Poke bowl oder doch Sushi Bowl? Egal – schmeckt super und ist gesund.

Poke bowl – was ist das denn jetzt schon wieder für ein neuer Trend?

Die Großstädter unter euch werden den farbenfrohen Bowls schonmal über den Weg gelaufen sein, denn in Berlin und München befinden sie sich schon auf dem Siegeszug und man kann sie an mehreren Orten finden.

Poke (eigentlich hawaiianisch und bedeutet so viel wie „in Stücke schneiden“) ist im Endeffekt ein roher Fischsalat und gilt in Hawaii schon als Nationalgericht. Nicht zu verwechseln mit dem peruanischem Chevice,  denn bei Poke wird keine Säure verwendet, wodurch der Fisch auch wirklich roh bleibt. Außerdem gesellt sich zur Poke Bowl noch etwas Sushi reis dazu, während es beim Chevice keine Kohlenhydratreiche Beilage gibt.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt – zurecht: „ja und wo ist da jetzt der Unterschied zwischen einer Poke und einer Sushi Bowl?“ Ganz ehrlich … meiner Meinung nach sind die Gerichte fast identisch.

Im Wesentlichen handelt es sich bei den Zutaten um rohen Fisch, wahlweise noch Avocados und viele andere „Toppings“. Poke wird meistens auf warmem Sushi-Reis serviert, was ihn für mich schon wieder zur Sushi Bowl macht ;-)

Das Schöne, ihr könnt eure Toppings komplett nach eurem Geschmack aussuchen und z.B. Ingwer und Mango kombinieren oder Edamame, Kokoschips, Nüsse, Röstzwiebeln, Garnelen oder vieles mehr mit euren anderen Zutaten mischen.

Für 1 Poke Bowl – ganz nach meinem Geschmack – braucht ihr: 

– 50 – 70 g Sushi Reis,
– 1/2 Avocado
– 2 Surimi-Streifen
– 100 g Lachs (roh, Premium Qualität)
– 100 g Thunfisch (roh, Premium Qualität)
– 1 Frühlingszwiebel
– 2 Radieschen
– einige Edamame (gegart)
– Erdnüsse
– etwas Koriander

Für das Dressing:
– 2 EL Reisessig
– 2 TL Panela Zucker
– 2 EL Sesamöl
– etwas Salz & Pfeffer
– 1 TL Sesam

Die Zubereitung ist super easy …
… ihr könnt nicht viel falsch machen. Einfach den Sushireis nach Packungsanweisung zubereiten – Achtung noch kein Zucker und Essig dazugeben falls das auf der Packungsanweisung steht, diese Zutaten kommen durch das Dressing dazu.

Im Endeffekt könnt ihr eurer Kreativität jetzt freien Lauf lassen und die Zutaten nach Lust und Laune in Stücke oder Scheiben schneiden und schön auf dem Reis drapieren.
Für das Dressing einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und miteinander vermengen. Das Dressing ganz zum Schluss über die gesamte Bowl verteilen.

Kleiner Tipp: was mir noch super dazu schmeckt und für alle die etwas mehr Würze brauchen: Teriyaki Sauce :-)

Oh wie ich diese Bowl liebe!!!

Alle die Sushi mögen, werden Poke lieben … im Endeffekt ist es ja nichts anderes als ganz viel Sushi-Füllung in einem Teller! ;-)
Das Gute – durch den Reis wird man schön satt, gleichzeitig ist es aber auch ein super gesundes Gericht. Denn der Fisch enthält die guten Omega-3-Fettsäuren und hochwertiges tierisches Eiweiß sowie wichtige Vitamine (z.B. Vitamin D – vor allem in Lachs) und Jod.

Für alle, die sich nicht so recht trauen die Poke Bowl mit rohem Fisch zuzubereiten, gibt es ganz viele Alternativen. Z.B. könnt ihr den Fisch einfach anbraten oder durch Tofu ersetzen falls ihr Veggies seid. Solltet ihr gerade mehr Lust auf Fleisch statt Fisch haben, macht sich selbstverständlich auch Hühnchen gut oder ihr bratet ein paar Rinderstreifen an. :-)

Ihr seht, es gibt so viele Möglichkeiten das Gericht zu genießen! Viel Spaß beim Kochen & bon appetit!

 

 

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Westend Factory – Steak & Fish Restaurant München

„Es gibt nix bessers, wia was guats!“

… lautet das Motto des Hotelrestaurants Westend Factory in der Garmischer Straße in München. Ja richtig – es handelt sich um ein Hotelrestaurant, aber nicht einfach nur irgendeines. Dieses Hotelrestaurant ist anders. Etwas versteckt im Erdgeschoss des Sheraton-Hotels „München Westpark“ befindet sich das Steak & Fish-Restaurant, das nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für die Münchner Nachbarschaft die Türen öffnet.

Etwas rebellisch und mit eigenen Ideen hat sich die Belegschaft des Restaurants durchgesetzt und unterliegt jetzt nicht mehr den strengen Regeln des Sheraton Hotels, sie machen jetzt ihr eigenes Ding. Sie tragen T-Shirts mit lustigen bayerischen Namen, beziehen ihre Produkte (fast) ausschließlich aus dem Münchner Umland, unterstützen so die regionale Wirtschaft und wissen genau wo was herkommt. Und es funktioniert! Denn für ein Menü am Abend muss man rechtzeitig reservieren, das Steakhaus ist gut besucht – kein Wunder bei den köstlichen Gerichten!

Das Konzept ist easy – es gibt zarte Dry Aged Steaks oder Fisch aus heimischen Gewässern, innovativ und gleichzeitig schnörkellos zubereitet. Und weil’s gemeinsam am Besten schmeckt , werden alle Köstlichkeiten in die Tischmitte gestellt und es wird geteilt.
Finde ich super – denn am liebsten würde man ja immer alles probieren und so hat man die Möglichkeit von jedem Gericht etwas zu kosten.

Wer hier zu Abend isst, sollte sich auf ein Verwöhnprogramm von vorne bis hinten einstellen! Zu Beginn haben wir einen weißen und einen roten Wein empfohlen bekommen der wirklich perfekt zu den Gerichten gepasst hat, Damit der Appetit schon ein wenig angeregt wird (als ob der zur Schau gestellte Kühlschrank mit dem Dry aged Fleisch da noch nicht ausreichen würde …), gab es zu Beginn ein unheimlich saftiges, selbstgebackenes Brot mit zwei Aufstrichen. Als wir schon fast das ganze Brot aufgegessen hatten weil es so gut war, hat uns unser lieber Kellner ganz euphorisch darauf hingewiesen, das wir uns noch Platz im Magen für den ganzen Rest lassen sollten. ;-)

Daraufhin kamen auch umgehend schon die Vorspeisen:
– Rindertatar / Zwiebel / Wachtelei / Sauerteig / Bittersalat
– Ziegenkäse-Creme Brülee / Walnuss / Rauke
– Steckrübensuppe
– Marinierte Lachsforelle / Rote Beete / Johannisbeere / Meerrettich / Birne

Und was soll ich sagen? Es hat durch die Bank geschmeckt! Besonderes hervorzuheben, einfach weil ich es so noch nicht gegessen habe, ist die Ziegenkäse-Creme Brülee – sehr wohlschmeckend!

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden uns die Hauptspeisen gebracht und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mal von dem riesigen Stück Rindfleisch und den 2 Entenbrüsten abgesehen, landeteten noch Salat, Kräuterkartoffeln, Soße, Kräuterbutter und Wurzelgemüse auf unserem Tisch. Achja – fast vergessen: die Lachsforelle aus der Aumühle im Isartal! Wow!

Da wir zu viert waren, konnten wir das Rind in 4 Streifen schneiden und die Entenbrüste jeweils halbieren. Jeder konnte sich dann die Beilage mit auf den Teller nehmen auf die er gerade Lust hatte und genießen.
Jetzt – wo ich mich gerade wieder an diesen Moment zurückerinnere, merke ich dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Denn das Rind war sowohl geschmacklich als auch von der Konsistenz top! Aber was meinen Abend eigentlich geprägt hat und mein absolutes Highlight war, war die Entenbrust … ich befand mich im Genusshimmel! Das war mit Abstand die zarteste, butterweichste und delikateste Entenbrust die ich bisher zu mir nehmen durfte! Und wer sich jetzt denkt: „puh, die übertreibt mal wieder maßlos.“ – Bitte, fahrt in die Westend Factory und lasst euch eines besseren belehren ;-)

Wir schlemmerten fröhlich vor uns her – fun fact: die Autokorrektur wollte gerade aus „schlemmerten“ „schlummerten“ machen, was garnicht so abwegig ist, denn wir waren am Ende so pappsatt dass wir nur noch da saßen und vor uns hin grinsten. Ist das ein Food coma? Befinden wir uns etwa im Food Himmel? „Nein – noch lange nicht“, unterbrach uns der Kellner mit weit aufgerissenen, strahlenden Augen in unserem Food Nirvana: „wartet mal die Nachspeise ab – die ist der Wahnsinn!“

Oh – die Nachspeise – da war ja noch was. Wir baten um eine kurze Pause und dachten darüber nach was es wohl feines als Tagesdessert gab. Vielleicht ein leckeres Sorbet, ein leichtes Eis oder einen kleinen Schokokuchen? Hah – das wäre zu einfach gewesen! Kurz darauf nahm eine riesige Pfanne frischer Kaiserschmarren auf unserem Tisch Platz und unterbreitete uns eine Kampfansage.
Wir haben alles gegeben … und uns am Ende den Rest einpacken lassen ;-)

Mein Fazit:
Klare Empfehlung für Menschen die hochwertiges, köstliches Essen in einer schönen und angenehmen Umgebung im industrial Style und tollem Service genießen möchten.

