Aus der Weihnachtsbäckerei: Chai Lebkuchen

Auf los geht’s los! die Weihnachtsbäckerei hat begonnen und ich Starte den Marathon mit super aromatischen Chai Lebkuchen.

So langsam kann man es ja nicht mehr abstreiten … die ersten Schneeflocken sind schon vom Himmel gefallen und die Temperaturen sind drastisch gesunken. Ja – die Weihnachtszeit hat begonnen und in wenigen Tagen ist Heiligabend.

Zeit wird’s also die Plätzchenparade zu starten und mit dem Backen anzufangen! Wie wahrscheinlich jeder andere, habe auch ich meine bewährten Lieblingsrezepte; dieses Jahr wollte ich aber gerne ein wenig experimentieren und neues ausprobieren.

Vor Jahren schon, hat mir meine Mutter eine Original Lebkuchenglocke (*) geschenkt. Nie hatte ich Zeit sie auszuprobieren. Vielleicht hatte ich aber auch Angst vor dem Aufwand den Lebkuchen mit sich bringen sollen?. Allerdings hat sich herausgestellt, dass die Lebkuchenglocke (*) wirklich ein super Tool ist, was das Lebkuchen backen erheblich erleichtert! Ich habe nach einem Standard-Rezept für Elisen-Lebkuchen gesucht und habe es nach meinem Geschmack angepasst und z.B. weniger Orangeat reingemacht, dafür aber Kokosflocken und Chai-Pulver (*) mit dazu gemischt.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Lebkuchen schmecken herrlich weihnachtlich!

Für ca. 30 Lebkuchen mit 7 cm Durchmesser braucht ihr: 

5 Eier, 400 g gemahlene Haselnüsse, 100 g Kokosflocken, 300 g Rohrzucker, 50 g Orangeat (fein gehackt), 1 Päckchen Lebkuchengewürz, 3 EL Zimt, 200 g Vanille Chai Latte Pulver (z.b. von David Rio, gibt’s hier(*)), 1 MSP Hirschhornsalz, Schale von 1 Bio-Zitrone, 30 Oblaten mit 7cm Durchmesser, 100 g Puderzucker, 200 g Schokolade

Zubereitung Chai Lebkuchen

Für den Teig einfach alle Zutaten, bis auf den Puderzucker und die Schokolade, in eine Schüssel geben und miteinander vermischen bis ein homogener, klebriger Teig entsteht. Diesen mindestens 1 Stunde ruhen lassen, wenn es geht auch über Nacht.

Um den Teig schön gleichmäßig auf die Oblate zu bekommen, ist die Lebkuchenglocke wirklich eine mega Unterstützung! Ihr könnt sie z.B. hier (*) bei Amazon kaufen. Ihr gebt dort den Teig rein und streicht ihn glatt sodass ihr eine Oblate daraufsetzen und leicht andrücken könnt.  Ihr könnt jetzt euren Backofen schonmal auf 150 Grad Umluft vorheizen … Jetzt dreht ihr die Glocke um und dreht sie über eurem Backblech, bis sich der Teig löst und der Lebkuchen „rausfällt“. Damit die Lebkuchen eine schönere Form bekommen, könnt ihr euren Finger mit Wasser leicht anfeuchten, und den Teig zum Rand gleichmäßig runterdrücken. Die Lebkuchen kommen für ca. 30-40 Minuten in den Backofen.
Sie dürfen nicht ganz durchgebacken sein, sonst werden sie steinhart.

Nachdem die Lebkuchen vollständig abgekühlt sind, könnt ihr euch an den Guss und die Dekoration machen. Für einen Zuckerguss einfach die 100 g Puderzucker mit ein wenig Wasser vermischen, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht und den Lebkuchen dort eintunken. Den Gussdann abtropfen lassen und den Lebkuchen trocknen lassen, Wenn ihr möchtet, könnt ihr auf den feuchten Guss z.B noch ein paar Mandelblätter als Dekoration geben.
Bei einem Guss aus Schokolade, lasst ihr die Schokolade einfach langsam schmelzen und verfahrt genauso wie beim Zuckerguss.

Es kann sein, dass die Lebkuchen etwas hart werden. Lagert sie einfach in einer Keksdose und legt noch einen aufgeschnittenen Apfel dazu, Nach 2-4 Tagen dürften die Lebkuchen wieder etwas aufgeweicht sein :-)

Tatsächlich ist es also ziemlich einfach so leckere und perfekte Lebkuchen hinzubekommen … wer hätte es gedacht? Ich nehme sie ab jetzt auf jeden Fall fest ins Programm auf. Nächstes Jahr vielleicht mit Marzipan oder etwas Frucht?! Wie mögt ihr eure Lebkuchen am liebsten und wie macht ihr sie wenn ihr keine Lebkuchenglocke zur Hand habt?

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Aus der Reihe „Fingerfood“: Feta-Spinat-Röllchen mit Jogurt-Dipp

Blätterteig- und Käsestangen als Partysnack?

Meiner Meinung nach mittlerweile out. Nicht nur, dass das Zeug furchtbar fettig und ungesund ist, mal ehrlich – so wirklich lecker waren diese Stangen doch noch nie, oder?

Gut, dass es super Alternativen gibt die man ganz schnell selbst zubereiten kann! Wie z.B. Filoteig-Röllchen gefüllt mit Spinat und Fetakäse. Die sind super zum dippen in Jogurt oder Sour Cream. Wahnsinnig lecker, leicht in der Zubereitung und Gesund! Naja, zumindest gesünder als die fettigen Blätterteig-Stangen ;-) In dem Buch „100 Fingerfoods“ bin ich auf das Rezept gestoßen und musste es direkt ausprobieren weil mir bei dem Foto in dem Buch direkt das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist!

Für ca. 6 lange Rollen (12 kleine Rollen) braucht ihr:
1 Packung Filoteig (12 Blätter), 350 g Spinat, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Olivenöl, 200 g Fetakäse, Salz, Pfeffer, 100 g Butter (zerlassen),  1 Ei,  etwas Sesam (weiß oder Schwarz nach Geschmack)

Und so bereitet ihr die  Röllchen zu:
Den Backofen anfangs direkt vorheizen lassen (Umluft 180°, Ober- und Unterhitze 200°). Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden, den Knoblauch pressen und zusammen mit dem Spinat  und etwas Olivenöl in einer Pfanne braten. Den Feta in die Pfanne bröckeln und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt vorsichtig 6 Blätter Filoteig auslegen und mit reichlich zerlassener Butter bestreichen. Auf jedes Blatt ein weiteres legen und wieder mit Butter bestreichen bis nichts mehr über ist :-) Dadurch werden die Rollen schön knusprig und saftig!
Die Spinatmischung jeweils in einem Strang an der einen Schmalseite des Filoteigs entlang platzieren. Die Blätter anschließend wie eine Biskuitrolle eng zusammenrollen und die Oberseite mit einem verquirltem Ei bestreichen und mit Sesamöl bestreuen.

Die Rollen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten goldbraun backen.

Selbstverständlich könnt ihr die Filoteigrollen gleich verspeisen, ich wollte gerne noch etwas frisches dazu und habe einen Jogurt mit Petersilie zum Dippen dazugestellt. Ich kann mir allerdings auch gut eine Sourcream vorstellen oder einfach einen frischen Salat dazu!

Breslau Foodguide

Polen.

