Pastell Wedding Cookies

Wisst ihr was ich momentan am liebsten backe? Kekse die man
anschließend mit Royal Icing hübsch dekorieren kann! Es ist so simpel und entspannend, gleichzeitig kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, und sie gelingen immer!

Zur Hochzeit einer Bekannten durfte ich ein paar Wedding-Cookies beisteuern, die ich mit alllergrößter Freude zubereitet habe. Sie sollten in Herzform sein, 1 Sorte mit einem Herzschlag, 1 Sorte mit dem Schriftzug „love“. Die Farben waren in Pastelltönen gehalten – Apricot, lila und weiß. Die Kekse sind nicht nur lecker, sondern auch wunderschön geworden! Vor allem als ich Fotos vom gesamten Arrangement des „Sweet-Tables“ gesehen habe, die Kristin von Kristin Kehr Photography gemacht hat, war ich hin und weg wie toll alles zusammengepasst hat, und wie schön sich die Kekse ins Gesamtbild eingefügt haben! <3

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Das Tolle an dekorierten Keksen ist ja, das sie sehr lange haltbar sind und man sie so vorher gut vorbereiten kann. Die Kekse habe ich deshalb schon ein paar Tage vorher gebacken und anschließend verziert. Mein Royal icing stelle ich seit einger Zeit übrigens mit Trocken-Eiweiß her, da es hygienischer und nicht so leicht anfällig zum verderben ist. Ein zusätzlicher Vorteil: man hat keine „Klümpchen“ aus dem flüssigen Eiweiß die die Öffnung der Tülle verstopfen können. Für Den Keksteig habe ich mein Standard-Keksrezept mit etwas Zitrone anstatt von Vanille gebacken.

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Aber jetzt seht einfach mal selbst wie hübsch alles geworden ist, ich bin so verzaubert von diesem Sweet-Table <3

An dieser Stelle auch danke an Kristin von Kristin Kehr Photography für die tollen Bilder!

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Lotti lädt ein – Ein Abend voll mit leckeren Cookies <3

Wie ihr offensichtlich sehen könnt, kriege ich von Keksdesign im Moment garnicht genug ;-)

In München gibt es ein unglaublich süßes Café, das Café Lotti. Dort könnt ihr super lecker frühstücken oder mit einer Freundin einen Kaffee trinken gehen, das mädchenhafte Interieur lädt auf jeden Fall zum
Träumen ein! Doch das Café Lotti ist nicht einfach nur ein Café … die Gründerin und Besitzerin Sabrina macht daraus noch viel mehr.

Nach den offiziellen Öffnungszeiten finden dort z.B. regelmäßig
Themenabende und Stammtische statt, alles nach dem Motto „Lotti lädt ein„. Und vor einigen Tagen hat Lotti in Kooperation mit „Mein Keksdesign“ zum Backkurs geladen. Das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Auch wenn ich im Dekorieren mit Royal Icing schon
Erfahrung habe, fand ich die Idee schön sich mit anderen Backwütigen Menschen darüber auszutauschen und vielleicht doch den ein oder
anderen Geheimtipp zu lernen.

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Die Kekse waren schon vorbereitet und wir durften das Royal Icing zum Verzieren anmischen um die Konsistenzen besser kennenzulernen.
Anhand von verschiedenen Keksformen durften wir uns anschließend austoben und der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Wenn ihr euch auch für einen Backkurs in Sachen Keksdesign
interessiert, findet ihr hier die nächsten Termine von Stephanie bei mein Keksdesign. Die offiziellen Backkurse dauern etwas länger als unser „Schnupperkurs“ im Lotti und ihr werdet das Kekse-dekorieren viel intensiver lernen. Wer gerne im Café Lotti nette Leute kennenlernen, und dabei noch die verschiedensten Dinge lernen möchte, kann sich über Facebook über aktuelle „Lotti lädt ein“-Abende informieren.

Und hier kommen jetzt ein paar Impressionen des Backkurses im Café Lotti:

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Mein Keksdesign … und backen kann so einfach sein

Ich bin ganz verzaubert …

… Wieso? Das verrate ich euch gerne :-)

Vor einigen Wochen ist mir über Instagram ein Account aufgefallen, von „Mein Keksdesign“. Dort sind mir all die hübschen Keksfotos aufgefallen und  nach ein bisschen Recherche habe ich herausgefunden: „Mein Keksdesign“ ist eine relativ neue Firma von der lieben Stephanie aus München. Sie hat den Schritt gewagt und sich mit Ihrer süßen
Geschäftsidee selbstständig gemacht. Angefangen hat es mit Backkursen, in denen Stephanie anderen Hobbybäckern die Geheimnisse des Cookie-Dekorierens verrät. Im Laufe der Zeit hat sie allerdings eine
Backbox entwickelt die ich total toll finde!

