Gitarren Kuchen – eine Gibson zum Anbeißen!

„Achso das ist ein Kuchen?!“

… war der Kommentar meiner Schwester als ich das Foto der fertigen Torte in die Familien-Whatsapp-Gruppe gepostet habe. YES! Alles richtig gemacht wenn so eine Reaktion kommt. Also konnte ich den Kuchen beruhigt zum 30. Geburtstag meines Freundes mitbringen. :)

Es ist ja immer so eine Sache wenn man eine Überraschung plant und aufpassen muss dass es auch geheim bleibt. Wenn man die Überraschung aber für die Person plant, mit der man zusammen wohnt und dann auch noch vor hat einen ca. 1 Meter langen Gitarren-Kuchen zu backen, das ist das Schwierigkeitslevel komplett ausgereizt.
Naja, letztes Jahr habe ich es auch geschafft eine ganze Hausparty zu planen und geheim zu halten, da wird der Kuchen ja wohl auch möglich sein, dachte ich, und schmiedete einen idiotensicheren Plan.

Zuerstmal musste ich die Rechnung seiner neuen Gibson Gitarre finden um nach Detailbildern des Models im Internet zu suchen. Die Illusion des Gitarren-Kuchens sollte ja perfekt sein! Überraschenderweise habe ich relativ schnell das Dokument gefunden und mir hochauflösende Bilder des Gitarrenkopfes , des Halses und vom Korpus runtergeladen und mir jedes Detail aufgeschrieben das ich, am Besten „in essbar“, nachbasteln müsste (Übrigens 129 Teilchen an der Zahl). Alles was ich schon vorbereiten konnte habe ich 3 Tage vorher getan während er auf Arbeit war. Also das Formen und Schneiden der Dekorationen aus Fondant zum Beispiel. Um die silbernen Teilchen auch schön glitzernd hinzubekommen, habe ich übrigens grauen Fondant verwendet (ihr könnt dafür auch Weißen mit etwas schwarzer Lebensmittelfarbe einfärben) und die Teilchen anschließend mit Hilfe eines Pinsels und essbarem, silbernen Puder * eingestrichen.

Am Tag vor der Feier habe ich die Kuchen gebacken. Den Korpus habe ich auf Basis des Fotos mit einer absolut genialen Kuchenform geformt. Und zwar mit der „Free Bake“ von Silikomarkt. * Ich arbeite ja schon seit Jahren mit Silikomart zusammen aber dieses Produkt ist wirklich was einzigartiges und einfach nur sensationell! Im Ernst! Es handelt sich quasi um einen langen „Silikonschlauch“ der am unteren Rand mit Magneten versehen ist.

Dadurch könnt ihr auf eurem Backblech jede mögliche Form formen und darin einen Teig backen.

Nicht nur bei so „komplizierten“ Formen wie diesem Gitarrenkorpus einfach fantastisch, auch wenn ihr gerade eine Kuchenform mit einem bestimmten Durchmesser benötigt und diese gerade nicht da habt, könnt ihr mit der Free Bake* selbst euren Durchmesser bestimmen oder z.B. Herzen, Sterne oder ähnliches Formen und zwar ohne für jedes Muster eine eigene Backform zu kaufen. Die Magnete halten Bombenfest und es läuft aus der Form nichts aus. Wirklich genial!

Für den Hals und den Kopf habe ich den Teig in einer großen, rechteckigen Form gebacken und anschließend Stücke rausgeschnitten um die Form zu erhalten. Als Teig habe ich den Wunderkuchen gebacken und ca. 50 g Mehl mit 50 g Kakaopulver ersetzt um einen Schokokuchen rauszukriegen. Nachdem der Teig ausgekühlt war, habe ich ihn horizontal einmal durchgeschnitten um ihn später mit der Kinderschokoladen-Creme zu füllen.

Nachdem ich also alle Teile gebacken hatte, hat es natürlich herrlich nach leckerem Schokokuchen in der Wohnung gerochen. Die Person die von dem Kuchen nichts wissen durfte, würde in 1.5 Stunden zu Hause sein und bestimmt etwas wittern! Was macht man also? Sitzt 1,5 Stunden lang mit komplett offenen Fenstern und 5° C in Decken eingelümmelt auf der Couch und hofft dass der ganze Geruch verschwindet. Tatsächlich hat sich das etwas ausgedehnte Stoßlüften gelohnt und es lag nicht mehr ein Hauch Schokokuchen in der Luft ;-)

Am nächsten Tag war der Liebste zum Glück den ganzen Tag schon bei der Partylocation zum Aufbauen. Ich konnte leider nicht helfen weil ich  „meiner Mutter beim Streichen helfen musste“ ;-)

Zuerst habe ich die Füllung der Torte, meine liebste Kinderschokoladencreme gezaubert und die Tortenteile damit gefüllt. Nachdem alles nochmal für ca. 1 Stunde im Kühlschrank war (noch in Einzelteilen natürlich), habe ich die Kuchen, wie sie später aussehen sollten auf ein großes Brett gelegt und mit einer Schokoladenganache eingestrichen und auch die einzelnen Kuchenstücke dadurch miteinander “ verklebt“.