Ein Land das in der Tat nicht sehr weit oben – bzw. garnicht auf meiner Bucketlist steht. Da ich aber
neben meinen französischen Genen auch polnische in mir trage und es mal wieder an der Zeit war die
Familie zu besuchen, haben wir die Feiertage genutzt und sind nach Breslau gefahren. Wir haben uns eine AirBnB Wohnung ca. 10 Minuten vom Zentrum der Stadt gemietet und selbstverständlich habe ich Vorarbeit geleistet und schon diverse Foodspots und Interessantes rausgesucht. Denn wer mich kennt weiß – keine Städtereise oder kein Urlaub ohne meine Stoffsammlung an guten Restaurants und außergewöhnlichen Foodspots ;-)

Was habe ich für ein Glück, dass meine Familie mittlerweile schon so darauf eingestellt ist, das mir alle brav zu meinen Adressen folgen ;-)

Das letzte mal als ich in Polen war, sah es hier noch ganz anders aus. Die Häuser grau und zerstört, die Luft stickig und der Geruch nach Kohle. In den letzten 10 Jahren hat sich hier extrem viel getan. Die schönen alten Gebäude wurden renoviert und bunt gestrichen. Viele Studenten haben den Weg in die Stadt gefunden und die Kunst-, Lifestyle- und Gastroszene gewaltig umgekrempelt.

Breslau ist Arty, modern und schön.

Wer hätte das gedacht?! Ein Foodguide über eine polnische Stadt? Niemals … was soll es hier schon großartig Gutes zu Essen geben? Mehr als Barszcz, Perogies, Bigos und einer Menge fettigem Fleisch wird es hier doch nicht geben? Tja, weit gefehlt … Die Stadt ist ein wahrer Juwel für Foodies und das Beste – man bekommt für
wenig Geld allerhöchstes Niveau!


Der Marktplatz

Der Marktplatz im Zentrum der Stadt, auch „der Große Ring“ oder „der Ring“ genannt, ist ein sehr schön restaurierter, mittelalterlicher Marktplatz und bildet gleichzeitig den Kern der Fußgängerzone. Die meisten Touristen
laufen einmal um den Platz herum – viele wissen aber nicht dass sich im mittleren Teil des Ringes, also hinter dem Rathaus noch Bürgerhäuser und kleine Geschäfte verbergen! Werft also unbedingt mal einen Blick rein ;-)

Die Zwerge

Ihr werdet es vor Ort zwar sicher selbst merken, dennoch schonmal ein Spoiler; In der kompletten Stadt verteilt werdet ihr immer wieder auf kleine Zwerge treffen. Die kleinen Figuren sind wohl DIE Touristenattraktion überhaupt. Tatsächlich sieht man immer wieder Menschen die laut aufschreien weil sie schon wieder einen entdeckt haben und quasi richtig auf „Zwergenjagd“ sind. Was es mit den Zwergen auf sich hat, weiß keiner so genau … also habe ich Wikipedia mal gefragt :D Hier die Erklärung: „Die politische Oppositionsbewegung „Orange Alternative“ hatte in den 1980er Jahren mit spontanen Aktionen (zum Beispiel Demonstrationen im Zwergenkostüm) Kritik am kommunistischen Regime in Polen geübt und einen gusseisernen Zwerg („Papa Zwerg“) in der Breslauer Altstadt aufgestellt.“

Seitdem tauchten immer mehr Zwerge in der Stadt auf .. u.a. als Projekt der Kunsthochschule.
Über 300 Stück soll es mittlerweile geben, wieviele
werdet ihr finden? ;-)

Shopping

Wow, so viele Shopping malls auf einmal habt ihr noch nicht erlebt! Warum Breslau mindestens 5 Stück im Zentrum hat weiß keiner. Denn es handelt sich hier wirklich um Arcaden-Größe – und alle mit den gleichen Geschäften. Der Vorteil – man kann die Parkhäuser zum Parken im Zentrum nutzen und man hat in den Geschäften seine Ruhe, da sich die Menschen auf alle Malls verteilen ;-)

Besonders empfehlen kann ich euch aber 2:
Wroclavia, Sucha 1: Die neuste Shopping Mall ist ein mit 4 Sternen ausgezeichnetes Einkaufszentrum. Wer also das volle DELUXE Programm haben möchte, ist hier
richtig.
– Renoma, 50-024, Świdnicka 40: Dieses Kaufhaus liegt mitten im Zentrum der Stadt und hat schon Geschichte geschrieben. Das alte „Warenhaus“ gibt es schon seit 1930 – es hieß früher „Kaufhaus Wertheim“ und besaß die ersten funktionierenden Rolltreppen in Schlesien. Das Kaufhaus steht heute unter Denkmalschutz.

Kawa i Makaronik I Uniwersytecka 19/20

Auf dem Weg zur Uni sind wir an dem kleinen Ladencafé vorbeigekommen. Auf den ersten Blick habe ich nicht direkt erkannt worum es sich handelt, mein Adlerauge hat aber 1 + 1 zusammengezählt und anhand des Logos und des Names „Makaronik“ gleich erkannt, dass es sich um ein Laden handeln muss in dem man Macarons kaufen kann. Natürlich kann ich an so einem Geschäft nicht einfach vorbeigehen und bin direkt rein marschiert und habe mich zwischen all den leckeren Geschmacksrichtungen für 3 Stück entschieden: Grapefruit, Lavendel und – mein all time favorite Karamell!

Die Macarons sind schön groß und kosten umgerechnet ca. 1 Euro das Stück, was ein super Preis ist. Geschmacklich hatten sie die perfekte Konsistenz und waren schön frisch. Für meinen Geschmack war die Füllung etwas zu dick aufgetragen. Dadurch das sie aber so lecker geschmeckt hat, war das auch nicht weiter schlimm ;-)

FC Caffe I Kuźnicza 30

Direkt an der Universität gelegen befindet sich in einem alten, grauen Plattenbau-Gebäude das FC Caffe. Auf das Cafe aufmerksam geworden bin ich durch die Fotos der schönen Kuchen auf Instagram. Tatsächlich findet man in der Kühltheke diverse Kuchenkreationen, die auch sehr hübsch und Kreativ dekoriert sind. Das Cafe ist gut besucht, vor allem viele Studenten gehen hier ein und aus um sich einen Kaffee zu holen oder kurz einen Snack zu sich zu nehmen. Wenn man aber etwas Glück hat und 5 Minuten wartet, hat man die Chance auf einen der wenigen Sitzplätze. Es lohnt sich allerdings, denn den großen Kaffee bekommt ihr in einer 0,5 l Tasse und hat somit einige Zeit daran zu schlürfen ;-) Umgerechnet habe ich für 1 Stück Kuchen und den größten Cappuchino meines Lebens 5 Euro bezahlt, wieder ein Schnäppchen.

Nicecream Factory I Kuźnicza 59/60

Leider habe ich es in der kurzen Zeit nicht geschafft dort ein Eis zu probieren, für einen Blick durch’s Schaufenster hat es aber gereicht und dieser war Vielversprechend! Die etwas untypische Eisdiele ist nicht nur mega stylisch eingerichtet, die Zubereitungsweise ist hier ganz besonders! Denn man kann sich seine  Zutaten selbst aussuchen, anschließend wird einem das Eis mit Hilfe von Trockeneis individuell zubereitet..

Die Markthalle I Piaskowa 17

Die Markthalle in Breslau ist wirklich etwas Besonderes. Sie kommt durch ihre Stahlbetonkonstruktion sehr grau und trist daher, allein durch die Vielzahl an Blumen und Lebensmitteln bekommt sie etwas Farbe. Die seit 1908 existierende Markthalle liegt mitten im Universitätsviertel und ist sehr beliebt.. Vor allem Obst und Gemüse sowie frische Blumen, Fleisch, Käse und Honig gehören dort zu den „Verkaufsschlagern“. Im Obergeschoss der Markthalle findet man eher Antiquitäten, Kleidung und Kunst.