Auf ihrer Website könnt ihr aus diversen verschiedenen Boxen auswählen, diese werden euch zugeschickt und darin befindet sich alles was ihr braucht um z.B. eine hübsche Prinzessinnen-Torte zu backen oder um hübsche Kekse zu dekorieren. Der Box liegt jeweils ein Rezept, das
nötige Equipment und euer persönlicher Zugang für die Backvideos bei, in denen Stephanie euch ganz genau erklärt was ihr tun müsst, um das perfekte Backergebnis zu erzielen.

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Ich habe die Backbox „Keksdesign“ getestet und möchte euch gerne meine Backergebnisse zeigen, denn ich bin ganz verzaubert was man mit dem Inhalt der Backbox alles machen kann <3

Da mein Kopf voller Ideen war, sieht jeder Keks etwas anders aus, denn ich wollte verschiedene Techniken ausprobieren und testen was möglich ist. Herausgekommen sind dabei einige schöne Brautkleider und hübsche Herzen. Perfekt zum Verschenken für die Liebsten oder z.B. für ein Candy-Table zur Hochzeit.

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Cookies dekorieren mit Schablonen

Ich liebe ja Kekse, ihr auch?

Deshalb habe ich vor einigen Tagen für ein paar Frauen die der der FIELFALT-Community angehören , hübsche Cookies gebacken und sie mit Fondant und Royal Icing verziert.
Dazu verwendet habe ich das Schablonen-Set von Birkmann. Das
besteht aus einem Herzausstecher und mehreren Schablonen um das Royal Icing aufzutragen. So kann man ganz easy schöne Muster auf die Kekse anbringen.
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Für den Keksteig habe ich ganz simplen Vanille-Mürbeteig verwendet. Als die Kekse fertig gebacken und ausgekühlt waren, habe ich den
Fondant dünn ausgerollt und ebenso mit dem Teigausstecher ausgestochen und mit etwas Zuckerkleber (aus Wasser und CMC) auf den Keks „geklebt“.
Anschließend habe ich das Royal Icing mit dem Pulver von Birkmann angemischt (geht um einiges schneller als es selbst herzustellen
einfach das Pulver mit etwas Wasser anrühren bis die gewünschte
Konsistenz erreicht ist). Jetzt sucht ihr euch eine hübsche Schablone aus, setzt sie auf den Keks, haltet sie fest und streicht mit einem Spatel etwas Royal Icing darüber, sodass jede Aussparung mit Royal Icing
gefüllt ist. Jetzt nehmt in die Schablone schnell aber vorsichtig vom Keks und lasst ihn trocknen – fertig! :-)
Wenn es euch leichter fällt, könnt ihr die Schablone schon auf den ausgerollten Fondant geben wenn ihr diesen noch nicht auf den Keks
gelegt habt und anschließend den Fondant mit dem Royal-Icing-
Muster auf den Keks kleben. Dann aber ganz vorsichtig, damit nichts mehr verwischt !
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Als Fondant habe ich 2 verschiedene verwendet. Um genau zu sein, 3 verschiedene. Denn die hellen Kekse habe ich mit weißem und rosanen Fondant marmoriert. Die Lila Kekse habe ich mit dem Fondant von
Massa Ticino „perfect purple“ gemacht. Der Fondant der Marke Massa Ticino lässt sich wirklich toll verarbeiten, da man ihn super kneten und verarbeiten kann. Außerdem schmeckt er auch nicht chemisch und ist
Azofarbstoff-frei und vegan. 
Mit dem Schablonen-Set kann man also schnell und einfach super
hübsche, fein dekorierte Cookies zaubern, die nicht nur super
schmecken, sondern auch noch beeindrucken : )

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Watch out! Cookie Time : )

Können sich einige von euch an diesen Instagram Post erinnern?

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2 kg Mehl, 16 Eier, unzählbar viel Butter und eine Menge Zucker.

Wenn diese Zutaten auf dem Einkaufswagen landen, weiß man, es steht ein Back-Marathon an!

Vor einigen Wochen durfte ich für Fossil Kekse backen, die zu Weihnachten verschickt werden sollten. Es gab 2 Sorten Kekse: leckere Zimtcookies mit Logo und Vanillekekse in Form einer Armbanduhr.