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Westend Factory / im Sheraton München West 
Garmischer Str. 2
81377 München
Tel: 089 51966711
http://www.westend-factory.com/de

Öffnungszeiten
MONTAG-SAMSTAG 18-22 Uhr

Find ich super:
Das Ziegenkäse Creme brülee und die Entenbrust!

#westendfactory #westendwilli #teilenundgeniessen

NENI Deli – ein unkomplizierter Ort zum Teilen von Genussmomenten in München.

„Not all those who wander are lost. “
J.r.r. Tolkien

Einige von euch kennen diesen Auszug aus Tolkiens Gedicht „all that is gold does not glitter“ vielleicht. Im NENI wird man von dieser Zeile direkt begrüßt, und taucht damit auch sofort in eine andere Welt ein.

 

Im Erdgeschoss des neuen Hotels „The royal Bavarian“ , das erst kürzlich im ehemaligen Oberpostamtgebäude und der königlichen Telegrafen-Station in München eröffnet hat, befindet sich das Herzstück des Hotels, nämlich das NENI Restaurant mit angrenzendem Deli. Ein Treffpunkt für alle urbanen Nomaden, Stadterkunder und Genießer.

Das Motto „Life is beautiful – be part of it“ macht man sich direkt zu eigen. Man hat garkeine andere Wahl…

…denn das Architektenbüro Ochs-Schmidhuber-Architekten
und die Interieur-Designer von DREIMETA haben sich hier kreativ wirklich ausgetobt und ein Ambiente geschaffen, das kosmopolitische und kulturinteressierte Menschen dazu einlädt sich in die senfgelben Sofas zu kuscheln und das NENI Food zu genießen.

Die Idee von DREIMETA:  Die royale Entourage bereist die Welt und ist fasziniert vom Orient.

Um es in den Worten der Innenarchitekten wiederzugeben:

Im Haus der 25hours Gruppe wird das royale Erbe Bayerns augenzwinkernd  fortgeführt indem zum Teil kuriose Anekdoten aus der Geschichte der bayerischen Könige erzählt werden. Der Gast wird entführt in eine verrückte Märchenwelt.

Typisch für die Zeit der royalen Bajuwaren: die noble Gesellschaft war fasziniert vom Reisen und fernen Ländern. Es wurden Expeditionen in alle Welt versandt, um fremde Tier- und Pflanzenwelten, Kulturen, und damit auch neue Geschmackswelten zu erforschen.  An diesem Punkt fügt sich die orientalische Welt um NENI ins royale Bayern ein. Der wohl exzentrischste König Bayerns (.. König Ludwig II. ..) war fasziniert vom Orient. Er ließ im Wettersteingebirge sogar einen Prunksaal im maurischen Stil erbauen, wo er fortan orientalische Feste zu feiern pflegte. NENI hätte ihm sicherlich auch gefallen.

Im Restaurant sitzen Menschen aus aller Welt auf unterschiedlich hohen Bänken, Stühlen oder Barhockern, immer bewegt sich etwas. Die gediegene Opulenz wird schmunzelnd aufgebrochen durch bayerische Zitate. Keiner sitzt einsam, alle gehören in dem intimen, aber großzügigen Raum zusammen und schauen den Köchen bei der Arbeit zu.“
(Quelle: https://www.dreimeta.com/25h-munich-neni) 

Und das trifft es einfach auf den Punkt. Man findet sich in einem modernen Umfeld aus 1001 Nacht wieder und kommt bei den warmen Messing- und Türkistönen und Samtstoffen in’s Träumen. Der Material- und Farbmix ist einfach perfekt abgestimmt. Das NENI Deli ist „der kleine Bruder“ des NENI Restaurants, hier findet man Auszüge aus der NENI Karte, die Gerichte mit orientalischem, rumänischem, spanischem und lokalem Einfluss vereint.


Das Konzept ist unkompliziert, man genießt das „Essen für die Seele“ allein oder in Gesellschaft, jeder findet im NENI Deli Platz. Sei es der Student der seine Hausarbeit in einem kreativen Umfeld zu Ende schreiben möchte, das alte Ehepaar dass sich „dieses neue Café mal näher ansehen möchte“, oder die Freundinnen die sich mal wieder auf ein Kaffee treffen wollen.

Hier werden Genussmomente geteilt – Leidenschaftlich und voller Lebensfreude!

Und das kann ich wirklich nur bestätigen. Ich habe mich mit meiner Freundin Kate und ihrem kleinen Baby dort getroffen und fast 3,5 Stunden verbracht, einfach weil man sich in der Atmosphäre so wohl fühlt.

DAS ESSEN:
Die Speisen, die im Deli serviert werden, entstammen wie bereits erwähnt der Karte des NENI-Restaurants. Von herzhaften Sandwiches über ausgefallenen Humus und leckere Salate gibt es alles was das Foodie-Herz begehrt. Selbstverständlich ist auch was für Naschkatzen dabei, die durch saftige Brownies und Cheesecake sicher nicht zu kurz kommen.

Nachdem wir als „Appetizer“ den Brownie probieren durften, der einfach nur KÖSTLICH war, haben wir uns neben dem Sandwich „Reuben“ mit geschmolzenem Cheddar und Pastrami noch das Sandwich mit Avocado, Knoblauchcreme und eingelegten Karotten vorgenommen. Dazu gab es einen leckeren Weißkraut-Salat und einen Blumenkohl-Taboulé, Das Ganze wurde zu guter letzt von einem New York Cheesecake abgerundet.

Das Essen war durch die Bank unglaublich lecker und auch wirklich mal etwas anderes. Man wird auf jeden Fall satt und den Blumenkohl-Taboulé werde ich auf jeden Fall versuchen zu Hause nachzukochen! ;-)
Die Mischung aus orientalischer, rumänischer und spanischer Küche mit lokalem Einfluss tut einfach gut. Sie fühlt sich gesund an – als ob man sich etwas Gutes tun würde.

Für meinen Geschmack bewegen sich die Preise zwar eher im oberen Preissegment – für ein Essen das man mal „für Zwischendurch“ bestellt – es lohnt sich aber auf jeden Fall und der Cheesecake für 7 € reicht z.B. auch locker für 2 Personen ;-)

 



Kleiner Spoiler am Rande
:
In Zukunft soll es, in Kooperation mit dem LOST WEEKEND, 1-2 x im Monat  Live Musik im NENI Deli geben. Bei dieser Umgebung kann ich mir gut vorstellen, dass es unvergessliche Abende werden. Wenn es soweit ist, werde ich mir das auf jeden Fall mal ansehen :-)

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NENI (im 25 hours Hotel the royal Bavarian)
Bahnhofsplatz 1
80335 München
Tel: 089 904001561
http://www.nenimuenchen.de

Öffnungszeiten:
TÄGLICH 6 – 19 Uhr

Find ich super:
Es gibt kostenloses WLAN!

#nenifood #nenimünchen #molchos

Vielen Dank, liebes NENI Team, für die Einladung in euer Deli!
Die Meinung in dem Artikel ist ausschließlich meine Eigene.

 

 

New Year, new me. Jetzt aber echt!

Take the risk or lose the chance.

Einige haben es eventuell schon mitbekommen, ein wenig habe ich ja bereits preisgegeben. 2018 wird für mich ein komplett anderes Jahr als sonst. Denn laut deutschem Gesetz bin ich seit 01.01.2018 offiziell Arbeitslos.

Oha – schlimmes Wort. Jetzt bin ich einer von denen, die die Quote nach unten ziehen … Klar, ich könnte mich jetzt verrückt machen und ganz schnell nach einer neuen Festanstellung suchen um irgendeinen neuen festen Job zu haben, aber ich möchte das erstmal nicht. Und zwar bewusst! Sozialschmarotzer sagen jetzt die Einen, der Däne aber z.B. sieht die Arbeitslosigkeit als „zeitlich frei verfügbares Potential für die Zukunft“. Und genau das ist es für mich – frei verfügbares Potential für meine persönliche Zukunft, Potential um meine Ideen umzusetzen und versuchen meine Träume wahr werden zu lassen.  Denn 2018 möchte ich versuchen MEIN DING zu machen, meinen Visionen Raum zu geben, ihnen zu folgen und selbst etwas auf die Beine zu stellen.

In Dänemarkt sieht man die Arbeitslosigkeit als „zeitlich frei verfügbares potential für die zukunft“.

Ich muss dazu sagen, ich habe nach meinen Schulabschluss direkt angefangen zu arbeiten. Seitdem bin ich ununterbrochen, mittlerweile über 7 Jahre in der Medien- und Marketingbranche tätig gewesen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es zu arbeiten. Das Schicksal hat es gut mit mir gemeint und mir sind auf meinem bisherigen Berufsweg viele großartige Dinge passiert. Trotzdem, hatte ich immer wieder während der letzten 7 Jahre Eingebungen, Ideen und ein stark ausgeprägtes Trendgespür. Seit Jahren wird mir nachgesagt; „irgendwann machst du dein eigenes Café auf“ oder ähnliches. Ja – tatsächlich hat die Selbstverwirklichung also schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Schon immer habe ich nach meiner normalen Arbeit und am Wochenende extrem viel für den Blog und meine eigenen Projekte getan, teilweise bis spät in die Nacht. Verstärkt hat sich das Ganze im vergangenen letzten Jahr. Viele, die sich die Zeit nehmen und bereits bis hier her gelesen haben, werden jetzt die Augen verdrehen … aber richtig in’s Rollen gekommen ist alles ab April 2017. Denn in diesem Monat bin ich einfach mal eben so nach New York geflogen um ein Broadway-Stück mit Jake Gyllenhaal zu sehen. Ja klar, Jake ist sehr attraktiv, und ja, vielleicht habe ich mir deshalb die teuersten Karten in der ersten Reihe gegönnt und ja, vielleicht war das eine sehr verrückte Aktion und ja, eventuell war da auch der Groupie in mir nicht ganz unschuldig. ;-) Aber tatsächlich ist er auch ein Mensch, dessen Weltanschauung, Projekte und Charakter mich stark inspirieren und anspornen. Ja, dieser „kleine Ausflug“ war verrückt, aber seitdem hat sich für mich viel verändert! Denn nicht nur das Stück „Sunday in the park with george“ war für mich unfassbar inspirierend, auch das Gefühl- einfach etwas zu tun was ich wollte, auch wenn alle anderen mich für verrückt erklärt haben, hat sich im Nachhinein als unbeschreiblich gut herausgestellt! Ich bin so froh darüber, diese Entscheidung damals getroffen zu haben, ohne mich groß von der Meinung anderer beeinflussen zu lassen.