Stara Pączkarnia I Świdnicka 24

Ihr wollt Krapfen, wie ihr sie vorher noch nie gesehen habt? Dann sucht eine der Bäckereien „Stara Pączkarnia“ auf. Auch gut zu erkennen an der Schlange die sich vor dem kleinen Laden bildet, in dem auch gleichzeitig die fettigen Teilchen hergestellt werden. Haha, „Teilchen“ ist auch gut ,,, ich würde sagen in 1 polnischen Krapfen, passen 2-3 Deutsche rein :D  Trotzdem scheint dieses Gebäck hier wirklich auch unter den Einheimischen beliebt zu sein. Man kann zwischen dutzenden Geschmacksrichtungen wählen ( Mein Tipp: Raffaelo!!) und wer möchte kann sich gleich eine Box mit 12 Stück mitnehmen,. Ja, schon klar – die Dinger sind wahnsinnig lecker … dass 1 Bissen aber gefühlt 1.200 Kalorien hat sollte einem dabei bewusst sein ;-)

MAMA MANOUSCH I Świdnicka 4

Das MAMA MANOUSCH befindet sich direkt im Zentrum von Breslau. Das sehr modern eingerichtete Restaurant bietet saisonale Multkulti-Küche auf Gourmet-Niveau. Wir waren Mittags dort und es war nicht viel los sodass wir uns für 5 Personen den Platz aussuchen konnten. Nach einem Blick auf die Karte war klar: Jedes Gericht klingt so gut, wir werden wohl etwas mehr bestellen.:-) Und das Gute in Polen – der Preis wieder mal unschlagbar – kein Problem also noch eine Vor- oder Nachspeise dazu zu bestellen! Die Anrichtung- 1 A wie in einem Sterne Restaurant. Die Kompositionen und der Geschmack einzigartig! Die Bedienung sehr freundlich, gut geschult und geduldig mit Ausländern ;-) Die Gerichte die ihr unten auf den Bildern seht, haben maximal 12 Euro gekostet.

Dinette I plac Teatralny 8

Von „Dinette“ gibt es mehrere in der Stadt, dazu zählt u.a. auch das Deli . Wir haben das Dinette am Platz „teatralny“ besucht und waren dort frühstücken. Es sieht nicht nur wunderschön aus und lässt einem bei jazziger Hintergrundmusik träumen, es war auch so lecker dort dass wir uns alle einig waren am nächsten Tag nochmals dort frühstücken zu gehen um den Rest der Karte zu probieren :D

Neben klassischem Frühstück wie Granola, Pancakes und einem englischen Frühstück gibt es auch landestypische Gerichte wie Blutwurst oder internationale Küche für Feinschmecker wie z.B. die Brioche mit Foie -Gras und Trüffelöl. An frisch gepressten Säften und Kaffeespezialitäten mangelt es auch nicht.

Wer also gerne mal ein besonderes Frühstück zu sich nehmen möchte, sollte unbedingt hierher kommen!

NANAN Patisserie I Kotlarska 32

Okay Wow – können wir bitte mal über dieses Interieur-Design sprechen?! Altrosé-farbene Wände aus Samt, massive Marmortische, Goldene Accessoires, so schöner alter Parkettboden und dann auch noch diese Törtchen! Einfach nur Wow!
Die Konditorei Nanan ist nicht nur für’s Auge schön anzusehen, die Törtchen schmecken fantastisch und der Kaffe kommt aus einer Italientischen Kaffeemaschine. Was will man mehr? Auch hier preislich wieder top! Für ein Törtchen und ein Kaffee habe ich 5 Euro bezahlt. Wenn man bedenkt dass man in München nur für das Törtchen schon 7 € bezahlt hätte … ;-)

Pasibus I Świdnicka 11 

Nicht nur im Internet hochgelobt, auch eine Einheimische hat uns „die besten Burger der Stadt“ bei Pasibus empfohlen. Neben dem Restaurant gibt es auch einen Foodtruck bei dem man die leckeren Burger genießen kann. Für das Restaurant sei gesagt: es ist super viel los, die Sitzplätze sind begrenzt und tatsächlich handelt es sich mehr um ein Schnellimbiss als ein Restaurant. Allerdings sei das nicht im negativen Sinn gemeint denn stylisch eingerichtet ist es allemal. Man hat die Wahl zwischen vielen verschiedenen Burgern für diverse Vorlieben. z.B. in die mexikanische Richtung mit Nachos und Jalapenos oder Asiatisch mit Ingwer, Erdnüssen und Koriander (hmmm der war soo gut!!) . Bei den Pommes hat man die Wahl zwischen „normalen Pommes“ wie man sie eben kennt, oder etwas gröberen, „polnischen Pommes“. Selbstverständlich wollten wir alle die polnischen Pommes probieren, wobei die leider nicht schön kross waren und ich daher zu den normalen Pommes raten möchte. Besonders hervorheben muss ich allerdings die Käsebällchen. Wow – zum reinlegen! Unbedingt probieren!

Lot Kury I Ofiar Oświęcimskich 17

Abends um die Häuser ziehen kann man in Breslau allemal. Bar-technisch habe ich mich vorher garnicht groß „vorbereitet“ ;-) darum sind wir quasi durch Zufall in der Cocktailsbar „Lot Kury“ gelandet, was sich später als wahrer Glückstreffer herausgestellt hat. Ganz günstig ist es hier nicht, hinter dem alten – offensichtlich von Hendrick’s Gin gesponsertem – Interieur verbirgt sich wohl der genialste Barkeeper den ich je gesehen habe. Obwohl in der Bar auch Bier und klassische Getränke serviert werden, handelt es sich beim „Lot K ury“eher um ein Gin-Geheimtipp. Da wir nicht wussten was in den Cocktails drin war, haben wir einfach „blind“ bestellt und was soll ich sagen? WOW! Der French 75 – Gin, Champagner und Zitronensaft – der Wahnsinn! Der Purl – richtig abgefahren! Mit Gin, warmen Bier und Karamell. Mega!

Weddingcake-Season-Closing. Ein gebührender Abschied aus der Hochzeitssaison 2017.

Bye Bye
Wedding
season 2017.

Vergangenes Wochenende war es soweit – die letzte Hochzeitstorte für 2017 wurde ausgeliefert. Und
wieder mal war es … Trommelwirbel … JUHU, Ein Naked Cake!

Heller Biskuit, weiße Schichten, Schokoladen-Rum Füllung,
Erdbeer-Mascarpone-Creme und Mango-Maracuja Buttercreme. Ein paar frische Beeren, schöne
Blumen und etwas Kreativität –
fertig ist die Hochzeitstorte!

Als Teig habe ich wieder meinen Lieblingsbiskuit verwendet (Rezept hier). Für die Schokoladen-Rum Füllung habe ich eine Ganache aus dunkler Schokolade gemacht und einen Schuss Rum dazu gegeben, sowie die Böden etwas getränkt um „den Schwips“ etwas zu intensivieren ;-) Für die Erdbeerfüllung bin ich bei meiner klassischen Erdbeercreme geblieben (Rezept hier) und habe bei der Mango-Maracuja Creme etwas experimentiert.

Für eine Torte mit ca. 20 cm Durchmesser braucht ihr für die Mango
Maracuja Buttercreme folgende Zutaten:

1 große, reife Mango, 2 Maracujas, 110 ml Maracujasaft, 20 g Speisestärke,
120 g Butter, 50 g Puderzucker

Zubereitung:
Die Butter aus dem Kühlschrank holen und mindestens 1 Stunde auf
Zimmertemperatur kommen lassen.
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch pürieren. 130 g des Fruchtfleisches mit dem Maracuja-Saft und dem Saft von 1 frischen Maracuja mit 20 g
Speisestärke gut verrühren und aufkochen. Sobald der Fruchtpudding etwas dick wird, in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und
abkühlen lassen.
Sobald der Pudding abgekühlt ist, die 120 g Butter mit 50 g Puderzucker solange aufschlagen bis ihr eine helle, luftige Masse bekommt, Anschließend langsam den Mango-Maracuja Pudding dazugeben und miteinander
vermengen bis eine homogene, luftige Masse entsteht. Fertig :-)

Den Saft der zweiten Maracuja zu dem übrig gebliebenem Mango Püree geben und vor dem Verteilen der Buttercreme auf den Kuchenschichten dünn auf dem Tortenboden verteilen. So ist der Boden mit einem leckeren, frischen Mango-Maracuja Geschmack getränkt und die Buttercreme sorgt für eine stabile Füllung.