Ich liebe es ja mich kreativ auszutoben und immer neue Dinge zu probieren. Auch dieses Projekt hat mir super Spaß gemacht. Auch wenn ich Anfangs nicht genau wusste wie das Endergebnis aussehen wird, bin ich doch ganz zufrieden : )

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Die Armbanduhren haben mich wirklich vor eine Herausforderung gestellt. Denn die Dekoration besteht aus so vielen kleine Einzelteilen und trocknen muss das Royal icing zwischen den verschiedenen Arbeitsschritten auch immer wieder. Step by Step habe ich alle 320 Kekse von Hand mit einem Skalpell ausgeschnitten und Form für Form, Farbe für Farbe auf die Kekse aufgespritzt.

Jede Zahl habe ich nochmal mit Hilfe eines Pinsels und goldener Farbe veredelt, um die Hochwertigkeit der Uhren zu betonen. Und da die kleinen Details erst ein schönes Gesamtbild ausmachen, hat jede Uhr noch ihren eigenen kleinen Fossil-Schriftzug erhalten.

Für die Empfänger wurden die Kekse anschließend noch hübsch verpackt und eingetütet : )

 

P.S. zu sehen sind die Werke z.B. hier:

http://fashiioncarpet.com/wordpress/weihnachtsgeschenke-fuer-die-familie/

oder hier:

 

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1 Teig – 3 Plätzchen & leckere Deko!

Eigentlich wollte ich nach dem ganzen Messe-Wahnsinn dieses Jahr keine Plätzchen mehr backen. Daraus wurde allerdings nichts, denn ganz ohne geht es dann eben doch nicht ;)

Und wer nicht viel Zeit hat 10 verschiedene Sorten zu backen kann es wie ich machen und einfach 1 große Menge Mürbeteig herstellen und diesen dann mit Hilfe von weiteren Zutaten und Gewürzen ganz einfach & schnell abwandeln.

Für einen Grundteig (ca. 70 Normalgroße Plätzchen) braucht ihr:

500 g Mehl, 300 g Butter, 200 g Puderzucker, 2 Eier, etwas Vanillearoma

Einfach alle Zutaten miteinander vermengen bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Anschließend habe ich ihn in 3 Teile geteilt. 1 Teil habe ich ganz schlicht gelassen, zum 2. Teil habe ich noch Spekulatius und Lebkuchengewürz dazugegeben und zum 3. Teil kamen noch 3  EL Kakao hinzu. Alle 3 Teile müssen jetzt noch in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Jetzt könnt ihr den Teig nach Belieben ausrollen und ausstechen, die Plätzchen kommen für ca. 10 Minuten bei 180-200° in den Backofen.

Für die Dekoration verwende ich meistens ganz einfaches Royal Icing. Hierfür braucht ihr nur  2 Eiweiß (Größe M) und ca. 500 g Puderzucker, welches vermischt und ca 5 Minuten lange verrührt wird (auf niedriger Stufe!). Umso länger die Masse verrührt wird, desto dicker sollte sie werden. Wenn sie euch noch zu flüssig ist, gebt einfach noch etwas Puderzucker dazu bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.  Die Masse kann man jetzt beliebig einfärben, in Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und nach Lust und Laune die Kekse gestalten und dekorieren.

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Cookies4Care – Backen für einen guten Zweck!

Bloggen, Backen und Zeichen setzen.

Einige haben es vielleicht schon mitbekommen, dass sich am vergangenen Sonntag, den 3. Advent einige Münchner Blogger unter diesem Motto zusammengetan haben und für die Flüchtlinge in der Bayernkaserne München Plätzchen verteilt haben.

Erst ein paar Tage vorher habe ich von dieser Aktion über Simone von Ofenlieblinge erfahren. Die liebe Claudia von Dinner um Acht hat sich eines Morgens überlegt wie man den Flüchtlingen hier in München eine kleine Freude bereiten könnte und hat deshalb zur Aktion „Cookies4Care“ aufgerufen. Jeder der Lust und Zeit hatte sollte also so viele Plätzchen backen wir er wollte damit wir diese im Rahmen einer kleinen Feier am 3. Advent gemeinsam mit den Flüchtlingen vernaschen konnten um ihnen zu zeigen, dass sie hier willkommen sind. Ziel waren 1.000 Kekse. Als es am Ende mehr als 2.500 Plätzchen wurden, waren wir alle überwältigt!

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Das Zusammensein sollte in einem großen, bunt bemalten Raum stattfinden, wir haben über 4 Tische komplett mit unseren Keksdosen und Plätzchen eingedeckt und es gab alles  was das Herz begehrt! Der Duft von Zimt, Lebkuchen, Vanille und Punsch hat sich langsam breit gemacht und nach und nach kamen einige schüchterne Jugendliche vorbei, um zu sehen was da eigentlich los war. Vorsichtig legten sie sich ein Plätzchen nach dem anderen auf ihre Servietten und setzten sich zu uns. Eine Mitarbeiterin und Dolmetscherin erklärte uns dass die jungen Männer (Mädchen gab es nicht sehr viele) bei so vielen Backwütigen Frauen etwas schüchtern sind und hier über 40 verschiedene Sprachen gesprochen werden!