Diese 1 Woche in New York war eine der Besten meines Lebens und seitdem habe ich alles in Frage gestellt.

Ich habe mich mit dem Sinn des Lebens, MEINES Lebens, beschäftigt, wer ich eigentlich bin und wer ich gerne sein möchte. Achtsamkeit und buddhistische Ansätze haben dabei eine große Rolle gespielt aber auch Feminismus, Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung.  Ich habe einfach mal angefangen mich zu fragen: „hey, was machst du eigentlich so mit deinem Leben?“ und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich nur dieses Eine habe, dass ich niemals still stehen möchte. Ich will Menschen kennenlernen, Dinge lernen, etwas wagen und Neues ausprobieren, ich möchte Neugierig sein und mich mit einem positivem Mindset den schönen Dingen im Leben widmen. Damit ich später nicht sagen kann: „hätte ich dies oder jenes damals doch nur ausprobiert oder durchgezogen …“

Ich bin gerade mal 25 Jahre jung und habe noch so viel vor mir – ich möchte später nicht zurückblicken und mir wünschen ich hätte etwas anders gemacht. Ich möchte jetzt alles tun, was sich richtig anfühlt, was ich bereuen würde wenn ich es nicht täte. Ich bin so dankbar und froh dass ich gesund bin, es mir gut geht und ich in so einem stabilen Land wie Deutschland lebe – mir kann hier nichts passieren. Der Staat ist für einen da wenn etwas passieren sollte. Und genau deshalb habe ich beschlossen, mich zwar nicht auf dem Arbeitslosengeld auszuruhen, aber es als zeitlich frei verfügbares Potential für meine Zukunft zu nutzen. In den letzten Monaten ist so viel passiert, was mich darin bestärkt hat – so viele Türen haben sich geöffnet und ich habe endlose Zeichen erkannt dass es jetzt einfach an der Zeit ist, zu versuchen meine Ideen in die Tat umzusetzen.

Deshalb werde ich die nächsten Monate nutzen um meine Selbstständigkeit zu planen und umzusetzen. Es wird deshalb vorerst etwas ruhiger auf dem Blog – ich produziere fleißig weiter für euch Content, und sollten sich spannende Themen ergeben teile ich sie selbstverständlich mit euch! Es wird sich aber auch einiges verändern und hoffentlich bis April wird Coucoubonheur in neuem Kleid erscheinen. Es wird sich alles um die Themen Genuss & Inspiration drehen und zwar in allen erdenklichen Richtungen. Genuss in Form von Essen (ist ja klar :P ) & Trinken, Genuss für’s Auge (Architektur & Design), für die Ohren und eben mit allen Sinnen. Ich möchte euch zeigen, dass man ab und zu aus dem Alltag ausbrechen kann und das Leben in vollen Zügen genießen sollte – denn es gibt nur das Eine. Sei es in Form einer Reise, eines tollen Restaurants, eines Buchs zum abschalten, eines Hotels zum Wohlfühlen oder, oder oder. Neben dem Genuss ist mir die Inspiration und die Anerkennung von tollen Personen die etwas großartiges geleistet haben sehr wichtig. Ich kann mich glücklich schätzen, viele starke und tolle Menschen (vor allem Frauen – yeah!) zu kennen die in ihrem Leben einzigartige Dinge geschafft haben und möchte euch gerne ihre Geschichten erzählen.

Denn das Leben steckt voller schöner Dinge und ich möchte euch daran teilhaben lassen auch etwas positiver durch’s Leben zu gehen und die kleinen, großartigen Dinge schätzen zu lernen.

Neben der Umstrukturierung von Coucoubonheur, habe ich noch einen weiteren großen Plan. Ich kann dazu noch nicht viel sagen, aber es hat etwas mit (vorerst) einem Buch zu tun, mit Essen und Reisen. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im April für längere Zeit in New York sein um mit der Recherche zu starten. Anschließend geht es darum einen Verlag zu finden und alles Dingfest zu machen.

Viele, die bereits über meine Vorhaben bescheid wissen sagen: „wow, wie mutig!“, und damit haben sie auch Recht. Aber nicht weil es ein hohes Risiko für mich bedeutet, sondern weil solche Geschichten in die man sich Hals über Kopf stürzt von der Gesellschaft nicht gerne gesehen werden. Aber mal ehrlich, die Frage die ich mir immer wieder gestellt habe und stelle um zu checken ob mein Plan noch funktionieren könnte lautet:

Was ist das schlimmste das mir passieren kann?

Tja, und das Schlimmste ist, dass ich ein paar Geldschulden bei Daddy habe und mir irgendwann doch wieder einen festen Job suchen muss. Ob ich dieses Risiko eingehen kann? Hell yeah! Denn ich konzentriere mich auf die positiven Dinge die mir während dieser Zeit passieren werden. Denn selbst wenn ich scheitere und (sehr wahrscheinlich) oft auf die Schnauze fliegen werde, am Ende habe ich so einen großen Schatz an Erfahrungen gesammelt und die können mir in meinem weiteren Leben nur zugute kommen! Oder?

Ich danke allen, die seit Jahren treue Leser sind, meine Rezepte nachbacken, mir sagen wie toll ich das mache und meinen Restaurant-Tipps folgen und mich im vergangenen Monat bestärkt haben „mein Ding“ durchzuziehen. Ihr habt einen großen Teil dazu beigetragen, das ich diesen Schritt jetzt tatsächlich gegangen bin!

Auf meinem Instagram-Kanal wird weiterhin viel passieren, schaut also gerne dort vorbei um auf dem Laufenden zu bleiben.

Da ich sowieso alles per Kamera festhalte, überlege ich auch einen Vlog über meine Erfahrungen in diesem Jahr zu starten. Ich berichte über die Hürden der Behördengänge, alles was mit der Selbstständigkeit zusammenhängt, wie ich versuche meinen neuen Alltag zu organisieren, Höhen und Tiefen, alles zu meiner Reisevorbereitung, den Gesprächen mit den Verlagen und natürlich über die Recherche selbst in New York. Gebt mir doch Feedback ob ihr daran Interesse habt, ich würde mich freuen! Vielleicht kann ich dadurch ja dem ein oder anderen auch Mut machen, etwas zu wagen und seinem Traum zu folgen?

Eure
Isa

Baumkuchen-Parfait. Ein schnelles Weihnachtsdessert.

eigentlich sollte es ja ein vanillekipferl parfait werden …

… aber dann hatte ich keine Vanillekipferl mehr da. Stattdessen hat mich der Baumkuchen angelächelt der im Vorratsschrank stand. Da man dieses Parfait-Rezept aber wirklich gut mit allem möglichen zubereiten kann, dachte ich mir, dass es wohl auch der Baumkuchen anstatt der Vanillekipferl tut. ;-)

Denn neben Zucker, Wasser, Eigelb und Sahne – den Grundzutaten des Parfaits – gibt man 200 g der „geschmacksgebenden“ Komponente dazu. Zum Beispiel Vanillekipferl, Spekulatius, Lebkuchen oder eben Baumkuchen.

Was dieses mal aber tatsächlich anders in meinem Parfait war, war der Zucker den ich verwendet habe. Denn ich habe keinen normalen weißen Zucker hergenommen, sondern unraffinierten Rohrzucker.
Als ich vor ein paar Wochen auf der Messe Food & Life war, ist mir direkt das schöne Packaging von „DE CAÑA“ Panelazucker aufgefallen. Ich bin gleich mit der lieben Anna Elisabeth, der Gründerin von DE CAÑA in’s Gespräch gekommen und habe sie ein bisschen ausgefragt.
Sie ist in Deutschland geboren, hat aber kolumbianische Wurzeln und sich 2016 mit ihrer Firma selbstständig gemacht. Ihr Ziel ist es, das kolumbianische Kulturerbe zu bewahren, die Wirtschaft in dem Land zu unterstützen und den traditionellen, sowie gesunden Zucker als Alternative zum Industriezucker zu bekannt zu machen.

Wo liegt denn jetzt genau der Unterschied zwischen dem weißen Industriezucker und dem unbehandelten Panela Zucker?

Der Panela Zucker wird aus 100 % organisch gewachsenem Zuckerrohr aus den Kolumbianischen Anden hergestellt. Die Farmer fügen der Produktion keine Chemikalien bei und lassen den Zucker unraffiniert, sodass fast alle Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Der Panela Zucker lässt außerdem den Blutzucker nicht so schnell steigen und enthält unter anderem Zink, Calcium und viele weitere wertvolle Vitamine.
Weißer Industriezucker dagegen wurde mehrmals behandelt sodass von den „guten“ Inhaltsstoffen nichts mehr übrig ist.