***

Das tolle an der Frucht-Buttercreme ist, das man den Pudding, wie oben mit der Mango beschrieben, eigentlich mit jeder beliebigen Frucht machen, und so den Geschmack abändern kann. Man muss nur ein bisschen mit der Intensität und der Süße experimentieren.

Kaum zu glauben dass die Saison 2017 schon wieder vorbei ist. Vielen Dank an alle Hochzeitspaare für das mir entgegen gebrachte Vertrauen.

Jedes mal wieder merke ich, was für eine Freude es mir macht die Torten herzustellen, die Cremes zu teste und neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren. Trotzdem musste ich auch bei dieser Torte wieder feststellen, dass mir die Dekoration einfach am meisten Spaß macht. Zu überlegen wo ich welche Blüte und welche Himbeere verteile oder hineinstecke – das ist für mich pure Entspannung und Glückseligkeit!

blogger@work – ein kreativer Tag im Mindspace München

Was passiert wenn ein Bloggernetzwerk und tolle Referenten auf eines der coolsten Coworking Spaces überhaupt in München aufeinander treffen?

Man hat einen richtig geilen Tag!

So geschehen vergangenen Samstag, als ich um 5 aufgestanden bin um die letzte Hochzeitstorte dieses Jahr fertigzustellen und anschließend um 7 gleich nach München weitergefahren bin, mitten in’s Herz, zum Viktualienmarkt wo sich das Coworking Büro „Mindspace
München
“ befindet und BLOGGER@WORK zum Tagesworkshop geladen hat.

Auf das Mindspace München war ich schon super gespannt, ich habe online schon viel gelesen und gesehen und hätte nicht gedacht dass ich es noch cooler finden könnte als schon in meinen Gedanken. Das Mindspace gibt es bereits weltweit, u.a. in Warschau und Tel Aviv sowie London, Berlin oder Hamburg. Es handelt sich um ein inspirierendes Umfeld mit vielen Büros in unterschiedlichen Größen in die man sich einmieten kann. Neben den
Privatbüros gibt es coole Konferenzräume, Telefonzellen, Großraumbüros und gemütliche Kaffeebars sowie regelmäßige Veranstaltungen. Das Schöne ist, das man sowohl für sich selbst sein kann als auch den Austausch mit der Community suchen kann und man sich mit Menschen aus allen möglichen Branchen vernetzt. Ist das nicht mega? Im Mindspace München hat man
einen direkten Ausblick auf den Viktualienmarkt und kann dem bunten
Treiben der Einwohner und Touristen zuschauen – als ob das nicht schon cool genug wäre ist das Mindspace so unglaublich toll eingerichtet! Überall findet man besondere Fundstücke und Raritäten – „irgendjemand muss fleißig auf Flohmärkten unterwegs gewesen sein“ denke ich die ganze Zeit – und fühle mich auf Anhieb wie zu Hause. Die Sessel, die Couch – so bequem – ich hätte ohne weiteres sofort und für immer einziehen können!

Und in dieser traumhaften Kulisse hat die liebe Jenni von BLOGGER@WORK einen Tag voller inspirierender Erlebnisse geschaffen. Neben eher technischen Workshops über Google Analytics, Youtube und Kooperationen konnte man auch an einem Foodstyling Workshop mit Silke von Fräulein glücklich teilnehmen. Für letzteres habe ich mich entschieden um meine Skills etwas auszubauen.
Nach einer Begrüßungsrunde mit leckerem Frühstück von Puremuesli und Rosti Mepal sowie einem alkoholfreien Sekt von Pierre Zero ging es los mit der Theorie zu dem richtigen Licht und Tipps und Tricks. Nach einer Mittagspause mit leckerer Pizza vom Nero (einer der besten Pizzen in München!!) ging es weiter mit der Praxis und wir durften uns austoben und aus diversen Untergründen, Props und Lebensmitteln unsere „Fotolandschaft“ bauen und anschließend unter Anleitung von Silke fotografieren was das Zeug hält. Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick in die Ergebnisse:

Im Laufe des Tages hatten wir noch tolle Produktvorstellungen der Sponsoren, u.a. BWT – der Hersteller von einem Wasserfilter, das das Wasser nicht nur entkalkt wie alle anderen „normalen“ Wasserfilter, sondern auch noch mit
Magnesium mineralisiert.
Zwischendurch wurden wir noch von der Confiserie Lauenstein mit bester Schokolade und Del Fiore Café mit feinstem Eis versorgt – uns ging es
wirklich gut :D

Den Tag haben wir gleich gegenüber im Pschorr ausklingen lassen – bei
ordentlich bayerischer Küche – Jenni hat’s gefreut ;-) Sie hat mit BLOGGER@WORK noch so viele Pläne für die Zukunft, ich freue mich auf jeden Fall sehr auf weitere Workshops und inspirierende Treffen mit Gleichgesinnten!

Danke an Jenni für die fabelhafte Organisation, allen Unterstützern und Sponsoren für diesen tollen Tag!

THE GREEN in Nürnberg – ein Superfood-Trend in Franken!

Açai-Bo… was?! Den meisten
Frauen wird die Açai-Bowl mittlerweile ein Begriff sein. Mein Freund dagegen hat sich wahrscheinlich gefragt was ich denn da schon
wieder für einen Quatsch-Trend mitmachen muss, dass wir dafür
extra nach Nürnberg fahren
müssen …
Tja, dass ihm dieses Açai-Ding am Ende ganz gut schmecken wird, weiß er zu diesem Zeitpunkt noch nicht … ; – )

Die Açai-Bowl ist nicht nur eine
unheimlich fruchtig-leckere Alternative zum öden Frühstücksmüsli, sie ist – natürlich wie jedes Wunder-Superfood – auch super gesund; denn sie ist reich an Aminosäuren, ungesättigten Fetten, Antioxidantien, Kalzium, Magnesium und Zink. Und jeder der mit noch mehr Power in den Tag starten möchte, kann das Superfood mit weiterem Superfood toppen, wie z.B. Chiasamen oder Gojibeeren.

Aber was genau ist denn jetzt diese Açai-Bowl?

Im Grunde genommen ist es nichts anderes als ein etwas dickflüssigerer Smoothie, schön dekoriert mit bunten, leckeren und gesunden Toppings wie z.B. Obst, Nüssen, Chia- oder Leinsamen, Gojibeeren, Kokosflocken, Kakaonibs und, und, und.
Die kräftige Lila Farbe der Bowls kommt von dem Açai-Pulver das aus den gleichnamigen Beeren hergestellt wird.
In der Regel wird die Bowl mit tiefgefrorenen Fruchtpürees hergestellt, da es diese aber in Deutschland noch sehr selten gibt,  behilft man sich mit dem Pulver.
Die Zubereitung ist Geschmacksache und kann bei jedem beliebig anders aussehen. Wenn also kein gefrorenes Açai-Püree vorhanden ist, kann man z.B. Beeren und Bananen tiefgefrieren und diese mit mit dem Pulver pürieren. Um die Konsistenz ja nach Gusto zu verändern kann man z.B. Mandelmilch oder Saft verwenden. Für die gewünschte Süße nimmt man Honig, Maple-Sirup oder Agavendicksaft. Bei der Dekoration der Bowls sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Auf Instagram findet man schon dutzende Accounts die sich die Bowls zum Vorbild genommen haben und unglaubliche, verrückte Kunstwerke daraus machen:

(c) smoothiebowl
(c) smoothiebowls
(c) supersmoothiebowl

Aus München, wie z.B. dem Daddy Longlegs kennt man die berühmten  Açai-Bowls bereits, jetzt gibt es auch in der Franken-Metropole Nürnberg ein Café „THE GREEN“ das sich auf healthy food und die gesunde Frühstücksalternative spezialisiert hat. In der Fürther Straße 11 findet ihr das kleine Café das durch seine Unperfektheit so unangestrengt und cool wirkt, als wäre man irgendwo in Berlin oder New York.