Ich habe versucht mit einem Afghanen in’s Gespräch zu kommen, allerdings konnte er nicht viel Englisch und alles was ich rauskriegen konnte war dass er erst seit ein paar Tagen hier ist. Wie er nach Deutschland gekommen ist? Mit dem Auto, Zug, auf einem Schiff und teilweise auch zu Fuß. Seine Familie hat er zurückgelassen. Genug also, um sich vorstellen zu können was jeder einzelne dort wohl hinter sich gebracht haben muss.

Leider musste ich schon etwas früher aufbrechen und konnte mich nicht länger mit anderen Flüchtlingen unterhalten, trotzdem ist klar dass diese Menschen hier in Deutschland auf mehr Toleranz und Unterstützung treffen sollten anstatt verurteilt zu werden. Wenn man dann die ganzen Schlagzeilen rund um das Thema liest,  bleibt mir nur noch Kopfschütteln übrig. Warum werden geplante Flüchtlingsunterkünfte mit Rechtsradikalen Aussagen verschmutzt und abgebrannt? Da wird einmal etwas sinnvolles mit unseren Steuergeldern getan, nämlich leerstehende Gebäude für einen guten Zweck saniert und schon kommen irgendwelche von Hass geleiteten Menschen und zerstören das alles …

Wer sich auch für dieses Thema interessiert und eventuell sogar gerne helfen möchte, kann sich für München z.B. hier informieren. Wem auch noch Weihnachtsgeschenke fehlen oder nicht weiß was man jemandem schenken soll der schon alles hat, hier ein kleiner Tipp: https://www.im-muenchen.de/presse/show.php?prid=569 Denn bei der Inneren Mission München kann man „Welcome-Pakete“ für Flüchtlinge spenden, was wirklich eine sehr sinnvolle Sache ist.

Leider durften wir aufgrund des Jugendschutzes keine Bilder machen, die vielen leckeren und hübschen Plätzchen wollte ich euch allerdings nicht vorenthalten : )

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MR & MRS <3 Wedding-Cookies

Weniger ist mehr – heißt es doch immer so schön!

Und genau das habe ich mir dieses Mal zum Motto gemacht – und zwar für die Hochzeitscookies einer Freundin. Gewünscht hat sie sich eine hübsche, etwas barocke Keksform. Die gibt es von Miss étoile im Set mit 2 anderen Formen die ich sehr hübsch finde und bestimmt auch bald ausprobieren werde : ) Schlicht – Schwarz/Weiß mit nur einer Aussage sollten die Kekse sein: „Mr & Mrs“ – dem Motto der Hochzeit. Also habe ich mich ran an die Planung gemacht.

Für den Teig wollte ich einen schlichten, leckeren Mürbeteig den ich mit etwas Zitrone verfeinert habe. Als Glasur habe ich mich für klassisches Royal icing entschieden, da es leicht zu handhaben ist und eine glatte Oberfläche bildet. Wie kriege ich jetzt das schwarze „Mr & Mrs“ auf den Keks? Etwas mit Lebensmittelfarbe schwarz einzufärben ist immer schwierig, da es oft nur grau wird. Dunkle Schokolade wollte ich nicht verwenden da ich Angst hatte der Geschmack verträgt sich mit der Zitrone nicht so recht. Wie Gut dass ich noch Lebensmittelstifte von Birkmann hatte! Die wollte ich schon immer mal ausprobieren.

Ein kleines weiteres Experiment habe ich gewagt – das Royal Icing habe ich nicht selbst gemacht, sondern einen Mix von Birkmann verwendet und ich muss sagen – ich war begeistert! Ruck zuck ist das Icing in der Küchenmaschine fertig gemixt und sehr leicht auf den Keksen aufgetragen. Es trocknet schnell und bildet eine superschöne glatte Oberfläche! Am nächsten Tag habe ich mit dem Lebensmittelstift das Motto auf die Kekse geschrieben – und auch hier war ich total begeistert! Das Schwarz war schön deckend, die Stiftspitze ist weich und schadet somit nicht dem Royal Icing – einfach perfekt und nur zu empfehlen!