Nun ging es an die Dekoration. Der Korpus hat eine Schicht weißen Fondant erhalten. Als Fondant verwende ich seit neustem immer den Massa Ticino *. Nach mehreren verschiedenen Fondants habe ich festgestellt dass er einfach am Besten schmeckt und sich vor allem am leichtesten Weiterverarbeiten lässt. Er gehört zwar zu den preislich höheren Fondants aber glaubt mir – es lohnt sich!!
Da die Gitarre aber dunkelrot ist und eine Holzstruktur hat, habe ich den weißen Fondant noch eingestrichen. Dazu habe ich etwas klaren Wodka mit Lebensmittelfarbe (z.B. diese hier*) vermischt und dabei darauf geachtet dass es von der Intensität der Farbe etwas unregelmäßig bleibt um die Holzstruktur zu imitieren. Das Gute bei der Farbe mit dem Alkohol ist, dass der Alkohol mit der Zeit vertrocknet und den Fondant somit nicht durchweicht. Achtet trotzdem darauf nicht zu viel zu verwenden!

Den Hals habe ich mit mit dem Schokoladen Fondant von Massa Ticino* eingedeckt, und auch diesem habe ich mit Wodka und etwas Schwarz einen Holzigen Look verpasst.

Jetzt ging es darum die ganzen vorbereiteten Details und Dekorationen anzubringen. Ihr könnt diese entweder mit ganz wenig Wasser festkleben oder euch selbst einen „Zuckerkleber“ mischen. Das mache ich auch immer und geht ganz easy mit Wasser und CMC *. Dafür einfach 100 ml Wasser abkochen, in ein kleines Gefäß füllen, 1 TL CMC dazugeben, Deckel drauf, kräftig durchschütteln und am Besten über Nacht im Kühlschrank „ziehen“ lassen. Lasst euch von eventuellen Klümpchen am Anfang nicht verunsichern, die lösen sich auf !
Von diesem „Zuckerkleber“ nimmt man mit einem Pinsel ein ganz klein wenig und streicht es auf das Teil das man ankleben möchte und drückt es anschließend am Fondant fest. Nach ein paar Minuten hält es bombenfest ;-)

Voilà fertig war die Gitarrentorte!

Sie war ein echtes Highlight und hat super gut geschmeckt. Tatsächlich war es auch garnicht so schwer sie herzustellen. Man braucht nur etwas Geduld und Fingerspitzengefühl.
Was ich das nächste mal anders machen würde? Der Korpus ist mir im Verhältnis zum Hals etwas klein geworden, ich denke ich lege mir noch eine zweite „Free Bake“-Form * zu, um solche Formen noch größer gestalten zu können indem ich beide Formen zusammen verwende.

 

Mit (*) gekennzeichnete Links führen zu Werbepartnern.
Mit freundlicher Unterstützung von SILIKOMART <3.

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Petit Fours – eine zuckersüße Versuchung!

Ohlàlà, les petit fours!

Ich war schon immer ganz verzückt von diesen kleinen süßen Kuchen. Für mich haben sie schon immer etwas ganz Besonderes und eine
Seltenheit dargestellt da es sie bei mir in der Nähe nirgends zu kaufen gab. Als ich wusste, ich würde den Schritt wagen und nach München ziehen, bin ich mehrmals die Woche für Wohnungsbesichtigungen dort hingefahren und habe die übrige Zeit für etwas bummeln genutzt. Ein ganz besonderer Moment war es dann für mich, als ich mir im Dallmayr ein solches Petit Fours gekauft, mich in den Zug gesetzt, die feine Verpackung geöffnet habe und in den Genuss dieses leckeren, kleinen
Kuchens gekommen bin – mit dem Gedanken im Kopf dass die Stadt, in der es Petit Fours zu kaufen gibt, bald meine neue Heimat werden sollte!

Ihr seht, ich habe eine ganz besondere Verbindung zu diesem Gebäck und tatsächlich steht es seit längerem auf meiner „Muss ich unbedingt mal wieder backen“-Liste. Letzte Woche war es soweit und sie sind himmlisch gut geworden! Sie sind zwar etwas aufwändiger zu machen, aber gleichzeitig garnicht kompliziert und ich würde schon fast sagen gelingsicher! Ich sollte öfters mal welche machen .. gerade für Buffets, Geburtstage oder Hochzeiten eigenen sie sich ideal, gerade weil sie auch so hübsch aussehen und man sie ganz individuell dekorieren kann.