Man verwendet den Zucker von DE CAÑA genauso wie industriellen Zucker, der Geschmack dagegen unterscheidet sich etwas, da der Panela Zucker einen karamelligen Geschmack mit sich bringt, was auf so manches Gebäck und Tee sowie Kaffee tolle Auswirkungen hat!
Übrigens kann man den Zucker auch für die Herstellung von Dressings hernehmen oder z.B. in heißem Wasser mit etwas Zitrone gegen eine Erkältung trinken.

Also – nicht nur das dieser Zucker super gesund sein soll, nein. Er soll auch noch super schmecken. Da bin ich natürlich neugierig geworden und habe gleich ein paar Päckchen mitgenommen. Denn als Dekoration in der Küche macht sich der Zucker auch ganz gut!;-)

Hier kommt also nun das Rezept für mein Baumkuchen-Parfait mit unraffiniertem Rohrzucker:

Baumkuchen Parfait Zutaten:

200 g Baumkuchen. 150 g Panela Zucker (gibt’s z.B. hier), 50 ml Wasser, 4 Eigelb, 500 ml Sahne, etwas Vanille

Zubereitung:

Den Baumkuchen zerbröseln, aber nicht zu fein. Ihr freut euch später, wenn ihr noch ein paar Schokostückchen von der Glasur rausschmeckt ;-)

Den Zucker mit dem Wasser ca. 3 Minuten zu einem Sirup einkochen. Das Eigelb solange schaumig schlagen und anschließend langsam den heißen Zuckersirup in einem dünnen Strahl darunter ziehen. Die Masse dann ungefähr 8 Minuten cremig aufschlagen.

In dieser Zeit könnt ihr die Sahne steif schlagen. Im Anschluss die Baumkuchenbrösel, etwas Vanillearoma oder das Mark aus 2 Vanilleschoten und Sahne auf die Eiercreme geben und vorsichtig unterziehen. Die Parfait-Masse in eine Form geben und mindestens über Nacht in den Tiefkühlschrank stellen. Ihr könnt entweder eine große Form hernehmen oder die Masse auf mehrere kleine aufteilen, sodass ihr gleich Dessert-Portionen habt. Solltet ihr keine Silikonform (*) verwenden, tut ihr euch leichter wenn ihr die Form vorher mit Frischhaltefolie auslegt. Dann löst sich das Parfait später besser aus der Form. Für mein Parfait habe ich die Sternchen von Silikomart (*) genommen. Die haben die perfekt Portionsgröße und passen auch noch super zu Weihnachten : )

Zum Parfait gab es noch Rotweinzwetschgen von der Mama und etwas Granatapfel. Hmmm eine wirklich tolle Kombination zu dem karamelligen Parfait!

Mit (*) gekennzeichnete Links führen zu Werbepartnern.

 

J’arc Cuza Sushi Restaurant – bar de sushi creatif in Nürnberg

„Sushi essen kann dabei helfen Stress zu lindern und die laune zu verbessern.“ So heißt es…

… was kann man also an einem Sonntag Abend tun, wenn einen die Realität überkommt und man merkt dass am nächsten Tag schon wieder Montag ist? Tja, die perfekte Lösung dafür habe ich zwar noch nicht gefunden, aber man kann es ja mal mit Sushi probieren ;-) Soviel zum Plan. Wohin könnte man da gehen? In meiner Stadt gibt es genau 3 Sushi-Restaurants in denen ich gefühlt schon 37.586 mal essen war. Ein bisschen Abwechslung wäre da schön.

Also haben wir ein neues Sushi-Restaurant in Nürnberg ausprobiert nachdem wir uns die Tränen nach dem Ende des Films „Paddington 2“ von unseren Wangen gewischt und uns auf in den Schneesturm  begeben haben.

Das J’arc Cuza im Nürnberger Stadtteil St. Johannis hat erst vor wenigen Wochen eröffnet. Mitten in einem Wohngebiet. Wieso gerade dort? Laut Viet, dem Besitzer des Restaurants, weil die Innenstadt sehr überlaufen ist, man die Ruhe hier genießt und man etwas weniger mainstream sein kann. Stimmt! Und einen Parkplatz findet man hier auch ganz schnell ;- )

Viet ist gerade mal 27 Jahr alt und das J’arc Cuza ist bereits sein zweites Restaurant. Denn das Erlanger Lê & Vi wurde auch durch ihn und sein Team eröffnet. (Ein sehr empfehlenswertes vietnamesisches Restaurant übrigens). Viet hat mir erzählt wie er all das geschafft hat. Die Geschichte ist wirklich toll, deshalb möchte ich euch kurz einen Einblick geben.

… es waren einmal 4 Jungs aus Sachsen, die gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Alle hatten sie damals schon den Traum in der Gastronomie zu arbeiten. Nach dem Abschluss hat man sich etwas aus den Augen verloren aber jeder ist seinen Weg gegangen und tatsächlich haben alle ihr eigenes Restaurant eröffnet. Sei es in Erlangen, München oder Frankfurt. Durch die Gastronomie haben sie aber wieder zusammen gefunden und unterstützen sich jetzt gegenseitig in ihren Projekten und Ideen. z.B. hat Kim Sag, der übrigens sein gleichnamiges sensationelles Sushi-Restaurant in München hat, gemeinsam mit Viet das Konzept und die Karte des J’arc Cuza erarbeitet, beide haben sich dabei aber nicht nur von der französischen Küche, sondern auch von ihrem Freund aus Frankfurt und der Karte seines Bergers Streetfood inspirieren lassen.
Ich fand diese Vernetzungen wirklich interessant und gleichzeitig lustig, denn im Kim Sang in München war ich damals auch schon einige Male essen, auch von dem Restaurant „Lê & Vi“ in Erlangen bin ich ein großer Fan, ohne gewusst zu haben das quasi alle „unter einer Decke stecken“ ;-)

Im neuen Restaurant J’arc Cuza soll aber alles anders sein als in „normalen“ Sushi Restaurants.

Viet’s Ziel ist es, Tradition mit moderner Interpretation zu vereinen. Hohe Qualität und grenzenlose Kreativität sind ihm dabei wichtig. Er bricht bewusst die Tradition um neue Geschmäcker zu entfalten.

Den Kombinationen auf der Karte sind keine Grenzen gesetzt, „Das Arrangement der Zutaten muss am Ende einfach schmecken“, erklärt Viet. Gleichzeitig muss er aber auch lachen und sagt:.

„Ein echter Japaner würde uns den auf den Kopf hauen wenn er sieht was wir für Sushi zubereiten“.

Denn das klassische, originale japanische Sushi hat mit dem was hier kredenzt wird, nur noch wenig zu tun. In der Karte findet man z.B. Sushi mit Süßkartoffelchips, Röstzwiebeln, Avocado-Trüffel-Creme, Hacktomaten und Basilikum , Ente in Olivenöl oder sogar mit frischer Feige.

Nicht nur dass die „Lê & Vi-Boys“ die neusten Kombinationen ausprobieren und mit der molekularen Küche experimentieren, sie legen auch extrem viel Wert auf die Optik der Gerichte. Trotzdem gibt’s im J’arc Cuza kein „Schickimicki“. Die Atmosphäre ist locker, die Gäste sollen sich wohl fühlen und die Preise für jeden bezahlbar sein.

Wer also schon 100 mal das gleiche Sushi bei seinem Sushi-Laden gegessen hat, der wird im J’arc Cuza positiv überrascht sein, was man mit Sushi noch so alles machen kann.

Um von allem ein bisschen zu probieren, kann man z.B. die „Plate for two“ bestellen. Sie besteht aus 34 Rollen und 6 Sashimi, sowie Anfangs einer Miso-Suppe und zum Nachtisch einem hausgemachten Matcha-Eis. Das Besondere:

Die Platte kommt mit Show-Effekt aus der Küche direkt zu euch an den Tisch.

Der Normalpreis für die riesige „Plate for two“ liegt bei ca. 50 €.
Ha, aber es wäre ja gelacht wenn ich für euch nicht einen kleinen Deal ausgehandelt hätte!

Wenn ihr bis Ende Januar im J’arc Cuza die „Sushi Plate for two“ bestellt, und sagt dass ihr von „coucoubonheur“ kommt, bekommt ihr die Platte zum Special-preis!

Na, wenn das mal kein Grund ist das leckere Sushi zu probieren?

P.S. meine absoluten Favoriten auf der Karte: Die klassischen vietnamesischen Frühlingsrollen und die Fat Dragon Roll mit Trüffel-Acovado-Creme. MEGA!

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J’arc Cuza bar de sushi créatif
Kirschgartenstr. 4
90419 Nürnberg

Tel: 0152 25905817

Öffnungszeiten:
MONTAG – geschlossen
DIENSTAG bis SONNTAG – 17-23 Uhr

#fatdragon #368boys #jarccuzasushi

Schnelle Lebkuchen-Erdnussbutter-Cakepops.

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, wie gut schmecken deine blätter?!

Ihr braucht ein umkompliziertes, schnelles Rezept um leckere Weihnachts-Cakepops zu zaubern? Kein Problem. Ich habe vergangenes Wochenende mit nur 5 Zutaten leckere Cakepops „gebacken“. Wobei „backen“ hier tatsächlich etwas übertrieben ist.