Und so sieht die Step-für-Step Anleitung für Cookie-Decorating mit Royal Icing aus:

1. Die Kekse 0,8 cm dick ausstechen und Goldbraun backen. Anschließend komplett abkühlen lassen.

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2. Nachdem man mit dem Royal Icing Mix von Birkmann Ratz Fatz eine Spritzfähige Masse hat, einfach etwas wegnehmen und mit etwas mehr Puderzucker andicken, um die Kekse erstmal zu umranden.

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3. Ist der Rand schon angetrocknet, einfach den etwas flüssigeren Mix mit Hilfe eines Teelöffels auf die Cookies geben und gleichmäßig verteilen. Anschließend am Besten über Nacht trocknen lassen.

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4. Sobald das Royal Icing komplett getrocknet ist, kann man mit dem Lebensmittelstift das Royal Icing beliebig anmalen und sich richtig austoben :-)

Das ist das Ergebnis der Wedding-Cookies für die Hochzeit! Sie eignen sich perfekt z.B. als Gastgeschenk, Dankeschön, Wilkommensgruß, essbares Platzkärtchen oder oder oder! <3

 

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Be Happy Schoko-Cookies!

Ein bisschen Spaß muss sein – und das geht mit den Wonderstamps von Silikomart ganz wunderbar, denn damit kann man super süße Cookies zaubern die einem gleich mal gute Laune machen und ein Lächeln in’s Gesicht zaubern!

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Für ca. 16 Kekse braucht ihr:

250 g Mehl, 30 g Kakao, 130 g weiche Butter, 80 g Zucker, 1 Ei + 1 Eigelb, 1 Prise Salz

Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten miteinander vermischen indem das Mehl, der Kakao, der Zucker und das Salz gesiebt werden. Anschließend mit der weichen Butter, dem Ei und dem Eigelb verrühren und zur Not den Teig mit den Händen zu einer geschmeidigen Kugel formen. Diese in Frischhaltefolie verpacken und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zeit könnt ihr den Backofen auf 170° vorheizen lassen.

Anschließend den Teig wie beim Plätzchen backen auf einer bemehlten Fläche ausrollen und nach Lust und Laune mit dem Keksstempel lustige Gesichter auf den Teig drücken. Jetzt mit einer runden Ausstechform die Kekse ausschneiden und auf ein Backblech geben. Die Kekse müssen jetzt für ca. 15 Minuten backen und anschließend auskühlen.

Währenddessen kann mit dem übrig gebliebenen Eiweiß das Royal Icing für die Deko angerührt werden. Hierfür einfach das Eiweiß aufschlagen bis es fest ist und anschließend soviel Puderzucker dazugeben, bis man eine spritzfähige Konsistenz erreich hat. Für den Geschmack gebe ich ganz gerne noch ein Spritzer Orangen- oder Zitronensaft in das Icing.

2 EL der Icing Masse habe ich ich jeweils in eine kleine Schüssel gegeben und rot und blau eingefärbt (für die Augen und die Zunge). Den Rest der weißen Masse habe ich in den Dekostift von Silikomart gefüllt und den Aufsatz mit dem kleinen Loch gewählt damit ich die Augen und den Mund genau nachfahren kann. Anschließend habe ich die Tube ausgewaschen und jeweils mit dem Rot und dem Blau für die restlichen Details befüllt.

Der Vorteil des Dekostifts von Silikomart gegenüber anderen ist der, dass er wirklich flexibel ist und man somit auch Masse die hinten/unten kleben bleibt, ohne Probleme nach vorne drücken kann. Außerdem ist die Öffnung groß genug damit man das Innere gut ausspülen kann. Im Set sind noch 4 weitere Aufsätze enthalten – unter anderem einer der die Tube fest verschließt, sodass man ohne Probleme eine Masse mal gut aufbewahren kann. Viele Spritztuben sind mir schon gerissen und kaputt gegangen, weil ich teilweise krampfhaft versuchen musste die Masse rauszudrücken, ich glaube mit dem Dekostift von Silikomart wird mir das nicht mehr passieren :D

 

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Und jetzt Mampf – Mampf – lasst euch die leckeren Kekse schmecken!! Achja, in dem Büchlein der Wonderstamps sind auch Rezepte für Vanille- und Schokokekse enthalten : )

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Fondant-Kurs: Vintage Cupcakes <3

 

Hallo ihr Lieben,

ein Wochenende mit viel Freizeitstress geht zu Ende und eine neue, ebenso vollgepackte, Arbeitswoche beginnt.