Ein paar Sitzgelegenheiten laden zum gemütlichen Kaffeetrinken oder ausgelassenem Frühstücken ein. Neben den Acai-Bowls gibt es hier auch viele andere leckere vegane Speisen wie z.B. Chia-Pudding oder einen herzhaften Frühstück-Teller mit Avocado und frischen Aufstrichen.

Das Essen hat phantastisch geschmeckt und die Bedienungen waren super nett und haben einem alles rund um die Speisekarte brav erklärt. Günstig ist der Ausflug ins THE GREEN tatsächlich nicht, wenn man aber Lust auf ein super leckeres und
gesundes Frühstück oder einen frisch gepressten Power-Saft hat, kann man mal ein Auge zudrücken ;-)

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THE GREEN
Früher Straße 11
90429 Nürnberg

Tel: 0911 548 548 85

Öffnungszeiten
MONTAG bis FREITAG 08:30 – 17:00 Uhr
MITTWOCH geschlossen
SAMSTAG 09:00 – 17:00 Uhr
SONNTAG 09:00 – 17:00 Uhr

#thegreennbg #thegreennuernberg #nürnbergvegan

Eine Hochzeitstorte reist durch Bayern

Wow, das war eine Herausforderung!

Ich war glücklich und stolz, als ich eine Anfrage für eine Hochzeitstorte aus München bekommen habe und die Braut sogar die Fahrtkosten bezahlen wollte, da ich ja Anfang des Jahres nach Franken gezogen bin. Wow – aber die Braut wollte gerne mich für Ihre Torte haben. Ein schönes Gefühl!

Ein 4-stöckiger Semi Naked Cake mit schlichter Dekoration aus Grünzeug und weißen Blumen sollte es sein. Alles kein Problem – über die Fahrt und den Transport musste ich mir erst Gedanken machen, habe dann aber doch schnell zugesagt.

Wieso tut man sich so etwas an? Den Stress – die Angst das etwas schief gehen könnte? Tja, ich denke ganz einfach weil ich liebe was ich tue! Und weil einen der Respekt vor einer Aufgabe nicht dazu bringen sollte sie garnicht zu tun. Ganz im Gegenteil – denn es kann am Ende ja auch alles gut werden – wie in diesem Fall! Und man wächst daran …
Umso glücklicher bin ich dass ich die 400 km gut hinter mich gebracht habe, die Torte heil angekommen ist und die Braut happy war!

Wie man wohl eine 4-stöckige Torte 200 km weit ohne Probleme transportiert?

Eigentlich nicht großartig anders als bei einem 10 km Transport, nur dass man etwas mehr Ausdauer mitbringen muss ;-)

Da ich Torte zwar immer mit Stäben und Zwischenböden stabilisiere, habe ich trotzdem beschlossen 2 x 2 Stöcke getrennt zu transportieren und erst vor Ort zusammen zu setzen. Denn immerhin wiegt eine komplette 4-stöckige Torte zusammen ca. 15 kg. Sprich 1. und 2. Stock bereits gestapelt und davon getrennt nochmal der 3. und 4. Stock bereits gestapelt. Die 2 Teile der Torte habe ich auf Cakeboards gesetzt, und diese wiederum auf Rutschfeste Matten in einen Karton gelegt.
Die Dekoration und die Blumenarrangements habe ich weitestgehend zu Hause schon fertig gemacht und in einem kleinen Glas mit Wasser transportiert damit sie schön frisch bleiben. Außerdem habe ich noch etwas Buttercreme und einen Kuchenspachtel mitgenommen um Unebenheiten auszugleichen. Ein paar Lose Blumen und Grünzeug sollte man auch immer noch dabei haben, um kurzfristig noch etwas austauschen oder erweitern zu können.

Tatsächlich ist so eine lange Fahrt mit einer Torte, dadurch dass der Großteil der Strecke auf der Autobahn liegt, recht angenehm. Denn es geht ja nur geradeaus und Autobahnen sind in der Regel in einem besseren Zustand als die meisten Landstraßen, sodass man keine Angst vor Schlaglöchern oder anderen Überraschungen haben muss. Ich liebe lange Autofahrten – vor allem wenn ich alleine bin – denn dann habe ich Zeit einfach nur Musik zu hören und lauthals mitzusingen ohne das sich jemand daran stört ;-)
Einzig anstrengend an einer so langen Fahrt ist, dass die Torte sich ja 2 Stunden außerhalb des Kühlschranks befindet – ein Risiko für jede Sahnefüllung und Buttercreme. Was tut man also? Dicken Pullover und Schal anziehen und die Klimaanlage bis zum Anschlag, volle pulle auf Eiskalt stellen und durchhalten! Aber auch das ist schnell vergessen wenn man anschließend das fertige Ergebnis der Torte sieht.

Achja, ein positiver Nebeneffekt wenn man eine Torte zum Feringasee fahren „muss“ … man kann anschließend noch in Ruhe einen Kaffee mit Blick auf den See trinken und sich dann wieder gemütlich – bei normalen Temperaturen – auf den Heimweg machen : )

Was ich also jedem Raten kann? Traut euch an Aufgaben ran vor
denen ihr Angst oder großen Respekt habt, denn nur wenn ihr es versucht habt, könnt ihr im Nachhinein sagen ob ihr es tatsächlich (nicht) könnt! ;-)

Aus der Reihe „Fingerfood“: Parmesan-Artischocken Crostini

Dienstag – Tag der Deutschen Einheit – ein „Feiertag“. Alle freuen sich immer tierisch darauf, und wie sieht eure „Feier“ des Tages so aus? Ich habe heute morgen schon einen Kühlschrank (für meine Torten) geschleppt, gemütlich gefrühstückt, Netflix geguckt, eine Pizza gegessen und sitze seitdem auf der Couch. Ob das bei euch genauso feierlich zugeht ? … i doubt it ;-)
Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt ein Nickerchen zu machen; doch dann kam die Lust auf einen Kaffee und ich habe beschlossen meine To Do Liste etwas zu kürzen und deshalb kriegt ihr heute auch diesen Blogpost zu lesen : )

Bereits vor ein paar Wochen habe ich euch das Buch „100 Fingerfoods“ vorgestellt. Ich habe damals den ganzen Tag gekocht weil mich gleich so viele Rezepte angesprochen haben. Nach den Lachs-Avocado-Salsa-Tacos zeige ich euch heute diesen kleinen, feinen und super leckeren Parmesan-Artischocken-Crostini. So easy peasy gemacht und so schnell fertig. Perfekt für einen schnellen Party-Fingerfood-Snack. 

Für ca. 12 Stück braucht ihr:

120 g Parmesan, 1 Schalotte, 50 ml Olivenöl, 15 ml Essig, schwarzer Pfeffer, 12 Scheiben Baguette, 6 Artischockenherzen, etwas Thymian / Sprossen / geriebenen Parmesan

Zubereitung:

120 g Parmesan fein reiben, die Schalotte so fein wie möglich schneiden und mit 50 ml Olivenöl und 15 ml Essig zu 100 g Parmesan in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Die restlichen 20 g geriebenen Parmesan erstmal zur Seite stellen. Etwas schwarzen Pfeffer dazugeben und die Masse jetzt mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

In der Zeit könnt ihr euer Baguette schonmal in Fingerbreite Scheiben schneiden und wahlweise im Backofen bei der Grillfunktion kross
werden lassen oder in einer Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten.
Nachdem die Käse-Masse durchgezogen ist, könnt ihr sie auf den Brotscheiben verteilen. Als „Topping“ die Artischockenherzen vierteln oder halbieren , daraufsetzen und mit Sprossen und etwas restlichem
geriebenen Parmesan bestreuen.
Wer möchte kann die Artischocken vorher auch noch kurz in einer
Pfanne anrösten.