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Für etwa 30 Stück braucht ihr:

Für den Biskuit:

100 g Butter, 8 Eier, Salz, 180 g feinen Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 180 g Mehl (gesiebt), 2 gestrichene Teelöffel Backpulver

Für Füllung:

200 g Marzipanrohmasse, 60 g Puderzucker (gesiebt), 10 EL Konfitüre, Flüssiges Fondant (z.B. dieses hier)

Zubereitung:

Für den Biskuit die Butter zerlassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, die Eier vorsichtig trennen. Jetzt das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei Zucker und Vanillezucker einreisen lassen und
weiterschlagen bis eine feste Masse entsteht. Jetzt vorsichtig die Eigelbe unterschlagen, das Mehl und das Backpulver sieben und unterheben (vorsichtig: denn wir wollen die reingeschlagene Luft ja nicht wieder rausschlagen), die flüssige Butter unterziehen bis eine homogene Masse entsteht. Den Teig jetzt auf 2 mit Packpapier belegten Blechen ca 18
Minuten backen bis er hellbraun ist oder eine goldige Farbe kriegt. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Das Marzipan und den Puderzucker schön miteinander verkneten und dünn ausrollen sodass es auf 1 Biskuitplatte passt. Eine Biskuitplatte
damit belegen und halbieren. Die andere Biskuitplatte mit der Marmelade bestreichen und ebenfalls halbieren. Jetzt die Platten im Wechsel in vier Lagen aufeinanderstapeln (Marmelade, Marzipan, Marmelade, Marzipan) und ca 30 Minuten frosten. So wird alles schön fest und ihr könnt anschließend den Block in ca 5 cm große Würfel schneiden und den Rand schön gerade schneiden.

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Das Fondant jetzt bei Bedarf leicht erhitzen sodass es schön flüssig wird. Wenn ihr wollt könnt ihr das Fondant mit Gelfarben noch einfärben.  Setzt am Besten ein Gitter über ein sauberes Backblech und stellt dort eure Würfel auf, so kann das Fondant schön runterlaufen, wird aufgefangen und ihr könnt es später nochmal verwenden.

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Lasst das Fondant jetzt langsam über die Würfel gleiten und schaut dass die Würfel komplett bedeckt sind. Jetzt könnt ihr sie über Nacht trocknen lassen und noch nach Belieben dekorieren. Ich habe dafür getrocknete Veilchen aus der Provence verwendet.

Und schwups, sind sie fertig die fluffig, fruchtigen Petit Fours.

 

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Cookies dekorieren mit Schablonen

Ich liebe ja Kekse, ihr auch?

Deshalb habe ich vor einigen Tagen für ein paar Frauen die der der FIELFALT-Community angehören , hübsche Cookies gebacken und sie mit Fondant und Royal Icing verziert.
Dazu verwendet habe ich das Schablonen-Set von Birkmann. Das
besteht aus einem Herzausstecher und mehreren Schablonen um das Royal Icing aufzutragen. So kann man ganz easy schöne Muster auf die Kekse anbringen.
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Für den Keksteig habe ich ganz simplen Vanille-Mürbeteig verwendet. Als die Kekse fertig gebacken und ausgekühlt waren, habe ich den
Fondant dünn ausgerollt und ebenso mit dem Teigausstecher ausgestochen und mit etwas Zuckerkleber (aus Wasser und CMC) auf den Keks „geklebt“.
Anschließend habe ich das Royal Icing mit dem Pulver von Birkmann angemischt (geht um einiges schneller als es selbst herzustellen
einfach das Pulver mit etwas Wasser anrühren bis die gewünschte
Konsistenz erreicht ist). Jetzt sucht ihr euch eine hübsche Schablone aus, setzt sie auf den Keks, haltet sie fest und streicht mit einem Spatel etwas Royal Icing darüber, sodass jede Aussparung mit Royal Icing
gefüllt ist. Jetzt nehmt in die Schablone schnell aber vorsichtig vom Keks und lasst ihn trocknen – fertig! :-)
Wenn es euch leichter fällt, könnt ihr die Schablone schon auf den ausgerollten Fondant geben wenn ihr diesen noch nicht auf den Keks
gelegt habt und anschließend den Fondant mit dem Royal-Icing-
Muster auf den Keks kleben. Dann aber ganz vorsichtig, damit nichts mehr verwischt !
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Als Fondant habe ich 2 verschiedene verwendet. Um genau zu sein, 3 verschiedene. Denn die hellen Kekse habe ich mit weißem und rosanen Fondant marmoriert. Die Lila Kekse habe ich mit dem Fondant von
Massa Ticino „perfect purple“ gemacht. Der Fondant der Marke Massa Ticino lässt sich wirklich toll verarbeiten, da man ihn super kneten und verarbeiten kann. Außerdem schmeckt er auch nicht chemisch und ist
Azofarbstoff-frei und vegan. 
Mit dem Schablonen-Set kann man also schnell und einfach super
hübsche, fein dekorierte Cookies zaubern, die nicht nur super
schmecken, sondern auch noch beeindrucken : )

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beep beep bob. Der BB8-Starwars-Kuchen.

Hach, war das schön mit dir, kleiner BB8.

Wir hatten eine so tolle gemeinsame Zeit, und so schnell musstest du wieder von uns gehen.

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Jaja, so ist das mit den schönen Kuchen. Man bereitet sich lange darauf vor, man erstellt sie in stundenlanger Arbeit und entwickelt eine Art
Beziehung zu ihnen. Doch Kuchen dienen ja eigentlich nur einem Zweck, nämlich dem gegessen zu werden. ; )

So ähnlich ging es mir mit meinem BB8. Zum 15. Geburtstag meines Bruders sollte es diesmal etwas ganz besonderes geben. Als bekennender Star Wars Fan sollte es also natürlich ein Star Wars Kuchen werden und besonders in Erinnerung ist mir der kleine, süße Droide BB8 aus dem letzten Film geblieben. Der sollte es sein! Also habe ich mir mehre Bilder und technische Zeichnungen von ihm angesehen und ihn quasi bis in seine letzte Schraube studiert.