Am Samstag hatte ich einen Fondant Kurs Namens „Vintage-Cupcakes“ bei Dagi von Home is where the Törtchen is und es war so wunderbar dass ich euch gleich ganz viel davon erzählen möchte : )

Nachdem ich meinen Wecker falsch gestellt und fast verschlafen habe, bin ich in Rekordzeit zur Kustermann Kochschule am Viktualienmarkt gefahren und fand eine sehr liebevoll und schön aufbereitete Küche vor. Dagi hat alles ganz toll vorbereitet und jeden Platz mit fertig gebackenen Muffins, Brettchen, Ausroller, Fondant, Blütenpaste, Bäckerstärke, Palmin, Teigschaber, Infobroschüren und einem kleinen Willkommensgeschenk in Form eines Lebkuchenherzens ausgestattet.

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Überall lag ganz tolles und spannendes Werkzeug herum mit dem wir im Laufe des Tages noch ganz wunderbare Cupcakes zaubern sollten.

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Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit den sympathischen Teilnehmern ging es los mit der Zubereitung von Buttercreme-Frosting und Royal Icing sowie mit dem Einfärben von Fondant.

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Hier ein Bild das aussieht als hätten wir den ganzen Tag nur Mikado gespielt … sind aber die ganzen Zahnstocher die wir zum Einfärben des Fondants benötigt haben : )

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Nach den Basics war erstmal Mittagspause angesagt. Die liebe Dagi hat für leckere Brezeln mit Frischkäse und Obazda gesorgt und so konnte es gestärkt in den 2. Akt gehen – der Dekoration der Cupcakes.

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Dagi zeigte uns wie man die Muffins mit dem Frosting einstreicht, den Fondant ausrollt und mit Strukturmatten arbeitet.

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Nach ihrer kleinen Vorführung durften wir alle selbst mal tätig werden und hatten zuerst die Qual der Wahl  zwischen den ganzen tollen und vielen Strukturen.

Ich wollte meine Cupcakes in Beerentönen halten, habe daher den Fondant mit Rot und Lila eingefärbt, einen zweiten Teil eher Hautfarben. Die Muster und Formen sollten in eine romantische Richtung gehen weshalb ich mich für eine Strukturmatte mit Barockem Muster entschieden habe.

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Ein Highlight des Kurses war ganz klar das Arbeiten mit Essbarer Spitze von Tricot Decor. Auch hier hatten wir eine Menge toller Muster zur Auswahl und das Herstellen der Spitze ist nach etwas Übung leichter als gedacht.

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Neben Fondant haben wir ebenso mit Blütenpaste gearbeitet und schöne Blüten hergestellt die wir nach Belieben einfärben durften. Fingerspitzengefühl ist hier gefragt doch aufgrund der tollen Farben und Formen die Dagi zur Auswahl hatte war auch hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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Neben den bereits erwähnten Themen des Kurses haben wir noch Fondant mit Hilfe von Royal Icing Schablonen aufgehübscht und mit Hilfe von Silikonformen tolle Elemente für die Dekoration geschaffen.

Ich bin ganz stolz auf mein Ergebnis und muss gestehen ich habe selbst noch kein Cupcake probiert, da ich sie dieses Mal tatsächlich zu schade zum Essen finde!

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Alle Teilnehmer haben es mit Dagis Hilfe geschafft ganz zauberhafte Werke zu kreieren und wie ihr seht sind wirklich ALLE Cupcakes, ohne Ausnahme perfekt geworden!

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Das lustige war, dass unter den Kursteilnehmern einige Blogger zu finden waren. Nicht nur Dagi als Kursleitung, auch Markus von Backbube und Isabella von Die intolerante Isi waren da.

imageMein Fazit zu Dagis Cupcake-Kurs:

TOLL, TOLL, TOLL! Dagi hat alles ganz toll vorbereitet und sich sehr viel Mühe gegeben. Alle Teilnehmer konnten mit Ihrer Hilfe ein perfektes Ergebnis erzielen und sie hat sich immer Zeit genommen um alle Fragen zu beantworten. Der Kurs hat dadurch zwar fast 1 Stunde länger gedauert als geplant, aber im Gegensatz zu manch anderen Kursen fande ich die Dauer viel besser, da man nicht alles unter Zeitdruck fertigstellen musste.

Die Kustermann Kochschule ist wirklich eine schöne Location, es gab Getränke und ein kleines Mittagessen und am Ende durfte jeder seine 6 Cupcakes mit nach Hause nehmen.

Wie ihr seht kann ich also wirklich JEDEM Dagis Kurse an’s Herz legen. Ob für sich selbst oder als Geschenk … ich werde auch bald wieder da sein, dann um Torten mit Fondant zu dekorieren und ich freue mich schon RIESIG!

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Xmas I: Klassische Butterplätzchen, hübsch dekoriert

Coucou Zusammen,

gestern war es soweit: 1. Dezember – 1. Advent – Startschuss für die Weihnachtsbäckerei und weihnachtliche Deko!