GEWINNSPIEL!

Und weil ich euch – meiner Leser – so gern habe und genau weiß, dass ihr auch Bock auf das Buch „100 fingerfoods“ habt, hat mir der Verlag freundlicherweise noch ein Exemplar zur Verfügung gestellt, das ich
unter euch verlosen möchte!

Es gibt 3 Möglichkeiten wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt:

1. Blog:
Hinterlasst unter dem Beitrag einen lieben Kommentar.
2. Facebook: 
Werdet Fan von meiner Facebook-Seite, kommentiert ein <3 und liked den Beitrag zu dem Gewinnspiel. Wer den Beitrag teilt verdoppelt seine Gewinnchancen!
3. Instagram:
Folgt mir auf meiner Instagram-Seite und kommentiert das Bild zum Gewinnspiel. Wer das Bild mit dem Hashtag #coucoubonheur teilt, verdoppelt seine Gewinnchancen!

Der Gewinner wird am Sonntag, den 08.10. um 23 Uhr ausgelost und am Montag, den 09.10. bekannt gegeben.
Die Teilnahmebedingungen findet ihr am Ende des Beitrags. Ich freue mich auf eure Teilnahme und drücke euch die Daumen!

Teilnahmebedingungen:
Veranstalter ist Coucoubonheur, zu gewinnen gibt es eine Ausgabe des Buchs „100 Fingerfoods“, zur Verfügung gestellt vom Thorbecke Verlag. Um im Lostopf zu landen, gibt es 3 Möglichkeiten teilzunehmen:
1. Blog:
Hinterlasst unter dem Beitrag einen lieben Kommentar.
2. Facebook:
Werdet Fan von meiner Facebook-Seite, kommentiert ein <3 und liked den Beitrag zu dem Gewinnspiel. Wer den Beitrag teilt verdoppelt seine Gewinnchancen!
3. Instagram:
Folgt mir auf meiner Instagram-Seite und kommentiert das Bild zum Gewinnspiel. Wer das Bild mit dem Hashtag #coucoubonheur teilt, verdoppelt seine Gewinnchancen!
Ihr könnt bis zum Sonntag, den 08.10.2017 um 23 Uhr teilnehmen, dann wird der Gewinner per Zufallsprinzip ausgelost. Der Gewinner wird am Montag, den 09.10.2017 durch Coucoubonheur bekanntgegeben. Der Gewinner wird über dem Kanal informiert, über den er am Gewinnspiel teilgenommen hat. Das Buch wird anschließend unversichert, mit der Deutschen Post verschickt.
Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren mit Adresse in Deutschland und Österreich.

 

Ein Foodtruck-Festival in Forchheim

Foodporn in einer Kleinstadt ..

ja … wer hätte das gedacht. Auch in Forchheim ist was geboten. Neben dem Annafest und dem berühmten Forchheimer Weihnachtsmarkt fand dieses Jahr auch ein Foodtruck-Festival in der Kleinstadt statt. Zum zweiten Mal in Folge luden die Veranstalter von „Foodtruck Festivals“ zum Schlemmen und Genießen in der fränkischen Stadt ein.

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Schon im vergangenen Jahr kam das Festival super an, fast schon zu gut – viele Foodtrucks waren bereits nach ein paar Stunden ausverkauft. Verwunderlich ist es also nicht, dass in diesem Jahr schon vor offiziellem Beginn um 12 Uhr Mittag die Parkplätze rund um die Hafenstraße vollgeparkt waren und die ersten Burger bereits über die „Foodtruck-Theke“ gingen.
Bei der großen Auswahl an über 20 verschiedensten Foodtrucks muss man sich erstmal einen Überblick verschaffen … denn von süßen Cakepops von Sandybel über Donuts von der Donutfactory und Pulled Pork von Redflag bbq sowie Spätzle von Küchen Dampf (nur um einige zu nennen) gab es eine riesige Auswahl und immerhin möchte man ja von allem ein bisschen probieren.
Super fand ich deshalb die Idee, das jeder Truck eine Probiergröße angeboten hat. Also kleinere oder nur halbe Portionen. Sonst ist man schnell, z.B. nach einem Burger von Guerilla Gröstl an seine Grenzen gelangt.

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Glücklicherweise war ich mit einer Gruppe von Freunden da, sodass man auch mal hier und da vom jeweils anderen probieren konnte ;-)
Die Schlangen vor den verschiedenen Foodtrucks waren zwar von Anfang an lang, trotzdem ist man schnell zur Bestellung gekommen, die Jungs & Mädels die am Sonntag 7 Stunden Nonstop ihr Leckereien verkauft haben haben offensichtlich Übung mit hungrigen Menschenmassen!

Ich habe viele Dinge probieren können. Z.b Cakepops von Sandybel (sehr saftig und lecker), Ein vietnamesisches Baguette sowie die Rice-Bowl von Mimi Lam (suuuper gut – aber auf vietnamesisch stehe ich ja sowieso!), ein Pancake Burger von den Pancakers (ja – ein Burger zwischen 2 Pancakes und ja – wirklich überraschend lecker!) und einen grünen und gesunden Smoothie von my green smile (für das gute Gewissen bei dem ganzen anderen Essen :P ).

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Die Veranstalter „Foodtruck Festivals“ organisieren schon seit 2013 Foodtruck-Festivals ins Nürnberg. Seit 2015 auch außerhalb. Mittlerweile haben sie auf ihrer Webseite schon einen ganzen Tourplan für die verschiedensten Städte! Miguel Ortega, der Geschäftsführer hat den Trend in Nürnberg erkannt. Er sagt unsere mittelfränkische Hauptstadt sei die FoodTruck Hochburg, dort sind die ersten Foodtrucks in Deutschland entstanden – hättet ihr das gedacht? Zu Beginn wurden die Trucks bei VIP Events eingesetzt, später entstand die Idee ein ganzes Festival daraus zu machen.
Das Team von Foodtruck Festivals möchte den Gästen immer die größtmögliche Auswahl bieten und versucht deshalb auf den Festivals immer eine bunte Mischung an Foodtrucks zu realisieren.

Dieses Jahr hat man auf dem Foodtruck Festival Forchheim ganz klar den Trend zu Burgern gemerkt, die sind einfach zeitlos. Auch Pulled Pork ist noch mit am Start – einer der Trends der Anfangs ganz weit vorne war – Miguel Ortega erkennt einen Trend zu immer außergewöhnlicheren Speisen wie z.B. Insekten oder Bubble Waffles. Wir können uns also immer wieder auf neue, verrückte Ideen der Foodtruck-Besitzer freuen!

Der Trend rund um „Foodporn“ und der Hype um die Foodtrucks wird so schnell nicht zurückgehen, da ist sich Miguel Ortega von Foodtruck Festivals sicher. Für das kommende Jahr 2018 plant er mit seiner Firma bis zu 60 Veranstaltungstage! Und ja … ich denke man kann davon ausgehen dass auch Forchheim wieder dabei sein wird, wenn sich im nächsten Jahr wieder die coolsten Foodtrucks mit den neusten Foodtrends treffen um neugierigen Franken eine Alternative zu Schäuferla und Klösen zu bieten ;-)

Vielen Dank an Miguel Ortega von Foodtruck Festivals, der sich die Zeit genommen hat mir ein paar Fragen rund um das Thema zu beantworten!

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Der (Alb)traum einer neuen Küche ?!

Hallo meine lieben Leser,

vor einiger Zeit war es lange still um coucoubonheur … und das hatte einen Grund. Vor mittlerweile über einem halben Jahr habe ich meine große Liebe München verlassen, um einer anderen Liebe zu folgen – und zwar wieder zurück in meine alte Heimat. Nach Forchheim. Somit stand Ende 2016 / Anfang 2017 nicht nur Kartons packen auf dem Programm, sondern auch Bewerbungen für einen neuen Job zu schreiben, Wohnungssuche, Kartons wieder auspacken und die ganze riesen Organisation die eben bei so einem großen Neuanfang dazukommt.

