noch etwas kalt – hmm … da könnte ich mich reinlegen! Und wer mal keine 3 Euro dafür in einer Patisserie ausgeben möchte, wird auch den Supermärkten von Monoprix für 1 Euro fündig. Ich habe einen mit Himbeerfüllung probiert und der war wirklich seeeehr lecker!

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An was denkt man noch sofort wenn man Frankreich hört? Wein? Käse? Ohjaa … KÄSE! Eine große Leidenschaft und gleichzeitig der Perfekte Ausgleich zu dem ganzen Süßkram. Ich stehe ja total auf Comté, am Besten schön lange gereift. Wenn ihr wirklich guten Käse kaufen wollt, dann geht zur Fromagerie „Gérard Paul“ in der 9 rue des Marseillais. Er hat eine große Auswahl und wirklich sehr leckeren Käse.

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Was man unbedingt mal Essen sollte wenn man sich in der Nähe vom Meer aufhält? Les Moules! Ich liebe die Muscheln und wenn sie noch in einer richtig guten Weißweinsauce angemacht wurden könnte ich sie tonnenweise essen! Die Beste Zeit um sie zu Essen ist von September – Februar.

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Wow – ich war so überrascht als in in Marseille ankam, die Stadt hat sich in den letzten Jahren so verändert! Damals hatte Sie eher den Ruf einer etwas dreckigen, heruntergekommenen Stadt. Aber aufgrund des Titels für die Kulturhauptstadt 2013 wurde so viel renoviert und modernisiert. Ich bin wirklich begeistert! Da ein bisschen Shopping auch sein muss, kann ich euch ein riesiges Einkaufszentrum „Les terrasses du port“ empfehlen. Dort sind nicht viele Menschen unterwegs und man kann ganz in Ruhe bummeln. Für eine kleine Pause kann man auf die riesige Terrasse flüchten und im „Dalloyau“ ein Macarons und ein Kaffee genießen. Oder darf es vielleicht ein Eis mit 2 Macarons sein? Die Preise sind zwar recht hoch, und der Laden ziemlich gehoben aber durch den Geschmack zahlt sich alles wieder aus!

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Ansonsten findet ihr hier noch ein paar Impressionen meines Urlaubs:

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Übrigens hat meine Tante in den Voralpen einen Bauernhof, auf dem sie ihren eigenen Ziegenkäse herstellt. Ist das nicht der Hammer? Ich liebe es dort – die kleine Ziegen springen glücklich durch die Gegend, die Hunde folgen dir auf Schritt und Tritt und die Babykatze lässt sich streicheln bis sie genüsslich auf deinem Bauch einschläft. Einfach ein Traum!

 

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Nachdem wir den Besten Original Couscous der Welt genießen durften, sind wir noch auf das Dorffest gegangen, wo alle Leute für den großen Pétanque-Wettbewerb (Boule-Spiel) geübt haben und wir uns vom Imker des Vertrauens noch eine Ladung Honig abgeholt haben.

Am Nächsten Tag ging es dann  auch leider schon wieder nach Hause, aber das war nicht so schlimm. Denn ich weiß – ich werde bald wieder dort sein! :)

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