Im Endeffekt habe ich mit meinem Lieblings-Tortenteig einen kleinen und einen großen Kuchen gebacken und in 3 Böden geschnitten. Als Füllung habe ich Swiss-Meringue-Buttercreme als Basis genommen und mal mit Lemon Curd , mal mit frischen Erdbeeren und Marmelade verfeinert.

Eingekleidet wurde der Herr mit Fondant. Diesmal habe ich einen
neuen von „Tasty me“ verwendet, er schmeckt sehr lecker und lässt sich wirklich gut verarbeiten da man ihn schnell schön weich kneten kann. Diesen könnt ihr z.B. hier kaufen.

Anschließend habe ich mit Hilfe von einem Skalpell die ganze Feinarbeit gemacht und nach Vorlage alles ausgeschnitten und geprägt. Mit Hilfe von kleinen Spritztüllen konnte ich auch weitere Details formen und so sehr detailliert arbeiten.

Im Großen und Ganzen habe ich für diese Torte 6 Stunden benötigt und ich bin wirklich super zufrieden mit ihr. Tja und da mir die
Füllungen und der Teig auch sehr gelungen sind, wurde er direkt
angeschnitten und hat somit nicht mal 1 Tag überlebt . Aber zum Glück bleiben mir ja noch die Fotos  ;-)

Bis bald, mein kleiner BB8 ….

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Drip Cake – Ein herzallerliebster Kuchentrend <3

Ein paar Tage noch … und der Valentinstag steht wieder vor der Tür!

Habt ihr schon eine Idee wie ihr eure Liebsten beschenken wollt? Ich finde, etwas Selbstgemachtes kommt immer gut an. Und wenn es auch noch etwas zum Essen ist – mit viel Liebe zubereitet natürlich! – dann ist euch ein romantischer Valentinstag sicher ; )

Deshalb habe ich dieses Jahr beschlossen einen neuen Kuchentrend auszuprobieren. Im Moment findet man überall sogenannte „Drip Cakes“ bei denen die Schokoladenglasur genüsslich den Kuchen hinunterläuft. Das sieht einfach köstlich aus und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen – diesen Trend musste ich also einfach probieren!

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Neben der neuen Technik die ich ausprobieren wollte, habe ich auch eine neue Buttercreme zum Einstreichen des Kuchens verwendet. Nämlich eine Swiss-Meringue-Buttercreme. Diese hat eine schöne, leichte Konsistenz, ist aber dennoch sehr stabil und lässt sich super einfärben und mit verschiedenen Geschmäckern parfümieren. Außerdem ist die Herstellung  einfacher als man denkt und man kann sie gut vorbereiten!

Alles was ihr für ca. 20 Cupcakes oder zum Einstreichen von 1 Torte braucht:

  • 5 Eiweiß
  • 300 g Zucker
  • 400 g Butter

Und so funktioniert die Zubereitung:

Zuerst die Butter aus dem Kühlschrank nehmen damit sie die Zimmertemperatur annehmen kann.

  1. Jetzt eine Schüssel ins Wasserbad setzen und dort die Eiweiße mit dem Zucker solange rühren und anschlagen, bis die Masse warm genug ist und der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Das dauert ca. 5-10 Minuten. Einfach immer wieder mal das Eiweiß zwischen den Fingern reiben ob ihr noch Zuckerkörner spüren könnt.
  2. Ist der Zucker komplett aufgelöst, müsst ihr das Eiweiß solange aufschlagen bis ihr ein schönes, festes, glänzendes Baiser habt. Das dauert etwa 10 Minuten und ob es fertig ist, erkennt ihr daran, dass die Masse schöne feste Spitzen bildet wenn ihr den Rührbesen rauszieht.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
  3. Jetzt bei langsamer Geschwindigkeit die Butter Esslöffelweise dazugeben und unterrühren. Es kann sein dass die Masse währenddessen etwas flockt, lasst euch davon nicht irritieren. Einfach weiterrühren bis sich alles wieder miteinander verbunden hat. Eventuell müsst ihr dafür auch vom Schneebesen auf den Rühraufsatz wechseln. Die klassische Swiss-Meringue-Buttercreme ist somit fertig
  4. Für meine Valentinstagstorte habe ich noch gefrorene Beeren aufgekocht, mit etwas Stärke und Zucker gebunden, durch ein Sieb gegeben und in die Masse mit eingerührt. So erhaltet ihr eine hübsche Pinke, lecker fruchtige Creme.

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Um jetzt so eine hübsche „Drip-Cake-Valentinstagstorte“ zu machen, braucht ihr noch einen Kuchen mit ca. 15 cm Durchmesser und einer Höhe von ca. 15 cm. Diesen schneidet ihr 3 x gerade durch (ihr könnt auch 3 x Böden backen wenn ihr auf Anhieb keinen so hohen Kuchen hinkriegt). Ich verwende seit Neustem meine neuen absoluten Lieblingsformen -> die PME Backformen. Diese gibt es in Extra-Hoch um eben solche Kuchen zu backen. Sie sind aus robustem Aluminium das eine gleichmäßige Wärmeleistung gewährleistet und machen jeden Kuchen perfekt gerade! Ihr müsst die Formen nicht viel Buttern, nur etwas ausmehlen und schwups- habt ihr den absolut perfekten Kuchen!