Sehr auf trab gehalten, hat uns auch die Planung und Organisation der neuen Küche.

Da unsere Wohnung ein Neubau ist, und noch keine Küche vorhanden war, mussten – nein DURFTEN – wir uns selbst um die neue Küche kümmern. Ist das nicht der Traum jeder Frau? Die neue Küche nach den eigenen Vorlieben und Anforderungen zu erstellen? Zuerst würde ich ganz klar sagen: JA! Aber … ein wirklich großes Aber schwingt bei der ganzen Sache mit. Denn ich muss gestehen, wir haben uns das viel einfacher und günstiger vorgestellt. Sehr schnell haben wir aber gemerkt dass wir uns nicht nur für einen Anbieter entscheiden mussten mit dem wir die Küche realisieren, sondern auch dass wir aus 923.760 verschiedenen Möglichkeiten, Kombinationen, Materialien, Features, Geräten und Oberflächen aussuchen mussten. Und das zu einem bezahlbaren Preis!

Denn die Traumküche gestalten kann man ja recht easy, kommt allerdings der Faktor „Preis“ dazu,  muss man anfangen Kompromisse einzugehen, genau zu überlegen was man nun wirklich braucht, was man wieder streicht, und und und. Da spielen tatsächlich eine Menge anderer Faktoren mit.

Bevor ich euch meine neue Küche zeige – die wirklich großartig geworden ist – schreibe ich euch meine persönlichen Erfahrungen und Tipps zum Kauf einer neuen Küche auf, falls ihr auch mit dem Gedanken spielt oder demnächst ein Kauf ansteht.

  1. Zuerst müsst ihr euch überlegen ob ihr bereits fertige Küchenmodule kauft und diese einfach bei euch einbaut (wie z.B. bei Ikea) oder ob ihr eine Anfertigung nach euren Ansprüchen und Anforderungen haben möchtet. –> Da unsere Küche sich gemeinsam mit dem Wohn- und Essbereich in einem großen Raum befindet, und sie sich deshalb besonders gut in die Raumgestaltung einfügen muss, haben wir uns für eine für uns eigens angefertige Küche entschieden
  2. Jetzt müsst ihr euch überlegen wo ihr die Küche planen und beauftragen wollt. Wir haben uns zuerst bei einem kleinen Küchenstudio beraten lassen, haben allerdings unsere Küche dann bei XXLutz geplant und bestellt. Der faire Weg war das sicher nicht, aber in Sachen Preis haben die „Big Player“ leider viel bessere Angebote. Wer es sich leisten kann, dem würde ich wirklich empfehlen die Kleinen, mittelständischen Familienunternehmen zu unterstützen da die Beratung und der Kontakt hier ohne Frage wesentlich besser sind!
  3. Bei größeren Anbietern solltet ihr ein bisschen hellhörig bleiben und euch informieren wann es Aktionen und Angebote bei einem Küchenkauf gibt. Bei XXLutz könnt ihr zum Beispiel on top noch Einkaufsgutscheine absahnen (die man bei einem Umzug wirklich gut gebrauchen kann), oder es gibt die Mehrwertsteuer geschenkt, oder oder oder. Da könnt ihr euch gleich locker ein paar hunderte Euro sparen.
  4. Beginnt rechtzeitig mit der Planung! Da viele Küchen wirklich lange Lieferzeiten haben und ihr die Wartezeit ohne Küche überbrücken müsst, ist es nur zu empfehlen so schnell wie möglich mit der Planung zu starten. Wir haben fast 3 Monate auf unsere Küche gewartet.
  5. Nehmt euch viel, viel Zeit! Vor allem wenn es eure erste Küchenplanung ist. Wir saßen in unserer „1. Sitzung“ über 4 Stunden mit dem Berater zusammen um alle Details zu besprechen. Die Küche soll ja perfekt werden und EUCH gefallen! Lasst euch daher bloß nicht hetzen und kommt ggf. ein zweites mal um die Planung fortzusetzen.
  6. Überlegt euch vorher schon in welchem Stil euch Küchen gefallen, nehmt zum Beispiel auch Fotos mit die ihr zeigen könnt. Tolle Inspirationen findet man zum Beispiel auf pinterest. -> Mein Inspirations-board das ich damals gemacht habe findet ihr unten.
  7. Schreibt euch auf was euch sehr wichtig an der Küche ist, welche Geräte ihr unbedingt braucht und worauf ihr Wert legt. Nehmt den Zettel mit damit ihr auch nichts vergesst! -> Bei mir war das z.B. viel Stauraum und Arbeitsfläche, ein guter Backofen und eine leistungsstarke Umlufthaube.
  8. Schlaft eine Nacht über eure geplante Küche bevor ihr sie bestellt. Es fällt einem doch immer nochmal etwas ein das man vergessen hat oder anders machen würde.
  9. Kommt es zum finalen Kauf versucht IMMER zu verhandeln! Die Berater haben IMMER einen Spielraum zur Verfügung den sie nach unten gehen können, holt also raus was geht! Manchmal muss man nur etwas direkt sein und z.B. nach einem Rabatt oder Einkaufsgutschein fragen. Dinge wie kostenlose Garantieverlängerung oder eine kostenlose Übergangsküche zum Leihen spielen hier auch eine Rolle.

Und hier noch ein paar Tipps zum Kauf eurer Küche:

  1. Achtet auch auf die Kleinigkeiten, z.B. ob das Besteckfach oder ein Mülltrennsystem schon vorhanden sind, dann könnt ihr euch einen weiteren Kauf sparen.
  2. Solltet ihr nicht für immer in der Wohnung bleiben und die Küche später einem Nachmieter weiterverkaufen wollen, achtet auf Markengeräte wie Siemens oder Bosch, dafür kriegt man bei einem Weiterverkauf im Zweifel noch etwas mehr
  3. Achtet auf gut pflegbare Oberflächen die leicht zu reinigen sind
  4. Für mich ganz wichtig: Große Schubläden zum rausziehen und keine Regale -> man hat einen viel besseren Überblick über den Inhalt und nichts verschwindet mehr „ganz hinten“
  5. Lasst euch bei der Kalkulation der Küche nichts auf dem Papier vorrechnen – besteht immer darauf die Zahlen und eventuelle Rabatte am Bildschirm anzeigen zu lassen, so kann der Berater euch nicht über’s Ohr hauen ;-)
  6. Überlegt ihr euch ob eine kleine Spülmaschine reicht? Nehmt gleich die Große! Kleine Spülmaschinen sind tatsächlich teurer!
  7. Wieviel Platz braucht ihr im Kühlschrank? Lasst euch Beispiele zeigen! Wir dachten unser Kühlschrank ist wesentlich größer, da uns die Angaben aus der Broschüre getäuscht haben.
  8. Fragt z.B. bei Wasserhähnen ob es ähnlich Schöne in Günstiger von einer No-Name-Marke gibt, bei den Kleinigkeiten kann man oft auch viel sparen

Puuuh, das war spannend nochmal alles Revue passieren zu lassen … ich hoffe ich habe nichts vergessen! ;-) Falls ihr Fragen habt könnt ihr mir aber gerne jederzeit schreiben.