Manchmal muss es fix gehen, deshalb habe ich es mir leicht gemacht und fertige Lebkuchen bei Aldi gekauft. Und zwar die Schokolebkuchen die mit Milchschokolade umhüllt sind und in Form von Sternen, Herzen und Brezeln daherkommen. Nachdem mein Spatz bereits 2 Lebkuchen vernascht hat, habe ich die restlichen (schätzungsweise noch 450 g) mit dem Gemüsehobel-Aufsatz meiner Küchenmaschine zerkrümelt.
Wer keine Küchenmaschine hat, kann das Gebäck auch fein mit der Hand zerkrümeln oder durch eine Käsereibe reiben.
Zu der zerkrümelten Lebkuchenmasse habe ich 2 EL Erdnussbutter mit Stücken (kann auch ohne Stückchen sein) und 3 EL Frischkäse gegeben und alles miteinander vermengt sodass eine feuchte, schön knetbare Masse entstanden ist.

Aus diesen Mengen bekommt ihr übrigens ca. 15 mittelgroße Cakepops.

Das Schöne an diesem „Rezept“ ist, dass ihr die Zutaten wirklich nach euren Vorlieben aussuchen könnt. Habt ihr z.B. einen Lieblingslebkuchen – nehmt doch den her. Wollt ihr anstatt Erdnussbutter lieber Mandelmus nehmen – tut das!
Wichtig ist, das ihr am Ende eine schmackhafte, schön formbare Masse habt.

Ich habe meine Masse ca. 1-1,5 cm dick ausgerollt und mit einem Plätzchen-Ausstecher in Tannenbaumform ausgestochen.
Die Tannenbäume habe ich alle auf ein großes Schneidebrett gegeben und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank gestellt.

Damit aus euren Tannenbäumen jetzt auch Cakepops werden, braucht ihr Stäbchen. Ich bestelle mir immer gleich mehrere auf einmal (z.b. diese hier *), so habe ich welche auf Vorrat. Lasst ca. 50 g Schokolade schmelzen, tunkt dort ca. 1 cm tief das Ende des Stäbchens ein schiebt dieses wiederum vorsichtig von unten in euren gekühlten Tannenbaum. Versucht das Stäbchen ca. 2-3 cm tief im Kuchen „zu versenken“ damit ihr eine gute Stabilität habt.
Lasst die Kuchen mit den Stäbchen im Kühlschrank nochmal fest werden, das sorgt dafür das euer Kuchen und das Stäbchen sich fest miteinander verbinden und nichts abrutscht oder herunterfällt.

Um den Tannenbäumen jetzt ein schönes, sattes grün zu verpassen, kann man sie entweder in grüne Schokolade (Cake Melts) tauchen und auskühlen lassen oder ein Velvet-Spray hernehmen. Ich habe dieses hier (*) von Silikomart verwendet. Es handelt sich um ein Spray auf Kakao-butter Basis. Man kann damit gekühlte und tiefgefrorene Cremes und Kuchen sowie Schokolade besprühen und einen schönen Effekt erzielen und spart sich die ganze Arbeit mit der Schokolade ;-)
Damit die Kakaobutter in dem Spray schmilzt, einfach die Dose für ca. 5 Minuten in warmes Wasser legen. Die Dose anschließend aus dem Wasser holen, kräftig schütteln und aus ca., 20 cm Entfernung eure Cakepops damit ansprühen. Legt euch am Besten ein großes Stück Backpapier darunter, sonst ist eure ganze Küche grün!
Zum Trocknen stecke ich die Stäbchen immer in Steckmoos. dort halten sie am Besten.
Ihr könnt eure Cakepops nach Belieben dekorieren, ich habe mich für eine schlichte Variante entschieden, kleine Sternchen aus gelbem Fondant ausgestochen und diese mit einem Mini Kleks Schokolade an die Cakepops „geklebt“.

Fertig sind eure weihnachtlichen Cakepops. :-)
Übrigens könnt ihr nicht nur die Zutaten austauschen, selbstverständlich könnt ihr euch jede andere Form als Ausstecher hernehmen, Nur zu groß darf es nicht sein, damit es nicht vom Stäbchen rutscht.
Viel Spaß beim Nachbacken!

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Alexander Herrmann’s Imperial in Nürnberg. Eine Bereicherung für die Gastronomie!

Noch nie habe ich ein Restaurant so Glücklich und bereichert verlassen wie das Imperial von Alexander Herrmann.

Soviel sei am Anfang schon mal dazu gesagt.
Mein Freund und ich hatten vor ein paar Wochen unser 10-jähriges Jubiläum. Dazu wollten wir es uns besonders gut gehen lassen und haben uns einen Tisch im neuen Restaurant von Alexander Herrmann in Nürnberg- im Imperial – einen Tisch reserviert.

Es ist jedoch wirklich nicht einfach eine Reservierung zu bekommen, da der Andrang auf das Restaurant sehr hoch ist, Man muss also früh dran sein, um einen Tisch am Tag seiner Wahl zu bekommen. Wir hatten Glück und haben noch ein Plätzchen um 18:30 an einem Samstag Abend bekommen.

Nachdem wir zuvor die sehr entspannende Doku „walk with me“ über eine Gemeinschaft buddhistischer Zen-Mönche und -Nonnen in dem zuckersüßen Independent-Kino „Meisengeige“ (man muss erst durch eine Bar laufen um im Keller einen Platz in den winzigen Kinoräumen zu bekommen) gesehen haben, haben wir uns auf den Weg zum Imperial gemacht. Das Restaurant liegt super zentral in der Königstraße 70 und ist kaum zu übersehen. Im Erdgeschoss des großen, komplett kernsarnierten Gebäudes befindet sich das „Fränk’ness“, eine Art fränkisches Deli um zwischendurch gute fränkische Hausmannskost auf Streetfood-Art zu genießen. Es ist hell und modern eingerichtet, die Küche steht hier wortwörtlich im Mittelpunkt des Raumes. Bevor wir ein Stockwerk weiter hoch in’s Imperial gegangen sind, haben wir noch die Toiletten des „Fränk’ness“ aufgesucht und hier wurde gleich klar: Der hat Humor, der Alexander ;-)

Am Empfang des Imperial im Erdgeschoss wurden wir sehr herzlich begrüßt, die nette Dame hat uns gleich zum Jubiläum gratuliert (woher sie das nur wusste ;-) ) und uns die Treppe nach oben in’s Restaurant geführt. Zu dieser frühen Stunde war noch nicht viel los, uns wurden die Jacken abgenommen und wir wurden zu unserem Tisch gebracht. Die Mitarbeiter aus dem Service haben uns alle so herzlich begrüßt, als ob man sich schon ewig kennen würde.
Der erste Pluspunkt wurde gesammelt. Ich saß gerade mal 30 Sekunden am Platz und war schon so begeistert von dieser netten und herzlichen Begrüßung des kompletten Personals – das konnte ja nur noch besser werden.
Nino, unsere Bedienung für den Abend hat uns die Karte erklärt und uns erstmal etwas Zeit gegeben eine Auswahl zu treffen. Aber auf die Karte konnte ich mich noch garnicht konzentrieren, zuerst einmal musste ich die ganze Einrichtung bestaunen. Hohe Decken, Lederbezogene Tische, große Fenster, goldene Gläser und diese Stühle !! Am liebsten hätte ich gleich einen mitgenommen. Es ist alles extrem schick, aber dennoch im roughen Industrie-Stil gehalten, Wir saßen im hinteren Bereich des Restaurants – der Blickfang dort: ein riesiges Kunstwerk des Portugiesen Vhils: ein sinnliches Damengesicht, gehämmert auf weiß verputztem, schwarzen Stein.
Nächster Pluspunkt:

Ein Interieur und eine Atmosphäre mit höchstem Designanspruch, aber nicht zu aufdringlich. Einfach nur – genau richtig.

Und direkt folgt auch schon der nächste Pluspunkt, etwas ganz besonderes, das ich so noch nicht gesehen habe: Die Speisekarte. Die Speisekarte die eigentlich eine Fotodokumentation über Alexander’s Karriere ist. Die Karte ist versehen mit echten, persönlichen Fotos – eingeklebt wie in einem Fotoalbum. Eine wirklich schöne, familiäre Note die Einblicke in das Leben des Sternekochs Alexander Herrmann gibt. Dazwischen, feinste Vorspeisen, Zwischen- und Hauptgänge sowie Desserts. Serviert bekommt man die Köstlichkeiten entweder als 4-Gänge Menü oder bei Wunsch auch à la Carte.
Die Gerichte:

bodenständig, fränkisch aber trotzdem exotisch und gleichzeitig minimalistisch; mit Sternecharakter.

Wir haben uns für ein selbst zusammengestelltes Menü à la Carte entschieden. Am Anfang haben wir frisches Brot mit Kaviarbutter bekommen. Und zwar nicht so wie man es sonst kennt – nein. Auch hier wieder eine Besonderheit: Das Brot kam in einer Schüssel die mit heißen Steinen gefüllt war – sodass das Brot lange warm bleibt und den „Frisch aus dem Backofen-Charakter“ behält. Top! Zum Anstoßen haben wir uns den Hauschampagner gegönnt der locker mit namenhaften Marken mithalten kann!
Begonnen haben wir dann mit den Vorspeisen vom „Vorspeisewagen“. Nino kam mit einem kleinen Wagen quasi herangerollt auf dem mehrere kleine Vorspeisen angerichtet waren. Nachdem er uns alle erklärt, und uns seinen Favoriten verraten hat, hatten wir die Qual der Wahl. Um nicht’s zu verpassen, haben wir einfach alle ein Mal genommen ;-)
Es war natürlich nicht’s dabei was nicht geschmeckt hat. Als wir anschließend mit Nino über unsere Favoriten philosophiert haben mussten wir sogar drei mal den ersten Platz vergeben!