Meine Formen habe ich übrigens von www.zutaten24.com !

  • Ihr stapelt jetzt Tortenboden, Buttercreme, Tortenboden, Buttercreme und nochmal Tortenboden. Für die oberste Tortenboden-Ebene, hebt euch bitte den unteren Teil eures Kuchens auf und dreht ihn um, so habt ihr ganz oben eine schöne gerade Fläche.
  • Jetzt könnt ihr grob eine dünne Schicht Creme um den ganzen Kuchen herum und drauf geben um die Krümel zu binden und den Kuchen kompakt zu machen.

Lasst das im Kühlschrank ca. 15 Minuten gut fest werden.

  • Anschließend von allen Seiten den Kuchen großzügig mit Creme bestreichen und danach die Creme mit einem Spachtel oder Teigschaber gerade abziehen um überschüssige Buttercreme zu entfernen und einen sauberen, geraden Kuchen zu erhalten.
  • Seid ihr mit der 2. Schicht Buttercreme zufrieden und alles sitzt Gerade, gebt ihr den Kuchen wieder für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. In dieser Zeit könnt ihr ca. 100 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und in einen Spritzbeutel geben.
  • Nehmt den Kuchen wieder aus dem Kühlschrank, schneidet den Spritzbeutel mit der Schokolade vorne auf, sodass ihr ein Loch mit ca. 3-5 mm Durchmesser bekommt und fangt langsam an an der oberen Kuchenkante etwas Schokolade rundherum runterlaufen zu lassen. Achtet darauf dass ihr unterschiedlich lange und dicke Schokotropfen habt. Die restliche Schokolade oben auf dem Kuchen verteilen und mit einem Spatel glatt streichen.

Mit der restlichen Buttercreme und mit Hilfe eines Spritzbeutels kleine Spritzer auf die fest gewordene Schokolade geben und mit Fondant-Herzen verzieren.

Voilà … fertig!

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Versaute Kekse. Zur Party, für den JGA oder als Geschenk-Gag

Ich kann ja garnicht fassen dass ich vergessen habe euch die Kekse zu zeigen, die ich vor einigen Monaten für einen Junggesellinnenabschied gebacken habe !!

Meine Freundin Kate sollte heiraten, ich war die Trauzeugin und auch schon für die Torte engagiert. Die Organisation des JGA lief natürlich auch über mich und als Hobby-Bäckerin die immer wieder gerne etwas Neues ausprobiert, wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen und habe nach lustigen Ideen recherchiert.

Im Laufe der Suche bin ich auf BH- und Höschen-Kekse gestoßen die ich super niedlich fand.  Außerdem sind sie eigentlich super einfach zu machen. Alles was man braucht ist sein Liebelings-Keksteig, einen Herzförmigen Ausstecher, etwas Zuckerkleber, Fondant und ein Skalpell.

Erstmal werden ganz viele Herzen austestochen, für die BH-Kekse können die Herzen ganz bleiben, für die Höschen muss man die Spitze durch eine gerade Linie wegschneiden. Nachdem die Kekse gebacken sind, kann man nach Lust und Laune bunte Unterwäsche oder Bikinis mit einem Skalpell aus Fondant ausschneiden und mit etwas Zuckerkleber auf die Kekse kleben. Je nachdem wie stark man die Kekse verzieren möchte kann man mit Perlen, Spitze und Zuckerglasur arbeiten.

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Weil mir das noch nicht genug war, habe ich noch ein paar Pen*se dazu gemacht. Alle individuell, von Hand mit dem Skalpell ausgeschnitten. ; ) Typisch Mädchen und etwas verrückt habe ich sie mit Rosa Schoki bepinselt und alles draufgeschmissen was nach Glitzer & Prinzessin aussah ; )

Ihr glaubt nicht wie schnell Kate die Kekse in der Stadt verkauft hat, sie sind weggegangen wie warme Semmeln! Von dem Geld das wir eingenommen haben, waren wir noch schön Burger essen und hatten einen tollen Abend, den die liebe Kate hoffentlich so schnell nicht vergessen wird.

 

 

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Traumhochzeit in den Bergen

3 Monate ist er schon her, mein letzter Beitrag. Unglaublich.

Aber ich war die letzten Wochen und Monaten mit so vielen verschiedenen zeitraubenden, aber schönen Sachen beschäftigt, von denen ich euch jetzt ganz viel erzählen kann : )

Beginnen möchte ich mit einem ganz besonders schönen Thema. Einer Hochzeit! Meine liebe Freundin und Arbeitskollegin Kate hat an einem wunderschönen Mai-Freitag ihrem langjährigen Freund das Ja-Wort gegeben und ich durfte nicht nur Ihre Trauzeugin & Brautjunfer sein, sondern auch die Torte für diesen tollen Anlass backen.