Mein Fake-Kranz erweist sich jedes Jahr auf’s neue wieder als sehr nützlich. Ratz fatz stecke ich nur ein paar kleine Christbaumkugeln rein, setze die Kerzen in die Mitte und schon ist er fertig!

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Als Weihnachtsbaum muss mein Hibiskus herhalten. Da hänge ich dann meine kleinen Cupcakes und Weihnachtskugeln hin die sich auch als tolles Spielzeug für neugierige Katzen eignen. Jedes Jahr muss ich mindestens 2 Kugeln entsorgen, da sie auf mysteriöse Art und Weise heruntergefallen sind  ; )

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Und nun zum eigentlichen Thema – Los geht der Back-Marathon mit den klassischen Butterplätchen. Alles was ihr für  ca. 60 Stück dieser köstlichen und hübschen Kekse braucht ist:

300 g Zucker, 400 g Butter, 500 g Mehl, 2 Eier, 1 Vanileschote

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Ich habe den Teig mal 3 genommen und wirklich sehr viele Plätzchen rausgekriegt. Allerdings wollte ich auch so viele Plätzchen und habe mehrere „Motive“ ausgestochen.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach. Alle Zutaten müssen zimmerwarm sein. Die Butter in grobe Stücke schneiden und in die Küchenmaschine (oder eine Schüssel) geben und mit dem Knethaken weich kneten. Anschließend den Zucker dazugeben und gut mit der Butter verrühren. Jetzt nach und nach das Mehl dazugeben und zwischendrin auch die 2 Eier hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Das Mark aus der Vanilleschote rauskratzen und ebenfalls gut unterrühren. Ich muss am Ende immer nochmal den Teig in die Hand nehmen und gut miteinander vermengen und spüren ob die Konsistenz passt. Der Teig sollte noch schön weich sein, allerdings nicht kleben. Falls der Teig noch kleben sollte, einfach etwas mehr Mehl dazugeben. Jetzt den Teig zu einer Kugeln formen, leicht platt drücken, in Frischhaltefolie packen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

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Sobald der Teig gleichmäßig auskühlen und somit die Butter den Teig etwas fester machen konnte, könnt ihr den Teig nach und nach auf einer gut bemehlten Fläche ausrollen und alle möglichen Formen ausstechen.

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Die Plätzchen müssen bei 170 Grad ca. 20 Minuten backen, je nachdem wie dick ihr den Teig ausgerollt habt. Sobald sie goldbraun werden könnt ihr sie aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen.

Wer noch etwas Zeit und Langeweile hat und die Plätzchen gerne schön dekorieren möchte braucht für die Zubereitung eines Royal Icing 2 Eiweiß und ca. 2 Päckchen (ca. 500 g) Puderzucker. Das Eiweiß wird mit einem Rührgerät aufgeschlagen bis es fest ist, dann wird nach und nach Puderzucker mit eingerührt bis eine zähflüssige Konsistenz entsteht. Für die Fläche der Plätzchen muss das Icing etwas flüssiger sein als für die Details. Wenn ihr noch Lebensmittelfarbe hinzugebt, kann es sein dass das Icing wieder etwas flüssiger wird, dann könnt ihr einfach bis zur gewünschten Konsistenz etwas Puderzucker nachgeben. Ich habe für den Geschmack noch etwas Zitronensaft dazugeben, deshalb musste ich auch noch etwas Puderzucker nachmischen.

Die Konsistenz für die Fläche müsst ihr euch in etwas so vorstellen: Die Masse läuft langsam vom Löffel, lässt sich aber noch gut verteilen.

Für die Details sollte die Masse nicht mehr vom Löffel laufen, allerdings sollte sie auch nicht zu fest sein, sonst lässt sie sich nicht so leicht handhaben. Die Details werden erst aufgebracht wenn die Fläche schon angetrocknet ist (am Besten 1 Tag). Insgesamt sollten die Cookies mindestens 2 Tage trocknen bevor ihr sie in eine luftdichte Keksdose packt.

Ja, es ist viel Arbeit! Aber ich kann mich einfach beim Backen und Dekorieren so schön entspannen, außerdem lohnt es sich allein schon für den schönen Anblick der leckeren Plätzchen : )

Viel Spaß beim Nachbacken!

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OLYMPUS DIGITAL CAMERABei Ofenlieblinge läuft übrigens gerade ein Blogevent zu allen Weihnachtlichen Rezepten à la „Oh du fröhlich“. Schaut mal vorbei, da findet ihr bestimmt das ein oder andere leckere Rezept zum nachbacken ; )blogevenbanner-oh-du-frc3b6hliche

Cookie Decorating mit Royal Icing ganz nach dem Motto „Live I Love I Laugh“

Ein wunderschönen Abend ihr Lieben!