Weiter ging es mit dem Zwischengang. Dazu gibt es eine kleine lustige Geschichte. Ich habe mich für das „fränkische Ramen“ entschieden – die Beschreibung des Gerichts habe ich mir weiter garnicht durchgelesen. Bei der Bestellung meinte Nino zu mir: „Gute Wahl! Viele trauen sich da nicht ran wegen dem Herzen und dem Magen.“. Bevor ich überhaupt realisiert habe was er damit meinte, kam auch schon mein Teller und ich musste feststellen dass ich da gerade „Ramennudeln in Entenbrühe mit pochiertem Ei, gebratenen Entenherzen, geschmortem Entenmagen, Korianderblättern und -stielen“ bestellt habe. Tja, da musste ich jetzt wohl durch, als „Mutige“, die sich „an dieses Gericht traut“ :D
Ich muss sagen, tatsächlich hätte ich das Gericht nicht bestellt, wenn ich mir darüber bewusst gewesen wäre was da eigentlich wirklich drin ist; aber wie sagt man so schön: wer nicht wagt, der nicht gewinnt und wisst ihr was? Ich habe meinen Kopf ausgeschaltet und das Ramen einfach genossen, das Fleisch, also das Herz und der Magen ;-) , waren so zart und lecker, da habe ich keinen Gedanken daran verschwendet worum es sich da eigentlich handelt.
Schön war an dieser Stelle auch, das Nino uns zum „Ramen“ ein paar Hintergrundinfos gab. Bei diesem Gericht, soll man einen ganz neuen Geschmackssinn verspüren. Denn neben süß, salzig, sauer und bitter, gibt es nun auch „UMAMI“ offiziell als Geschmacksqualität. Die gustatorische Wahrnehmung des Umami lässt sich wohl am Besten mit „fleischig“, „würzig“ oder „wohlschmeckend“ umschreiben.

Nachdem wir mit einer Kollegin von Nino den „für uns bestimmten Wein“ gefunden haben, kam auch schon die Hauptspeise. Für mich gab es das „Beef Sashimi“ , für meine Freund den „Gebratenen Hirschkalbsrücken“. Beides sehr lecker, tatsächlich für unseren Geschmack zu dem Zeitpunkt etwas zu salzig … aber das Schöne: Als Nino gefragt hat wie es geschmeckt hat, hatten wir das Gefühl das Feedback ehrlich aussprechen zu können und das es auch gewollt ist. Sowas finde ich Schön und wichtig! Wie oft wart ihr schon in der Situation nach dem Essen gefragt worden zu sein wie es geschmeckt hat und am Liebsten hättet ihr eure ehrliche Meinung gesagt? Es geht ja nicht darum so etwas böse zu meinen oder jemandem etwas schlechtes zu wollen, ganz im Gegenteil! Nur mit ehrlichem Feedback kann man Arbeiten.

So langsam hat sich das Imperial dann auch gefüllt, alle Tische waren besetzt und das Personal war gut beschäftigt. Man merkte dass etwas Stress aufkommt, trotzdem waren alle soo nett und zuvorkommend – so lässt es sich doch aushalten! Auch wenn die Bedienung schon längst am anderen Tisch hätte sein sollen, hatte sie immer noch Zeit um ein paar persönliche Sätze mit einem zu wechseln, was einem das Gefühl von Freundschaft vermittelt hat.

Zum krönenden Abschluss gab es dann das Dessert. Auch hier hatte man die Wahl zwischen einem „großen Dessert“ à la Carte oder diversen kleinen Desserts vom Wagen. Da ich eher der Fan davon bin so viel wie möglich zu probieren, sind es auch hier wieder die Desserts „vom Wagen“ geworden. Wow – und die waren wirklich ein Traum! Schokoladen-Erdnuss-Eis mit salzigem Crunch, Weißer Schokoladen-Espuma mit Apfel und Wasabi, karamellisierte Schokoladencreme und eine Milchschokoladenpraline mit Mango und Passionsfrucht. LECKER!

Wir sind nach dem Dessert noch lange sitzen geblieben und haben einfach die Atmosphäre genossen. Ich wollte garnicht mehr gehen :D Doch alles hat ein Ende und so auch dieser Abend. In Summe haben wir 240 € (inklusive Trinkgeld) bezahlt, für zwei 4-Gänge Menüs, Champagner, Wasser und jeweils 2 Gläser Wein. Ja, es ist ein stolzer Preis aber ja, das darf auch verlangt werden. Das Essen ist Spitze, das Ambiente ist atemberaubend aber vor allem, und ich kann es nicht oft genug wiederholen: Das Personal ist der Oberhammer. Unter dem Strich hat Nino, unsere Bedienung, und alle anderen mit denen wir an dem Abend gesprochen haben, dafür gesorgt das der Abend ein besonderer war.

Es sind die Kleinigkeiten die einem in Summe ein gutes Gefühl hinterlassen.

Es war die herzliche und warme Begrüßung am Anfang, der Geschäftsführer Hubert Gronauer der einem auch mal selbst das Essen bringt weil alle anderen gerade beschäftigt sind, es war Nino – der einem das Gefühl gab ein guter Freund zu sein, und es war die Dame an der Garderobe die sich bei den hunderten Gästen unsere Gesichter gemerkt hat und die Jacke die zu uns gehören. Ohne Nummer, ohne Schildchen.

Dieser Abend hat wieder mal gezeigt, du kannst noch so ein tolles Restaurant und noch so ein tolles Essen haben, wenn die Stimmung und die Leute nicht stimmen, ist das alles nichts.

Im Imperial sind alle eine große Familie und der Gast ist ein Teil davon.

Abschließend lässt sich der Abend eigentlich schön mit einer Aussage von Nino zusammenfassen, Er fragt uns am Ende: „Ich hoffe ihr habt den Abend genossen und geht etwas mehr open minded hier raus, als ihr reingekommen seid“.
Verdammt ja! Diese Aussage, die Menschen und der Abend haben mich wirklich inspiriert.

Danke Alexander, für diese Bereicherung mit dem „imperial“ in der Gastronomie.

Einen kleinen Fun fact habe ich noch:

Gleich oben links, nachdem man die Treppe zum „Imperial“ hochkommt, befindet sich eine kleine Bar die heißt „Klara und Beate“. Wieso? Weil man von der einen Seite auf die Klarakirche und von der anderen auf den Beate-Uhse-Laden schaut. ;-)

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Imperial by Alexander Herrmann
Königstraße 70
90402 Nürnberg

Tel: 0911 240 299 55
http://www.ah-imperial.de

Öffnungszeiten:
DIENSTAG bis SAMSTAG ab 18 Uhr

#ahimperial #alexanderherrmann # imerpialbyah

 

Hot chocolate crazy shake.

Kennt ihr die sogenannten Crazy- oder Freakshakes?

Zucker und soviel Süßkram wie möglich – das ist das Ziel der überladenen Milchshakes die eigentlich kein Mensch trinken bzw. essen kann.
Ich selbst habe schon einen in Berlin und in New York probiert. Sie sehen atemberaubend aus – keine Frage – aber wirklich genießen kann man sie (meiner Meinung nach) nicht, so süß sind sie. Schade eigentlich, macht das üppig dekorierte Getränk doch für’s Auge ganz schön was her.

Aber nur weil ein Shake crazy aussieht, heißt es ja nicht gleich dass er crazy schmecken muss. Also habe ich mir an einem verschneiten Sonntag Nachmittag eine normale heiße Schokolade mit Kakao gemacht und ihr ein hübsches Kleid aus Schokolade, Marshmallows, Zimtsternen und Sahne angezogen.

 Damit euch der perfekte Crazy Shake gelingt, müsst ihr vorher das Glas vorbereiten.

Natürlich könnt ihr für euren Shake jedes beliebige Glas nehmen, der Klassiker ist aber ein amerikanisches „Jar“ , am Besten ein’s mit Griff. Ich habe damals die original „Mason Jars“ aus Canada mit nach Deutschland gebracht als es sie hier noch nicht gab. Das Glas auf dem Foto habe ich allerdings – man glaubt es kaum – in einem 1 € Laden für, ja, 1 € gekauft :D Super deal würde ich sagen …
Ihr findet solche schönen Gläser momentan eigentlich in jedem Deko Laden, ansonsten auch immer auf Amazon (z.B. hier)

Den oberen Rand des Glases könnt ihr entweder mit Nutella, Nougat oder geschmolzener Schokolade einstreichen. Dann sucht ihr euch aus was ihr an den Rand kleben wollt. Je nach Geschmacksrichtung kann es alles mögliche sein: Salzbrezeln, Smarties, Kokosflocken, Cookies, Streusel oder – in meinem Fall – Mini-Marshmallows, zerkrümelte Zuckerstange und Zimtsterne. Zuckerstangen findet man im Moment natürlich auch fast an jeder Ecke, allerdings finde ich sie mit 1 € pro Stück sehr teuer. Wer gleich etwas mehr braucht, auch um z.B. das Haus Weihnachtlich zu dekorieren oder für Geschenke, dem empfehle ich auch hier gleich ein paar mehr für einen günstigen Preis online zu kaufen (z.B. hier )
Damit alles schön fest wird, gebt ihr das Glas am Besten für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank.

Befüllen könnt ihr das Glas mit allem was euch schmeckt. Z.b. Milchshakes, heiße Schokolade, Eiskaffee, Irish Coffee oder oder oder. Ein Klecks Sahne oben drauf und etwas Dekoration, fertig ist euer Crazy Shake!

Lasst euch im Internet inspirieren, es gibt alle möglichen verrückten Variationen und es gilt ganz klar: Mehr ist mehr!

Ein Plätzchenklassiker zu Weihnachten: Zimtsterne.

Zu meinen Lieblings Weihnachtsplätzchen zählen unter anderem zimtsterne .