Zuerst überkam mich Freude über den Anlass und die Herausforderung. Nach und nach überkam mich die Angst. Was ist wenn etwas schief geht? Was ist wenn die Torte hässlich wird oder nicht schmeckt? Wenn der Transport nicht funktioniert? Denn die Herausforderung war nicht nur eine 3-stöckige Torte zu backen die schmeckt und schön aussieht, sondern auch sie fast 200 km nach Oberstdorf zu fahren und anschließend noch auf 1932 m Höhe zu transportieren. Denn die Torte sollte auf dem Nebelhorn angeschnitten werden.

Damit nicht’s schief geht habe ich einen kleinen Kuchen Probegebacken um Teig, Creme und Dekoration mit der Braut abzustimmen.

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Die Torte kam super an und geeinigt haben wir uns auf einen Eierlikörteig gefüllt mit einer Mascarpone-Creme aus weißer Schokolade und Vanille, sowie etwas Erdbeermarmelade.

Der Look sollte schlicht und edel sein. Deshalb wurde die Torte in weißen Fondant gepackt und mit essbarer Spitze von Silikomart dekoriert. Als kleine Eyecatcher sollten noch ein paar Rosen angebracht werden die ich erstmal fleißig üben musste : )

Und dann war es endlich soweit. Donnerstag Morgen ging es los nach Oberstdorf, Mittwoch Abend habe ich die Torte gefüllt, eingedeckt und dekoriert. In einzelnen Stockwerken haben wir die Torte heil auf das Nebelhorn gebracht und an dem Tag der Trauung (Freitag) habe ich die Torte aufeinandergesetzt und die Blüten angesteckt.

Ich kann euch sagen … so schnell mache ich keine Hochzeitstorte mehr :D Der Druck ist einfach zu groß. Es steckt soviel Arbeit dahinter (mind. 10 Stunden) und man muss so viel beachten! Aber für meine erste Hochzeitstorte ist sie ganz schön geworden, oder was meint ihr? : )

Danke an Schirin für die tollen Fotos! http://www.schirin-frosch.com

Danke an meine bessere Hälfte für das Aushalten meiner Panik-Attacken und für das Tragen der (bestimmt 10 kg) schweren Torte!

Danke an meine Liebe Kate dass du mir vertraut hast und ich Teil dieser traumhaften Hochzeit sein durfte!

Und jetzt lehnt euch zurück und genießt … <3

 

 

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Rückblick: Eat & Style in Stuttgart!

Ende November war es soweit – ich hatte meine vorerst letzte Messe für Silikomart in Stuttgart auf der Eat & Style.

Wie immer hat es mit den Mädels sehr viel Spaß gemacht, wobei es auch wirklich unglaublich anstrengend ist. Lange Autofahrten, wenig Schlaf, ständig in Bewegung und im Gespräch mit Personen.

Trotzdem macht es mir so viel Spaß, auf jeder Messe zu sehen wie anders die Dinge werden die ich mit den Produkten von Silikomart herstelle, einfach weil ich immer wieder neue Dekorations-Ideen habe.

Ach, ein bisschen wollte ich euch noch über Silikomart erzählen … Es ist ein italienisches Unternehmen, dass sich auf Silikon spezialisiert hat. Dieses ist einzigartig in der Qualität und wird ausschließlich in Italien hergestellt.

Viele Leute haben Vorurteile was das Backen mit Silikon betrifft, aber ich bin wirklich begeistert! Es ist super leicht und flexibel in der Handhabung, nichts bleibt kleben, man muss es nicht vorbehandeln, es stinkt nicht und gibt keinen Geruch ab und ist total easy zu Reinigen!

Silikomart unterteilt sich hauptsächlich in 2 Sparten; in „Haushalt“ und „Professionell“. Allerdings wird man als Hobbybäcker in beiden Sparten fündig ;) Es gibt zum größten Teil Backformen und alles was das Herz für Tortendekorationen begehrt. Neben den Produkten bietet Silikomart auch Lebensmittel wie Zuckerperlen, Goldspray, Fondant, Cake-Melts oder Modelierschokolade an.

Das Unternehmen sitzt in Venedig und ist relativ klein. Ich konnte jetzt schon viele Mitarbeiter kennenlernen und alle waren so freundlich und nett! Wie eine kleine Familie … irgendwann werde ich die heiligen Hallen von Silikomart mal besuchen ;)

Schaut auf jeden Fall mal im Shop vorbei, es lohnt sich und ich kann euch versichern dass jeder fündig wird!!

Jetzt gibt es noch ein paar Impressionen meiner „Werke“ die auf der Messe entstanden sind:

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Gruselig – blutige Halloween-Torte!

Jaja ich weiß, Halloween ist schon lange vorbei ; )

Trotzdem wollte ich euch meine Torte nicht vorenthalten, auf die ich sehr stolz bin! Für eine Messe am Freitag, den 31.10. habe ich mir passend zum Motto „Halloween“ noch einige Gedanken zu einer Fondanttorte gemacht. Sie sollte leicht, aber trotzdem beeindruckend sein, da ich nur wenige Stunden für die Zubereitung Zeit hatte.

Außerdem war es perfekt um mal mein neues Fondant-Werkzeug und die Silikonmatten von Silikomart auszutesten in die ich jetzt übrigens Hals über Kopf verliebt bin!