Die Sonne spitzt endlich ein bisschen hinter den Wolken hervor und das hebt merklich meine Stimmung.

In diesem Sinne möchte ich euch hier meine Decorated Cookies aus Mürbteig vorstellen, die ich eigentlich für eine Freundin zum Geburtstag gemacht habe. Ich fragte sie was sie sich denn zum Geburtstag wünsche und erhielt die Antwort „ganz viel Liebe“. „Kein Problem“ dachte ich mir und wollte ihr ein rießen Cookie in Herzform mit eben diesen Worten backen. Da ich viel Mürbteig und Royal Icing übrig hatte, habe ich gleich ein paar Cookies mehr gebacken und an Freunde & Familie verteilt.

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Die Cookies sind eigentlich super leicht zu machen! Der Mürbteig besteht immer lt. Faustregel aus 3 Teilen Mehl, 2 Teilen Butter und 1 Teil Zucker .  Super easy also : )

Für die Menge an Cookies die ich gemacht habe, habe ich 300 g Mehl, 200 g Butter und 100 g Zucker + 1 Ei verwendet (damit der Teig nicht ganz so Mürb wird).

Eigentlich werden alle Zutaten einfach miteinander vermengt, bis der Teig eine homogene Masse ergibt. Einiges gibt es dennoch zu beachten:

– die Butter sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu weich sein. Ist sie zu fest, lässt sie sich nicht gut verarbeiten, ist sie zu weich, wird der Teig wie Brei.
Tipp: Vor der Verarbeitung ca. 1 Stunde früher aus dem Kühlschrank nehmen

– Die Butter für eine bessere Verarbeitung in kleine Stücke schneiden

– das Mehl sieben um Klümpchen zu vermeiden

Jetzt muss man schnell sein! Für einen geschmeidigen Teig würde ich jetzt alles nochmal mit den Händen verkneten, allerdings ziemlich flott, da die Butter im Teig sonst das schmelzen anfängt. Ist der Teig eine schöne einheitliche Masse geworden, umhüllt man ihn mit Frischhaltefolie und legt ihn für ca 30-60 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank.
Nach der Wartezeit kann der Teig auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und in beliebige Formen ausgestochen werden. Da ich keine großen Herzformen hatte, habe ich sie frei Schnauze mit dem Messer ausgeschnitten.
Jetzt kommen die Cookies für ca. 12 Minuten, bis sie goldgelb sind, bei 180° C in den Ofen. Anschließend rausnehmen und auskühlen lassen.

Royal Icing ist eine Zucker-Eiweiß-Masse die mit genug Trockenzeit sehr fest wird und eignet sich somit super für Cookies. Ich muss ehrlich zugeben, ich bereite das Royal Icing immer nach Gefühl zu, hier kriegt ihr aber mal ein Grundrezept für die Masse:

1 Eiweiß, 360 g gesiebten Puderzucker, etwas Zitronen oder Orangensaft

Das Eiweiß wird etwas aufgeschlagen bin es halb fest ist. Dann wird nach und nach der Puderzucker hinzugebeben bis man die gewünschte Konsistenz hat. Anschließend für den Geschmack Zitronen und Orangensaft hinzugeben, eventuell Puderzucker nachkippen.

Das Royal Icing kann jetzt nach belieben mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden. Ich habe für die Fläche eine Violette Paste von Wilton und für die Blüten rote Lebensmittelfarbe von Dr. Oetker verwendet.

Zuerst habe ich für die Form des Herzens mit einem festeren Royal Icing die Umrandung gezogen, dann mit der flüssigeren Konsistenz aufgefüllt und über Nacht trocknen lassen. Die Royal Icing Masse habe ich solange mit Frischhaltefolie abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt. Am nächsten Tag habe ich die Blüten mit einer 5 mm Blütentülle von Wilton  daraufgesetzt und die Schriftzüge, so wie die Umrandung der Herzen, mit einer sehr dünnen runden Tülle gezogen. Die Zuckerperlen habe ich sofort daraufgesetzt, da die Oberfläche sonst schnell antrocknet. Zur Sicherheit nochmal 1 Nacht trocknen lassen.

Et voilà, die Cookies sind fertig!

Da Royal Icing und Cookie Decorating ziemliche Informationsintensive Themen sind, werde ich dazu bald einen eigenen Post machen. Freut euch drauf, ich habe viele hilfreiche Infos und Tipps für euch!

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