Kücheninspiration

Quelle der abgebildeten Bilder: Pinterest

Aus der Reihe „Fingerfood“: Guacamole-Salsa-Lachs-Tacos

Fingerfood ist schon was feines …

Findet ihr es nicht auch besser anstatt einer großen Mahlzeit lieber mehrere kleine verschiedene essen zu können? Deshalb finde ich Buffets auch immer so super weil man von Allem nur ein bisschen nehmen kann und somit die Möglichkeit hat alles zu probieren, anstatt sich auf ein Gericht festzulegen. ;-)

Und deswegen bin ich auch ein großer Fingerfood-Fan. Es sieht nicht nur super Gourmetmäßig aus, nein man kann eben auch mal hier und da Schnabbulieren ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Zur Geburtstagsfeier meines Freundes Anfang diesen Jahres habe ich ausschließlich Fingerfood für die Gäste vorbereitet und habe dafür vorher im Internet recherchiert um mir ein paar kreative Idee zu holen. Am Ende habe ich wirklich was ansehnliches gezaubert, würde ich behaupten ;-) Ich war richtig stolz und es sah alles so lecker und fein aus, dann kamen die Gäste – und ich habe das Fotografieren vergessen. Mist – Klassiker …

Da mir das aber super viel Spaß gemacht hat und vor allem das Anrichten der „Horsd’œuvre“ mir so gut gefällt, habe ich vom Thorbecke Verlag das Buch 100 Fingerfoods“ zur Verfügung gestellt bekommen. Vergangenen Samstag habe ich gleich 4 Rezepte daraus ausprobiert. Mich hat es einfach gepackt und nach einem Großeinkauf stand ich 5 Stunden lang in der Küche und habe ein leckeres Fingerfood nach dem anderen gezaubert. Nach und nach werde ich auch die Kreationen zeigen. Da die Mengenangaben nicht immer 100 % meinem Geschmack entsprochen haben, habe ich die Rezepte nach meinem Gusto angepasst.

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Los geht’s mit unfassbar guten Tacos die nicht nur aussehen wie aus einem hippen California beach club, die sie schmecken auch noch unsagbar gut!

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Für ca. 15 Stück braucht ihr:
1 Packung Weizentortillas, 1 kleine Papaya (ca. 100 g), 1 Mango (am Besten noch nicht ganz reif), 1 kleine Gurke, 1 Tomate, 20 g Koriander, 1 Schuss Sriracha Sauce, 2 EL Olivenöl, 1 Limette, 2 Avocados, 4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer, 300 g tiefgefrorener Lachs

Zubereitung:
Salsa
Für die Salsa die Papaya, die Mango, die Gurke und die Tomate in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Den Koriander fein hacken und mit einem Schuss Sriracha Sauce sowie 2 EL Öl zu den Obst- und Gemüsewürfeln geben. Eine halbe Limette auspressen und den Saft dazugeben, etwas salzen und pfeffern und das ganze miteinander schön vermengen.

Guacamole
Das Fruchtfleisch der beiden Avocados mit Salz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl und dem Saft einer halben Limette fein pürieren

Tacos
Für die Tacos mit einem runden Ausstecher (ca. 5-6 cm Durchmesser), Kreisförmige Tacos aus den Weizentortillas ausstechen. Anschließend eine Pfanne ohne Fett heiß machen und die Tortilla-Kreise darin von beiden Seiten rösten bis sie leicht Farbe kriegen und zur Seite legen.

Lachs
Den tiefgefrorenen Lachs mit eurem Lieblings-Fisch-Gewürz einreiben. Ich habe dafür ein Mojito-Gewürz hergenommen. Eine Pfanne mit 2 EL Öl heiß werden lassen und den Lachs anschließend kurz von jeder Seite scharf anbraten sodass der Fisch in der Mitte noch gefroren und roh bleibt. Wer möchte kann den Fisch auch komplett durchbraten. Anschließend den Lachs in feine Scheiben schneiden.

Jetzt geht’s an das Anrichten! 
Auf die ausgestochenen und gerösteten Tacos kommt jeweils 1 Klecks Guacamole, 1 kleiner Löffel von der Salsa und darauf 1 Scheibe Lachs. Und Fertig sind die Salsa-Guacamole-Lachs-Tacos.

Ein Träumchen …!

Viele weitere kreative, außergewöhnliche und phantastische Rezepte findet ihr in dem Buch 100 Fingerfoods. Ihr habt die Wahl zwischen vegetarischen Rezepten oder Rezepten mit Fisch, Fleisch und sogar für süße Fingerfoods die als Dessert hergenommen werden können.

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Semi Naked Cake – meine erste Vierstöckige Hochzeitstorte!

Eine Vierstöckige HochzeitsTorte?! NIemals …

… hätte ich vermutlich vor einem Jahr noch gesagt. ;-) Aber vergangenes Wochenende war es soweit und ich habe meine erste vierstöckige Torte fertiggestellt und heil für eine Hochzeit ausgeliefert.

Wieso auch nicht? Was soll da anders sein als bei einer dreistöckigen Torte dachte ich mir, also habe ich garnicht weiter überlegt und einfach gemacht. Ja – tatsächlich … alles genau wie bei einer Torte mit 3 Stöcken, nur dass das unterste Stockwerk bei dieser Torte einen Durchmesser von 35 cm hat. Da ich dieses Stockwerk mit einer Erdbeer-Mascarpone-Creme gefüllt habe die Anfangs noch flüssig ist und im Kühlschrank erst durch die Gelatine fest wird, brauchte ich dafür einen Tortenring. Das wird mir keiner glauben aber ich habe im gesamten WorldWideWeb keinen einzigen Tortenring gefunden der einen größeren Durchmesser als 30 cm hat, geschweige denn eine Füllhöhe von mindestens 15 cm. Kann man sich so etwas vorstellen?! Wie machen es alle anderen die eine vierstöckige Torte mit mindestens 35 cm Durchmesser füllen
müssen? Zum Glück gibt es auf Facebook diverse Backgruppen mit
Leuten die einem in kürzester Zeit mit Rat und Tat zur Seite stehen und mir diverse Tipps gaben. Wofür ich mich entschieden habe? Für die selbstgebastelte Variante aus Tonpapier, eingehüllt in Alufolie.
Unglaublich aber wahr …

Da das aber eindeutig besser gehen muss, würde ich mal behaupten ich habe hier eine riesige Marktlücke gefunden. Also: Liebe Leute da draußen – wer möchte darf gerne einen Tortenring mit Durchmesser 30-40 cm erfinden und in Masse für uns produzieren!
Wenn DU die oder derjenige bist der in Besitz eines so großen Tortenrings ist, bitte – sag mir bescheid wo du ihn her hast, damit ich mir die Bastelstunde in Zukunft sparen kann ;-)

Puh, auch mit meinem Kühlschrank wurde es langsam eng. Gerade so haben die 4 Stöcke der Hochzeitstorte reingepasst, dafür musste ich
unser ganzes anderes Essen aber mit Kühlakkus in einen Karton verlagern :D Hach, wenn ich das nur bei unserer Küchenplanung bedacht hätte …

Nichtsdestotrotz habe ich das Werk fertiggestellt und gleich die zweite Premiere für mich draufgepackt: Arbeiten und Dekorieren mit Blattgold!  Bestellt habe ich es über Amazon, denke dort bekommt man es am günstigen. Man muss nur darauf achten dass es Essbar ist und kein billiges Imitat.
Aber auch das war kein Problem und mit einem Pinsel habe ich vorsichtig die hauchdünnen Goldblätter Richtung Hochzeitstorte bewegt und dort mit dem Pinsel an der Creme fixiert.

Hah … und da ich erst vor Kurzem mein „Fotostudio“ aufgerüstet habe, konnte ich die Schönheit direkt mit Hilfe meiner neuen Tageslicht-
lampe ablichten. Und wirklich, die Lampe war seit langem eine der
besten Investitionen was die Fotografie angeht … !
Trotzdem möchte ich euch gerne noch ein Bild der Fotografin „Anna und die Kamera“ zeigen, denn sie hat die Torte auf der Feier auch nochmal sehr schön festgehalten.

Und wisst ihr was mein Highlight war? Der Besitzer der Hochzeits-
location meinte zur Braut dass es die schönste Torte war die er bisher gesehen hat, und er hat wirklich schon viele Hochzeiten organisiert! Toll, oder?

Da erinnert man sich wieder daran warum man die ganze Arbeit auf sich nimmt … um anderen Menschen eine Freude und schöne
Momente zu bereiten <3