Deshalb mussten ganz klar auch dieses Jahr wieder welche gebacken werden. Ich hatte aber Lust auf etwas Anderes, auch ein bisschen Abwechslung und habe sie deshalb etwas abgeändert. Aus Zimtsternen wurden somit leckere Zimtflocken!

An dem Rezept habe ich nicht viel geändert, das ist ein Klassiker und bedarf nicht viel Anpassung. Stattdessen habe ich nicht nur Sterne ausgestochen, sondern auch eine etwas größere Blumenform. Um die Plätzchen etwas aufzupeppen, habe ich mit dem Tricot Dekor von Silikomart feine essbare Spitze in Form von Schneeflocken gemacht, und diese auf meine Zimtplätzchen gelegt.

Für ca. 30-40 Zimtsterne braucht ihr: 

500 g gemahlene Mandeln, 300 g Puderzucker, 2 EL Zimt, 2 Eiweiß, 2 EL Amaretto, 2 Eiweiß, 250g Puderzucker, 20 g Tricot Mix von Silikomart (z.B. hier bei Amazon*)

Zubereitung: 

Die Mandeln mit dem Puderzucker und dem Zimt in einer Schüssel vermengen. Anschließend 2 Eiweiß und 2 EL Amaretto dazugeben und so lange miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht die zwar feucht ist – aber gerade noch so trocken, dass ihr den Teig ohne Probleme ausrollen könnt.

Die Arbeitsfläche mit etwas Puderzucker bestäuben, den Teig ca. 1 cm dick ausrollen und mit euren Formen ausstechen und schonmal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Sobald ihr alle Plätzchen ausgestochen habt, könnt ihr mit den 2 weiteren Eiweiß und dem Puderzucker die Glasur vorbereiten. Dafür die 2 Eiweiß aufschlagen und den Puderzucker unterrühren bis ihr eine Masse bekommt die in etwa eine Konsistenz hat, dass ihr sie noch verteilen könnt, verlaufen sollte sie allerdings nicht . Mit Hilfe eines Zahnstochers habe ich die Masse dann in die Ecken und Spitzen der Plätzchen verteilt. Da das mit dem Einstreichen der Plätzchen immer etwas dauert, könnt ihr vorher schon den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Dort gebt ihr die eingestrichenen Plätzchen dann für ca. 10 Minuten rein und lasst sie anschließend auskühlen.

Für die essbare Spitze 20 g Tricot Mix mit 20 g Wasser verrühren und mit Hilfe eines kleinen Spatels in die dafür vorgesehene Silikonform streichen. Entweder über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen und am nächsten Tag vorsichtig aus der Form lösen oder, wer dafür zu ungeduldig ist, die Form für ca. 10 Minuten bei 150 Grad in den Backofen geben und anschließend die Schneeflocken aus der Silikonform nehmen. Die Rückseite der Tricot Decor Schneeflocken ganz leicht mit Wasser anfeuchten und auf die Zimtplätzchen „kleben“.

Voilà, fertig sind die Zimtflocken! <3

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Cappuccino-Kardamom-Pralinen.

Weihnachtliche Pralinen mit feinstem Kardamom aus Zanzibar.

Seit einiger Zeit fliegen bei mir schon Callebaut Callets (*) in der Geschmacksrichtung „Cappuccino“ in der Küche herum. Bisher hatte ich dafür keine Verwendung, als ich aber letztens meine Küche komplett aufgeräumt habe, habe ich beschlossen mich ihnen anzunehmen und daraus eine Ganache als Pralinenfüllung zu machen. Denn auch von den Zartbitter-Pralinenhohlkörpern hatte ich noch ein paar übrig.

Jedenfalls wollte ich noch ein bisschen Weihnachten mit reinbringen und habe als Gewürz Kardamom gewählt. Wir haben uns damals aus unserem Zanzibar Urlaub eine ganze Tüte mitgenommen ;-)  In der asiatischen und arabischen Küche gehört es beim Kochen wie Salz & Pfeffer dazu, in europäischen Ländern, vor allem in Deutschland wird es eher für Süßspeisen und vor allem an Weihnachten verwendet. Die Kombination mit Cappuccino schmeckt wirklich herrlich – ein kleiner Tipp zu dem Gewürz: Wenn es geht, kauft den Kardamom noch als Kapsel und mahlt ihn erst frisch vor der Anwendung. Wenn ihr ihn schon gemahlen kauft, kann es sein dass er schnell sein Aroma verliert.

Für ca. 30 Pralinen braucht ihr:

– ca. 30 Pralinen-Hohlkörper Zartbitter (z.B. hier *)
– 200 g Cappuccino Schokolade 200g (z.b. hier , die Beste von Callebaut *)
– 130 g Schlagsahne
– Kardamom nach Geschmack
– 100g Zartbitterschokolade zum Verschließen der Pralinen
– Goldstaub für die Dekoration (ich habe dieses hier*)
– etwas dunklen Kakao

Zubereitung:

Für die Ganache die Schokocallets in eine Schüssel geben. Die Schlagsahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Ein paar Minuten stehen lassen und anschließend umrühren, bis eine schöne Ganache entsteht. Mit Kardamom abschmecken (lieber mit etwas weniger beginnen – nachwürzen kann man dann immer noch!). Anschließend die abgeschmeckte Ganache in einen Spritzbeutel füllen und in die Hohlkörper spritzen. Währenddessen die 100 g Schokolade langsam zum schmelzen bringen, ebenfalls in einen Spritzbeutel füllen und die Pralinen, nachdem ihr sie mit der Cappuccino-Ganache gefüllt habt, mit der Zartbitterschokolade verschließen. Danach alles komplett auskühlen lassen.

Nach dem Abkühlen könnt ihr euren Backkakao in eine Schüssel geben und die Pralinen darin wenden. Abschließend mit Hilfe eines Pinsels etwas Goldstaub auf die Pralinen pudern.

Voilà, fertig sind die kleinen Sünden.

Perfekt für den Genuss für Zwischendurch, als Mitbringsel oder als Geschenk für die Liebsten.

Übrigens, kleiner Tipp: 
Ich bestelle meine Hohlkörper immer vom Pativersand (z.B. diese hier * ), denn die sind tatsächlich unschlagbar im Preis-/Leistungsverhältnis. Für knapp 6 € bekommt ihr schon 63 Hohlkörper!

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Food & Life 2017 – Der Treffpunkt für Genießer.

eine Messe die sich nur um Essen und Trinken dreht … zu schön um wahr zu sein? Nein! Auf der Food & Life Messe findet ihr alles, was euer Genießer-Herz höher schlagen lässt.

Vergangenen Mittwoch hat die Messe München ihre Türen geöffnet und sowohl zur Messe Heim & Handwerk als auch zur Food & Life geladen. Ich durfte mich gleich am Eröffnungstag mit ein paar weiteren Bloggern durch die Stände schlemmen und ein paar Hintergrundinformationen über die Aussteller sammeln.

Bevor der offizielle Rundgang losging, habe ich schonmal alleine „in Ruhe“ eine Runde über die Messe gedreht. Durch den Eingang West habe ich das riesige Messegelände betreten und musste mir erstmal einen Überblick verschaffen. Bei so vielen verschiedenen Hallen kann es schon etwas dauern bis man sein eigentliches Ziel erreicht hat ;-) Vorbei an sehr einladenden Whirlpools, innovativen Fenstern und tollen Küchen von der Messe Heim & Handwerk, kam ich nach ca. 10 Minuten Fußmarsch in der Halle C3 an. Spätestens nachdem ich den Trüffel- und Salamigeruch in der Nase hatte wusste ich, dass ich dort genau richtig war!
Der Name der Food & Life trifft es eigentlich schon auf den Punkt, hier dreht sich alles um Essen, Trinken und Genießen. Es gibt alles was das Herz begehrt: Spezialitäten aus ganz Europa, Wein, Käse, Brot, Gewürze und innovative Food-Startups mit Ihren Produktideen.

Italienische Trüffelsalami und Französischer Rotwein sind geil – darüber brauchen wir garnicht sprechen. Aber ich war auf der Suche nach den neuen Sachen, nach den Produkten die ich so noch nicht gesehen oder probiert habe. Auf meiner Reise durch die Messehalle sind mir vor allem ein paar Unternehmen in Erinnerung geblieben, die lustigerweise später auch die Hauptrollen in der Bloggerführung hatten:

  1. Superdrink
    Die Gründer Tina Decker und Matthias Müller haben gemeinsam mit Ernährungswissenschaftlern zwei Getränke entwickelt die nicht nur super gesund sind, sondern angeblich auch gegen einen Kater helfen sollen. Der Saft „Take it Easy“ gehört eher zur Wellnessfraktion und soll wohltuend wirken. Man gönnt ihn sich quasi. Das isotonische Getränk aus Kokoswasser, grünem Tee, Zitrone, Vitaminen, Magnesium und Passionsblumenextrakt schmeckt super frisch und lecker. Laut Superdrink soll er auch den Körper mineralisieren und entsäuern. Das zweite Getränk, der „keep on moving“ hat mich echt überzeugt. Mit genausoviel Koffein wie ein Redbull, Vitamin B5 und B6, Elektrolyten, Ingwer und Ginsengextrakt, dafür aber viel weniger Zucker, sorgt der „keep on moving“ für deinen Energiekick. Als ob das nicht schon längst genug Argumente wären zu dem Superdrink zu greifen, schmeckt er auch noch unheimlich gut nach Maracuja – Orange und Mandarine.
    Wie man davon jetzt einem Kater entgegenwirken kann? Versucht doch einfach mal mit dem „keep on moving“ z.B. einen leckeren Gin-Cocktail zu mixen. Am nächsten morgen gibts dann den „take it easy“ und schon hängt ihr nicht mehr in den Seilen ;-)

    Ich fand’s geil … mein Karton mit den Superdrinks ist schon bestellt!