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Der untere Teil der Torte sollte ein Böses Gesicht bekommen. Damit die leuchtend-gemeinen Augen richtig schön zum Vorschein kommen, habe ich den Boden mit schwarzem Fondant eingedeckt. Anschließend habe ich noch Augen und Zähne gebastelt und festgeklebt.

Der obere Teil wurde einfach mit weißem Fondant eingedeckt. Anschließend habe ich ein Messer reingestochen und mich mit roter Lebensmittelfarbe ausgetobt. Neben dickflüssigen, frisch glänzenden Blutlachen habe ich noch etwas Farbe mit Wodka verdünnt und kreuz und quer über den Kuchen gespritzt. Somit war das Massaker perfekt und die Torte durfte mit auf die Eat & Style um bewundert zu werden :-)

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Und Eines muss ich zu diesem Thema nochmal sagen, da es mir wirklich auf dem Herzen liegt. Warum gibt es Menschen, die nicht nachdenken? Die einfach tun was sie wollen? Am Stand auf der Messe war ich schockiert darüber, wie viele Leute einfach ohne Respekt und Anstand meine Kunstwerke und harte Arbeit angrapschen, anfassen, andrücken, herumschieben etc. Ich war kurz davor ein Schild aufzustellen mit „bitte nicht anfassen“, aber muss das wirklich sein? Es stecken viele Stunden Arbeit in so einer Torte und nur weil sie schön aussieht, ist das noch lange kein Freischein dafür den Fondant einzudrücken, das Messer rauszuziehen oder im „Blut“ herum zu pantschen. Ich war auf der Messe um vor den Augen der Besucher zu dekorieren und ihnen zu zeigen wie man die Produkte benutzt, warum fasst man dann in die Cupcakes und wundert sich dann darüber dass die echt sind und man jetzt die ganze Buttercreme auf der Hand hat?

Ich musste leider so viel wegschmeißen, da die Leute alles einfach wie selbstverständlich angefasst und angedrückt hatten. Das wirklich enttäuschend für mich … Nur weil ich z.B. den Käse an manchen Ständen liebe, umarme ich doch auch nicht das ganze Laib oder lecke die Salamis ab die so gut nach Trüffel riechen?

Vielleicht macht man das ja nur unterbewusst, trotzdem sollte man zuerst überlegen und dann handeln. Viele Kinder waren viel anständiger und respektvoller als ihre eigenen Eltern … wirklich zum Kopf schütteln!

Fondant-Torten-Basic Kurs von „mybackkurs“

Ja, jetzt ist es raus! Ich bin ein Wiederholungstäter.

Schon im Januar habe ich bei Dagi von Home is where the Törtchen is einen Vintage-Cupcake Kurs besucht und ganz zauberhafte Cupcakes gezaubert!

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Als ich gesehen habe dass es ebenso einen Fondant-Kurs für Torten gibt, habe ich mich dafür selbstverständlich auch dafür angemeldet! Denn ich habe schon ein mal zum Test versucht einen Kuchen mit Fondant zu überziehen. Das ging leider in die Hose da mir der Fondant angetrocknet und gerissen ist. Außerdem habe ich ganz viele Falten drin gehabt und überhaupt – es war eine Katastrophe : D

Der Kurs fand wir immer in der Kustermann Kochschule statt und Dagi hat wieder mal alles wunderschön hergerichtet. Mit Informations- und Rezeptbroschüren, Werkzeugen, Deko, Farben, Getränken etc. Ein Gläschen Sekt zum Warm werden durfte natürlich auch nicht fehlen : )

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Nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es los mit dem Schneiden des Kuchens, Anfertigen der Kirschfüllung und dem Befüllen der Torte. Nach einer kurzen Auskühlzeit haben wir die Torte mit leckerer Ganache eingestrichen, anschließend den Fondant ausgerollt und unter professioneller Anweisung von Dagi den Fondant fachgerecht am Kuchen „befestigt“. Erstaunlicherweise hat es bei mir ohne Risse und Falten geklappt, Danke dafür nochmal an Dagi, deine Tipps sind einfach Goldwert : )

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OLYMPUS DIGITAL CAMERABei der Dekoration durften wir uns wie immer austoben und hatten bei dem ganzen Material das Dagi mitgebracht hat die Qual der Wahl. Ich habe mich für viele kleine Blüten entschieden die ich aus Blütenpaste ausgestochen habe und später mit Gelber Pulverfarbe bepinselt habe.

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Mit Tricot Decor von Silikomart haben wir noch etwas essbare Spitze gezaubert, was ich schon aus dem Cupcake-Kurs kannte. Daher habe ich kurzerhand  noch beschlossen etwas Spitze an meinem Kuchen anzubringen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, oder?

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Wie immer hat der Kurs sehr viel Spaß gemacht und die Stimmung war super. Bei einem kleinen Mittags-Snack hat man auch die Gelegenheit mit anderen Teilnehmern in’s Quatschen zu kommen, was ich immer sehr schön finde : ) Den leckeren und besonders hübschen Kuchen durften wir mit nach Hause nehmen und verköstigen.