  2. NearBees
    Das „social Startup“ nearBees wurde von Imkerin Viktoria Schmidt gegründet und setzt sich zum Ziel, lokale Imker mit einem Onlinemarktplatz zu unterstützen. Das bedeutet, wenn du Honigliebhaber bist und gerne wissen möchtest ob es in deiner Nähe Imker gibt, von denen du Honig beziehen kannst, kannst du dich über nearbees.de informieren und direkt online bestellen. Auf der Messe bin ich selbstverständlich auch gleich aufgrund der schönen Verpackung am Stand stehen geblieben ;-) .
    Zum Glück! Denn ich habe mir dann gleich einen Honig aus München mitgenommen – er war nicht nur sau lecker, auch die Geschichte dahinter hat mir gefallen: Der Honig kommt von den Bienen die auf dem Flachdach des Polizeipräsidiums Ostbahnhof ihr zu Hause haben, die Gegend in München wo ich lange gewohnt habe <3

  3. Paulikocht
    Anja Licht, die Gründerin ist mit Ihrem Unternehmen „paulikocht“ Gewinnerin des „Crowdfunding Contest Food 2017“ und hat auf der Messe das erste Mal der Öffentlichkeit ihre Idee vorgestellt. Sie bietet mit ihren „mealpreps“ vorgekochte und ungekühlt haltbare sowie transportable Gerichte für Leute an, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Die fertigen Gerichte kann man über ihre Seite http://www.paulikocht,de direkt per Post nach Hause bestellen oder z.B. auch auf die Arbeit liefern lassen. Super für alle Leute die wenig Zeit haben, sich aber trotzdem gesund ernähren möchten.
    Auf der Messe haben wir ihren Rote Beete- Schokokuchen probiert – wow – ein Träumchen!! 
  4. Grizzly Snacks
    Die Gründer Philipp Klein und Julius Michel haben sich während Ihren Reisen in Kanada und Südamerika inspirieren lassen und wollten Trockenfleisch nach Deutschland holen. Allerdings in „gesund“, da viele Hersteller tatsächlich eine Menge Zucker für den Geschmack des Trockenfleisches nutzen. Nachdem die beiden mit ihrem Metzger aus dem Bergischen Land etwas herumgetüftelt haben, haben sie das perfekte Beef Jerky geschaffen. Aus bestem Weiderindfleisch aus der Eifel werden die dünnen Streifen in einem speziellen Verfahren Luftgetrocknet. So werden aus 350 g Rindfleisch ca. 100 g Beef Jerky. Das gibt es in den Geschmacksrichtungen „Garden Greens“, „Classic“, Burn Baby burn“, „Cracked Pepper“ und „Lemon Gras“. Selbstverständlich habe ich für euch alle probiert und – ALLE für gut befunden. Wenn ihr mich nach einem Favoriten fragen würdet, könnt ich euch tatsächlich keinen nennen. Grizzly Snacks mariniert sein Fleisch nur mit natürlichen Zutaten ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder andere Zusätze. Das Beef Jerky ist außerdem fettarm und sehr proteinreich (70 % Eiweiß, nur 3% Kohlehydrate) und somit super gesund für Zwischendurch. Außerdem auch ganz klar ein super Chips-Ersatz für den Filmabend auf der Couch ;-)
  5. Knusperreich
    Okay Leute, die Cookies von Knusperreich sind echt der Wahnsinn. So gute Cookies habe ich noch nirgends gegessen! Sie sind dick, sie sind lecker und vor allem sind sie richtig schön soft in ihrer Konsistenz. Im Onlineshop könnt ihr zwischen 15 verschiedenen Kekssorten wählen, die  dann in der Backstube in Passau frisch für euch gebacken werden. Neben bereits fertig gepackten Keksdosen könnt ihr euch eure Lieblingsgeschmacksrichtungen auch selbst zusammenstellen. Was ich auch noch besonders toll finde; Die Dosen der Kekse sehen so hübsch aus!

     

  6. De Cana Panela
    DE CAÑA ist 100 % organischer Zucker aus Zuckerrohr aus den Kolumbianischen Anden. Die Gründerin Anna Elisabeth Meisel hat kolumbianische Wurzeln und gründete das Unternehmen im Jahr 2016 um die kolumbianische Wirtschaft zu unterstützen und das kolumbianische Kulturerbe zu bewahren. Das Besondere an dem Zucker ist neben dem hübschen Packaging vor allem die spezielle Herstellungsweise die nur 4 Arbeitsschritte umfasst und somit die natürlichen Vitamine und Mineralien des Zuckerrohrs erhält. Der Zucker ist besonders reich an Vitaminen, Zink, Calcium und z.B. Magnesium und hat einen besonderen, karamell-ähnlichen Geschmack der hervorragend zu Kaffee oder Tee passt. Auch Süßspeisen kann man damit zubereiten, denn backen kann man mit dem Zucker genauso wie mit jedem handelsüblichen Zucker. Kleiner Tipp von Anna Elisabeth: Den kolumbianischen Panela Zucker kann man, aufgelöst in heißem Wasser mit Limone oder heißer Milch gegen Erkältung oder Infektionen trinken.
    Ich habe mir direkt ein paar Päckchen mitgenommen und werde testen ob man den Zucker tatsächlich wie weißen Zucker verwenden kann und was es für Auswirkungen auf den Geschmack hat. Stay tuned ;-)
  7. Genusswerkstatt Bayern
    Die Genusswerkstatt Bayern ist eine Initiative der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, die auf der Food & Life zum ersten mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auftrag der Genusswerkstatt ist es bayerische Lebensmittel und Kulturgut zu erhalten, den Menschen wieder näher zu bringen und Fachkräfte aus der Ernährungsbranche weiterzubilden. Während der Messe kochen die Köche Stefan Fuß und Josef Hartl auf ihrer Showbühne jeden Tag ein neues Menü, mit saisonalen und regionalen Produkten aus Bayern.
    Wir sind in den Genuss des 4-Gänge Menüs der beiden Köche gekommen, was zum Abschluss des Messetags nochmal die Kirsche auf der Sahnetorte war. So raffiniert und lecker …

  8. Big Bang Wein 
    Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich den Big Bang Wein auf der Messe entdeckt habe. Wieso, weshalb, warum? Dafür muss ich einmal kurz ausholen. Vor einigen Jahren habe ich in München auf dem Bayerischen Genussfestival einen Stand mit verrückt aussehendem Wein entdeckt. Als Verpackungsopfer, wie ich eines bin, musste ich mir das natürlich direkt näher anschauen. Entstanden ist der Wein aus einem Schülerprojekt von 20 Meister- und Technikern für Weinbau und Önologie an der bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Die Winzerinnen und Winzer haben etwas wirklich Einzigartiges kreiert – nämlich den „Big Bang“. Es handelt sich um 2 Naturtrübe Weine, die nach dem Motto „Take it“ Shake it“ Drink it“ genossen werden. Big Bang gibt es nämlich in 250 ml Flaschen, aus denen man sogar direkt trinken darf ;-) Ich war so begeistert von dem tollen Geschmack des Weins und den mega gut aussehenden Flaschen dass ich gleich mehrere gekauft und mit nach Hause genommen habe. Leider musste ich damals auf den Genussfestival erfahren, dass es sich bei dem Wein nur um eine einmalige Aktion handelt und er nicht weiter hergestellt wird. Ich konnte das erst garnicht glauben da ich – als Marketinghase – überzeugt war, dass der Wein Riesen Potential hat und das tolle Packaging schon die halbe Miete sei. Umso mehr hat es mich daher gefreut, als ich am Stand von Dieter Becker den Big Bang Wein, nach schätzungsweise 3 Jahren wieder entdeckt habe. Tatsächlich haben die Winzer eine Firma gegründet und verkaufen den Wein in den kleinen Flaschen jetzt an Bars, Diskotheken und selbstverständlich auch an dich und mich. Wer also einen wirklich coolen Wein für eine Party braucht, dem kann ich den Big Bang Wein wirklich nur empfehlen! 
  9. Wildkaffee Rösterei
    Auch hier wieder der Eyecatcher … die Verpackung der Kaffeesorten … Die Kaffeebohnen der Wildkaffee Rösterei haben die schönsten Designs, Sei es der Weihnachtskaffee mit dem geometrischen Hirsch oder Äthiopien Guracho mit dem tollem, floralen Design. Aber nicht nur die Verpackung können sie schön machen, auch den Kaffee! Während der Messe zeigen die Jungs und Mädels von der Kaffeerösterei, wie man „Latte Art“ macht und so eine beeindruckend schöne Schaumkrone zaubern kann,.

Solltet ihr jetzt auch Lust bekommen haben, die Messe zu besuchen, morgen am Sonntag den 03.12. könnt ihr das noch tun! Ansonsten wird es die Messe auch im nächsten Jahr wieder geben und ihr könnt euch wieder auf tolle Specials, Workshops und Themen rund um Genießen freuen!

Vielen Dank an die Messe München für die Einladung auf den Bloggerrundgang und die tolle Organisation!

Und schön war’s, Stephanie, auch dich wieder getroffen zu haben! :-)
P.s.: Wie ihr kennt Stephanie noch nicht? Sie ist die bezaubernde Gründerin von Mein Keksdesign!  Wenn sie nicht gerade Backbücher schreibt, bietet sie in München auch Backkurse an und verkauft über ihren Shop tolle Backboxen. Schaut doch mal bei ihr vorbei!