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Eigentlich war er viel zu schön zum Essen, jetzt hat er sich aber schon auf diverse Hüften verteilt ; )

Mal sehen wann ich den nächsten Kurs bei Dagi belegen werden, ich kann sie euch nur an’s Herz legen!

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Fondant-Kurs: Vintage Cupcakes <3

 

Hallo ihr Lieben,

ein Wochenende mit viel Freizeitstress geht zu Ende und eine neue, ebenso vollgepackte, Arbeitswoche beginnt.

Am Samstag hatte ich einen Fondant Kurs Namens „Vintage-Cupcakes“ bei Dagi von Home is where the Törtchen is und es war so wunderbar dass ich euch gleich ganz viel davon erzählen möchte : )

Nachdem ich meinen Wecker falsch gestellt und fast verschlafen habe, bin ich in Rekordzeit zur Kustermann Kochschule am Viktualienmarkt gefahren und fand eine sehr liebevoll und schön aufbereitete Küche vor. Dagi hat alles ganz toll vorbereitet und jeden Platz mit fertig gebackenen Muffins, Brettchen, Ausroller, Fondant, Blütenpaste, Bäckerstärke, Palmin, Teigschaber, Infobroschüren und einem kleinen Willkommensgeschenk in Form eines Lebkuchenherzens ausgestattet.

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Überall lag ganz tolles und spannendes Werkzeug herum mit dem wir im Laufe des Tages noch ganz wunderbare Cupcakes zaubern sollten.

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Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit den sympathischen Teilnehmern ging es los mit der Zubereitung von Buttercreme-Frosting und Royal Icing sowie mit dem Einfärben von Fondant.

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Hier ein Bild das aussieht als hätten wir den ganzen Tag nur Mikado gespielt … sind aber die ganzen Zahnstocher die wir zum Einfärben des Fondants benötigt haben : )

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Nach den Basics war erstmal Mittagspause angesagt. Die liebe Dagi hat für leckere Brezeln mit Frischkäse und Obazda gesorgt und so konnte es gestärkt in den 2. Akt gehen – der Dekoration der Cupcakes.

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Dagi zeigte uns wie man die Muffins mit dem Frosting einstreicht, den Fondant ausrollt und mit Strukturmatten arbeitet.

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Nach ihrer kleinen Vorführung durften wir alle selbst mal tätig werden und hatten zuerst die Qual der Wahl  zwischen den ganzen tollen und vielen Strukturen.

Ich wollte meine Cupcakes in Beerentönen halten, habe daher den Fondant mit Rot und Lila eingefärbt, einen zweiten Teil eher Hautfarben. Die Muster und Formen sollten in eine romantische Richtung gehen weshalb ich mich für eine Strukturmatte mit Barockem Muster entschieden habe.

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Ein Highlight des Kurses war ganz klar das Arbeiten mit Essbarer Spitze von Tricot Decor. Auch hier hatten wir eine Menge toller Muster zur Auswahl und das Herstellen der Spitze ist nach etwas Übung leichter als gedacht.

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Neben Fondant haben wir ebenso mit Blütenpaste gearbeitet und schöne Blüten hergestellt die wir nach Belieben einfärben durften. Fingerspitzengefühl ist hier gefragt doch aufgrund der tollen Farben und Formen die Dagi zur Auswahl hatte war auch hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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Neben den bereits erwähnten Themen des Kurses haben wir noch Fondant mit Hilfe von Royal Icing Schablonen aufgehübscht und mit Hilfe von Silikonformen tolle Elemente für die Dekoration geschaffen.

Ich bin ganz stolz auf mein Ergebnis und muss gestehen ich habe selbst noch kein Cupcake probiert, da ich sie dieses Mal tatsächlich zu schade zum Essen finde!

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Alle Teilnehmer haben es mit Dagis Hilfe geschafft ganz zauberhafte Werke zu kreieren und wie ihr seht sind wirklich ALLE Cupcakes, ohne Ausnahme perfekt geworden!

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Das lustige war, dass unter den Kursteilnehmern einige Blogger zu finden waren. Nicht nur Dagi als Kursleitung, auch Markus von Backbube und Isabella von Die intolerante Isi waren da.

imageMein Fazit zu Dagis Cupcake-Kurs:

TOLL, TOLL, TOLL! Dagi hat alles ganz toll vorbereitet und sich sehr viel Mühe gegeben. Alle Teilnehmer konnten mit Ihrer Hilfe ein perfektes Ergebnis erzielen und sie hat sich immer Zeit genommen um alle Fragen zu beantworten. Der Kurs hat dadurch zwar fast 1 Stunde länger gedauert als geplant, aber im Gegensatz zu manch anderen Kursen fande ich die Dauer viel besser, da man nicht alles unter Zeitdruck fertigstellen musste.

Die Kustermann Kochschule ist wirklich eine schöne Location, es gab Getränke und ein kleines Mittagessen und am Ende durfte jeder seine 6 Cupcakes mit nach Hause nehmen.

Wie ihr seht kann ich also wirklich JEDEM Dagis Kurse an’s Herz legen. Ob für sich selbst oder als Geschenk … ich werde auch bald wieder da sein, dann um Torten mit Fondant zu dekorieren und ich freue mich schon RIESIG!

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